DE451071C - Sperr- und Freigabevorrichtung fuer Registrierkassen - Google Patents

Sperr- und Freigabevorrichtung fuer Registrierkassen

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DE451071C
DE451071C DEN25500D DEN0025500D DE451071C DE 451071 C DE451071 C DE 451071C DE N25500 D DEN25500 D DE N25500D DE N0025500 D DEN0025500 D DE N0025500D DE 451071 C DE451071 C DE 451071C
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Description

  • Sperr- und Freigabevorrichtung7für Registrierkassen. Die Erfindung betrifft eine Sperr- und Freigabevorrichtung für den Antrieb von Registrierkassen, bei denen die Freigabe' des Maschinengetriebes beim Niederdrücken einer Freigabetaste durch einen den Druckzettel abtastenden Fühlstempel geregelt wird, in der Weise, daß bei nicht eingelegtem Druckzettel die Freigabe des Maschinengetriebes unterbleibt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Freigabetasten durch einen Hebelsatz einerseits mit dem Fühlstempel, andererseits mit dem die Freigabe des Maschinengetriebes bewirkenden Freigabehebel derart verbunden sind, daß bei eingelegtem Druckzettel nach einer kurzen Anfangsbewegung des Fühlstempels der Freigabehebel in seine Freigabestellung bewegt wird, während bei nicht eingelegtem Druckzettel die jeweils niedergedrückte Freigabetaste lediglich einen größeren Hub des Fühlstempels bewirkt, den Freigabehebel aber unbeeinflußt läßt.
  • Die Zeichnungen zeigen Seitenansichten der wesentlichen Teile der Sperrvorrichtung in drei verschiedenen Stellungen.
  • In den Zeichnungen ist mit 1 die auf der Antriebswelle 2 der Registrierkasse befestigte Sperrscheibe und mit 3 der mit ihr zusammenwirkende Sperrarm bezeichnet. Der Sperrarm3 wird durch einen Zwischenhebel 4 gesteuert, der sich unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder dauernd in Gegenzeigerrichtung zu drehen sucht, hieran jedoch gewöhnlich dadurch verhindert wird, daß sich sein freies hakenförmiges Ende 5 gegen den abgeflachten Zapfen 6 eines Winkelhebels 7, des sogenannten Freigabehebels, legt.
  • Um den Freigabehebel 7 in seine zur Freigabe des Kassengetriebes erforderliche Freigabelage (Abb. 2) auszuschwingen, muß nach. Einstellung des zu registrierenden Betrages eine der Freigabetasten 8 niedergedrückt werden, die durch Zapfen 9 mit einem bügelförmigen Hebel io zusammenwirken. Dieser wird durch eine Feder 1i gewöhnlich in seiner Ruhelage (Abb. 1) gehalten und greift mit seinem gabelförmigen unteren Arm 12 über den Zapfen 13 eines zweiarmigen Hebels 14, der frei auf einem festen Zapfen 15 drehbar ist. Der Zapfen 15 dient gleichzeitig auch zur Lagerung des Fühlstempels 16, der mit seinem freien, etwas verbreiterten Ende 17 in einen Ausschnitt 18 der Zettelführung 1g eingreifen kann und durch eine Nabe 2o mit einem kurzen Arm 21 starr verbunden ist. Das freie Ende dieses Armes steht mit dem kürzeren Arm 22 des Freigabehebels 7 durch ein Lenkerpaar 23, 24 in Verbindung, dessen Knickpunkt 25 mit dem unteren Ende des Hebels 14 durch einen Lenker 26 verbunden ist.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise In der Ruhelage nehmen alle Teile die aus Abb. 1 ersichtliche Stellung ein, bei welcher der Zwischenhebel 4, 5 durch den Zapfen 6 des Freigabehebels 7 und demgemäß auch die Sperrscheibe 1 mit der Antriebswelle 2 durch den Sperrarm 3 gesperrt wird.
  • Wird nach beendeter Betragseinstellung und nach erfolgtem Einlegen eines Druckzettels 27 in die Zettelführung =g eine der vier Freigabetasten 8 niedergedrückt, so schwingt der bügelförmige Hebel io, i2 entgegen dem Zuge der Feder 1i in Uhrzeigerrichtung aus und bewirkt hierdurch eine entgegengesetzte Schwingung des Hebels 14. Da dieser durch den Lenker 26 mit dem Knickpunkt 25 des Lenkerpaares 23, 24 verbunden ist, so ergibt sich als weitere Folge eine Streckung dieses Lenkerpaares. Diese Strekkung sucht sich naturgemäß in der Weise zu vollziehen, da.