DE449991C - Stichformmaschine - Google Patents
StichformmaschineInfo
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- DE449991C DE449991C DESCH78105D DESC078105D DE449991C DE 449991 C DE449991 C DE 449991C DE SCH78105 D DESCH78105 D DE SCH78105D DE SC078105 D DESC078105 D DE SC078105D DE 449991 C DE449991 C DE 449991C
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- Germany
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- hammer
- machine
- knurled wheel
- forming machine
- knurled
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D93/00—Edge-indenting machines
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Stichformmaschine. Bei den bekannten Stichfarm- oder Stichstupfmaschinen werden die Stiche durch ein Rändelrädchen markiert, welches am Ende einer wagerechten Antriebswelle gelagert ist und mit starker Kraft an das Werkstück angepreßt werden muß, um die Eindrücke zu erzeugen. Da das Rändelrädchen auch den Vorschub bewirkt, so kann dieser infolge des hohen Druckes zum Schaden des Werkstücks und der Güte der Arbeit nur gewaltsam vor sich gehen. Anderseits sind auch Stichformmaschinen bekannt, bei denen das Rändelrädchen nicht dauernd angepreßt, sondert an einem senkrecht beweglichen Träger hängt, der von einem rotierenden, mit mehreren Rollen versehenen Hammer schnell aüfeinanderfolgende Schläge empfängt. Bei diesen Maschinen ist jedoch der Werkstückvorschub unsicher und demzufolge die Stichform ungenau.
- Gemäß der Erfindung ist nun eine Maschine geschaffen, die unter Vermeidung der Nachteile der bekannten zweierlei Maschinen deren Vorteile in sich vereinigt. Zu diesem Zwecke ist zwar die wagerechte Antriebswelfe an ihrem Ende behufs gemeinsamer Drehung mit dem Rändelrädchen verbunden, die Verbindung ist aber durch ein Universalgelenk hergestellt, und im übrigen ist die Einrichtung so getroffen, daß das Rändelrädchen von den Rollen eines rotierenden Hammers in bekannter Weise schnell aufeinanderfolgende Schläge erhält. Die Erfindung stellt sich somit als Kombination der bekannten Einrichtungen dar, indem die wagerechte Welle den Vorschub und die senkrechten Schläge die Stichfon mung bewirken. Die Intervalle zwischen den Schlägen ermöglichen einen leichten Vorschub, während die Schläge selbst eine ausgeprägte Stichformung sichern. Die Zähne des Rändelrädchens treten beim Vorschub aus den von ihnen erzeugten Eindrücken nicht heraus, vielmehr genügt ein geringes Entlüften der Zähne.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i ist ein Aufriß und ein teilweiser Längsschnitt der Maschine.
- Abb. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine bei abgenommenem Stirndeckel.
- Im Kopfe des Maschinenständers i sind zwei Wellen gelagert, die Hauptwelle 2 und die Gegenwelle 3. Die Hauptwelle 2 wird mittels Riemenantriebs in Umdrehung. erhalten. An ihrem vorderen Ende trägt sie einen aus- mehreren Schlagrollen 4 bestehenden rotierenden Hammer, der dem im Ständer senkrecht geführten Stößel 5 schnell aufeinanderfolgende Stöße erteilt.
- Die Gegenwelle 3 erhält ihre Bewegung mittels Schnecken- und Kegeltriebes 6 bzw. 7 von der Hauptwelle 2. Diese Bewegung kann durch Verschieben des Kupplungsgliedes 8 unterbrochen werden. Die Welle 3 ist durch das Universalgelenk 9 mit dem Wellenstumpf 3a verbunden, an dessen vorderem Ende das Rändelrädchen io befestigt ist. Der Wellenstumpf 3a ist im Prisma i i gelagert, das sich im Maschinenständer führt und unterhalb des Stößels 5 d'nrch eine Feder gegen letzteren gehalten werden kann.
- Der Wezkstücktisch 12 besteht aus einer runden, etwas konischen Platte, die mittels Kugellager leicht drehbar auf der Platte 13 aufliegt. Letztere ist mittels Segments 14 im Arm 15 schwingbar gelagert. Der Arm 15 ist mittels Zapfens 16 im Maschinenrahmen drehbar und mittels des Gliedes 17 unter Vermittlung einer Puffervorrichtung bekannter Art 'an den Trethebel angeschlossen.
- Im Ruhezustande steht der Tisch 12 vom Rändelrädchen io etwas ab, so daß der zu bearbeitende Sohlenrand dazwischen eingeführt werden kann. Durch Niederdrücken des Trethebels wird der Tisch mit dem Werkstück an das Rändelrädchen angepreßt. Wird die Maschine in Gang gesetzt, so: erhält das Rändelrädchen eine zwangläufige Drehung und überdies vom Hammer aus die senkrechten raschen Stöße. Zwischen den einzelnen Stößen bleiben die Zähne des etwas gelüfteten Rändelrädchens in den erzeugten Riffeln des Randes der Sohle, so daß letztere Leicht und sicher geführt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stichfornunascbine, ,dadurch gekennzeichnet, daß deren Rändelrädchen (I0) nicht nur zwangläufig gedreht (z; 9, 3a), sondern auch durch einen Hammer (4) rasche aufeinanderfolgende Stöße empfängt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rändelrädchen durch ein Universalgelenk (9) mit einer umlaufenden Welle (3) verbunden und mit ihrem Drehzapfen (3a) in,einer senkrechten Führung unter dem Hammer (4) beweglich gelagert ist.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ununterbrochenem Antrieb des Hammers die Drehung des Rändelrädchens durch eine besondere Kupplung (8) unterbrochen werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH78105D DE449991C (de) | 1926-02-19 | 1926-02-19 | Stichformmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH78105D DE449991C (de) | 1926-02-19 | 1926-02-19 | Stichformmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449991C true DE449991C (de) | 1927-09-24 |
Family
ID=7441545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH78105D Expired DE449991C (de) | 1926-02-19 | 1926-02-19 | Stichformmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449991C (de) |
-
1926
- 1926-02-19 DE DESCH78105D patent/DE449991C/de not_active Expired
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