AT131567B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Geröll aus pulverigen Stoffen im Drehrohr. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Geröll aus pulverigen Stoffen im Drehrohr.

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AT131567B
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Austria
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rubble
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Inventor
Carl Adolf Brackelsberg
Original Assignee
Carl Adolf Brackelsberg
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 und Pulver besteht. Diese Masse wird mittels Schnecke, die am austragenden Ende mit einem Rost. durch den zu grosse Teile zerkleinert werden, versehen ist. in eine Trommel befördert. durch Drehen der Trommel zu kugelförmigem   Geröll geformt   und einer   Troekenvorrielhtung   zum Erhärten zugeführt. 



   Da die Bindung der Teilchen durch Kristallisation oder Krustenbildung des   Bindemittf']s   erfolgt, wird das Geröll erfindungsgemäss beim Trocknen nicht bewegt, sondern in Ruhelage gehalten. um die durch Bewegen des Gerölls entstehende Störung des Bindevorganges zu vermeiden. 



   Diesen Verbesserungen des Verfahrens ist die Vorrichtung angepasst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung 
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Seitenansicht, Fig. 9 den Schnitt nach 9-9 der Fig. 8. von oben gesehen. und Fig. 10 eine   vergrösserte Darstellung der Abwurfvorrichtung für   das Geröll. 



   Der Bunker 1 ist axial über einem durch den Antrieb 2 drehbaren   Teller 3 aufgehäugt   und am unteren Ende mit einem vertikal verstellbaren Ring 4 versehen, um die Menge deaus dem Bunker 1 beim Drehen des Tellers 3 austretenden Pulvers zu regeln. Um dieses Pulver in gleichmässiger Schichte auszubreiten, sind vertikal verstellbare Schienen   ; 3 über dem   Teller 3 befestigt: um das Pulver anzufeuchten, ist eine Tropfvorrichtung 6 angebracht. Zum Abwerfen des angefeuchteten Pulvers von dem Teller 3 dient die Schiene 7. durch welche die Mischung in die unter dem Teller 3 angebrachte Transportschnecke 8 geworfen wird. Die Transportschnecke 8 ist mit einem Kettenradantrieb. 9 versehen.

   Das freie Ende des Schneckengehäuses geht in einen Rost 1 über, durch dessen Spalten auf der Schneckenachse befestigte Arme 11 hindurchgehen, das Gut zerteilen und durch die Spalten drücken. Da der Rust in die konische Trommel 12 hineinragt, fällt das Gut in diese Trommel. die auf Rollen 13 gelagert ist und durch den Kettenantrieb 14 gedreht wird. Beim Kreisen der Trommel bilden sich aus den nassen Klümpchen Kugeln, an die sich die Pulverteilchen anlagern. Die Bildung der Kugeln findet aber nicht statt, wenn die Wandung der Trommel   1. 2 glatt   ist. weil dann das Gut auf der Fläche gleitet. Deshalb sind, um das Gleiten des Gutes   zn   verhindern. in der   Trommel   12 Vorsprünge (Leisten) 15 angebracht. 



   Beim Betrieb liefert die so ausgestattete Trommel   kugelförmiges   Geröll. Dessen reguläre Bildung hört auf. sobald nasses Gut sich auf der Trommelwand ansetzt und diese stets grösser werdenden Ansätze sich von der Wandung lösen und in die Trommel stürzen. Um die Bildung dieser Ansätze zu verhindern. ist in der Trommel eine Schiene 16 (Abstreifer) angebracht. die an einer drehbar gelagerten   Achse 1'7 befestigt   ist und durch einen mit einer Rolle versehenen Arm 18 gesteuert wird. Die Schiene ist so eingestellt. dass sie die Wandung der Trommel nicht berührt. Beim Drehen der Trommel treten die Leisten 15 unter die Rolle und heben die Schiene 16 so ab. dass die Leisten 15 von der Schiene 16 nicht getroffen werden.

   Sobald die   Leisten 15   den Abstreifer 16 passiert haben, wird letzterer durch die Wirkung der Feder 19 wieder in die Ausgangsstellung   gedrückt.   Diese Vorrichtung verhindert die Bildung von Ansätzen auf der Trommelwand. Nur durch ihren Einbau kann ein regelmässig durchlaufender Betrieb   mit grosser Leistung   erreicht werden. 



   In der Trommel 12 ist ferner ein   Ring, 20   angebracht, der mit einem   Tor. 32 verselten   ist. Er hat den Zweck. das Gut in der Trommel zu stauen, damit festere Kugeln gebildet 
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   Das zu   kugelförmigem   Geröll geformte Gut wird dann über eine Siebvorrichtung geführt.   um   das Feinmaterial ans dem Gut zu entfernen und in die Schnecke   8 zurückzuführen. Die   Siebvorrichtung besteht aus einem rinnenförmigen Aufsatz 23 am Umfange der Trommel 12, der nach der Trommel hin durch eine als Sieb dienende gelochte Wand 24 abgeschlossen ist. 



