DE651795C - Anlage zur fortlaufenden Extraktion loeslicher oder fluessiger Bestandteile aus festen Stoffen - Google Patents

Anlage zur fortlaufenden Extraktion loeslicher oder fluessiger Bestandteile aus festen Stoffen

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DE651795C
DE651795C DES111674D DES0111674D DE651795C DE 651795 C DE651795 C DE 651795C DE S111674 D DES111674 D DE S111674D DE S0111674 D DES0111674 D DE S0111674D DE 651795 C DE651795 C DE 651795C
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solvent
soluble
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plant
solids
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DES111674D
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Olier SA Ets A
USINES SAINT REMY
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Olier SA Ets A
USINES SAINT REMY
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D2011/002Counter-current extraction

Landscapes

  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Anlage zur fortlaufenden Extraktion löslicher oder flüssiger Bestandteile aus festen Stoffen Es gibt bereits Anlagen zur fortlaufenden Extraktion löslicher oder flüssiger Bestandteile aus beliebigen festen Stoffen, in welchen das zuvor zerkleinerte oder aufgeweichte Gut mechanisch gegen den Strom eines Lösungsmittels oder eines Gemisches von Lösungsmitteln gefördert wird.
  • Diese bekannten Anlagen haben jedoch den Nachteil, daß das namentlich zu feinem Pulver zerkleinerte Gut unter der Wirkung des Flüssigkeitsstromes an den Flächen der Schnecken oder sonstigen Förderorgane festklebt und schon aus diesemGrundevonder Flüs sigkeit nicht mehr gehörig durchdrungen wird.
  • Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Schnecke in mehrere aufeinanderfolgende Stümpfe zu zergliedern, damit das behandelte Gut zwischen diesen im Lösungsmittel frei schwebend herabfällt und sich auf diese Weise wieder im Lösungsmittel verteilen kann. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Extraktionsgut in geschichteter Forni mit dem Lösungsmittel zu-behandeln.
  • Ferner ist es bekannt, durch hin und her gehende Bewegung der Transportschuecke die auf ihr lagernden Extraktionsstoffe aufzulockern. Durch diese Maßnahmen wird aber das Anschlämmen bzw. die Klumpenbildung nicht verhindert. Ebensowenig g wird eine gleichmäßige Verteilung des Lösungsmittels über den ganzen Querschnitt der Kolonne, d. h. in der ganze, n Masse des zu behanddnden Gutes, erzielt. Dies ist jedoch erforderlich, wenn eine hohe Ausbeute an Extraktstoffen erzielt werden soll.
  • Um zu vermeiden, daß sich das Behandlungsgut an den Förderflächen ansetzt, ist auch die Benutzung einer Schüttelrinne vorgeschlagen worden. Diese Maßnahme ist aber nur in gewissen Gewerbezweigen, z. B.
  • -beim Auslaugen von Metallabfällen oder Erzen, anwendbar. Im übrigen gestattet die stoßweise Bewegung des Gutes mittels Schüttelrinne keine gleichmäßige Verteilung des Lösungsmittels.
  • Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß die Flächen der Förderorgane (Schnecken o. dgl.) für das feste Gut gelocht und mit den Antriebselementen derart verbunden sind, daß sie in bestimmten Zeitabständen in stoßweise in der Förderrichtung liegende Bewegung versetzt werden.
  • Die stoßweise Bewegung in der Förderrichtung hat nämlich zur Folge, daß sich das Gut von den Förderflächen dauernd áblöst und wieder in Suspension übergefühE wird, weshalb die Flüssigkeit die einzelnen Teilchen des festen Gutes vollständig um geben kann. Auf diese Weise werden ferner die Lochungen der Förderflächen freigegeben, und es erfolgt ein gleichmäßiger Durchfluß des Lösungsmittels im ganzen Querschnitt der von ihm durchquerten Kolonne. Dies ist jedoch unerläßlich, wenn vermieden werden soll, daß das feste Gut in zusammenhängenden Klumpen die Anlage verläßt, ohne von der Extraktionsflüssigkeit vollständig ausgezogen zu sein.
  • In der Zeichnung ist eine Anlage gemäß der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
  • Diese Anlage ist lotrecht angeordnet; hierbei wandert das zu behandelnde Gut, das schwerer als das flüchtige Lösungsmittel ist, nach abwärts.
  • Die Anlage besteht aus einem zylindrischen Metallkörper I, welcher vorzugsweise mit einer Heizung, beispielsweise mit einem heizbaren Doppelmantel 2 versehen ist. Unweit von dem oberen Ende des Körpers I mündet eine Leitung 3, die zum Zuführen des oder der zu behandelnden Güter dient.
  • Letztere werden in irgendeiner Weise zugemessen, zweckmäßig mittels einer Dosiervorrichtung 4, welche gegen die Dämpfe des oder der Lösungsmittel im Behälter I abgedichtet ist.
  • Die Dosiervorrichtung wird in irgendeiner entsprechenden Weise, z B. von einer Antriebswelle 5 mit Hilfe von Zahnrädern 6, 7 und einer Kette 8, angetrieben.
