DE455129C - Datum-Presse fuer Fahrkarten und Fahrscheine - Google Patents

Datum-Presse fuer Fahrkarten und Fahrscheine

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DE455129C
DE455129C DEM97236D DEM0097236D DE455129C DE 455129 C DE455129 C DE 455129C DE M97236 D DEM97236 D DE M97236D DE M0097236 D DEM0097236 D DE M0097236D DE 455129 C DE455129 C DE 455129C
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tickets
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Description

  • Datum-Presse für Fahrkarten und Fahrscheine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Datum-Presse für Fahrkarten und Fahrscheine, die sich dadurch auszeichnet, daß durch den Stützhebel der Presse ein Schieber im Ständer nach oben geschoben wird, wodurch nicht nur das Aufpressen des Datums erfolgt, sondern auch eine Summierung der Fahrkartenpreise durch ein Addierwerk stattfindet.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt, Abb. 2 eine Karte, Abb.3 die Anordnung des Addierwerkes und -Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3.
  • Die Datum-Presse besitzt einen Ständer i mit einem Stützhebel 2. Beide sind auf einem Lager 3 drehbar gelagert. Am Ständer i befindet sich die öffnung q. zum Einschieben einer Fahrkarte. Diese Karte weist eine vorgedruckte Tabelle mit dein Preis der Karte entsprechenden bekannten Lochungen auf. Über der Öffnung 4 wird im Hohlraum 1.4 ein Addierwerk eingebaut zur Summierung der Preise. welches durch die Stifte 12 angetrieben wird. Unterhall> der Öffnung befindet sich eine der Zahl der Ziffern auf dem Vordruck der Karte entsprechende Anzahl federnd verschiebbarer Stifte zo, welche beim Aufpressen des Datums, soweit Öff- nungen in der Karte v(')rhanden sind, in dieselben hineintreten. Des weiteren befinden sich oberhalb der Öffnung .4 die Datumzahlen an der Stelle j, unterhalb der Öffnung an der Stelle 6 können Nummern und Buchstaben der betreffenden Angestellten oder Beamten eingesetzt werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird in die Öffnung 4 eine Karte eingeschoben, so stößt dieselbe, bevor sie unter die Datumtypen 5 gelangt, auf den vorspringenden Keilschieber;. Der Keilschieber wird hierbei zurückgeschoben, bis die Karte vollständig unter den Datumtypen 5 ist. Durch den Keilschieber wird eine Schubstange 8 in die Höhe gedrückt, wodurch der Stützhebe12 frei wird, so daß nun der Ständer i mit der Karte in üblicher Weise nach hinten gedreht werden kann. Hierbei bewegt der Stützhebel 2 den Schieber i i, wobei letzterer- in die Höhe geschoben wird. Es treten nun die Stifte io, über welchen ein Loch in der Karte sich befindet, in bekannter Weise durch die Kartenlöcher und drücken die oberhalb der Öffnung .4 befindlichen Stifte 12 in die Höhe gegen- das Addierwerk. Diese Addierwerk ist in den Hohlraum 1.4 des Ständers i eingebaut und besteht aus den Zahnstangen 15, welche die Verlängerung der auf Abb. i dargestellten Stifte 12 bilden, und den Zahnrädern 16 und 17, welche lose auf ihren Achsen 18 sitzen. Die Zahnräder 16 und 17 sind mit einer Klinke ig 'so in Verbindung. daß das Rad 17 vom Rad 16 mitgenommen wird und dann stehenbleibt, während das Rad 16 mit der Zahnstange 15 vermöge des Eigengewichtes der letzteren leer zurückläuft. Die in die Räder 17 eingreifenden Räder 2o sitzen auf den Addierwerkachsen 21, an deren Enden seitlich am Ständer i in einem. Gehäuse 22 in bekannter Weise die Zahlenergebnisse ablesbar sind. Der Addierwerksantrieb erfolgt also, indem die durch die Löcher der Karte hindurchtretenden Stifte io auf die Stifte 12 bzw. Zahnstangen 15 treffen, und diese letzteren versetzen die Zahnräder 16 in Umdrehung, welche durch die Klinke _ig auf die Zahnräder 17 übertragen wird. Die Zahnräder 17 greifen in die Zahnräder 2o ein, durch deren Achsen 21 die durch geeignete t Zehnerschaltwerke verbundenen Zahlenscheiben des Addierwerkes geschaltet werden. Die Werte der aufgerechneten Zahlen hängen von dem gegenseitigen Größenverhältnis der Zahnräder 16 und 17 ab, wodurch die Summierung der Preise erfolgt, während die auf die Karte treffenden Stifte io dort regelmäßige Reihen kleiner eingepreßter Punkte hinterlassen. Gleichzeitig drückt der Schieber i I die Karte gegen die Datumzahlen ;, wodurch diese auf die Karte in bekannter Weise und außerdem das Zeichen von der Stelle 6 auf die Karte aufgedrückt werden. Beim Zurückbewegen des Ständers i treten die Stifte io wieder aus den Lochungen der Karte heraus, und die Pressung an der Datumstelle 5 auf die Karte hört auf, so daß in der zurückgenommenen Stellung des Ständers die Karte wieder herausgenommen werden kann. Der Keilschieber 7 bewegt sich infolge der Feder 13 wieder in die ursprüngliche Lage, ebense die Schubstange B. Es tritt dadurch eine Sperrung des Ständers gegen eine weitere Bewegung ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Datum-Presse finit Preisaddierwerk für mit Preislochungen versehene Fahrkarten und Fahrscheine, dadurch gekennzeichnet, daß der im Ständer (i) gleitende Schieber (ii), der durch den Stützhebel @2) in bekannter Weise nach oben geschoben wird, um das Datum auf die Karten aufzupressen, gleichzeitig mittels federnder Stifte (io), die in bekannter Art durch die Kartenlöcher hindurchtreten, auch den Antrieb eines Addierwerkes nach Maßgabe der Kartenlochungen vermittelt-
DEM97236D 1925-12-29 1926-12-03 Datum-Presse fuer Fahrkarten und Fahrscheine Expired DE455129C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH455129X 1925-12-29

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DE455129C true DE455129C (de) 1928-01-24

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ID=4515581

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DEM97236D Expired DE455129C (de) 1925-12-29 1926-12-03 Datum-Presse fuer Fahrkarten und Fahrscheine

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