DE456677C - Sinteranlage mit drehbarer Pfanne - Google Patents

Sinteranlage mit drehbarer Pfanne

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DE456677C
DE456677C DEG67462D DEG0067462D DE456677C DE 456677 C DE456677 C DE 456677C DE G67462 D DEG67462 D DE G67462D DE G0067462 D DEG0067462 D DE G0067462D DE 456677 C DE456677 C DE 456677C
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sintered material
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Sinteranlage mit drehbarer Pfanne. Es sind Sinteranlagen bekannt geworden, bei denen unter einer drehbaren Pfanne ein Trichter mit Sieb angeordnet ist, um das feine Sintergut von dem groben zu trennen. Das Sieb ist mit einem trichterförmigen Behälter verbunden, und das Gut gelangt über eine Rutsche in die Wagen.
  • Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß unter der Pfanne ein beweglicher Tisch angeordnet ist. Ferner kommt es darauf an, daß der Tisch hin und her beweglich ist, um das Gut durch eine Öffnung in Teilmengen herauszulassen.
  • Zweck dieser Anordnung ist, die bei den heute gebräuchlichen Sinteranlagen auftretenden Nachteile zu vermeiden, welche hauptsächlich in einer starken. Staubentwicklung beim Entleeren der Sinterpfanne bestehen. Bisher wird auch viel Sintergut zerschlagen, und außerdem muß das Material in den Wagen durch Besprengen mit Wasser abgekühlt werden.
  • Nach der Erfindung erfolgt die Abkühlung schon auf dem unterhalb der Pfanne befindlichen Tisch, dessen Boden rostartig durchbrochen ist, und die Anlage ist so gebaut, daß ein Heraustreten von Staub zur Seite oder nach unten verhindert wird, indem der Staub durch ein System von Kaminrohren abgeführt wird. Die Arbeiter können sich infolgedessen unbelästigt bei der Anlage aufhalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist schematisch auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Der Beschickungswagen 1 füllt die Pfanne? -mit der Erz-Brennstoffmischung in der üblichen Weise. Die Pfanne a dreht sich um die Zapfen 3, wobei ihr Inhalt in den Trichter q. und auf die Platte 5 befördert wird, welche aus starken, rostartigen Eisengittern gebaut ist. Diese Platte bildet den unteren Abschluß des Trichters 4., durch den infolge seiner Bauart ein Luftzug hindurchgeht, der durch die Kamine 6 in der Pfeilrichtung entweicht.
  • Im unteren Teil des Trichters ¢ bei 7 ist eine Öffnung vorgesehen, durch die das Sinter gut hindurchgehen und auf das Sieb 8 gelangen kann, das den Boden des Auslaßkanals 9 bildet, und von dem es in den Wagen io fällt.
  • Das feine, nicht gesinterte Gut, das durch die Platte 5 und das Sieb 8 geht, wird in einem Trichter 12 gesammelt und durch die Auslässe i i dieses Trichters 12 auf die Fördervorrichtung 13 gebracht.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, ruht der Tisch 5 auf Rädern 14, die auf kurzen Führungsschienen 15 beweglich sind; der Tisch 5 ist durch Stangen 17 mit einer langsam sich drehenden Kurbel 18 oder einem andern Antrieb verbunden. Die Seitwärtsbewegung des Tisches 5 bringt einen Teil des Sinterguts durch die Öffnung 7 zur Entladung, während seine Rückwärtsbewegung v eranlaßt, daß das so hinausbeförderte Sintergut an dem Tisch abgleitet und auf das Sieb 8 fällt. Jede Hin-und Herbewegung des Tisches 5 schafft einen Teil. des Sinterguts aus dem Trichter 4 hinaus, und dieser Teil sowohl als auch der Teil, der im Trichter 4 zurückbleibt, wird durch die eintretende Luft gekühlt, so daß eine weitere Kühlung des Sintergutes nicht erforderlich ist. Der Trichter kann eine Bekleidung aus Gußeisen 4a enthalten, damit er vor dem heißen Sinter geschützt ist.
