DE446573C - Registrierkassen-Druckvorrichtung - Google Patents

Registrierkassen-Druckvorrichtung

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DE446573C
DE446573C DEN25624D DEN0025624D DE446573C DE 446573 C DE446573 C DE 446573C DE N25624 D DEN25624 D DE N25624D DE N0025624 D DEN0025624 D DE N0025624D DE 446573 C DE446573 C DE 446573C
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Description

  • Registrierkassen-Druckvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Registrierkassen-Druckvorrichtung mit federbelastetem Druckhammer, der mittels geeigneter Zwischenglieder kraftschlüssig mit einer Nockenscheibe zusammenwirkt.
  • Durch die Erfindung soll verhindert werden, daß der Druckhammer nach seinem Anschlag zu weit, d. h. über seine Ruhelage hinaus, zurückschnellt und infolgedessen wiederholte Schwingungen ausführt, die unter Umständen den ordnungsmäßigen Verlauf des Kassenganges stören und zu fehlerhaften Registrierungen führen können. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß bei jedesmahgem Druck eine Sperrvorrichtung in Tätigkeit tritt, die den Druckhammer selbsttätig wieder in seiner Ruhelage sperrt.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen neun verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der einen Ausführungsforrn mit in Ruhe befindlichem Druckhammer, Abb. ?, die zugehörige Oberansicht, Abb. 3 eine teilweise Seitenansicht dieser Druckvorrichtung in etwas größerem Maßstabe kurz vor dem Anschlage des Druckhammers, Abb. 4 die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, Abb. 5 eine Einzelheit, Abb. 6 bis 8 drei weitere Ausführungsformen in Seitenansicht, Abb. 9 bis ii Seitenansichten und Oberansicht einer sechsten Ausführungsform der Erfindung, Abb. 12 bis 14 Seitenansicht, Oberansicht und Einzelheiten einer siebenten Ausführungsform, Abb. 15 und 16 Seitenansichten zweier weiterer Ausführungsformen. Der Antrieb des Druckwerks wird durch eine Welle 30 (Abb. 1, 2) bewirkt, die durch das Kassengetriebe angetrieben wird. Auf der Welle 30 ist eine Nockenscheibe 31 verschiebbar, aber nicht drehbar, gelagert. Die beiden Nocken 3-. und 33 der Nockenscheibe 31 haben verschiedene Breite, so daß je nach der Lage der Nockenscheibe entweder beide oder aber nur der breite Nocken 3:2 mit einem auf einer Achse 34 drehbaren Winkelhebel 35 zusammenwirken kann. Dieser steuert einen Lenker 36 (Abb. 1, 5), der mittels eines Ausschnitts 37 über den Zapfen 38 eines doppelarinigen Hebels 39 greift. Der obere Arm dieses auf einer Achse 42 drehbaren Hebels ist durch einen Steg 41 mit einem Arm 40 verbunden, der gleichfalls auf der Achse 42 drehbar ist.
