DE459163C - Neigungswaage - Google Patents
NeigungswaageInfo
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- DE459163C DE459163C DEJ26383D DEJ0026383D DE459163C DE 459163 C DE459163 C DE 459163C DE J26383 D DEJ26383 D DE J26383D DE J0026383 D DEJ0026383 D DE J0026383D DE 459163 C DE459163 C DE 459163C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
- Neigungswaage. Die Erfindung betrifft eine Neigungswaage, bei der die Last mit konstantem Hebelarm an einer mit dem Neigungshebel verbundenen Rolle angreift und der Antrieb der Anzeigevorrichtung proportional dem Sinus des Pendelausschlages wirkt. Die Erfindung besteht in der durch den Anspruch gekennzeichi!eten Anordnung, bei der unter Vermeidung von Gleitführungen die Anzahl der Drehteile auf ein Mindestmaß beschränkt ist.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei =Uisführungsformen dargestellt. Nach Abb. i ist die das Neigungsgewicht tragende Rolle i mittels der Schneide 2 in der festen Pfanne 3 gelagert. Die Last greift am Lasthaken 4. mittels Pendelschale oder durch ein Tragliebelsystein an. Die Kraft wird durch das über die Rolle i gelegte und durch die Klemme 6 befestigte Stahlband 5 auf den Neigungshebel übertragen. Ein Gewicht 7 dient zum Ausgleich des Eigengewichts der Brücke oder Pendelschale. 'Mit dieser an sich 1,elcannten Lastausgleichsvorrichtung ist die _Xnzeige vorriclitung folgendermaßen verbunden: ` An dein Fortsatz 9 des Neigungshebels ist ein Stahldraht i i mittels Spitzen- oder KugellagUrs io gengelenkt. Die Zeigerachse 13 mit deni 7eiger 15 ist in zwei festen Lagern 16 in einiger Entfernung vom Neigungshebel @-orgesehen; auf der Achse 13 ist eine kreisrunde Scheibe i 2 festgekeilt, um welche der Draht i 1 herumgelegt ist. Derselbe wird an :einem freien Ende durch das Gewicht 14 straff gehalten, jedoch könnte die Straffung des Bandes auch in bekannter Weise durch eine Feder erfolgen. Bei dem vorliegenden Beispiel ist die Zeigerachse 13 vertikal über den Zughaken d. gelegt, so daß sich ein svminetrischer Aufbau des Wiegemechanismus ergibt.
- Der Hebelarm 9 hat dabei eine solche Lage, daß die Zugrichtung des Bandes i i annähernd mit der Sehne des, Kreisbogens zusammenfällt, den der Anlenkpunkt io beim Ausschwingen des Neigungspendels beschreibt. Da nämlich zwecks Erzielung einer gleichmäßigen Skalenteilung der Ausschlag des Zeigers proportional (lern Sinus des Ausschlagwinkels des Pendels sein muß, ist die Anordnung der Teile so getroffen, daß die Längsverschiebung - des Drahtes in der Richtung io, 12 nur die Sinuskomponente der Drehbewegung des NeigUngshebels i auf die Zeigerrolle 12 überträgt.
- Das Lager io führt nun allerdings keine geradlinige Bewegung aus, sondern beschreibt einen Kreisbogen bis beispielsweise ioQ, so daß der Draht i i in den verschiedenen Stellungen des Hebels i eine kleine Neigung erhält und auch der Zug des Gewichts 14 in etwas veränderlicher Richttang auf den Arm 9 wirkt. Der dadurch hervorgerufene Fehler in der Gleichmäßigkeit der Skalenteilung ist aber außerordentlich gering, wenn das Gewicht 8 entsprechend groß und die Zeigerachse 13 in genügender (nicht notwendig großer) Entfernung vom Hebel i angeordnet ist. Es ist ferner nicht erforderlich, daß der Arm 9 senkrecht zum Hebelarm des Gewichts 8 am Hebel i angreift. Er kann in jeder beliebigen Richtung am Hebel i vorgesehen sein, und die Zeigerachse 13 kann z. B. auch unterhalb des Neigungshebels angebracht sein, wenn nur die gegenseitige Lage der beiden Glieder prinzipiell dieselbe ist, wie in Abb. i gezeigt.
