DE458940C - Rohrruecklaufgeschuetz - Google Patents

Rohrruecklaufgeschuetz

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DE458940C
DE458940C DER68308D DER0068308D DE458940C DE 458940 C DE458940 C DE 458940C DE R68308 D DER68308 D DE R68308D DE R0068308 D DER0068308 D DE R0068308D DE 458940 C DE458940 C DE 458940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
axis
barrel
piece
pipe
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Expired
Application number
DER68308D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Romberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG filed Critical Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Priority to DER68308D priority Critical patent/DE458940C/de
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Publication of DE458940C publication Critical patent/DE458940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/45Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Rohrrücklaufgeschütz. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch Patent 4¢5 552 gekennzeichneten Rohrrücklaufgeschützes, bei dem das Rohr unabhängig vom Bodenstück (dem Verschluß ) aus der Feuerstellung in die Ladestellung geschwenkt werden kann.
  • Nach einer Ausführungsform dieser Einrichtung ist das Rohr gegenüber dem Bodenstück um eine die Seelenachse in einem Abstand von mindestens der Größe des Radius des Kartuschhülsenrandes kreuzende Achse schwingbar gelagert, so daß sofort zu Beginn des Aussch«-ingens des Rohrs aus der Feuerstellung der ganze Kartuschhülsenboden nach vorn vom Stoßboden des stehenbleibenden Bodenstücks abrückt und Stoßboden und Kartuschhülsenboden als ebene Flächen ausgebildet sein können.
  • Mit diesem Abstand zwischen Schwenkachse des Rohrs und der Seelenachse tritt jedoch beim Schuß am Rohr ein Drehmoment auf, das dieses gegenüber dem Bodenstück aus der Feuerstellung in die Ladestellung auszuschwenken versucht. Hierbei werden die V erriegelungsorgane zwischen Rohr und Bodenstück, die am hinteren Rohrende gelagert sind und dieses mit dem Bodenstück zur Verhinderung des Ausschwingens kuppeln, um so mehr beansprucht, je näher die Drehachse des Rohrs an die Verriegelungsorgane herangerückt ist. Bei den bekannten Ausführungen sitzen die Schwenkzapfen am Rohr in seinem Schwerpunkt, also etwa in der Mitte der Rohrlänge oder dahinter, ihr Abstand von den V erriegelungsorganen ist gering, und das beim Schuß auftretende Drehmoment des Rohrs äußert sich an diesem mit starker Kraftwirkung.
  • Zweck und Ziel der Erfindung ist es, eine Einwirkung dieses Drehmoments des Rohrs beim Schuß auf die Verriegelungsorgane möglichst auszuschalten. Dies wird erfindungsgemäß einmal dadurch erreicht, daß die Schwenkachse zwischen Rohr und Bodenstück am Rohr im vorderen Drittel der Rohrlänge angeordnet oder über die Rohrmündung hinaus nach vorn verlegt ist. Durch den so gewonnenen langen Hebelarm zwischen Schwenkachse des Rohrs und den Verriegelungsorganen wird das beim Schuß auftretende Drehmoment des Rohrs wirksam abgefangen; die Belastung und somit auch die Abnutzung der Verriegelungsorgane ist gering.
  • Meist werden noch bei derartigen . Geschützen die Schwenkzapfen des Rohrs von dem auf das Rohr beim Schuß nach vorn wirkenden Gasdruck teilweise durch um die Drehachse konzentrisch verlaufende Führungsleisten am hinteren Rohrende entlastet, die in entsprechende Nuten des Rohrbodenstücks eingreifen. Für diesen Fall ist nach der Erfindung die vordere, die Drehachse zum Ausschwenken des Rohrs in die Ladestellung bildende kohrlagerstelle derart ausgebildet, daß sie eine Längsverschiebung zwischen Rohr und Bodenstück in Richtung der Seelenachse zuläßt. Dies kann entweder dadurch geschehen, daß am Rohr sitzende Schwenkzapfen in Richtung der Seelenachse nach vorn mit Spiel in den Lagern des Bodenstücks ruhen, oder das Rohr ist in einer Büchse verschieblich gelagert, die mittels Schwenkzapfen im Bodenstück drehbar ruht. Dadurch wird der ganze, das Rohr beim Schuß nach vorn reißende Gasdruck: durch dessen hintere Führungsleisten abgefangen, und es äußert sich auf die Verriegelungsorgane zur Verhinderung des Auskippens des Rohrs in die Ladestellung nur ein ganz geringer Teil des Drehmoments des Rohrs beim Schuß, indem dessen größter Teil durch die zwischen den Führungsleisten des Rohrs und den entsprechend geformten Nuten des Bodenstücks bestehende Reibung aufgezehrt wird.