  • Auf der Achse 42 ist ferner der Druckhammer 5o sowie ein Winkelhebel 51 drehbar, dessen nasenartiger Ansatz 52 sich gewöhnlich gegen die rechte Kante des Steges 41 legt. Der untere Arm 53 des Winkelhebels 51 trägt einen Zapf fen 54, an dem eine an dem Zapfen 56 des Rahmens 57 aufgehängte Feder 57 angreift. Ein zweiter Zapfen 6o des Winkelhebels 51, 53 wird von einem Gabelann 61 umfaßt (Ausführungsform 1), der sich mit einem Ansatz 6?, gewöhnlich gegen einen Zapfen 63 der Druckhammers 50 legt. Eine Feder 64, die einerseits an einem Zapfen 65 des Druckhammers 5o, andererseits an einem Zapfen 66 des Winkelhebels 54 53 angreift, sucht den Druckhammerzapfen 63 ständig in Fühlung mit dem Ansatz 6:z zu halten und den Winkelhebel 51 in Gegenzeigerrichtung zu drehen, was jedoch dadurch verhindert wird, daß der Winkelhebelansatz 52 sich gegen die Kante des Steges 41 stützt, der durch den Anschlag des doppelarmigen Hebels 39 (Abb. 5) gegen einen Ansatz 7o der Bodenplatte 71 in seiner Grenzlage gesichert wird. Beim Umlauf der Welle 30 wird der Winkelhebel 35 (Abb. i) je nachdem durch den breiten Nocken 32 bzw. durch beide Nocken 32, 33 einmal bzw. zweimal hintereinander zunächst in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei durch den Lenker 36 die aus dem Hebel 39, dem Arm 40 und dem Steg 41 bestehende Einheit in gleicher Richtung mitgenommen wird. Die Uhrzeigerdrehung der Teile 39, 40, 41 überträgt sich auch auf den Winkelhebel 51, der hierdurch die Feder 55 spannt und den Gabelarm 61 in Gegenzeigerrichtung dreht. Hierbei gibt das Ende des Ansatzes 6z den Druckhammerzapfen 63 frei, so daß dieser unter dem Zuge der Feder 64 an der Kante des zurückweichenden Ansatzes 6?, entlang gleiten und der Druckhammer 50 die Lage nach Abb. 3 einnehmen kann. Sobald einer der Nocken 32, 33 den Winkelhebel 35 freigibt, führt die Feder 55 eine ruckweise Drehung des Winkelhebels 51 herbei, was zur Folge hat, daß der Gabelarm 61 entsprechend schnell in Uhrzeigerrichtung ausschwingt und hierbei, nockenartig mit dem Zapfen 63 zusammenwirkend, den Druckhammer 5o nach oben schnellt. Sobald der untere doppelarmige Hebel 39 (Abb. 5) gegen den Anschlag 7o trifft, ,verden die Hebelarme 39, 40 mit ihrem Steg 41, der Winkelhebel 51 sowie der Arm 61 in ihrer Bewegung plötzlich aufgehalten, während der Druckhammer 50 seine Aufwärtsbewegung infolge seines Beharrungsvermögens fortsetzt, den auf dem Drucktisch 73 liegenden Druckbeleg gegen die Druckräder 72, anpreßt und so den Abdruck der jeweils eingestellten Typenreihe bewirkt. Inzwischen ist der Arm 61 in die Lage nach Abb. i zurückgekehrt, so daß das Ende seines Ansatzes 62 wieder in der Bahn des Zapfens 63 ]legt. Prallt nun der Druckhammer 50 nach vollzogenem Druck des Beleges in seine Ruhelage zurück, so trifft der Zapfen 63 auf das Ende des Ansatzes 6?, auf, der infolge seiner augenblicklichen Lage den ihm erteilten Druck nicht etwa auf den Winkelhebel 51, sondern ausschließlich auf die Achse 67 überträgt, Bei dieser Sachlage ist es ausgeschlossen, daß durch den zurückprallenden Druckhammer 50 eine abermalige, wenn auch geringere Drehung der Feder 55 und dadurch in weiterer Folge ein zweiter Hub des Druckhammers und damit unter Umständen ein zweiter unbeabsichtigter Abdruck herbeigeführt wird, wie dies früher nicht selten eintrat.
