DE294444C - - Google Patents

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DE294444C
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flap
hunt
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hinge
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DENDAT294444D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/28Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin
    • B61G1/30Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent 293134 geschützten selbsttätigen Kupplung, welche im wesentlichen, darin besteht, daß die drehbare, nach abwärts federnd nachgebende Klappe als Doppelklappe ausgebildet ist, deren beide wagerechte Drehachsen in der Längsrichtung des Huntes liegen.
Diese Abänderung ist durch verschiedene, bei der praktischen Verwendung der Kupplung sich ergebende Umstände bedingt und von Vorteil. Bei der einteiligen Klappe nach Patent 293134 kann der Kupplungsbügel aus seiner annähernd wagerechten bzw. schwach geneigten Kuppelstellung um etwa 90 ° abwärts gedreht.werden und stößt alsdann an den Klappenrand an. Wird übersehen, den Bügel aus dieser lotrechten Stellung aufwärts zu drehen, so kann er durch zwischen den Gleisschienen liegende Kohle oder Steine bei Fortbewegung des Huntes gegen die Klappe gedrückt werden, und diese letztere oder der Bügel, - oder auch beide Teile können Schaden leiden.
Ferner werden entgleiste Hunte gewöhnlich mittels eines Hebebaumes in das Gleis gehoben, indem der Hebebaum zwischen die Längsbalken derart eingeschoben, wird, daß er beim Anheben gegen den Boden des Huntes sich zu stützen sucht. Hierbei ist aber die Klappe im Wege und kann sehr leicht eingebogen und beschädigt werden, weil sie nach oben nicht nachzugeben vermag.
- Endlich ist es bei sehr steilen Bremsbergen (über 25 ° Neigung) notwendig, den Kupplungsbügel länger zu gestalten, weil sonst beim Bergaufiahren an den Knickstellen des Bremsberges die Oberkanten der Huntegefäße zu nahe aneinander zu stehen kämen, sich dann stark auseinanderpressen oder übereinander ζμ liegen kommen, was zu Störungen im Betriebe und zu Unfällen Anlaß gibt. Stehen nun solche mit dem längeren Bügel ausgerüstete Hunte in gekuppelter Stellung derart aneinander, daß ihre Puffer sich berühren, und fallen bei dieser Stellung durch den Stoß der Grubenlokomotive oder aus anderen Ursachen ein oder mehrere Hunte um, so könnte der Kupplungsbügel zufolge seiner größeren Länge oder auch die Klappe verbogen werden, weil der längere Bügel zu weit hinter den Drehpunkt der Klappe zu liegen kommt und sich zwischen der Klappe und dem Boden des Huntegefäßes verspreizen könnte.
Allen diesen Umständen ist durch die Ausbildung der Klappe als Doppelklappe Rechnuiig getragen. Der Bügel findet den Raum zwischen den Längsbalken vollständig frei,' da er bei einer Drehung nach abwärts und rückwärts die Klappen nach unten zur Seite drücken kann. Der Bügel kann demnach größere Länge als bisher erhalten und bis zur Anlage an den Boden des Huntegefäßes, also von seiner horizontalen Stellung um 180 ° zurückgeschwenkt werden, somit auch bei im
Gleis liegenden Hindernissen nach hinten ausweichen. Ebenso geben die beiden Klappen, da der Raum zwischen den Längsbalken frei ist, beim Einsetzen eines Hebebaumes nach cbe^ nach.
Die Zeichnung veranschaulicht die selbsttätige Kupplung gemäß vorliegender Erfindung, wobei die Hunte selbst sowie die anderen Teile, die für den vorliegenden Fall nicht speziell in
ίο Betracht kommen, weggelassen sind. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht, und Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung.
An Stelle der Klappe k des Hauptpatents sind zwei Klappen vorgesehen und jede Hälfte dieser Doppelklappe ist ihrerseits in zwei Teile r und s geteilt, die miteinander mittels Scharniers t drehbar verbunden sind. Der höher angebrachte Klappenteil r, der massiv gehalten und mit einer entsprechend gekrümmten Oberfläche (Fig. 2) zur Aufstützung des in der Zeichnung nicht dargestellten Kuppelbolzens m versehen ist, ist nach oben klappbar (Fig. i, punktierte Lage links), fällt jedoch infolge seines Eigengewichtes in seine wagerechte Lage zurück, in der er durch eine Schulter u des Klappenteiles s gehalten wird. Der tiefer stehende Klappenteil s jeder Hälfte der Doppelklappe ist mittels eines dem Scharnier t parallel verlaufenden Scharniers ν mit dem Boden des Huntes drehbar verbunden, wobei eine Feder w bestrebt ist, den Klappenteil s samt dem an ihm angelenkten Klappenteil r aufwärts zu drücken. Die horizontale Lage der Klappenteile wird hierbei durch Anschläge χ der Klappenteile s gesichert. Diese Anordnung bewirkt, daß bei einem Druck auf die Doppelklappe von unten, ζ. Β. beim Einführen eines Hebebaumes, die Klappenteile r aufgeklappt werden, während bei einem Druck von oben, beispielsweise wenn der versehentlich nicht rechtzeitig aufgeklappte Bügel a gegen ein auf dem Gleise liegendes Hindernis stößt, die beiden Klappenteile r, s als ein Ganzes entgegen der Wirkung der Federn w hinuntergeklappt werden (Fig. 1, punktierte Lage rechts). Hat der Druck aufgehört, so kehren die verschwenkten Klappenteile infolge des Eigengewichtes bzw. unter der Wirkung der Federn w in ihre Ruhelage zurück.
Die Ränder der Klappenteile r sind abgerundet, damit die an dieselben stoßenden Organe (Bügel, Hebebaum u. dgl.) ohne Beschädigung bzw. ohne überflüssige Reibung hinweggleiten können. Der Bügel a, dessen Drehachse in gewöhnlicher Weise in Lagern c gelagert und mit Unrundscheiben ä versehen ist, ist mit einer Kröpfung a1 (Fig. 2) versehen, damit er, wenn er nach hinten zwischen die Huntebalken hineingeschwenkt wird, sich vollständig an den Gefäßboden anlegen kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Kupplung für Grubenhunte o. dgl. nach Patent 293134, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare, nach abwärts federnd nachgebende Klappe als Doppelklappe ausgebildet ist, deren beide wagerechte Drehachsen in der Längsrichtung des Huntes liegen.
2. Selbsttätige Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß deren beide nach unten federnd nachgebende Hälften nach oben frei drehbar sind, so daß sie infolge ihres Eigengewichtes in ihre wagerechte Ruhelage zurückkehren.
3. Selbsttätige Kupplung nach" Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte der Doppelklappe ihrerseits in zwei miteinander scharnierartig verbundene Teile (r, s) geteilt ist, von denen der eine Teil (r) aufwärts klappbar ist und infolge seines Gewichtes in die wagerechte Lage zurück-_ fällt, während der andere Teil (s) mittels eines federnden Scharniers mit dem Hunteboden derart verbunden ist, daß er federnd abwärts schwenkbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975167C (de) * 1951-12-14 1961-09-14 Gewerkschaft Mechernicher Werk Mit dem Mittelpuffer eines Grubenwagens vereinigte Kupplung

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DE293134C (de)

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