  • Die gleichzeitige Anordnung der so ausgebildeten Drehachse des Rohrs im vorderen Drittel der Rohrlänge gibt den Führungsleisten am hinteren Rohrende eine solche Form, daß das Drehmoment des Rohrs beim Schuß durch die zwischen den Führungsleisten des Rohrs und den entsprechend geformten :,,uten des Rohrbodenstücks auftretende Reibung ganz aufgehoben wird und die Verriegelungsorgane gegen Auskippen des Rohrs in die Ladestellung vollkommen entlastet bleiben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung; es zeigt Abb. r eine Seitenansicht des Rohrrücklaufgeschützes im Schnitt mit dem Rohr in der Feuerstellung, Abb. 2 eine Seitenansicht des Geschützes im Längsschnitt mit in die Ladestellung ausgeschwungenem Rohr und Abb.3 eine Ansicht in Parallelperspektive des aus Bodenstück und darin schwenkbarem Laufteil bestehenden Rohrs mit in die Ladestellung ausgeschwungenem Laufteil.
  • Das Geschützrohr besteht aus dem eigentlichen, zugleich das Patronenlager aufnehmenden Laufteil a und einem davon getrennten, die hier nicht gezeichnete Abfeuerungsvorrichtung enthaltenden Bodenstück b. Das Bodenstück b (der Verschluß) ist nach vorn zu einem U-förmigen Rahmen mit einer Bodenplatte bl und zwei dazu senkrechten geraden Seitenwangen b2 verlängert. Es ist mittels der Führungsleisten bg als Schlitten längsverschiebbar auf einer Wiege c bekannter Art gelagert, die die Brems- und Vorholeeinrichtung enthält und mittels Schildzapfen cl in der Unterlafette c2 in senkrechter Ebene schwenkbar ruht. Ein Hornansatz b4 am Bodenstück b stellt die Verbindung des Rohrs mit der Brems- und Vorholeeinrichtung her. Im vorderen Teil des Bodenstückrahmens ist der Laufteil a um die wagerechten Schildzapfen d schwenkbar gelagert. Die Schwenkzapfen d sitzen am Rohr erfindungsgemäß kurz hinter der Rohrmündung und unterhalb der Seelenachse im Abstand des Radius des Kartuschhülsenrandes einer zugehörigen Patrone. Die Lagerstellen br, für die Rohrschwenkzapfen d in den Seitenwangen b1 des Bodenstücks b sind als in Richtung der Seelenachse nach vorn offene Gleitlager ausgebildet.
  • Außerdem ist der Laufteil a am hinteren Ende auf jeder Seite mit einer segmentförmigen, zur Laufteilschwenkachse d konzentrisch verlaufenden Führungsleiste a1 versehen, die in entsprechend geformten Nuten b8 der Seitenwangen b1 geführt sind und den Laufteil a gegen Längsverschiebung im Bodenstück festhalten.
  • Das Ausschwenken des Laufteils a aus der Feuerstellung (Abb. r) in die Ladestellung (Abb.2) erfolgt durch Schwenken des im Bodenstück b gelagerten Griffhebels e, der vermittels des mit ihm fest verbundenen Kurbelarms e1 den Laufteil a hinten anhebt. Zur Begrenzung der Ausschwingbewegung des Laufteils a nach oben können die lösbar in das Bodenstück b eingesetzten Anschlagstücke f dienen, die in bekannter Weise den Auswerfer g zum Ausziehen einer Kartuschhülse nach hinten schwenken. Die Verriegelung des Laufteils a in der Feuerstellung mit dem Bodenstück b gegen Ausschwingen in die Ladestellung erfolgt in bekannter Weise durch einen im Laufende verschiebbar gelagerten, hier nicht gezeichneten Gleitstein, der, vom Öffnerhebel zwangläufig gesteuert, sich in eine entsprechend geformte Rast des Bodenstücks b einlegt.