  • Bei der Ausführungsform II nach Abb. 4 ist der Arm 61 mit dem Winkelhebel 51 nicht formschlüssig, sondern lediglich kraftschlüssig verbunden, und zwar wird dieser Kraftschluß dadurch bewirkt, daß eine zwischen Zapfen 76 und 77 de - s Druckhammers 5o bzw. des Annes61 gespannte Feder 75 einen zweiten Ansatz 78 des Armes 61 dauernd gegen den Zapfen 6o des Winkelhebels 51 zieht. Der Antrieb des Druckhammers 50 wird bei dieser Ausführungsform durch einen Ansatz 79 des Winkelhebels 51 bewirkt, der gleichfalls mit dem Druckhammerzapfen 63 zusammenwirken kann, von diesem aber in der Ruhelage durch einen kleinen Zwischenraum getrennt ist. Sobald einer der Nocken 32, 33 (Abb. i) den Winkelhebel 35 freigibt, schwingt die Feder 55 den Winkelhebel 51 in Gegenzeigerrichtung aus, wobei der Winkelhebelansatz 79 (Abb. 4) den Druckhammer 5o nach oben schleudert, bis dieser unter Überwindung des durch die Feder 64 geleisteten Widerstandes gegen die Druckräder72 anschlägt. Während der Gegenzeigerdrehung des Winkelhebels 51 führt die Feder 75 den Arm 61 wieder in die Lage nach Abb. 4 zurück, so daß,. wenn der Druckhammer 5o nach vollzogenem Druck des Beleges wieder zurückprallt, der Zapfen 63 auf das Ende des Armes 61, 62 auftrifft, der in dieser Lage den durch den Druckhammer 50 ausgeübten Stoß auf die Achse 67 überträgt und eine Einwirkung des Zapfens 63 auf den Winkelhebel 51 und die Feder 55 verhindert. Eine zweitmalige Schwingung des Druckhammers 50 infolge der Gegenwirkung der Feder 55 .ist somit auch bei dieser Ausführungsform ausgeschlossen.
  • Die Ausführungsforin III nach Abb. 6 unterscheidet sich von denen nach Abb. i und 4 dadurch, daß der Druckhammer 5o zwei Zapfen besitzt, von denen der eine zum.Antneb und der andere zur Sperrung des Druckhammers dient. Der Sperrzapfen 63 wirkt hierbei mit dem Arm 61, 62 zusammen, der allerdings nicht auf einer besonderen Achse, sondern auf dem zum Aufhängen der Feder 55 dienenden Zapfen 56 drehbar ist und wie bei der Ausführungsfor:rn nach Abb. i von dem Zapfen 6o des Winkelhebels 51 formschlüssig angetrieben wird. Der hierzu entsprechend verlängerte eine Arm 8o des Winkelhebels 51 wirkt mittels einer Schulter 81 mit dem zweiten Zapfen des Druckhammers 50, dem Antriebzapfen 82 zusammen, von dem die Schulter 81 jedoch in der Ruhelage durch einen kleinen Zwischenraum getrennt ist. Schwingt der Winkelhebel 51 in Uhrzeigenichtung aus, so gibt der Sperrarm 61, 62 den Zapfen 63 frei, so daß der Zapfen 8?, sich auf die Schulter Si auflegen und der Druckhammer j der Bewegung des Winkelhebels 51 folgen kann. Bei der plötzlichen Rückkehr tles Winkelhebels 51 in die Ruhelage wird der Druckhammer nach oben geschleudert, gleichzeitig aber auch der Sperrarm 61, 62 wieder in die Bahn des i Zapfens 63 geführt, so daß beim Zurückprallen des Druckhammers 5o der Winkelhebel 51 und die Feder 55 vom Druck des Druckhammers wieder entlastet sind. Auch hier ist somit einer nochmaligen Druckwirkung des Druckhammers 50 vorgebeugt.
  • Bei der Ausführungsform IV nach Abb. 7 erfolgt die SteuerungdesSperrarmes61wiederum kraftschlüssig. Hierzu ist der Sperrarin 61 mit einem nach unten gerichteten Arm 85 versehen, an dessen Zapfen 86 die Feder 55 aufgehängt ist, während ein Zapfen 87 des Sperrarmes 61 mit einem verlängerten Arm 88 des Winkelhebels 51 zusammenwirkt. Die Feder 55 sucht den Winkelhebel 51 ständig in Gegenzeigerrichtung, den Sperrarm 61 dagegen in Uhrzeigerrichtung zu drehen, was jedoch, sobald die genannten Teile die Lage nach Abb. 7 eingenommen haben, dadurch verhindert wird, daß sich der Winkelhebelansatz 52 gegen den Steg 41 legt. Beim Umlauf der Nockenscheibe 31 wird die aus den Armen 39, 40 und dem Steg 41 bestehende Einheit und durch sie auch der Winkelhebel 51 in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei der Arm 88 des Winkelhebels 51 den Sperrarm 61 in Gegenzeigerrichtung ausschwingt, so daß der Druckhebelzapfen 63 an der Kante 89 des Sperrarmes 61 entlang gleiten und der Druckhebel 50 unter dem Zuge der Feder 64 nach unten ausschwingen kann. Nach Freigabe des ganzen Hebelsatzes durch den Nocken 32 oder 33 bewirkt die bei diesen Vorgängen stark gespannte Feder 55 eine plötzliche Uhrzeigerdrehung des Sperrarmes61, der hierbei den Druckhammer50 nach oben schleudert, während alle übrigen Teile der Druckvorrichtung in der Lage nach Abb. 7 aufgehalten werden. Prallt nach beendetem Bedrucken des Beleges der Druckhammer 5o wieder zurück, so trifft der Zapfen 63 auf das Ende des Sperrarmes 61, 62, der den Druck unmittelbar auf die Achse 56 überträgt und eine nochmalige Beanspruchung der Feder 55 verhütet.
