DE820132C - Verfahren zum Betrieb von Nassentstaubern sowie Einrichtung zu seiner Ausfuehrung - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Nassentstaubern sowie Einrichtung zu seiner Ausfuehrung

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DE820132C
DE820132C DEB8646A DEB0008646A DE820132C DE 820132 C DE820132 C DE 820132C DE B8646 A DEB8646 A DE B8646A DE B0008646 A DEB0008646 A DE B0008646A DE 820132 C DE820132 C DE 820132C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
packing
wet dust
dust extractor
drum
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Expired
Application number
DEB8646A
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English (en)
Inventor
Jean Buttermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buettner Werke AG
Original Assignee
Buettner Werke AG
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Publication date
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Publication of DE820132C publication Critical patent/DE820132C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
    • B01D46/32Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material the material moving during filtering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Naßentstaubern sowie Einrichtung zu seiner Ausführung Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Betrieb von Naßentstaubern sowie eine Einrichtung zu seiner Ausführung.
  • Es ist bereits bekannt, die Abscheidung von staubförmigen Feststoffteilchen aus einem gasförmigen Medium dadurch vorzunehmen, daß das Staubluftgemisch zwangsläufig gegen flüssigkeitsbenetzte Flächen geführt wird. Es wurde auch schon vorgeschlagen, als flüssigkeitsbenetzte Abscheideflächen übereinander geschichtete Füllkörper, die z. B. aus Porzellan bestehen, zu verwenden. Bei der ]etztgenannten Einrichtung ergibt sich eine sehr große Gesamtoberfläche der Abscheidekörper, die in der Übereinanderschichtung viele kleine Durchgänge für das zu reinigende Gas bilden. Werden diese Füllkörper fortlaufend mit Wasser berieselt, so entsteht an ihren Oberflächen ein dauernd fließender Flüssigkeitsfilm.
  • An diesem Flüssigkeitsfilm werden die gegen die Füllkörper prallenden Staubteilchen gebunden, so daß sie in der Flüssigkeit nach unten abfließen.
  • Die letztgenannten Einrichtungen versagen jedoch dann, wenn aus einem gasförmigen Medium Staub ausgeschieden werden soll, der an der Flüssigkeit gebunden, klebrige oder anbackende Eigenschaften besitzt. Es zeigt sich nämlich dann, daß sich die abgeschiedenen Stoffe an den Füllkörpern oder in den Zwischenräumen der Füllkörper ablagern, so daß schon nach kurzer Betriebszeit Verstopfungen der Einrichtung eintreten, die sich im besonderen auch nachteilig dahin auswirken, daß die Durchgänge für das Gas verkleinert werden, das Gas also einen größeren Widerstand zu überwinden hat.
  • Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zum Betrieb derartiger Naßabscheider.
  • Der Grundgedanke besteht darin, daß dem Abscheider ununterbrochen eine bestimmte Menge Füllkörper entnommen und nach Abspülung derselben, beispielsweise durch Wasserdüsen 0. dgl. wieder zugeführt wird, so daß in gewissen Zeitabständen alle Füllkörper diesen Weg oftmals zurücklegen.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Einrichtung zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens.
  • Hiernach wird ein an sich bekannter Naßentstauber, der im wesentlichen aus einem von dem staubhaltigen Medium durchströmten, wasserberieselten Kasten besteht und mit einer größeren Anzahl von Füllkörpern, vorzugsweise Porzellankugeln o. dgl., angefüllt ist, mit Einrichtungen versehen, die fortlaufend einen Teil der Füllkörper dem Kasten entnehmen, über eine Reinigungsvorrichtung, z. B. eine Wasserberieselung, führen und alsdann wieder dem Kasten zuleiten.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ergibt sich dann, wenn der die Füllkörper enthaltende Kasten innerhalb eines rotierenden, mit Hubleisten versehenen Trommelmantels angeordnet und der Boden des Kastens mit einer Öffnung versehen wird, aus der fortlaufend eine bestimmte Anzahl Füllkörper auf die innere Trommelwandung fällt, die von den Hubleisten mitgenommen und etwa in Höhe des Trommelscheitelpunktes dem Kasten durch eine hier vorgesehene Öffnung wieder zugeführt werden.
  • Die Erfindung wird in den Zeichnungen auf Grund eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt Fig. I einen Naßentstauber in Seitenansicht, Fig. 2 die gleiche Einrichtung im Querschnitt.
  • Im einzelnen bedeuten die BezugszeichQn: I den Trommelmantel mit den Hubleisten 2. Außerdem ist der Trommelmantel mit Ringen 3 versehen, so daß die Längsfläche der Trommel in einzelne Abschnitte aufgeteilt wird. Innerhalb des Trommelmantels ist der feststehende Kasten 4 vorgesehen, der mit Füllkörpern 5 gefüllt ist. Für die Wasserberieselung der Füllkörper sind Düsen 6 angebracht. Der Kasten 4 besitzt im unteren Teil eine Öffnung 7, durch die fortlaufend eine entsprechende Anzahl Füllkörper zwischen die Hubleisten der Trommel fällt, die alsdann bis zum Scheitelpunkt der Trommel mitgenommen und hier durch die Öffnung 8 dem Kasten wieder zugeführt werden. Auf dem Wege vom Abzug der Füllkörper bis zu ihrer erneuten Einführung in den Kasten 4 werden diese durch Düsen g gereinigt. Es liegt auf der Hand, daß in einem gewissen Zeitabstand, der durch Veränderungen der Umlaufgeschwindigkeit der Trommel I reguliert werden kann, alle Füllkörper den Weg über die Wasserbzrieselungsdüsen g zurücklegen müssen. Auf diese Weise werden Vcrsetzungen des Naßfilters mit Sicherheit vermieden. Erwähnt sei noch, daß die Trübe in dem Sammelkasten IO aufgefangen und von hier aus in bekannter Weise weitergeleitet werden kann.
  • Der beschriebene Naßentstauber ist in vorliegendem Falle unmittelbar in eine horizontal verlaufende Rohrleitung II eingebaut, die entsprechend den Abmessungen des Kastens 4 einen quadratischen Querschnitt besitzt. Die durch die Pfeile angedeutete staubförmige Luft ist gezwungen, durch die von den Füllkörpern freigelassenen Räume zu strömen, wobei sich die staubförmigen Teilchen an den fließenden Flüssigkeitsfilm der Füllkörper absetzt. Zweckmäßig ist es, die Geschwindigkeit der umlaufenden Trommel regelbar zu gestalten, so daß das Tempo der Kreislaufführung der Füllkörper verschieden eingestellt werden kann.
  • Das beschriebene Verfahren sowie die Einrichtung zu seiner Ausführung können im Rahmen des Erfindungsgedankens mannigfach abgeändert oder ausgestaltet werden. Wie schon angedeutet, eignen sich für die Füllung des Kastens vorzugsweise kugelförmige Körper. Es ist aber auch möglich, den Füllkörpern eine beliebige andere Form zu geben.
  • PATENTANSPRCHE: I. Verfahren zum Betrieb von Naßentstaubern, bei denen die Abscheideflächen aus übereinander geschichteten, wasserberieselten Füllkörpern, beispielsweise Porzellankugeln o . dgl. ,bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Entstauber kontinuierlich eine bestimmte Menge Füllkörper entnommen und nach Abspülung derselben, z. B. mittels Wasserdüsen, wieder zugeführt wird, so daß in gewissen Zeitabständen alle Füllkörper diesen Weg zurücklegen müssen.