  • Der beim Abfeuern eines Schusses auf den Rohrlaufteil a im Sinne seiner Verschiebung nach vorn gegenüber dem Bodenstück b wirksam werdende Gasdruck wird vollkommen von den hinteren Laufhalteleisten a1 aufgefangen, während die vordere Laufdrehachse d hiervon entlastet bleibt. Die durch die Erwärmung und den Innendruck bedingte Längsausdehnung des Laufteils a nach vorn kann ungehindert vonstatten gehen; hierbei verschieben sich die Laufschwenkzapfen d nach vorn in den Lagerstellen bfi des Bodenstückrahmens. Das Drehmoment, unter dem der Laufteil a beim Schuß um seine Schwenkzapfen d gegenüber dem Bodenstück b nach oben auszuschwingen sucht, wird ebenfalls ganz oder zum größten Teil durch die zwischen den hinteren Halteleisten a1 des Laufteils a und den entsprechenden Führungsnuten bl; im Bodenstück b bestehende Reibung aufgezehrt, so daß die Verriegelungsorgane zur Verhinderung des Auskippens des Laufs a ganz entlastet sind oder nur einer geringeren Belastung unterliegen.
  • Die Drehachse zwischen Laufteil a und Bodenstück b kann auch, anstatt durch die Schildzapfen d, von einer unten am Laufteil a befindlichen Kurvenfläche gebildet sein, die unmittelbar auf der Bodenplatte b1 des Bodenstückrahmens aufliegt. Dieser selbst kann gegebenenfalls bis über die Laufmündung hinaus nach vorn verlängert und die Laufschwenkachse d in diesem vor der Mündung liegenden Teil angeordnet sein. Die Lagerstellen b' im Bodenstück für die Lauf schwenkzapfen d sind zum bequemün Herausnehmen des Laufs aus <lern Bodenstück nach vorn offen.
  • Die kastenförmige Ausbildung des Bodenstücks b mit kräftigen, bis über die Laufoberkante hochragenden und sich annähernd über die ganze Lauflänge nach vorn erstreckenden Seitenwangen b= bezweckt, den Gesamtschwerpunkt der beim Schuß zurücklaufenden Massen möglichst nach oben bis in die Seelenachse zu rücken. Die S:itenwangen b= verlaufen geradlinig und weisen keine die Herstellung und Bearbeitung erschwerenden Vorsprünge auf. Der fast durchweg walzenförmige Lauf a ist vorn an der die Schildzapfen d tragenden Stelle als Vierkanta= ausgebildet, das den Bodenstückrahmen bl-b2 nach vorn abschließt. Eine Deckplatte a' am Laufteil a bildet den oberen Abschluß für den U-förmigen Bodenstückrahmen, so daß sich (las Rohr, voll der Laufmündung abgesehen, als vollkommen geschlossener Vierkantkörper ohne vorstehende Teile darstellt. Die Führungs- und Verriegelungsorgane zwischen Laufteil und Bodenstück liegen verdeckt, si: sind gegen Verschmutzung gesichert, und das Rohr als Ganzes ist, angewendet bei einem zerlegbaren Geschütz, in der Form handlich für den Transport und, beispielsweise auf Tragtieren, leicht zu verpacken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrrücklaufgeschütz nach Patent -1--1-5 552, bei dem das Rohr unabhängig vorn Bodenstück (dem Verschluß) um eine die Seelenachse rin Abstand von mindestens der Größe des Radius des Kartuschhülsenrandes kreuzende Achse aus der Feuerstellung in die Ladestellung geschwungen «-erden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (d) zwischen Rohr (a) und Bodenstück (b) am Rohr (a) im vorderen Drittel der Rohrlänge angeordnet oder über die Rohrmündung hinaus nach vorn verlegt ist.
  2. 2. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch i, bei dein außerdem das Rohr durch in das Bodenstück eingreifende Führungsleisten an seinem hinteren Ende an einer Verschiebung in Richtung der Seelenachse gegenüber dem Bodenstück gesichert ist, gekennzeichnet durch eine die Längsverschiebung des Rohrs (a) in Richtung der Seelenachse gegenüber dein Bodenstück (b) zulassende Ausbildung der die Drehachse zum Ausschwenken des Rohrs in die Ladestellung bildenden vorderen Rolirlagerstelle (d).
  3. 3. Geschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rohr (a) feste Schwenkzapfen (d) in nach vorn in Richtung der Seelenachse offenen Gleitlagern (b1,) des Bodenstücks (b) ruhen. d. Geschütz nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenstück (b) nach vorn zu einem U-förmigen Rahmen ( bl-b=) verlängert ist, der den ihm eingelagerten Rohrlaufteil (a) ganz oder annähernd bis zur Laufmündung einhüllt und durch diesen all seinen offenen Seiten zu einem geschlossenen Kasten abgedeckt wird.
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