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Registrierkassen-Druckvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Registrierkassen-Druckvorrichtung
mit federbelastetem Druckhammer, der mittels geeigneter Zwischenglieder kraftschlüssig
mit einer Nockenscheibe zusammenwirkt.
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Durch die Erfindung soll verhindert werden, daß der Druckhammer nach
seinem Anschlag zu weit, d. h. über seine Ruhelage hinaus, zurückschnellt
und infolgedessen wiederholte Schwingungen ausführt, die unter Umständen den ordnungsmäßigen
Verlauf des Kassenganges stören und zu fehlerhaften Registrierungen führen können.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß bei jedesmahgem Druck eine Sperrvorrichtung
in Tätigkeit tritt, die den Druckhammer selbsttätig wieder in seiner Ruhelage sperrt.
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Die Zeichnungen veranschaulichen neun verschiedene Ausführungsbeispiele
der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der einen Ausführungsforrn
mit in Ruhe befindlichem Druckhammer, Abb. ?, die zugehörige Oberansicht, Abb.
3 eine teilweise Seitenansicht dieser Druckvorrichtung in etwas größerem
Maßstabe kurz vor dem Anschlage des Druckhammers, Abb. 4 die Seitenansicht einer
zweiten Ausführungsform, Abb. 5 eine Einzelheit, Abb. 6 bis
8 drei weitere Ausführungsformen in Seitenansicht, Abb. 9 bis ii Seitenansichten
und Oberansicht einer sechsten Ausführungsform der Erfindung, Abb. 12 bis 14 Seitenansicht,
Oberansicht und Einzelheiten einer siebenten Ausführungsform, Abb. 15 und 16 Seitenansichten
zweier weiterer Ausführungsformen. Der Antrieb des Druckwerks wird durch eine Welle
30 (Abb. 1, 2) bewirkt, die durch das Kassengetriebe angetrieben wird. Auf
der Welle 30 ist eine Nockenscheibe 31 verschiebbar, aber nicht drehbar,
gelagert. Die beiden Nocken 3-.
und 33 der Nockenscheibe 31 haben verschiedene
Breite, so daß je nach der Lage der Nockenscheibe entweder beide oder aber
nur der breite Nocken 3:2 mit einem auf einer Achse 34 drehbaren Winkelhebel
35 zusammenwirken kann. Dieser steuert einen Lenker 36 (Abb. 1,
5), der mittels eines Ausschnitts 37 über den Zapfen 38
eines
doppelarinigen Hebels 39 greift. Der obere Arm dieses auf einer Achse 42
drehbaren Hebels ist durch einen Steg 41 mit einem Arm 40 verbunden, der gleichfalls
auf der Achse 42 drehbar ist.
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Auf der Achse 42 ist ferner der Druckhammer 5o sowie ein Winkelhebel
51 drehbar, dessen nasenartiger Ansatz 52 sich gewöhnlich gegen die rechte
Kante des Steges 41 legt. Der untere Arm 53 des Winkelhebels 51 trägt einen
Zapf fen 54, an dem eine an dem Zapfen 56 des Rahmens 57 aufgehängte
Feder 57 angreift. Ein zweiter Zapfen 6o des Winkelhebels 51, 53 wird
von einem Gabelann 61 umfaßt (Ausführungsform 1), der sich mit einem Ansatz
6?, gewöhnlich gegen einen Zapfen 63 der Druckhammers 50 legt. Eine
Feder 64, die einerseits an einem Zapfen 65 des Druckhammers 5o, andererseits
an einem Zapfen 66 des Winkelhebels 54 53
angreift, sucht den Druckhammerzapfen
63
ständig in Fühlung mit dem Ansatz 6:z zu halten und den Winkelhebel 51
in Gegenzeigerrichtung zu drehen, was jedoch dadurch verhindert
wird,
daß der Winkelhebelansatz 52
sich gegen die Kante des Steges 41 stützt, der
durch den Anschlag des doppelarmigen Hebels 39 (Abb. 5) gegen einen
Ansatz 7o der Bodenplatte 71 in seiner Grenzlage gesichert wird. Beim Umlauf der
Welle 30 wird der Winkelhebel 35 (Abb. i) je nachdem durch
den breiten Nocken 32 bzw. durch beide Nocken 32, 33
einmal bzw. zweimal
hintereinander zunächst in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei durch den Lenker
36 die aus dem Hebel 39, dem Arm 40 und dem Steg 41 bestehende Einheit
in gleicher Richtung mitgenommen wird. Die Uhrzeigerdrehung der Teile
39, 40, 41 überträgt sich auch auf den Winkelhebel 51, der hierdurch die
Feder 55 spannt und den Gabelarm 61 in Gegenzeigerrichtung dreht. Hierbei
gibt das Ende des Ansatzes 6z den Druckhammerzapfen 63 frei, so daß dieser
unter dem Zuge der Feder 64 an der Kante des zurückweichenden Ansatzes 6?, entlang
gleiten und der Druckhammer 50 die Lage nach Abb. 3 einnehmen kann.