  • Bei der Ausführungsfonn V nach Abb. 8 erfolgt der Antrieb des Druckhammers 50 ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Abb. 4 durch den Winkelhebel 51, der hierzu mit einem Zapfen 98 des Druckhammers zusammenwirkt. Die Sperrung des Druckhammers nach beendetem Druck wird durch einen federbelasteten Winkelhebel 95 bewirkt, der um eine Achse 94 drehbar ist und in der Ruhelage (Abb. 8) mit seinem hakenförmigen unteren Ende unter einen Zapfen 97 des Druckhammers 50 greift. Der zweite Arm 96 legt sich unter dem Zuge der Belastungsfeder ständig gegen den Steg 41, so daß der Winkelhebel 95 durch den Steg 41 kraftschlüssig gesteuert wird. Sobald der Steg 41 und der Winkelhebel 51 in Uhrzeigerrichtung ausschwingen, gibt der hierdurch in entgegengesetzter Richtung ausschwingende Winkelhebel 95, 96 den Zapfen 97 frei, so daß der Druckhammer 50 unter dem Zuge der Feder 64 dem zurückweichenden Winkelhebel 51 folgen kann. Führt dann die hierbei stark gespannte Feder 55 die genannten Teile plötzlich wieder in die Lage nach Abb. 8 zurück, so wird der Druckhammer 50 infolge seines Beharrungsvermögens in die Drucklage geschleudert, um hierauf sofort wieder zurückzupralleii. Da aber inzwischen der winkelförmige Sperrarm 95 seine Sperrlage wieder eingenommen hat, fängt sein hakenförmiger unterer Arm den Rückschlag des Druckhammers auf und verhindert hierdurch eine nochmalige Dehnung der Feder 55 und damit eine zweite Druckbewegung des Druckhammers 50.
  • Die Ausführungsform VI nach Abb. 9 bis ii entspricht im wesentlichen denen nach Abb. 4 und 8, da auch bei ihr der Antrieb der Druckhämmer durch je einen Winkelhebel 51 erfolgt. Die Sperrung der Druckhämmer nach beendetem Druck wird jedoch durch eine Querstange 99 bewirkt, die von zwei auf der Achse 56 drehbaren Armen ioo gehalten wird und sich unterhalb sämtlicher Druckhämmer erstreckt. Einer dieser beiden Arme ioo ist zweiarinig ausgebildet und durch einen Lenker ioi mit einem Hebel io2 verbunden, der auf einer Achse 103 drehbar ist. Ein Schlitz 104 des Hebels io2 umfaßt den Zapfen 105 eines auf der Achse 42 drehbaren Armes io6, der den Steg 41 mittels zweier Ansätze 107 derart umfaßt, daß der Arm io6 allen Bewegungen des Steges 41 folgen muß. Eine auf die Achse 56 aufgeschobene Verwindungsfeder io8 sucht die Arme ioo dauernd in der Sperrlage (Abb. io) zu halten. Wird im Laufe des Kassenganges der Arm io6 durch den Steg 41 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so bewirkt das Zusammenwirken des Zapfens 105 mit dem Schlitz 104 eine Gegenzeigerschwingung des Hebels io2 und damit auchdes Annpaares ioo. Die Druckhämmer 50 werden also entsperrt, so daß sie unter dem Zuge der Federn 64 den weichenden Winkelhebeln 51 folgen können. Sobald diese durch die Federn 55 ruckweise wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt werden, schleudern sie die mit ihnen zusammenwirkenden Druckhebel 5o gegen die Typenräder 32 und bewirken hierdurch das BedruckendesBeleges. Gleichzeitighatabeiauch der Zapfen 105 des Armes io6 den Hebel io2 und damit das Armpaar ioo sowie die Querstange 99 wieder in 1 die Lage nachl Abb. io zurückgeführt, so daß, wenn die Druckhämmer 5o nach beendetem Druck zurückschnellen, sie auf die Querstange 99 auftreffen und hierdurch in ihrer Ruhelage gesperrt werden. Auch bei dieser Ausführungsform kann also eine nochmalige Spannung der Feder 55 und damit eine zweite Druckbewegung der Druckhämmer nicht eintreten.