Claims (1)

  1. 2. Naßentstauber, der im wesentlichen aus einem von dem staubhaltigen Medium durchströmten, wasserberieselten Kasten besteht, der mit einer größeren Anzahl von Füllkörpern, vorzugsweise Porzellankugeln o. dgl., gefüllt ist, zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Entstauben mit Einrichtungen versehen ist, die fortlaufend eine bestimmte Anzahl Füllkörper dem Kasten entnehmen, über eine Reinigungsvorrichtung, zweckmäßig eine Wasserberieselung, führen und alsdann wieder dem Kasten zuleiten.
    3. Naßentstauber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Füllkörper enthaltende Kasten innerhalb eines rotierenden, mit Hubleisten versehenen Trommelmantels angeordnet und der Boden des Kastens mit einer Öffnung versehen ist. aus der fortlaufend eine bestimmte Anzahl Füllkörper auf die innere Trommelwandung fällt, die von den Hubleisten mitgenommen und etwa in Höhe des Trommelscheitelpunktes dem Kasten durch eine hier vorgesehene Öffnung wieder zugeführt werden.
    4. Naßentstauber nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur fortlaufenden Entnahme der Füllkörper aus dem sie einschließenden Kasten regelbar sind.
DEB8646A 1950-08-09 1950-08-09 Verfahren zum Betrieb von Nassentstaubern sowie Einrichtung zu seiner Ausfuehrung Expired DE820132C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2515976A2 (fr) * 1981-06-18 1983-05-13 Poelman Sofiltra Installation compacte de filtration de fluide contamine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2515976A2 (fr) * 1981-06-18 1983-05-13 Poelman Sofiltra Installation compacte de filtration de fluide contamine

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