Sobald einer der Nocken 32, 33 den Winkelhebel 35
freigibt, führt die
Feder 55 eine ruckweise Drehung des Winkelhebels 51 herbei, was zur Folge
hat, daß der Gabelarm 61 entsprechend schnell in Uhrzeigerrichtung ausschwingt und
hierbei, nockenartig mit dem Zapfen 63 zusammenwirkend, den Druckhammer 5o
nach oben schnellt. Sobald der untere doppelarmige Hebel 39 (Abb.
5) gegen den Anschlag 7o trifft, ,verden die Hebelarme 39, 40 mit
ihrem Steg 41, der Winkelhebel 51 sowie der Arm 61 in ihrer Bewegung plötzlich
aufgehalten, während der Druckhammer 50 seine Aufwärtsbewegung infolge seines
Beharrungsvermögens fortsetzt, den auf dem Drucktisch 73 liegenden Druckbeleg gegen
die Druckräder 72, anpreßt und so den Abdruck der jeweils eingestellten Typenreihe
bewirkt. Inzwischen ist der Arm 61 in die Lage nach Abb. i zurückgekehrt, so daß
das Ende seines Ansatzes 62 wieder in der Bahn des Zapfens 63 ]legt.
Prallt nun der Druckhammer 50
nach vollzogenem Druck des Beleges in seine
Ruhelage zurück, so trifft der Zapfen 63 auf das Ende des Ansatzes 6?, auf,
der infolge seiner augenblicklichen Lage den ihm erteilten Druck nicht etwa auf
den Winkelhebel 51, sondern ausschließlich auf die Achse 67 überträgt, Bei
dieser Sachlage ist es ausgeschlossen, daß durch den zurückprallenden Druckhammer
50 eine abermalige, wenn auch geringere Drehung der Feder 55 und dadurch
in weiterer Folge ein zweiter Hub des Druckhammers und damit unter Umständen ein
zweiter unbeabsichtigter Abdruck herbeigeführt wird, wie dies früher nicht selten
eintrat.
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Bei der Ausführungsform II nach Abb. 4 ist der Arm 61 mit dem Winkelhebel
51 nicht formschlüssig, sondern lediglich kraftschlüssig verbunden, und zwar wird
dieser Kraftschluß dadurch bewirkt, daß eine zwischen Zapfen 76
und
77 de - s Druckhammers 5o bzw. des Annes61 gespannte Feder
75 einen zweiten Ansatz 78
des Armes 61 dauernd gegen den Zapfen 6o
des Winkelhebels 51 zieht. Der Antrieb des Druckhammers 50 wird bei dieser
Ausführungsform durch einen Ansatz 79 des Winkelhebels 51 bewirkt, der gleichfalls
mit dem Druckhammerzapfen 63 zusammenwirken kann, von diesem aber in der
Ruhelage durch einen kleinen Zwischenraum getrennt ist. Sobald einer der Nocken
32, 33 (Abb. i) den Winkelhebel 35
freigibt, schwingt die Feder
55 den Winkelhebel 51 in Gegenzeigerrichtung aus, wobei der Winkelhebelansatz
79 (Abb. 4) den Druckhammer 5o nach oben schleudert, bis dieser unter Überwindung
des durch die Feder 64 geleisteten Widerstandes gegen die Druckräder72 anschlägt.
