AT120160B - Verfahren zur Anfeuchtung von pulverförmigen Stoffen. - Google Patents

Verfahren zur Anfeuchtung von pulverförmigen Stoffen.

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AT120160B
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Ottokar Dr Urbasch
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Ottokar Dr Urbasch
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  Verfahren zur Anfeuchtung von pulverförmigen'Stoffen. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt hauptsächlich   pulverförmige Steife   mit Wasser oder andern   Flüssigkeiten   in Mischtrommeln beliebiger Bauart auf eine beliebige geeignete Weise anzufeuchten, so dass die Stoffe pulverförmig verbleiben und ohne dass die Feuchtigkeit in der Mischtrommel chemisch gebunden wird. Das Wasser oder die   Anfeuehtungsstoffe   bleiben dem Anfeuehtungsgute mechanisch beigemischt und unterscheidet sich hiedurch von der in der britischen Patentschrift Nr. 7079 A. D. 1910 zur
Herstellung von hydriertem Kalk für Kalksandsteine.

   Die Erfindung besteht daiin, dass man die Befeuch- tungstrommel mit losen (Kugeln) oder an den Trommelwandungen befestigten (Ketten) Fremdkörpern teilweise füllt, um das Befeuchtungsmittel im Befeuchtungsgute   gleichmässig   zu verteilen und das Ver- schmieren von Sieben, die in die Trommel eingebaut oder einbaubar sind, zu vermeiden. 



  Das Verfahren ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Hierin stellt Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt und Fig. 2 einen lotrechten Querschnitt durch eine Befeuchtung- trommel dar. 



   Die Mischtrommeln, die auf den Rädern 2 drehbar angeordnet ist und in der sieh wie in einer
Kugelmühle Stahlkugeln befinden, wird mit dem   Befeuehtungsgute,   z. B. Steinmehl, Zichorienmehl,   Feigenkaffeemehl, Giessereisand,   Flugstaub, Feinerz, Zement mit Füllstoffen, Pulvergemische usw., durch die   Öffnung 4'beschickt.   Die Trommel wird dann zur guten Vermischung ihres Inhaltes oder zum
Zerkleinern von Knollen in der Beschickung in Drehung versetzt und hierauf das Befeuchtungsmittel am besten in feinverteiltem Zustande allmählich eingeführt. Wasser kann z. B. in Dampf oder Nebelform oder zerstäubt oder im   Überschuss   gebunden an ein Befe. uehtungspulver eingeführt werden.

   Wird es durch Luft als Nebel zugesetzt, so müssen die Seitenwände gegebenenfalls mit   Tuchfiltern   versehen werden, um das Fortführen des Staubes durch die Luft zu verhindern. In Fig. 1 ist 3 ein Fliehkraftzerstäuber, der das Befeuchtungsmittel allmählich in die sich drehende Trommel durch den   Versehlussdeckel   4 in der kegelartig einspringenden, hiedurch das Mischen begünstigenden Seitenwand 5   einführt.   Die Trommel ist in ihrem Innern mit Leisten 6 versehen, welche während der Drehung den   Inhale leben   und dann fallen lassen, wodurch die Kugeln das feuchte Gut locker   erhalten und sdn Anlegen   an die Trommdwandungen verhindern.

   Zweckmässig ist es, die Drehrichtung der Trommel während des Mischens zu ändern, um das Anlegen des Inhaltes an toten, von den Kugeln bei einer bestimmten Drehrichtung nicht bestrichenen
Stellen zu vermeiden und durch Klopfen der Trommelwandungen die Trommel zu   erschüttern.   Hat das
Befeuchtungsgut den gewünschten Feuchtigkeitgehalt erreicht, so setzt man die Drehung der Trommel noch einige Zeit fort, um die Feuchtigkeit in der Trommelbesehiekung gleichmässig zu verteilen. Hierauf wird die Trommel, während sie sich dreht, durch die Öffnung 7, die bisher geschlossen war, entleert, indem man sie mit einem Sieb 8 (Fig. 2) versieht, das den pulverförmigen Inhalt, nicht aber die Kugeln durch- lässt. Die Trommel kann auch durch die Mittellöcher in den Seitenwandungen 5 entleert werden.

   Zu diesem Zweck führt man das Rundsieb 9   (Fig. l)   in die Trommel ein und entfernt das durchfallende befeuchtete Gut aus seinem Innern durch eine schiefe Rinne 10 oder ein Transportband. Auch beim Sieben erweisen sich die Fremdkörper im Anfeuchtungsgute von Vorteil, weil sie das Sieb vor Verschmieren schützen, indem sie es beim Darauffallen erschüttern. 



   Die beschriebene Trommel gestattet nur einen unterbrochenen Betrieb. Will man diesen in einen dauernden verwandeln, so gibt man der Trommel eine beträchtliche Länge und neigt sie oder versieht ihre Wandungen mit schraubenartig gewundenen Vertiefungen, um das Wandern des Befeuchtungsgutes in einer Richtung zu bewirken. Das Füllen der Trommel erfolgt z. B. durch das Mittelloch in der Seiten- 

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   wand/5 mid   das Entleeren durch   ein Sieb S   oder 9 auf der andern   S ? ite der Trommel,   und die Feuehtigkeitszufuhr womöglich im Gegenstrom zur Bewegung des Befeuchtungsgutes oder in mehreren Stellen der Trommel. Bei dieser Arbeitsweise ist es jedoch vorteilhaft, die Fremdkörper an den Trommelwandungen zu befestigen, sie z.

   B. als Ketten auszubilden, damit sie an der Wanderung der Beschickung durch die Trommel nicht teilnehmen, da sie sonst dauernd vom Ende der Trommel an deren Kopf geschafft werden müssten.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : Verfahren zur Anfeuchtung von pulverförmigen Stoffen auf beliebige Weise in Trommeln beliebiger Bauart, insbesondere zur Erzeugung von Presslingen, derart, dass sie nach dem Anfeuchten fein zerteilt oder pulvrig bleiben, ohne dass die Feuchtigkeit während des Anfeuchten chemisch gebunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die Befeuchtungstrommel, in der sich die Stoffe befinden, zum Teil mit Fremdkörpern füllt, die lose (z. B. als Kugeln) oder an den Trommelwandungen lose befestigt (z. B. als Ketten) sind. EMI2.1
AT120160D 1928-08-20 1928-08-20 Verfahren zur Anfeuchtung von pulverförmigen Stoffen. AT120160B (de)

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