  • Der Umfang der öffnung 7 kann geregelt und auch die Neigung des Siebes 8 und des Auslaßkanals 9 kann näch Bedürfnis geändert werden. Bei der dargestellten Ausführung wird das obere Ende des Kanals 9 von einer Winkelkonsole auf den Querträgern 20\ getragen, welche eine begrenzte Drehbewegung gestattet, und eine leicht gekurvte Platte 21 am unteren Ende des Auslaßkanals hält eine staubfreie Verbindung zwischen dem Auslaßkanal Sund dem Trichter i2 aufrecht.
  • Dadurch, daß man die Pfanne vollkommen umkippen kann (statt des Hin- und Herschwenkens, wie gewöhnlich) ,'ist man in der Lage, sie viel schneller zu bewegen, und infolgedessen ist die Zeitspanne, während der die Trichteröffnung von der Pfanne unbedeckt ist, sehr kurz; auf diese Weise tritt nun eine geringe Staubmenge aus. Die in dem Trichter befindliche Luftmenge ist nur gering; auch liegt eine erhebliche Menge von heißem Sintergut auf dem darunter befindlichen Tisch, *so daß diese Luft verhältnismäßig warm bleibt und sich nicht erheblich ausdehnt, wenn die Pfanne gekippt und eine neue Charge in den Trichter entleert wird.
  • Die Fläche des Tisches besteht aus einem Eisen- oder Stahlrost, dessen Öffnungen klein genug sind, um zu verhüten; daß grobkörniges Sintergut hindurchtritt; sie lassen aber kalte Luft oder Gase durch das Sintergut auf dem Tische und in dem Trichter hindurch. Der Tisch ist lang genug, so daß bei Zufuhr einer bestimmten Menge von Sintergut das Gut der kühlenden Wirkung der kalten Luft so lange ausgesetzt ist, daß es abgekühlt wird und erhärtet.
  • Dadurch, daß das Sintergut langsam auf das Sieb gebracht wird, statt daß der ganze Inhalt der Pfanne auf einmal ausgeschüttet wird, wie dies bisher geschah, wird das Sintergut nicht nur vollkommen ausgesiebt, sondern, da es abgekühlt ist, wird es auch nicht in dem Maße zerbrechen wie heißes, bröckeliges Sintergut.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sinteranlage mit drehbarer Pfanne, aus der &s Sirntergut über ein Sieb, mit dem ein trichterförmiger Behälter verbunden ist, und eine Rutsche in die Wagen gelangt, d:adurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unter der Pfanne (2) ein beweglicher, rostartig ausgebildeter Tisch (5) angeordnet ist, an den sich das Sieb (8) anschließt. - = .
  2. 2. Sinteranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (5) eine hin und her gehende Bewegung besitzt, um das Sintergut auf das Sieb gleiten zu lassen.
  3. 3. Sinteranlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (5) mit durchgehenden Öffnungen versehen ist.
  4. 4. Sinteranläge nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch geleennzeichnet, daß die zwischen dem Tisch (5) und .dem Trichter (4) befindliche Ausflußöffnung (7) regelbar ist und daß d!ie Siebe der Rutsche in verschiedene Schräglagen eingestellt werden können.
  5. 5. Sinteranläge nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter unterhalb der Pfanne (2) mit Kaminen (6) zur Abführung,des Staubes, ,der, heißen Luft oder der Gase aus dem Sintergut versehen ist.
  6. 6. Sinteranlage nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, @daß der Trichter unterhälb, der Pfanne finit einer Auskleidung aus Gußeisen (q.a) versehen ist.
DEG67462D 1926-06-04 1926-06-04 Sinteranlage mit drehbarer Pfanne Expired DE456677C (de)

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DE (1) DE456677C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008917B (de) * 1952-05-08 1957-05-23 Erzbergbau Salzgitter G M B H Einrichtung zum Beschicken von Sinteranlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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