Während der Gegenzeigerdrehung des Winkelhebels 51 führt die Feder 75 den
Arm 61 wieder in die Lage nach Abb. 4 zurück, so daß,. wenn der Druckhammer 5o nach
vollzogenem Druck des Beleges wieder zurückprallt, der Zapfen 63
auf das Ende
des Armes 61, 62 auftrifft, der in dieser Lage den durch den Druckhammer
50
ausgeübten Stoß auf die Achse 67 überträgt und eine Einwirkung des
Zapfens 63 auf den Winkelhebel 51 und die Feder 55 verhindert. Eine
zweitmalige Schwingung des Druckhammers 50 infolge der Gegenwirkung der Feder
55
.ist somit auch bei dieser Ausführungsform ausgeschlossen.
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Die Ausführungsforin III nach Abb. 6 unterscheidet sich von
denen nach Abb. i und 4 dadurch, daß der Druckhammer 5o zwei Zapfen besitzt, von
denen der eine zum.Antneb und der andere zur Sperrung des Druckhammers dient. Der
Sperrzapfen 63 wirkt hierbei mit dem Arm 61, 62 zusammen, der allerdings
nicht auf einer besonderen Achse, sondern auf dem zum Aufhängen der Feder
55 dienenden Zapfen 56
drehbar ist und wie bei der Ausführungsfor:rn
nach Abb. i von dem Zapfen 6o des Winkelhebels 51 formschlüssig angetrieben wird.
Der hierzu entsprechend verlängerte eine Arm 8o des Winkelhebels 51 wirkt mittels
einer Schulter 81 mit dem zweiten Zapfen des Druckhammers 50, dem Antriebzapfen
82 zusammen, von dem die Schulter 81 jedoch in der Ruhelage durch einen kleinen
Zwischenraum getrennt ist. Schwingt der Winkelhebel 51 in Uhrzeigenichtung aus,
so gibt der Sperrarm 61, 62 den Zapfen 63 frei, so daß der Zapfen 8?, sich
auf die Schulter Si auflegen und der Druckhammer j der Bewegung des Winkelhebels
51 folgen kann. Bei der plötzlichen Rückkehr tles Winkelhebels 51 in die Ruhelage
wird der Druckhammer nach oben geschleudert, gleichzeitig aber auch der Sperrarm
61, 62 wieder in die Bahn des i
Zapfens 63 geführt, so daß beim
Zurückprallen des Druckhammers 5o der Winkelhebel 51 und
die Feder
55 vom Druck des Druckhammers wieder entlastet sind. Auch hier ist
somit einer nochmaligen Druckwirkung des Druckhammers 50 vorgebeugt.
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Bei der Ausführungsform IV nach Abb. 7
erfolgt die SteuerungdesSperrarmes61wiederum
kraftschlüssig. Hierzu ist der Sperrarin 61 mit einem nach unten gerichteten Arm
85 versehen, an dessen Zapfen 86 die Feder 55 aufgehängt ist,
während ein Zapfen 87 des Sperrarmes 61 mit einem verlängerten Arm
88 des Winkelhebels 51 zusammenwirkt. Die Feder 55 sucht den Winkelhebel
51 ständig in Gegenzeigerrichtung, den Sperrarm 61 dagegen in Uhrzeigerrichtung
zu drehen, was jedoch, sobald die genannten Teile die Lage nach Abb. 7 eingenommen
haben, dadurch verhindert wird, daß sich der Winkelhebelansatz 52 gegen den
Steg 41 legt. Beim Umlauf der Nockenscheibe 31 wird die aus den Armen
39, 40 und dem Steg 41 bestehende Einheit und durch sie auch der Winkelhebel
51 in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei der Arm 88 des Winkelhebels
51 den Sperrarm 61 in Gegenzeigerrichtung ausschwingt, so daß der Druckhebelzapfen
63 an der Kante 89 des Sperrarmes 61 entlang gleiten und der Druckhebel
50
unter dem Zuge der Feder 64 nach unten ausschwingen kann. Nach Freigabe
des ganzen Hebelsatzes durch den Nocken 32 oder 33 bewirkt die bei
diesen Vorgängen stark gespannte Feder 55 eine plötzliche Uhrzeigerdrehung
des Sperrarmes61, der hierbei den Druckhammer50 nach oben schleudert, während alle
übrigen Teile der Druckvorrichtung in der Lage nach Abb. 7 aufgehalten werden.
