DE865540C - Mit mehreren Auslegern versehener Wippkran - Google Patents

Mit mehreren Auslegern versehener Wippkran

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DE865540C
DE865540C DEM1475D DEM0001475D DE865540C DE 865540 C DE865540 C DE 865540C DE M1475 D DEM1475 D DE M1475D DE M0001475 D DEM0001475 D DE M0001475D DE 865540 C DE865540 C DE 865540C
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DE
Germany
Prior art keywords
parallelogram
weighing
several
weighing device
head
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Expired
Application number
DEM1475D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Born
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Mit mehreren Auslegern versehener Wippkran Es sind Krane mit Doppellenker (Lemniskatenlenkern) bekannt, welche mit einer Wiegeeinrichtung versehen sind. Diese beruht gewöhnlich auf dem Prinzip der Seilzugmessung, indem man die Lagerkraft einer Seilumlenkrolle durch eine Waage mißt. Derartige Kranwaagen sind sehr ungenau, da das Seil über mehrere Umlenkrollen laufen muß, bevor es auf die Meßrolle wirkt. Diese Umlenkrollen erzeugen Verluste an Seilzug, welche außerdem vom Betriebszustand der Rollenlagerung ,abhängig sind.
  • Die Wiegegenauigkeit derartiger Kranwaagen kann nun dadurch erhöht werden, daß die Schnabelrolle selbst als Meßrolle ausgebildet und durch ein Parallelogrammgestänge mit der Waage verbunden ilst. Es wird dadurch lerreicht, daß die weiteren Seilumlenkrollen zwischen Schnabelrolle und Windentrommel keinen EinfluB mehr auf die Genauigkeit der Wägung ausüben.
  • Nach der Erfindung wird daher bei einem mit mehreren Auslegern versehener Wippkran, an dessen Grundausleger, der auch aus mehreren Prallelogrammauslegern bestehen kann, ein Wiegegestänge in Parallelogrammform hochgeführt ist, eine weiteres Wiegeparallelogramm im Kopfausleger angeordnet, welches die lastmessende Seilrolle in dem den Drehzapfen des Kopfauslegers gegenüberliegenden Punkt des Gelenkviereckes enthält.
  • Um die von der Seilrolle auf die Wägeeinrichtung ausgeübte Kraft zu vermindern, können an dem Kopfausleger vorteilhaft an sich bekannte Prallelogrammführungen angeordnet werden. Der hintere Doppellenker, an welchen das die Kraft auf die Wäggeinrichtung übertragende Übertragungsglied angreift, kann als Doppelhebel ausgebildet werden, wobei dann das Übertragungsglied am freien Ende des Doppelhebels angreift, so daß es auf Zug beansprucht wird. Die Wägeeinrichtung ist dann entsprechend umzugestalten, so daß sie eine von unten nach oben wirkende Kraft wiegt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. I zeigt das lersbe Ausführungsbeispiel; Abb. 2 zeigt die Anordnung von weiteren Parallelogrammführungen am Kopfausleger, die der Verminderung der zu wiegenden Kräfte dienen, und Abb. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Mit I ist der Bock Indes Wippauslegers bezeichnet, an dessen Gelenkpunkt 2 der Hauptausleger 3 angreift und an dessen Gelenkpunkt 4 der Lenker 5 des Wippauslegers angelenkt ist. Der Kopfausleger 6 des Kranes ist an dem Gelenkpunkt 7 des Hauptauslegers 3 kippbar. An seinem hinteren Ende 8 greifer der Lenker 5 an. Diese Anordnung ist an sich bekannt. An dem Kopfausleger 6 ist ein Gestängeparallelogramm angebracht, das aus einem vorderen Lenker 9, einem hinteren Lenker 10 und einer Parallelstange 11 besteht. Der hintere Lenker 10 ist in dem Gelenkpunkt 7 von Hauptausleger 3 und Kopfausleger 6 angelenkt. Die die Last Q tragende Seilrolle 12 ist in dem Gelenkpunkt des vorderen Lenkers 9 und der Parallelstange 11 angeordnet. An dem Gelenkpunkt 13 zwischen hinterem Lenker 10 und Parallelstange 11 greift ein Übertragungsglied 14 an, das parallel zum Hauptausleger 3 angeordnet ist und auch dessen Länge besitzt und dessen unteres Ende mit einem lotrecht geführten Gied 15 verbunden ist. Die lotrechte Führung erfolgt in angenäherter Form durch einen Hebel 16, der um einen Punkt 17 schwenkbar ist.
  • Das Glied 15 wirkt auf eine an sich bekannte Wägeeinrichtung 18 ein. Das Seil ist zunächst über die Seilrolle 12 geführt und gelangt von dort zu einer am Kopfausleger 6 angeordneten Seilrolle 19, von wo aus es über eine zweckmäßig um den Punkt 8 drehbare weitere Seilrolle zur Trommel geführt wird. In gestrichelten Linien ist die Stellung des Kranes in eingezogener Lage dargestellt. Da die Teile 6, 9, 10, 11, ebenso wie die Teile 3, 10, 14 ein Parallelogramm darstellen, bleibt die Lage der Lenker 9 und 10 beim Einziehen parallel zu sich selbst und parallel zu der Verbindungslinie des Gelenkpunktes 2 mit dem Anlenkpunkt 20, in welchem das Verbindungsglied 14, das ,auf die Wägeeinrichtung einwirkende, lotrecht geführte Glied 15 und der Hebel 16 schwenkbar miteinander verbunden sind.
