DE723853C - Blattsatz fuer die Durchschreibebuchhaltung - Google Patents

Blattsatz fuer die Durchschreibebuchhaltung

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DE723853C
DE723853C DET53969D DET0053969D DE723853C DE 723853 C DE723853 C DE 723853C DE T53969 D DET53969 D DE T53969D DE T0053969 D DET0053969 D DE T0053969D DE 723853 C DE723853 C DE 723853C
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Germany
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Expired
Application number
DET53969D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Tobias
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WILHELM TOBIAS
Original Assignee
WILHELM TOBIAS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Blattsatz für die Durchschreibebuchhaltung Man hat bereits Tagebuchblätter mit einem Zwischenblatt versehen, das auf dem Hauptblatt befestigt ist, um die Kontenzahl zu vergrößern. Die Blätter sind vorn und hinten in ganzer Breite bedruckt und für die Durchschr eibebuchhaltung weder bestimmt ,noch brauchbar.
  • Die Erfindung betrifft einen Blattsatz für die Durchschrei#iebuchhaltung, bestehend aus Kontokarte und. mit einem Falz versehenen Tagebuchblatt. Bei einem bekannten Blattsatz dieser Art wird vom Tagebuchblatt auf die Kontokarte durchgeschrieben. Zu diesem Zweck besitzt das - Tagebuchblatt an einer senkrechten Linie Lochstanzungen, während die Kdntokarte am Seitenrand entsprechende zahnförmige Stanzungen aufweist, welche in die Lochstanzungen des Tagebuchblattes einschiebbar sind. Die Kontokarte hat den gleichen Vordruck wie der linke Teil des Tagebuchglattes. Der rechte Teil des Tagebuchblattes besitzt neben der Lochung keinen Kontenvordruck, so daß die Kontokarte lediglich mit dem umklappbaren Teil des Buchblattes zusammenwirken kann.
  • Der bekannte Blattsatz hat den Nachteil, daß die Zähne der Kontolcarte sich leicht verbiegen und die gestanzten Löcher des Tagebuchblattes leicht ausreißen, da das Blatt nur verhältnismäßig dünn sein darf, weil andernfalls ein Durchschreiben von dem Blatt auf die Kontokarte nicht möglich wäre. Ferner kann bei denn bekannten Blattsatz nur eine Soll- und Haben-Spalte zusammen mit den erforderlichen Deckspalten (Datum, Beleg, Geschäftsvorfall) von einer Anlegestelle aus beschrieben werden. Wollte man mehrere Soll-,und Haben-Spalten bei Anlegen an einer Stelle durchschreiben, so müßte man sehr breite Kontokarten benutzen.
  • Im Gegensatz zu dem bekannten Blattsatz wird bei denn Gegenstand der vorliegenden Erfindung von der Kontokarte auf das Tagebuchblatt durchgeschrieben.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Tagebuchblatt auf der Vorderseite mit einem von dem linken Rand bis zum Falz reichenden Aufdruck für den Buchungstext und für eine Anzahl Kontospalten und auf der Rückseite mit einem vom Falz bis zuni rechten Rand reichenden Aufdruck für etwa die gleiche Anzahl Kontospalten versehen ist, wobei der linke Rand als Heftrand dient, so daß alle Kontospalten durch eine einzige Kontokartengröße von einer Länge bis zur Hälfte des gesamten auf einem Tagebuchblatt vorgesehenen Kontenplanes bei stets gleicher Anlage der Kontokarte mit einem Tagebuchblatt erfaßt werden können.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß bis zu acht Soll- und Haben-Spalten von einer Anlegestelle aus beschrieben werden können. Irgendeine Abnutzung durch Ausreißen von Löchern im Tagebuchblatt oder durch Verbiegen von Zungen der Kontokarte kann nicht eintreten.
  • In den Abb. i und 2 ist eine beispielsweise Darstellung des erfindungsgemäßen Tagebuchblattes während zweier Buchungen wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i die Verwendung bei einer Buchung im ersten Teil des Kontenplanes, Abb.2 im zweiten Teil des Kontenplanes. Das Tagebuchblatt i besteht aus einem üblichen Tagebuchblatt in Größe des Tagebuches mit den gebräuchlichen Köpfen, welche beispielsweise Datum, Beleg, Buchungstext und eine Anzahl Kontenspalten aufweisen. In der dargestellten Ausführung sind vier Kontenspalten vorgesehen. Das Blatt «eist noch einen Verlängerungsteil e auf, welcher nach vorn oder hinten umgelegt wird. Auf dein Teil 2 sind rückwärtig weitere Konten (Abb. 2), beispielsweise die Kontenspalten 5 bis 8, aufgedruckt. Die Größe des Tagebuches selbst entspricht somit nur dem Teil i, während der Teil e unigelegt wird. Jeder Zeile des Buchungsteiles i ist ferner an der Außenseite eine Markierungsfläche 6, beispielsweise ein Kreis, aufgedruckt, in welchem mich Beschriftung der -entsprechenden Zeile diese Zeile als beschrieben angekreuzt wird. In dem Teil 2 sind Lochungen 7 vorhanden, die sich beim Umlegen des Teiles mit den Markierungsflächen 6 decken und diese durchblicken lassen. Die Fortsetzung des Kontenplanes auf der rückwärtigen Seite des Tagebuchblattes ist in der Spaltenanordnung gegenüber den Kontenspalten der vcrderen Seite versetzt.
