DE458431C - Seilpostanlage mit senkrechter Gleisfuehrung - Google Patents

Seilpostanlage mit senkrechter Gleisfuehrung

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DE458431C
DE458431C DED49057D DED0049057D DE458431C DE 458431 C DE458431 C DE 458431C DE D49057 D DED49057 D DE D49057D DE D0049057 D DED0049057 D DE D0049057D DE 458431 C DE458431 C DE 458431C
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DE
Germany
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trough
post system
cable post
cable
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DED49057D
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English (en)
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

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  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Seilpostanlage mit senkrechter Gleisführung. Die Anlage einer durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Seilpost geschieht zweckmäßig - um ein möglichst kurzes Gleis zu bekommen - in der Weise, daß man die Seilpoststellen senkrecht übereinander anordnet. Hierbei war es bisher nötig, bei jeder Stelle eine Gleis- und Seiluniführung einzulegen, damit die vom Greiferwagen abgeworfenen Schriftstücke sicher in die Auffangmulde der Stelle fielen.
  • Gemäß der Erfindung wird der Zweck ohne eine derartige Uniführung erreicht. Die Einrichtung ist derart, daß die Auffang- oder Abwerfmulde in den Weg des Wagens hineinragt, aber beweglich angeordnet oder mit einem beweglichen Teil versehen ist, derart, daß sie selbsttätig aus dein Weg des vorüberfahrenden Wagens abgelenkt wird. Nunmehr wird das vom vorbeifahrenden Wagen senkrecht herabfallende Schriftstück mit Sicherheit von der Mulde aufgefangen, die eine beliebig große Abmessung erhalten kann.
  • Um einen harten Schlag oder Stoß des Wagens gegen die Mulde oder ihren abzulenkenden Teil zu vermeiden, wird die Einrichtung erfindungsgemäß ferner so getroffen, claß der ankommende Greiferwagen einen Fühlhebel oder eine Tastschiene u. dgl. verdrängt und dadurch auf Übertragungsglieder einwirkt, die die Ablenkung der Mulde veranlassen. In einer vorzugsweisen Ausführungsform wirkt der Fühlhebel usw. in der Weise, daß er einen Schnurtrieb für die Mulde mit dem Wagentreibseil selbst kuppelt. Hierdurch wird ein besonderer, etwa nur durch den Hebel ausgelöster Antrieb für die Mulde erspart. Selbstverständlich kann stattdessen ein Hebelgestänge verwendet werden, das die Verdrängung des Fühlhebels usw. unmittelbar in Bewegung der 'Mulde umsetzt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung unter Weglassung der nebensächlichen Teile schematisch dargestellt. Abb. i zeigt die Seilpoststelle finit empfangsbereiter, Abb. 2 mit abgelenkter Mulde.
  • Das Gleis ä (Abb. i) führt in gerader Linie senkrecht von unten nach oben durch die Seilpoststelle, und der Wagen, welcher nicht dargestellt und in beliebiger bekannter Art ausgeführt zu denken ist, fährt in der Pfeilrichtung durch die Stelle hindurch. Das Tr eibseil t bewegt sich in der gleichen Richtung. Die Abwerfmulde m mit dem bei d angelenkten Teil in' ist etwas oberhalb des Fußbodens oder Tisches b angeordnet. Am Hebelarm lt des Teils in' ist eine Schnur N befestigt, deren anderes Ende sich auf die Welle einer Scheibe s aufwickelt, wenn letztere durch den Schnurtrieb v, u in der Pfeilrichtung gegen die Kraft der Spiralfeder f gedreht wird.
  • Abb. 2 stellt die Einrichtung in der Lage dar, wo der Wagen etwa die Stelle w erreicht hat. Auf seinem Wege bis zu dieser Stelle hat er den Fühlhebel e (Abb. i) allmählich zur Seite gedrängt und in die Lage e' (Abb. 2) gebracht. In dieser Lage drückt der Hebel e vermittels des Gestänges 7.', h, n, dessen Drehpunkte bei x, y liegen, gegen die Wirkung der Feder a die Rollen r, v an das Treibseil t an. Dadurch wird der Schnurtrieb v, cc, s in Bewegung gesetzt und der Muldenteil yri in die Lage gemäß Abb. a gebracht, die den Wagen frei vorüberfahren läßt.
  • Der Teil m wird, nachdem der Fühlhebel e sowie die Teile r, v, u, s in die Ruhelage zurückgekehrt sind, durch Einspritzen hinter die Nase p festgehalten, bis der gänzlich vorübergefahrene Wagen die Nase p ausklinkt. In diesem Augenblick fällt der Teil m' in die Ruhelage gemäß Abb. i zurück und stellt die auffangbereite Mulde her, in die nunmehr der Wagen das Schriftstück herabfallen läßt.
  • Die Welle der Scheibe s ist als festliegend und der Teil it als Schraubenfeder gedacht. Die Anordnung kann auch eine andere sein. Die Ausbildung des Teils in' richtet sich nach der Form des Wagens; gegebenenfalls stellt der Teil in' lediglich eine in einem Ausschnitt der Mulde spielende Zunge dar. Der Teil m kann im Rahmen der Erfindung auch unmittelbar durch den Wagen verdrängt werden.
  • Es ist ersichtlich, daß das Gleis ä und Treibseil t in völlig gerader Linie durch die Seilpoststelle geführt sind und dennoch ein sicheres Auffangen der Schriftstücke stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Seilpostanlage mit senkrechter Gleisführung, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung einer Gleisumführung die Abwerfmulde in den Weg des Wagens hineinragt und beim Vorübergang des Greiferwagens selbsttätig in eine den Wagen frei vorüberlassende Lage gebracht wird. -q. Seilpostanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkung der Abwerfmulde aus dem Weg des Wagens durch eine vom Wagen stoßfrei zur Wirkung gebrachte Vorrichtung (Hebel u. dgl.) bewirkt wird. 3. Seilpostanlage nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwerfmulde aus einem fest eingebauten und einem gelenkig angeordneten, in den Weg des Wagens hineinragenden Teil besteht, und nur der letztere durch den vorüberfahrenden Wagen verdrängt wird. q.. Seilpostanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglich angeordnete Mulde oder ein beweglicher Teil derselben durch zwei Rollen angetrieben wird, die zu diesem Zweck durch einen vom Wagen verdrängten Hebel mit dem Treibseil gekuppelt werden.
DED49057D 1925-10-25 1925-10-25 Seilpostanlage mit senkrechter Gleisfuehrung Expired DE458431C (de)

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