  • Bei der Ausführungsform VII nach Abb. 12 bis 14 wird der Antrieb des Druckhammers 50 gleichfalls durch den Winkelhebel 54 seine Sperrung jedoch auf folgende Weise bewirkt: In der Nähe des mit dem Winkelhebel 51 zusammenwirkenden Zapfens iog ist an dem Druckhammer 50 eine hakenförmige Sperrklinke iio gelagert, die unter der Wirkung einer schwacher Zugfeder iii steht und am oberen Ende mit einer als Schwungruasse dienenden Verbreiterung 112 versehen ist. Eine Nase 113 der Sperrklinke iio liegt unter dem Zuge der Feder iii gewöhnlich auf dem hakenförmigen Ende 114 des Winkelhebels 51 auf, wobei das hakenfönnige Ende 115 der Sperrldinke iio den Winkelhebel 51 freigibt. Der Druckhammer 5o kann sich bei dieser Stellung der Sperrklinke iio unter Überwindung des durch die Feder 64 geleisteten Widerstandes gegenüber dem Winkelhebel 51 nach oben bewegen, während dies ausgeschlossen ist, wenn die Sperrldinke iio die in Abb. 14 strichpunktiert gezeichnete Lage einnimmt.
  • Bei der Uhrzeigerdrehung des Winkelhebels 5 1 behalten der Druckhammer 50 und die Sperrklinke iio zunächst ihre Lage gegenüber dem Winkelhebel 51 bei, d. h. alle drei Teile drehen sich gemeinsam um die Achse 42. Wird -nun der Winkelhebel 51 durch die zuvor gespannte Feder 55 ruckweise in die Lage nach Abb. izurückbewegt und in dieser durch den Steg 41 aufgehalten, so setzt der Druckhammer 50 infolge seines Beharrungsvermögens seine Aufwärtsbewegung fort und bewirkt den Druck des eingelegten Beleges, um hierauf durch die Feder 64 sogleich wieder in die Lage nach Abb. 12 zurückgeführt zu werden. Hierbei trifft die Nase 113 der Sperrklinke iio wieder auf das hakenförmige Ende 114 des Winkelhebels 51 auf und fuhrt, da der Druckhammer seine Ab- wärtsbewegung zunächst fortzusetzen sucht, eine Uhrzeigerdrehung der Sperrklinke iio herbei, die infolgedessen mit ihrem hakenfönnigen Ende 115 unter die Nase 114 des Winkelhebels 51 greift und durch die Schwungwirkung der Verbreiterung 112 eine gewisse Zeit in dieser Lage gesichert wird. Sollte der Rückprall des Druckhammers 50 tatsächlich so stark gewesen sein, daß der Zapfen iog den Winkelhebel 51 bei der Abwärtsbewegung des Druckhammers mitnimmt, so führt die hierdurch abermals gespannte Feder 55 doch sofort wieder die Rückkehr des Winkelhebels 51 und des Druckhammers 50 in die Ruhelage herbei. Der Druckhammer wird zwar durch sein Beharrungsvermögen auch hierbei versuchen, nochmals in die Arbeitslage zu gelangen, wird hieran aber durch die Sperrklinke iio gehindert, die, wie erwähnt, ihre Sperrlage zunächst beibehält. Erst nachdem der Druckhammer 50 völlig zur Ruhe gekommen ist, führt die Feder iii auch die Sperrkliiike no wieder in die Lage nach Abb. i?, zurück. Bei der Ausführungsform VIII nach Abb. 15 ist die Sperrklinke durch eine Sperrscheibe 116 ersetzt, was- den Vorteil hat, daß ein besonderes Schwunggewicht, wie etwa die Verbreiterung iigemäß Abb. i-, bis 14, nicht vorgesehen zu werden braucht. Die Scheibe 116 ist mit einem Zapfen 117 versehen, der beim Rückprall des Druckhammers 50 auf den Winkelhebel 51 auftrifft, so daß sich die Scheibe 116 unter Überwindung des durch die Feder 118 geleisteten Widerstandes in Uhrzeigerrichtung