   Zum Hochheben des sieh in der Ringrinne 23 sammelnden Feinmateriales dient eine Wand. 25 in der Rinne. Die Austragung in der Höchststellung der Trommel erfolgt durch eine Klappe   26,   die dort an Stelle der Siebwand angebracht ist. Sie ist an einem Hebelarm   2'7   befestigt, der z. B. durch Federspannung in Schlussstellung für die Klappe gehalten wird. Schlägt er in der   Höehststellung jedoch   gegen den Anschlag 28, so öffnet sich die Klappe und das Feinmaterial fällt in den Auffangtrichter einer Schnecke 29, die durch den Antrieb 30 bewegt wird und das Gut in die Schnecke 8 zurückfördert. 



   Das vom Feinmaterial getrennte   Geröll   besteht aus Kugeln   verschiedener Grosse. Sie   werden durch das Sieb 31 aus der Trommel ausgetragen. Zu grosse Kugeln bleiben in der Trommel   zurück   und werden durch Schaufelbleche 32 am Umfange des Randes der Trommel 12 hochgehoben. Sie fallen aus der Höchstlage gleichfalls in die Schnecke 29, werden dort zerdrückt und gelangen über die Schnecke 8 wieder in die Trommel zurück. 



   Die durch das Sieb 31 fallenden Kugeln gelangen in eine Rinne 33 mit schwenkbarem Auslauf. Dieser ist um eine vertikale Achse drehbar. Er kann durch einen am   Aussenumfang   der Trommel im zickzack laufenden Führungsring 34 und den daran gleitenden Schwinghebel 35 in hin und her gehende Bewegung versetzt werden. Die Rinne ragt in einen geheizten   Schacht 36.   in dem sich ein Becherwerk befindet, dessen Becher aus flachen Kästen 37 bestehen. Durch die hin und her gehende Bewegung der Rinne 33 rollen die Kugeln in die Kästen und wandern abwärts der Heizung entgegen. Auf diesem Wege verdampft die Feuchtigkeit, die Kugeln werden fest und fallen in den Vorratsraum 38. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Geröll aus pulverigen Stoffen im Drehrohr, wobei Flüssigkeit in Tropfenform oder in intermittierendem Strahle auf stets wechselnde Stellen der ausgebreiteten Pulverschichte   zugeführt   wird. dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Flüssigkeit zu der auf   einer ebenen Fläche (Drehteller) ausgebreiteten Pulverschiohte   von bestimmter Höhe erfolgt, um zusammenhängende, von nicht zusammenhängendem Pulver um-   gebene   Massen zu bilden, worauf aus diesen Mischungen vermittels einer sieh drehenden Trommel Geröll geformt und in einer besonderen Vorrichtung durch Trocknen in ruhender Lage zum Erhärten gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Förderung des zu agglomerierenden Gutes in eine Drehtrommel (12) eine unter dem Drehteller (3) liegende Transportvorrichtung (8) (Schnecke od. dgl. ) vorgesehen ist, deren Austragäffnung mit einem Rost (10) versehen ist, und dass zur Verhinderung des Gleitens des Gutes in der Drehtrommel (12) Vorsprünge (Leisten) (15) angebracht sind sowie zwecks Ver- EMI2.1 vorgesehen ist, der durch Federkraft gegen die Trommelwand gedrückt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekenllzeichnet. dass in der Trommel (12) am Ende ein Stauring (20) angeordnet ist, der mit einem Tor (21) versehen ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der EMI2.2 zurückfördert.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehtrommel (12) am Ausgangsrande mit einer schwenkbaren Rinne (33) versehen ist, über die die gebildeten Geröllkugeln in die Becher (3'7) eines durch einen Trockenschacht (36) laufenden Becherwerkes rollen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung EMI2.3
AT131567D 1928-12-03 1929-11-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Geröll aus pulverigen Stoffen im Drehrohr. AT131567B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971754C (de) * 1944-06-15 1959-03-26 Erie Mining Company Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Kugeln
DE975186C (de) * 1953-02-27 1961-09-21 Dynamidon Werk Engelhorn & Co Verfahren zum Sintern von Chromerz mit anschliessender Verarbeitung des Sinterguts zu Chrommagnesitsteinen
DE3521781C1 (de) * 1985-06-19 1986-06-19 Elino Industrie-Ofenbau Carl Hanf GmbH + Co, 5160 Düren Beschickungsvorrichtung

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DE975186C (de) * 1953-02-27 1961-09-21 Dynamidon Werk Engelhorn & Co Verfahren zum Sintern von Chromerz mit anschliessender Verarbeitung des Sinterguts zu Chrommagnesitsteinen
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