- In Abb. 2 ist die Erfindung in Verbindung mit einem Neigungshebel mit Randaufhängung dargestellt. Bei diesem an sich bekannten Neigungshebel ist zur .Aufhängung der Lastausgleichsvorrichtung ein besonderer Rollkreis 2" vorgesehen, der mittels Bandkupplung an einer vertikalen Führung 3" läuft. In der Nullstellung der Waage liegt das Gewicht 8" und somit der Schwerpunkt unter der Aufhängung.
- Die Anordnung der Anzeigevorrichtung ist sinngemäß dieselbe wie in Ahb. i, jedoch ist hier die Zeigerachse 13" unterhalb des Neigungshebels angeordnet.
- Die Bewegung der Waage setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, aus der Drehung und der vertikalen Wälzbewegung. Das Lager iö' bewegt sich also nun auf einer verlängerten Zykloide. Von der reinen Drehbewegung des Pendels wird auch hier nur die Sinuskomponente auf die Anzeigevorrichtung in derselben Weise übertragen wie im Fall Abb. i. Durch die hinzukommende Vertikal-Bewegung wird dieSkalenteilung entsprechend vergrößert, und zwar an den Enden in stärker em Maße. Wenn man j edoch den Rollkreis 2" nicht zu groß macht und die übrigen Glieder entsprechend wählt, kann auch hier eine Skalenteilung erzielt werden, bei der die Skalenteile in weitester Annäherung gleich groß sind.
- Auch bei der Wälzwaage kann die Zeigerachse oberhalb oder unterhalb des Neigungsliebels oder auch seitlich versetzt angebracht -\-,;erden, ivie dies für die Schneidenwaage in Abb. i angegeben ist. Die Vertikalbewegung des Lastausgleichssystems wirkt dann jedoch nur mit der in Betracht kommenden Komponente.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Neigungswaage, bei der die Last mit konstantem Hebelarm an einer mit dem Neigungshebel verbundenen Rolle angreift und der Antrieb der Anzeigevorrichtung proportional dem Sinus des Pendelausschlages wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugrichtung des an sich bekannten, den Zeiger antreibenden, belasteten, biegsamen Zugorgans annähernd zusammenfällt mit der Sehne der bogenförmigen Bahn, die von dem Punkt beschrieben wird, in dem das Band an der Rolle angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ26383D DE459163C (de) | 1925-07-09 | 1925-07-09 | Neigungswaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ26383D DE459163C (de) | 1925-07-09 | 1925-07-09 | Neigungswaage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459163C true DE459163C (de) | 1928-04-28 |
Family
ID=7202590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ26383D Expired DE459163C (de) | 1925-07-09 | 1925-07-09 | Neigungswaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459163C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2645533A (en) * | 1951-01-27 | 1953-07-14 | Johnson Co C S | Sheave assembly |
| DE934020C (de) * | 1952-09-18 | 1955-10-06 | Rhewa Rheinische Waagenfabrik | Oberschalige Neigungswaage |
| DE1022850B (de) * | 1954-04-09 | 1958-01-16 | Xavier Vorbrueggen | Vorrichtung zum UEbertragen von Zug- und Druckkraeften |
-
1925
- 1925-07-09 DE DEJ26383D patent/DE459163C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2645533A (en) * | 1951-01-27 | 1953-07-14 | Johnson Co C S | Sheave assembly |
| DE934020C (de) * | 1952-09-18 | 1955-10-06 | Rhewa Rheinische Waagenfabrik | Oberschalige Neigungswaage |
| DE1022850B (de) * | 1954-04-09 | 1958-01-16 | Xavier Vorbrueggen | Vorrichtung zum UEbertragen von Zug- und Druckkraeften |
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