ß sich der Lenker 23 nach oben und der Lenker 24 nach unten verschiebt. Der Verschiebung des Lenkers 23 nach oben steht lediglich das verhältnismäßig geringe Eigengewicht des Fühlstempels 16 und des mit ihm verbundenen Hebels z= entgegen, während sich einer Verschiebung des Lenkers 24 nach unten zunächst der Freigabehebel 7, 22 widersetzt, da die zwischen der Nase 5 des Zwischenhebels 4 und dem Zapfen 6 bestehende starke Reibung den Freigabehebel in seiner Lage nach Abb. i zu halten sucht. Die Streckung des Lenkerpaares 23, 24 erfolgt also in der Weise, daß der durch das Ende des Armes 22 gebildete Drehpunkt des Lenkerpaares 23, 24 seine Lage zunächst beibehält und beide Lenker sich nach oben strecken, so daß der Hebel 21 und der mit ihm verbundene Fühlstempel16 gehoben werden. Sobald jedoch das Tastende 17 des Fühlstempels gegen die Unterseite des eingelegten Druckzettels 27 anschlägt, setzt dieser der weiteren Streckung des Lenkerpaares 23, 24 nach oben einen so starken Widerstand entgegen, daß der bisher durch die Reibung zwischen der Zwischenhebelnase 5 und dem Zapfen 6 geleistete Widerstand überwunden und der Freigabehebel 7, 22 durch das sich nunmehr nach unten streckende Lenkerpaar 23, 24 in Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen wird. Der Zapfen 6 des Freigabehebels 7 gibt somit die Nase 5 des Zwischenhebels 4 frei, so daß dieser den Sperrarm 3 in die zur Freigabe des Maschinengetriebes erforderliche Lage bewegen kann (Abb. 2). Die Nase 5 des Zwischenhebels 4 legt sich hierbei unter den Zapfen 6 und verhindert hierdurch den Freigabehebel 7, 22 und die von ihm abhängigen Teile an der Rückkehr in die Ruhelage. Erst wenn die Hebel 3, 4 im Laufe des Kassenganges wieder in die Lage nach Abb. i zurückgekehrt sind, werden durch eine Feder 28 auch die übrigen Teile der Einrichtung wieder in die Ruhelage zurückgeführt.
  • Ist das Einlegen eines Druckzettels 27 versehentlich oder absichtlich unterblieben, so stößt die durch Niederdrücken einer der Freigabetasten 8 bewirkte Streckung des Lenkerpaares 23, 24 nach oben und damit der Hub des Fühlstempels 16, 17 überhaupt nicht auf Widerstand, so daß sich das verbreiterte Fühlstempelende 17 durch den Ausschnitt 18 der Zettelführung =g hindurch in die Lage nach Abb. 3 bewegen kann. Der Freigabehebel 7, z2 dagegen wird unter der Wirkung der Reibung zwischen der Zwischenhebelnase 5 und dem Zapfen 6 seine Lage nach Abb. i unverändert beibehalten und damit die Freigabe des Kassengetriebes unmöglich machen. Sobald der Druck auf die jeweils benutzte Freigabetaste 8 aufhört, kehrt diese sofort wieder in ihre Ruhelage zurück, worauf unter der Wirkung der Feder =i auch die durch die betreffende Taste verstellten Teile der Sperrvorrichtung wieder in die Lage nach Abb. i- zurückgeführt werden. Da hierbei die Zettelführung =g durch den Fühlstempel wieder freigegeben wird, kann nunmehr der Druckzettel 27 ordnungsgemäß eingelegt und durch abermaliges Niederdrücken der in Frage kommenden Freigabetaste der vorher unterbliebene Kassengang ausgelöst werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sperr- und Freigabevorrichtung für Registrierkassen, bei denen die Freigabe des Maschinengetriebes beim Niederdrücken einer Freigabetaste durch einen den Druckzettel abtastenden Fühlstempel geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabetasten (8) durch einen Hebelsatz (=o, 12, 14, 26, 7,3, 24) einerseits mit dem Fühlstempel (16, 17, 21), andererseits mit dem die Freigabe des Maschinengetriebes bewirkenden Freigabehebel (7,22) derart zusammenwirken, daß bei eingelegtem Druckzettel (27) nach einer kurzen Anfangsbewegung des Fühlstempels (16, 17) der Freigabehebel (7, 22) in seine Freigabestellung bewegt wird, während bei nicht eingelegtem Druckzettel die jeweils niedergedruckte Freigabetaste (8) lediglich einen größeren Hub des Fühlstempels (16, 17) bewirkt, den Freigabehebel (7, 22) aber unbeinflußt läßt.
  2. 2. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlstempel (16, 17, z=) mit dem Freigabehebel (7, 2a) durch ein Lenkerpaar (23, 24) verbunden ist, dessen Knickpunkt (25) durch einen dritten Lenker (a6) mit einem durch Niederdrücken einer Freigabetaste (8) beeinflußten Hebel (14) in Verbindung steht, so daß bei Benutzung einer der Freigabetasten das Lenkerpaar (23, 24) nach oben und unten oder lediglich nach oben gestreckt wird, je nachdem, ob sich ein Druckzettel (27) in der Zettelführung (=g) befindet oder nicht.
  3. 3. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgeflachter Zapfen (6) des Freigabehebels (7) mit der Nase (5) eines federbelasteten Hebels (4) derart kraftschlüssig zusammenwirkt, daß beim Niederdrücken einer Freigabetaste (8) der Freigabehebel (7) seine Sperrlage beibehält, falls nicht der durch einen eingelegten Druckzettel (27) geleistete Widerstand den durch die Reibung zwischen der Hebelnase (5) und dem Zapfen (6) geleisteten Widerstand überwindet.
  4. 4. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Freigabehebel (7) nach erfolgter Freigabe des Kassengetriebes durch die über seinen Zapfen (6) greifende Nase (5) des Zwischenhebels (4) in seiner Freigabestellung gesperrt wird.
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