Prallt nach beendetem Bedrucken des Beleges der Druckhammer 5o wieder zurück, so
trifft der Zapfen 63
auf das Ende des Sperrarmes 61, 62, der den Druck
unmittelbar auf die Achse 56 überträgt und eine nochmalige Beanspruchung
der Feder 55 verhütet.
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Bei der Ausführungsfonn V nach Abb. 8 erfolgt der Antrieb des
Druckhammers 50 ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Abb. 4 durch den
Winkelhebel 51, der hierzu mit einem Zapfen 98 des Druckhammers zusammenwirkt.
Die Sperrung des Druckhammers nach beendetem Druck wird durch einen federbelasteten
Winkelhebel 95 bewirkt, der um eine Achse 94 drehbar ist und in der Ruhelage
(Abb. 8) mit seinem hakenförmigen unteren Ende unter einen Zapfen
97 des Druckhammers 50 greift. Der zweite Arm 96 legt sich
unter dem Zuge der Belastungsfeder ständig gegen den Steg 41, so daß der Winkelhebel
95 durch den Steg 41 kraftschlüssig gesteuert wird. Sobald der Steg 41 und
der Winkelhebel 51 in Uhrzeigerrichtung ausschwingen, gibt der hierdurch in entgegengesetzter
Richtung ausschwingende Winkelhebel 95, 96 den Zapfen 97 frei, so
daß der Druckhammer 50 unter dem Zuge der Feder 64 dem zurückweichenden Winkelhebel
51 folgen kann. Führt dann die hierbei stark gespannte Feder 55 die genannten
Teile plötzlich wieder in die Lage nach Abb. 8 zurück, so wird der Druckhammer
50 infolge seines Beharrungsvermögens in die Drucklage geschleudert, um hierauf
sofort wieder zurückzupralleii. Da aber inzwischen der winkelförmige Sperrarm
95 seine Sperrlage wieder eingenommen hat, fängt sein hakenförmiger unterer
Arm den Rückschlag des Druckhammers auf und verhindert hierdurch eine nochmalige
Dehnung der Feder 55
und damit eine zweite Druckbewegung des Druckhammers
50.
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Die Ausführungsform VI nach Abb. 9 bis ii entspricht im wesentlichen
denen nach Abb. 4 und 8, da auch bei ihr der Antrieb der Druckhämmer durch
je einen Winkelhebel 51 erfolgt. Die Sperrung der Druckhämmer nach beendetem Druck
wird jedoch durch eine Querstange 99 bewirkt, die von zwei auf der Achse
56 drehbaren Armen ioo gehalten wird und sich unterhalb sämtlicher Druckhämmer
erstreckt. Einer dieser beiden Arme ioo ist zweiarinig ausgebildet und durch einen
Lenker ioi mit einem Hebel io2 verbunden, der auf einer Achse 103 drehbar ist. Ein
Schlitz 104 des Hebels io2 umfaßt den Zapfen 105 eines auf der Achse 42 drehbaren
Armes io6, der den Steg 41 mittels zweier Ansätze 107 derart umfaßt, daß
der Arm io6 allen Bewegungen des Steges 41 folgen muß. Eine auf die Achse
56 aufgeschobene Verwindungsfeder io8 sucht die Arme ioo dauernd in der Sperrlage
(Abb. io) zu halten. Wird im Laufe des Kassenganges der Arm io6 durch den Steg 41
in Uhrzeigerrichtung gedreht, so bewirkt das Zusammenwirken des Zapfens 105 mit
dem Schlitz 104 eine Gegenzeigerschwingung des Hebels io2 und damit auchdes Annpaares
ioo. Die Druckhämmer 50 werden also entsperrt, so daß sie unter dem Zuge
der Federn 64 den weichenden Winkelhebeln 51 folgen können. Sobald diese durch die
Federn 55
ruckweise wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt werden, schleudern
sie die mit ihnen zusammenwirkenden Druckhebel 5o gegen die Typenräder
32 und bewirken hierdurch das BedruckendesBeleges. Gleichzeitighatabeiauch
der Zapfen 105 des Armes io6 den Hebel io2 und damit das Armpaar ioo sowie die Querstange
99 wieder in 1 die Lage nachl Abb. io zurückgeführt, so daß, wenn
die Druckhämmer 5o nach beendetem Druck zurückschnellen, sie auf die Querstange
99 auftreffen und hierdurch in ihrer Ruhelage gesperrt werden. Auch bei dieser
Ausführungsform kann also eine nochmalige Spannung der Feder 55 und damit
eine zweite Druckbewegung der Druckhämmer nicht eintreten.