  • In Abb. i ist dargestellt, wie eine Buchung. beispielsweise der Kontenspalte 3, Abgrenzungskonten, mittels der Kontokarte für dieses Konto vorgenommen wird. Die Kontokarte d. wird zu diesem Zwecke in üblich:r `-eise nach Unterlegen eines Durchschreibeblattes 3 an eine Buchungsplatte oder in ein;ni Buchungsapparat angelegt, so daß die bctreifenden Kontenspalten sich decken. Nach der Buchung wird in der seitlichen Markierungsfläche 6 die Zeile als beschriftet angekreuzt.
  • Abb. 2 gibt die Buchung in einer der Kontenspalten 5 bis 8 wieder, und zwar beispielsweise für das Konto 6 Kostenarten. Für diese Buchung ist der Teil 2 nach vorn umgelegt, und die entsprechende Kontokarte für Konto 6 wird unter Zwischenlegung wieder eines Durchschreibeblattes 3 auf dem unigelegten Tagebuchblatteil aufgelegt. Durch die Lochungen 7 ist auch bei Verdeckung der auf der vorderen Seite des Tagebuchblattes beschriebenen Zeile ersichtlich, welche Zeile für die vorliegende Buchung frei ist. fach Beschriftung erfolgt die Markierung in der entsprechenden Locli.ung, wodurch diese auch gleichzeitig auf dem vorderseitig aufgedruckten Teil des Tagebuchblattes erscheint. Um sicherzustellen, daß für die stets gleichbleibende Kontokartengröße bei Buchungen in den Kontenspalten 3 bis 8 auch immer die zugehörige Kontenspalte des Tagebuchblattes benutzt'wird, sind die Kontenspalten auf der Rückseite des Tagebuchblattes gegenüber der Anordnung auf der vorderen Seite versetzt, so daß eine Deckung der zueinander gehörigen Kontenspalten nur bei richtiger Lage des Uinschlagteiles des Tagebuchblattes erfolgt.
  • An Stelle einer Umlegung des rückseitig bedruckten Teiles des Tagebuchblattes nach vorn, kann auch ohne Änderung der Art des Aufdruckes eine Umlegung nach hinten erfolgen, wobei dann lediglich die Lochungen 7 und Markierungsflächen 6 gegeneinander ausgetauscht zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blattsatz für die Durclischreibebuclihaltung, bestehend aus Kontokarte un1 mit einem Falz versehenen Tagebuchblatt, dadurch gekennzeichnet, daß das bucliblatt auf der Vorderseite finit ein:ni von dem linken Rand bis zum Falz reichenden Aufdruck für den Buchungstext und für eine Anzahl Kontospalten und auf der Rückseite mit einem vom Falz bis zuin rechten Rand reichenden- Aufdruck für etwa die gleiche Anzahl Kontospalten versehen ist, wobei der linke Rand als Heftrand, dient, so daß alle Kontospalten durch eine einzige Kontokartengröße von einer Länge bis zur Hälfte des gesamten auf einem Tagebuchblatt vorgesehenen Kontenplanes bei stets gleicher Anlage der Kontokarte mit einem Tagebuchblatt erfaßt werden können. Tagebuchblatt und Kontokarte nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daP die Anordnung der rückwärtig aufgedruckten Kontenspalten nach Umlegung gegenüber den auf der Vorderseite gedruckten Spalten versetzt ist. 3. Tagebuchblatt nach Anspruch r und z. gekennzeichnet durch jeder Zeile zugeordnete öffnungen in dem umzulegenden Blatteil, welche die Anzeigeflächen für die Markierung der beschrifteten Zeilen der auf der Vorderseite gedruckten Kontenspalten vorzeigen. q.. Tagebuchblatt nach Anspruch?-, gekennzeichnet durch Anordnung der öffnungen in dem vorderseitig bedruckten Teil des Tagebuchblattes, während die Markierungen auf dem nach hinten umzulegenden Blatteil vorgenommen werden.
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DE (1) DE723853C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971894C (de) * 1952-06-26 1959-04-09 Taylorix Organisation Stiegler Doppelkontenblatt fuer die Loseblatt-Durchschreibebuchhaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971894C (de) * 1952-06-26 1959-04-09 Taylorix Organisation Stiegler Doppelkontenblatt fuer die Loseblatt-Durchschreibebuchhaltung

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