dreht. Hierbei greift ein Vierkantzapfen iig derart unter das hakenfönnige Ende 114 des Winkelhebels 54 daß selbst bei nochmaliger Spannung der Feder 55 eine zweite Druckbewegung des Druckhammers 5o nicht möglich ist. Nach völligem Stillstand des Druckhammers wird sodann die Sperrscheibe 116 durch die Feder 118 wieder in die Ruhelage zurückgeführt, Bei der Ausführungsform IX nach Abb. 16 schließlich ist an dem freien Arm des Winkelhebels 51 ein Arm iio gelagert, der durch das Gewicht seines verbreiterten Endes 121 entgegen der Wirkung einer schwachen Feder ig,7, gewöhnlich in der Lage nach Abb. 16 gehalten wird und mit einem Zapfen 123 in einen Bogenschlitz 124-des Druckhammers 5o eingreift. Ein zweiter Zapfen 125 des Armes i?,o wirkt mit einer Schulter 126 des Druckhammers zusammen, die von dem verlängerten Zapfen 1--7 des Armes i2o gewöhnlich durch einen kleinen Zwischenraum getrennt ist. Schwingt im Laufe des Kassenganges der Steg 41 den Winkelhebel 51 in Uhrzeigerrichtung aus, so zielit dieser durch den Arm i2o auch den Druckhammer 50 mit nach unten, um ihn schließlich bei der durch die Feder 55 bewirkten Rückkehr in die Ruhelage gegen die Druckräder zu schleudern und hierdurch den Druck des Beleges zu bewirken. Hierbei schwingt teils infolge des Zusammenwirkens des Bogenschlitzes 124 mit dem Zapfen 123, teils infolge der Wirkung der Feder 122 der Arm i2o in Gegenzeigerrichtung aus, um beim Rückprall des Druckhammers wieder in die Ruhelage (Abb. 16) zurückgeführt zu werden. Ist der Rückprall so stark, daß der Druckhammer hierdurch seine Ruhelage nochmals nach unten überschreitet, so legt sich die Schulter i:z6 zunächst auf den Zapfen 125 des Armes -i?,o auf und bewegt hierdurch den Zapfen 1-23 des Armes i-,o in das rechte zum Drehzapfen 1--7 des Armes igo mittelpunktgleich gekrümmte Ende 128 des Bogenschlitzes 124, um sich erst dann auf den Zapfen 127 aufzustützen und hierdurch den Winkelhebel 51 mitzunehmen. Die Uhrzeigerdrehung des Armes i2o hält infolge der Beharrungswirkung des verbreiterten Endes 121 so lange an, bis die Feder 55 den Winkelhebel 51 und damit den Druckhammer 50 wieder in die Ruhelage zurtckschnellt. Da hierbei der Zapfen 1?,3 noch in den mittelpunktgleich gekrümmten Teil 128 des Bogenschlitzes 124 ruht, so wird, sobald der Winkelhebel 51 durch den Steg 41 aufgehalten wird, auch der Druckhammer 5o angehalten und somit seine zweitmalige Druckbewegung verhindert. Die Feder 12?. führt den Arm i2o schließlich wieder in die Ruhelage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIIE. i. Registrierkassen-Druckvorrichtung mit einem oder mehreren federbelasteten, durch Nockenscheiben steuerbaren Druckhämmern, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedesmaligern Druck eine Sperrvorrichtung (61, 62 bzw. 95 bzw. 99, ioo bzw. iio bzw. 116 bzw. i2o) in Tätigkeit tritt, die den Druckhammer (5o) selbsttätig wieder in der Ruhelage sperrt. ?- Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen unabhängig von den übrigen Teilen der Druckvorrichtung gelagerten Sperrann (61, 6,-», der in der Sperrlage unter einen Zapfen (63) des Druckhammers (50) greift und von dem zum Angriff der Druckhammerfeder (55) dienenden bekannten Winkelhebel (51) form-oder kraftschlüssig angetrieben wird. 3. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i und -" dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrarm (61, 62) mittels einer schrägen Kante mit dem Druckhammerzapfen (63) zusammenwirkt, um ihn in die Drucklage zu bewegen, während die Sperrung des Druckhammers (50) durch das Ende des Sperrarines (61, 62) bewirkt wird (Abb. i bis 3). 4. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Druckhammers (50) in bekannter Weise durch den Winkelhebel (51) bewirkt wird, während der federbelastete Sperrarin (61, 62) lediglich zur Sperrung des Druckhammers dient (Abb. 4, 6). 5. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhammerfeder (55) gleichzeitig zur Belastung des Sperrarmes (61, 62) dient (Abb. -7). 6. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Ansprach 1, -7 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied als winkelförmiger Sperrhaken (95) ausgebildet ist, dessen einer Arm mit seinem hakenförmigen Ende gewöhnlich über einen Zapfen (97) des Druckhammers (#o) greift, während sein zweiter Arm (96) kraftschlüssig mit dem Antriebrahmen (41) des Druckhammers zusammenwirkt (Abb. 8). 7. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i, :z und 4 mit mehreren Druckhämmern, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung sämtlicher Druckhämmer (5o) durch eine von Armen (ioo) getragene Querstange (99) gleichzeitig erfolgt, die durch ein Hebelgestänge (ioi, io2) zwangläufig von dem Antriebrahmen (41) aus gesteuert wird (Abb. 9, io). 8. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckhammer (50) - eine hak-enförmige Sperrklinke (iio) gelagert ist, die den Winkelhebel (51) gewöhnlich freigibt, beim Rückprall des Druckhammers aber unter das hakenförmige Ende (114) des Winkelhebels (51) greift und hierdurch den Druckhammer in der Ruhelage sperrt (Abb. 12 bis 14). g. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Sperrklinke (iio) beim Rückprall des Druckhammers (50) mit einer Nase (113) auf das Ende (114) des Winkelhebels (51) auftrifft und hierdurch in die Sperrlage bewegt wird (Abb. i?. bis 14). io. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckhammer (5o) eine federbelastete Scheibe (116) gelagert ist, die beim Rückprall des Druckhammers mit einem Zapfen (117) auf den Winkelhebel (51) auftrifft und hierdurch so weit gedreht wird, daß ein zweiter Zapfen (iig) der Scheibe unter das hakenförmige Ende (114) des Winkelhebels greift und hierdurch den Druckhammer sperrt (Abb. 15). ii. Registrierkassen-Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Winkelhebel (51) ein federbelasteter Arm (i?,o) gelagert ist, der mit einem Zapfen (123) in einen Bogenschlitz (1--4, 1?,8) des Druckhammers (5o) eingreift und mit diesem ferner mittels eines zweiten Zapfens (125) derart zusammenwirkt, daß er beim Rückprall des Druckhammers gedreht, der ersterwähnte Zapfen (123) in einen mittelpunkt- i gleich zum Drehungszapfen (127) des Armes (i2o) verlaufenden Teil (128) des Bogenschlitzes (124) geführt und hierdurch der Druckhammer in der Ruhelage gesperrt wird (Abb. 16).
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