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Bei der Ausführungsform VII nach Abb. 12 bis 14 wird der Antrieb des
Druckhammers 50
gleichfalls durch den Winkelhebel 54 seine
Sperrung jedoch auf folgende Weise bewirkt: In der Nähe des mit dem Winkelhebel
51 zusammenwirkenden Zapfens iog ist an dem Druckhammer 50 eine hakenförmige
Sperrklinke iio gelagert, die unter der Wirkung einer schwacher Zugfeder iii steht
und am oberen Ende mit einer als Schwungruasse dienenden Verbreiterung 112 versehen
ist. Eine Nase 113 der Sperrklinke iio liegt unter dem Zuge der Feder iii gewöhnlich
auf dem hakenförmigen Ende 114 des Winkelhebels 51 auf, wobei das hakenfönnige
Ende 115 der Sperrldinke iio den Winkelhebel 51 freigibt. Der Druckhammer
5o kann sich bei dieser Stellung der Sperrklinke iio unter Überwindung des durch
die Feder 64 geleisteten Widerstandes gegenüber dem Winkelhebel 51 nach oben bewegen,
während dies ausgeschlossen ist, wenn die Sperrldinke iio die in Abb. 14 strichpunktiert
gezeichnete Lage einnimmt.
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Bei der Uhrzeigerdrehung des Winkelhebels 5 1 behalten der
Druckhammer 50 und die Sperrklinke iio zunächst ihre Lage gegenüber dem Winkelhebel
51 bei, d. h. alle drei Teile drehen sich gemeinsam um die Achse 42. Wird
-nun
der Winkelhebel 51 durch die zuvor gespannte Feder 55 ruckweise
in die Lage nach Abb. izurückbewegt und in dieser durch den Steg 41 aufgehalten,
so setzt der Druckhammer 50 infolge seines Beharrungsvermögens seine Aufwärtsbewegung
fort und bewirkt den Druck des eingelegten Beleges, um hierauf durch die Feder 64
sogleich wieder in die Lage nach Abb. 12 zurückgeführt zu werden. Hierbei trifft
die Nase 113 der Sperrklinke iio wieder auf das hakenförmige Ende 114 des Winkelhebels
51 auf und fuhrt, da der Druckhammer seine Ab-
wärtsbewegung zunächst fortzusetzen
sucht, eine Uhrzeigerdrehung der Sperrklinke iio herbei, die infolgedessen mit ihrem
hakenfönnigen Ende 115 unter die Nase 114 des Winkelhebels 51 greift und durch die
Schwungwirkung der Verbreiterung 112 eine gewisse Zeit in dieser Lage gesichert
wird. Sollte der Rückprall des Druckhammers 50 tatsächlich so stark gewesen
sein, daß der Zapfen iog den Winkelhebel 51
bei der Abwärtsbewegung des Druckhammers
mitnimmt, so führt die hierdurch abermals gespannte Feder 55 doch sofort
wieder die Rückkehr des Winkelhebels 51 und des Druckhammers 50 in
die Ruhelage herbei. Der Druckhammer wird zwar durch sein Beharrungsvermögen auch
hierbei versuchen, nochmals in die Arbeitslage zu gelangen, wird hieran aber durch
die Sperrklinke iio gehindert, die, wie erwähnt, ihre Sperrlage zunächst beibehält.