  • In dem Behälter I sind Förderschnecken 9, 9a, 9b usw. untergebracht, deren Flächen gelocht sind und die in beliebigen, gegebenenfalls- regelbaren Abständen auf einer lotrechten Welle 10 angeordnet sind, die in innerhalb der Säule befestigten Lagern Im läuft. Diese Welle ist entweder voll oder hohl ausgebildet. Letztere Ausführung gestattet, den Behälter auch von innen durch die Welle zu beheizen. Der über den Deckel 12- herausragende Wellenstumpf trägt ein lose aufgesetztes Kegelrad 13, das mit einem auf der Welle 5 befestigten Kegelrad 14 kämmt. Das Kegelrad 13 ist auf der Welle 10 verschiebbar. Letztere trägt eine auf ihr in der Längsrichtung und schräg zu ihr verstellbar aufgekeilte Scheibe 15, deren Dicke von a nach b abnimmt und die auf einer Rolle 16 aufruht.
  • Dreht sich die vom Kegelrad 14 angetriebene Welle 10, so wandert die Scheibe 15 auf der Rolle 16 und bewirkt bei jeder Umdrehung eine stoß weise Bewegung der Welle 10 und somit der Schnecken 9, 9a, 9b und 9c, wobei die Größe der Längsverschiebung der Welle dem Höhenunterschied der Punkte a und b der Scheibe 15 gleich ist.
  • Am unteren Ende ist der Behälter 1 an eine Säule angeschlossen, deren Gehäuse 17 außer der zur Abführung des erschöpften "Gutes bestimmten Auslaßmündung IS dicht ist. Im Gehäuse 17 ist ein mit gelochten Bechern 20 versehenes Hebewerk 19 vorgesehen.
  • Das Genhäuse 17 ist mit einer Öffnung 21 zum Einlaß des Lösungsmittels ausgerüstet.
  • Auch der Behälter I besitzt am oberen Ende eine Öffnung 22 für den Auslaß des mit den aufgelösten Bestandteilen angereicherten Lösungsmittels.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das zu behandelnde Gut wird in die Dosiervorrichtung 4 eingeführt, aus der es durch die Leitung 3 auf die oberste Schnecke g fällt und von dieser fortschreitend nach unten den folgenden Schnecken 9a, 9b, 9c zugeleitet wird. Infolge der Stöße wird das Gut am Haftenbleiben an den gelochten Windungsflächen der Schnecken verhindert und bei jedem -Anstoß in das im aufsteigenden Sinne wandernde Lösungsmittel geschleudert. überdies wird am unteren Ende jeder Schnecke das Gut durch die Fliehkraft in einer leicht nach abwärts gerichteten und sich verbreiternden Lage ausgeschleudert. Schließlich erreicht es den Unterteil des Behälters I, wird sodann im erschöpften Zustand von dem Hebewerk 19 aufgefangen, kommt mit dem frischen, durch die Leitung 21 zugeführten Lösungsmittel in Beriihrung und wird in der Säule 17 bis über die Zuführungsöffnung 21 für das Lösungsmittel gefördert. Im oberen Teil kann das behandelte Gut abtropfen, da die Becher 20 gelocht sind, und tritt schließlich blei IS aus. Dabei wird das Gut teilweise von dem Lösungsmittel, mit dem es getränkt war, getrennt.
  • Das mit den aufgelösten Bestandteilen beladene Lösungsmittel tritt durch die Leitung 22 aus, nachdem es zuvor mit dem frischen in den Behälter 1 eingeleiteten Gut in Berührung gekommen ist, und wird hierauf von den von ihm mitgerissenent Gutteilchen durch Dekantieren und darauffolgendes Filtrieren befreit. Schließlich wird es noch von dem von ihm aufgelösten Extrakt in üblicher Weise durch Destillation getrennt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Anlage zur fortlaufenden Extraktion löslicher oder flüssiger Bestandteile aus beliebigen festen Stoffen, bei welcher das zuvor zerkie fnerte oder aufgeweichte Gut mechanisch gegen den Strom eines Lö-' sungsmittels oder eines Gemisches von Lösungsmitteln befördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der Förderorgane (Schnecken o. dgl.) für das feste Gut gelocht und mit den Antriebselementen derart verbunden sind, daß sie in bestimmten Zeitabständen in stoßweise in der Förderrichtung liegende Bewegung versetzt werden.
DES111674D 1933-01-24 1933-11-09 Anlage zur fortlaufenden Extraktion loeslicher oder fluessiger Bestandteile aus festen Stoffen Expired DE651795C (de)

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FR651795X 1933-01-24

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DE651795C true DE651795C (de) 1937-10-20

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ID=9004863

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DES111674D Expired DE651795C (de) 1933-01-24 1933-11-09 Anlage zur fortlaufenden Extraktion loeslicher oder fluessiger Bestandteile aus festen Stoffen

Country Status (1)

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DE (1) DE651795C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2885270A (en) * 1954-01-25 1959-05-05 Concho Petroleum Company System for recovering uranium from its ores

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2885270A (en) * 1954-01-25 1959-05-05 Concho Petroleum Company System for recovering uranium from its ores

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