DE589470C - Waage fuer Wippkrane - Google Patents

Waage fuer Wippkrane

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DE589470C
DE589470C DED52947D DED0052947D DE589470C DE 589470 C DE589470 C DE 589470C DE D52947 D DED52947 D DE D52947D DE D0052947 D DED0052947 D DE D0052947D DE 589470 C DE589470 C DE 589470C
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lever
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DED52947D
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Waage für Wippkrane Für Krane mit beweglichem Ausleger hat man Waagen vorgeschlagen, die mit einer Parallelogrammführung arbeiten, welche einen im Auslegerkopf angeordneten Lasthebel stets waagerecht führt. Die Erfindung vereinfacht solche Waagen weitgehend - dadurch, daß der Lasthebel in an sich bekannter Weise als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm unmittelbar die Lastrolle trägt, während am anderen Arm die zur Waage führende Zugstange angreift, und daß hierbei der untere Anlenkpunkt dieser Zugstange an einem in bekannter Weise vor der Waage eingeschalteten Zwischenhebel (bzw. am Waagehebel selbst) gegenüber dem Drehpunkt des Auslegers derart gewählt ist, daß die Zugstange samt dem an ihn angelenkten Arm des im Auslegerkopf gelagerten Lasthebels selbst als Parallelogrammführung dient. Der Lasthebel ist also zugleich Wiegehebel und Lenker des Parallelogramm-Systems.
  • Bei einer bekannten Waage wird zum Einbau des Lasthebels der zunächst einfache Wippausleger zu einem Paral.lelogrammsystem ausgebaut, dessen oberer Teil als Träger für das Wiegegestänge und die Lastrolle ausgebildet ist. Auf dem Parallelogrammwippsystem ist dann ein Parallelogrammwaagelenkersystem aufgebaut, das mit dem Lastrollenhebel beginnt, der über eine Zugstange die Last auf den Lasthebel überträgt, von dem aus eine weitere Zugstange zu einem Winkelhebel des Parallelogrammgestänges führt.
  • Andererseits ist eine einfachere Kranwaage bekannt, bei welcher im Auslegerkopf ein Lasthebel gelagert ist, an dem einerseits die dem Seilzug ausgesetzte Lastrolle hängt und andererseits eine auf die am Fuße des Wippkrans angeordnete Waage einwirkende Zugstange eingreift. Der Lasthebel hat je nach der Auslegerstellung verschiedene Winkelstellungen, zeigt also nur in einer bestimmten Stellung des Auslegers richtig an, so daß der Ausleger zum Wiegen jedesmal in diese Stellung gebracht werden muß.
  • Im Gegensatz dazu ist der Lasthebel in der neuen Waage dauernd waagerecht geführt, so daß in jeder Auslegerstellung gewogen werden kann. Dabei ist aber nicht eine doppelte Parallelogrammführung erforderlich, vielmehr bildet der Lasthebel selbst einen Teil des Wiegeparallelogramms. Parallelogrammführtmgen sind an sich von Kranen mit festem Ausleger her bekannt.
  • In der Zeichnung ist eine Wiegeeinrichtung gemäß der Erfindung an einem Wippkran besonderer Bauart dargestellt.
  • Auf dem Drehgestell i ist der einziehbare Ausleger z im Punkte 1a abgestützt. Das Lastseil 3 ist von Wind-,verk 4 über eine besondere Lenkervorrichtung 5 nach der Auslegerspitzenrolle 6 und von dort zur Last geführt.
  • Die Rolle 6 ist am Hebel 7 gelagert, der seinerseits um die Auslegerspitze schwenkbar ist. Am anderen Ende dieses Hebels 7 greift die Zugstange 8 an, welche die Verbindung mit dem Zwischenhebel 9 herstellt. Die Angriffspunkte 13 und 14 der Zugstange sind derart gewählt, daß die Zugstange parallel zum Ausleger liegt und bei der Wippbewegung auch parallel zu diesem verschoben wird. Wiegehebel 7, Zugstange 8, Ausleger 2 und die Verbindungslinie der Drehpunkte 12, und 14 bilden ein Parallelogramm. Dadurch wird auch der Wiegehebel 7 waagerecht verschoben, so daß das Wiegeergebnis von der Stellung des Auslegers unabhängig ist.
  • Die weitere Übertragung vom Hebel 9 auf den Waagebalken io erfolgt je nach den besonderen Verhältnissen, z. B. durch eine Zugstange i i.
  • Die Wiegevorrichtung kann noch mit einer Entlastungsvorrichtung versehen sein. Sie ist auch nicht an die besondere Ausbildung des Einziehkranes gebunden, vielmehr bei allen Wippkranen mit einfachem Ausleger verwendbar.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCII. Waage für Wippkrane mit einer Parallelogrammführung, die einen - im Auslegerkopf angeordneten Lasthebel stets waagerecht führt, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Ausbildung des im Auslegerkopf liegenden Lasthebels (7) als doppelarmiger Hebel, dessen einer Arm unmittelbar die Lastrolle (6) trägt, während am anderen Arm die zur Waage führende Zugstange (8) angreift, der untere Anlenkungspunkt (i4) dieser Zugstange (8) an einem in bekannter Weise vor der Waage eingeschalteten Zwischenhebel (9) (bzw. am Waagebalken (io) selbst) gegenüber dem Drehpunkt (i2) des Auslegers (2) derart gewählt ist, daß die Zugstange (8) samt dem an ihn angelenkten Arm des im Auslegerkopf gelagerten Lasthebels (7) selbst als Parallelogrammführung dient.
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