DEP0002269DA - Reißbrett-Zeichengerät mit Parallelführung der Reißschiene - Google Patents
Reißbrett-Zeichengerät mit Parallelführung der ReißschieneInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten, mit einem Reissbrett zu verbindenden Zeichengeräte, bei denen die Reisschiene parallel zu sich selbst bewegbar ist.
Das Neue wird darin gesehen, dass die Parallelführung der Reißschiene durch zwei mittels eines Bandes reibungsschlüssig verbundene Kreisscheiben gleichen Durchmessers erfolgt, deren Achsen durch einen um die Achse der einen feststehenden Scheibe drehbaren Arm verbunden sind. Soll durch die Reißschiene ein grösserer Teil des Reissbrettes bestrichen werden, dann lässt sich das oben gekennzeichnete Gerät nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch beliebig erweitern, dass an die Achse der beweglichen Schiene eine weiterer Arm und ein weiteres durch ein Band verbundenes Kreisscheibenpaar gelenkig angeschlossen sind, wobei die auf der Verbindungsachse der beiden Arme sitzenden Scheiben fest miteinander verbunden sind. Durch Anschluss weiterer Arme und weiterer Kreisscheibenpaare kann das Gerät im Bedarfsfalle noch vergrössert werden. Die Reißschiene ist in jedem Fall mit der letzten beweglichen Kreisscheibe fest verbunden.
Das neue Zeichengerät zeichnet sich gegenüber den bereits bekannten Bauarten durch die Einfachheit seines Aufbaues aus.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung ein gewissermassen aus zwei Grundelementen bestehendes Zeichengerät dargestellt.
Figur 1 zeigt den Aufriss und
Figur 2 den dazugehörigen Grundriss.
Das Grundelement besteht immer aus zwei Kreisscheiben 1 und 2 gleichen Durchmessers, deren Achse n3 und 4 durch einen Arm 5 miteinander verbunden sind. Die beiden Scheiben 1, 2 werden von einem gemeinsamen, zweckmässig endlosen Band 6 derart fest umschlossen, dass nur ein Abwälzen des Bandes auf den Scheiben, nicht aber ein Rutschen des Bandes auf dem Scheibenumfang eintritt.
Im gezeichneten Beispiel ist die Scheibe 1 an dem durch die Linie 7 angegebenen Reissbrett in irgendeiner geeigneten Weise festgelegt. Beispielsweise ist die Scheibe 1 mit einem Träger 8 fest verbunden, der durch Schrauben auf dem Reissbrett befestigt sein kann. Um die feste Achse 3 der Scheibe 1 ist der Arm 5 und mit ihm die Scheibe 2 drehbar. In axialer Übereinstimmung mit der Kreisscheibe 2 liegt eine weitere Kreisscheibe 9, die mit der Kreisscheibe 2 fest verbunden ist. Beispielsweise sind beide Scheiben 2, 9 fest mit der Achse 4 verbunden. Zur Kreisscheibe 9 gehört die weitere, den gleichen Durchmesser aufweisende Kreisscheibe 10, die mittels der Achse 11 von dem Arm 12 getragen wird, der an die Achse 4 gelenkig angeschlossen ist. Die beiden Scheiben 9, 10 sind wiederum durch ein Band 13 reibungsschlüssig miteinander verbunden. Mit der Scheibe 10 ist die Reißschiene 14 starr verbunden, die auf dem Reissbrett 7 aufliegt. Bei entsprechend steifer Konstruktion ist eine weitere Abstützung des Geräts auf dem Reissbrett nicht erforderlich. Die Konstruktion kann aber schwächer gehalten werden, wenn man das untere Ende der Achse 4 als Stützpunkt verwendet, wie aus Figur 1 ersichtlich.
Aus dem Gesagten ist ohne weiteres verständlich, dass die Reißschiene 14 in senkrechter, in waagrechter oder in beliebiger schräger Richtung bewegt werden kann, wobei sie ihre in Figur 2 dargestellte waagrechte Lage stets beibehält. Als Handhabe zum Bewegen der Reißschiene 14 kann auch die in diesem Fall nach oben verlängerte und zu einem Handgriff 11' ausgebildete Achse 11 verwendet werden.
Zur Erklärung der Parallelführung sei noch Folgendes erwähnt, wobei von der feststehenden Kreisscheibe 1 ausgegangen wird. Wird der Arm 5 um die feste Achse 3 gedreht, dann wickelt sich das Band 6 auf der einen Seite etwas auf die Scheibe 1 auf, während es sich auf der gegenüberliegenden Seite etwas von der Scheibe 1 abwickelt. Diese Bewegung des Bandes 6 überträgt sich auf die Scheibe 2, die infolgedessen eine Relativdrehung in Bezug auf den Arm 5 ausführt. Da die beiden Scheiben 2, 9 starr miteinander verbunden sind, so wirkt sich die Relativdrehung auch auf die Scheibe 10 und damit auf den Arm 12 aus, der sich in diesem Fall paral-
lel zu sich selbst bewegt. Der durch die beiden Arme 5, 12 eingeschlossene Winkel wird also je nach der Drehrichtung des Armes 5 grösser oder kleiner. In gleicher Weise findet eine Wälzbewegung des Bandes 13 statt, derart, dass die Reißschiene 14 sich nur parallel zu sich selbst bewegen kann.
Bei der praktischen Ausführung können die Bänder 6, 13 je mit einer Spannvorrichtung versehen sein, um die erforderliche hohe Reibung zwischen den Bändern und den Scheibenumfängen aufrecht zu erhalten. Die paarweise zusammengehörigen Scheiben müssen den gleichen Durchmesser aufweisen. Aus Herstellungsgründen wird man alle Kreisscheiben mit dem gleichen Durchmesser herstellen.
Die Erfindung soll nicht auf Bänder beschränkt sein, denn an die Stelle der Bänder können auch andere Verbindungsmittel mit rundem oder keilförmigem Querschnitt treten.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass beispielsweise der Arm 5, nach oben verlängert, ein Gegengewicht tragen könnte, um bei stehenden Reissbrettern einen Gewichtsausgleich zu erhalten. Die Arme 5 und 12 können von gleicher oder verschiedener Länge sein.
Claims (2)
1) Reißbrett-Zeichengerät mit Parallelführung der Reißschiene, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelführung der Reißschiene (14) durch zwei mittels eines Wälzbandes (6) reibungsschlüssig verbundene Kreisscheiben (1, 2) gleichen Durchmessers erfolgt, deren Achsen (3, 4) durch einen um die Achse (3) der am Reißbrett fest angebrachten Scheibe (1) drehbaren Arm (5) verbunden sind, und die Reißschiene (14) fest auf der beweglichen Kreisscheibe (2) angebracht ist.
2) Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Achse (4) der beweglichen Scheibe (2) ein oder mehrere weitere Arme (12) und ein oder mehrere weitere, durch ein Wälzband verbundene Kreisscheibenpaare (9, 10) gelenkig angeschlossen sind, wobei die auf der Verbindungsachse (4) der beiden Arme (5, 12) sitzenden Scheiben (2, 9) fest miteinander verbunden sind und die jeweils letzte bewegliche Scheibe (10) die Reißschiene (14) trägt.
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