  • An dem die Seilrolle 12 tragenden Gelenkpunkt ist ein Kräfteparallelogramm eingezeichnet; die Wirkung der Last Q ist stetes senkrecht und möge die Größe a haben. Die zweite Seite des Kräfteparallelogramms b hat dieselbe Größe wie a und verläuft parallel zu dem von der Rolle 12 auf die Rolle 19 laufenden Seil. Da Richtung und Größe dieser beiden Kräfte stets unverändert bleiben, bleibt auch die Größe ihrer Resultierenden' R in jeder Lage Ides Kranes gleich groß. Infolgedessen sind auch die von dem Übertragungsglied 14 auf die Wäägeeinrichtung übertragenden senkrechten Kräfte stets gleich groß, nämlich R cos a.
  • Abb. 2 zeigt eine Vorrichtung, die geeignet ist, die von dem Gestängeparallelogramm auf die Wägeeinrichtung zu übertragenden Kräfte Zu verringern.
  • An dem Kopfausleger 6 greifen die Lenker 9 und 10 an. Diese sind hierbei jedoch nicht unmittelbar verbunden, sondern üb!er Parallelogrammführungen.
  • Es sind zwei zu den Lenkern 9 und 10 parallele Stangen 21 und 22 angeordnet. Die Stange 21 ist um den Punkt 23 schwenkbar und die Stange 22 um einen Punkt 24. Beide untereinander sind durch eine Stange 25 verbunden, während ihre anderen Enden durch Stangen 26 und 27 mit den Lenkern 9 und 10 verbunden sind. Die als Doppelhebel wirkenden Stangen 21 und 22 vermindern infolge der vorgesehenen verschiedenen Größe ihrer Hebelarme die auf den Lenker 10 ausgeübten Kräfte.
  • Das Übertragungsglied 14 wird bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. I auf Druck beansprucht. Konstruktiv günstiger ist eine Beanspruchung auf Zug. Zu diesem Zweck kann der Lenker 10 als Dioppelhebel ausgebildet werden, an dessen freiem Ende 28 ein als Zugorgan ausgebildetes Zwischenglied 29 angreift. Bei Anordnung eines solchen Zuggliedes ist die Wägeeinrichtung des umgekehrten Kraftrichtung selbstverständlich anzupassen.
  • Abb. 3 zeigt eine etwas veränderte Ausführungsform. Hier ist das Gestängeparallelogramm, mit 30, 31, 32 bezeichnet, auf dem Kopfausleger 6 angeordnet. An den Lenker 32 greift entweder ein auf Druck beanspruchtes Übertragungsglied 33 oder ein auf Zug beanspruchtes Übertragungsglied 34 an. Das die Last Q tragende Seil läuft von der Rolle 35 über die Rolle 36 und über die weiteren Rollen 37 und 38 zu der nicht dargestellten Windentrommel.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Mit mehreren Auslegern versehener Wippkran, an dessen Grundausleger, der auch aus mehreren Parallelogrammauslegern bestehen kann, ein Wiegegestänge in Parallelogrammform hochgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Wiegeparallelogramm im Kopfausleger angeordnet ist, welches die lastmessende Seilrolle in dem den Drehzapfen des Kopfaus- legers gegenüberliegenden Punkt des Gelenkviereckes enthält.
  2. 2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen und hinteren Lenker (g und 1 o) Parallelogrammführungen (2I bis 27) zwecks Verringerung der von der Last (Q) auf die Wägeeinrichtung (18) ausgeübten Kraft angeordnet sind.
  3. 3. Kran nach Anspruch I -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Lenker (10) als Doppelhebel ausgebildet ist und das Übertragungsglied (29) am freien Ende des Lenkers (1 o) angreift, so daß es Zugkräfte auf die Wägeeinrichtung (18) überträgt.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 413 042, 513 549; österreichische Patentschrift Nr. 122 112; französische Patentschrift Nr. 695 554; »Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure«, Bd. 77, Heft Nr. 10 v. 11. 3. 33, S. 270.
DEM1475D 1941-02-22 1941-02-22 Mit mehreren Auslegern versehener Wippkran Expired DE865540C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE413042C (de) * 1924-07-31 1925-05-05 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Kran mit verstellbarem Ausleger und Wiegeeinrichtung
DE513549C (de) * 1926-11-26 1930-11-29 Friedrich August Albert Essman Waage an einem Kran mit heb- und senkbarem Ausleger
FR695554A (fr) * 1929-05-14 1930-12-18 Timonerie de transmission pour appareils de pesage et notamment pour appareils combinés de levage et de pesage
AT122112B (de) * 1928-07-03 1931-04-10 Friedrich August Alber Essmann Einziehkran mit Waage.

Patent Citations (4)

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FR695554A (fr) * 1929-05-14 1930-12-18 Timonerie de transmission pour appareils de pesage et notamment pour appareils combinés de levage et de pesage

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