Erst nachdem der Druckhammer 50 völlig zur Ruhe gekommen ist, führt die Feder
iii auch die Sperrkliiike no wieder in die Lage nach Abb. i?, zurück. Bei der Ausführungsform
VIII nach Abb. 15 ist die Sperrklinke durch eine Sperrscheibe 116 ersetzt, was-
den Vorteil hat, daß ein besonderes Schwunggewicht, wie etwa die Verbreiterung iigemäß
Abb. i-, bis 14, nicht vorgesehen zu werden braucht. Die Scheibe 116 ist mit einem
Zapfen 117 versehen, der beim Rückprall des Druckhammers 50 auf den Winkelhebel
51 auftrifft, so daß sich die Scheibe 116 unter Überwindung des durch die Feder
118 geleisteten Widerstandes in Uhrzeigerrichtung dreht. Hierbei greift ein Vierkantzapfen
iig derart unter das hakenfönnige Ende 114 des Winkelhebels 54 daß selbst bei nochmaliger
Spannung der Feder 55 eine zweite Druckbewegung des Druckhammers 5o nicht
möglich ist. Nach völligem Stillstand des Druckhammers wird sodann die Sperrscheibe
116 durch die Feder 118 wieder in die Ruhelage zurückgeführt, Bei der Ausführungsform
IX nach Abb. 16 schließlich ist an dem freien Arm des Winkelhebels 51 ein Arm iio
gelagert, der durch das Gewicht seines verbreiterten Endes 121 entgegen der Wirkung
einer schwachen Feder ig,7, gewöhnlich in der Lage nach Abb. 16 gehalten wird und
mit einem Zapfen 123 in einen Bogenschlitz 124-des Druckhammers 5o eingreift. Ein
zweiter Zapfen 125 des Armes i?,o wirkt mit einer Schulter 126 des Druckhammers
zusammen, die von dem verlängerten Zapfen 1--7
des Armes i2o gewöhnlich durch
einen kleinen Zwischenraum getrennt ist. Schwingt im Laufe des Kassenganges der
Steg 41 den Winkelhebel 51 in Uhrzeigerrichtung aus, so zielit dieser durch den
Arm i2o auch den Druckhammer 50 mit nach unten, um ihn schließlich bei der
durch die Feder 55 bewirkten Rückkehr in die Ruhelage gegen die Druckräder
zu schleudern und hierdurch den Druck des Beleges zu bewirken. Hierbei schwingt
teils infolge des Zusammenwirkens des Bogenschlitzes 124 mit dem Zapfen 123, teils
infolge der Wirkung der Feder 122 der Arm i2o in Gegenzeigerrichtung aus, um beim
Rückprall des Druckhammers wieder in die Ruhelage (Abb. 16) zurückgeführt zu werden.
Ist der Rückprall so stark, daß der Druckhammer hierdurch seine Ruhelage nochmals
nach unten überschreitet, so legt sich die Schulter i:z6 zunächst auf den Zapfen
125 des Armes -i?,o auf und bewegt hierdurch den Zapfen 1-23 des Armes i-,o
in das rechte zum Drehzapfen 1--7 des Armes igo mittelpunktgleich gekrümmte Ende
128 des Bogenschlitzes 124, um sich erst dann auf den Zapfen 127 aufzustützen und
hierdurch den Winkelhebel 51 mitzunehmen. Die Uhrzeigerdrehung des Armes i2o hält
infolge der Beharrungswirkung des verbreiterten Endes 121 so lange an, bis die Feder
55 den Winkelhebel 51 und damit den Druckhammer 50 wieder in die Ruhelage
zurtckschnellt. Da hierbei der Zapfen 1?,3 noch in den mittelpunktgleich gekrümmten
Teil
128 des Bogenschlitzes 124 ruht, so wird, sobald der Winkelhebel 51 durch den Steg
41 aufgehalten wird, auch der Druckhammer 5o angehalten und somit seine zweitmalige
Druckbewegung verhindert. Die Feder 12?. führt den Arm i2o schließlich wieder in
die Ruhelage zurück.