DE646972C - Maschine zum gleichzeitigen Schliessen des Sohlenrisses und Beidruecken der Sohlenkante - Google Patents

Maschine zum gleichzeitigen Schliessen des Sohlenrisses und Beidruecken der Sohlenkante

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DE646972C
DE646972C DEH142561D DEH0142561D DE646972C DE 646972 C DE646972 C DE 646972C DE H142561 D DEH142561 D DE H142561D DE H0142561 D DEH0142561 D DE H0142561D DE 646972 C DE646972 C DE 646972C
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sole
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closing
pressing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D55/00Machines for flattening, pressing, or rubbing the inseams of lasted shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum gleichzeitigen Schließen des Sohlenrisses und ßeidrücken der Sohlenkante Das Schließen des Sohlenrisses nach dem Befestigen der Sohlen an Schuhwerk wird in, der Regel in der Weise ausgeführt, daß man den Schuh von Hand mit- der Sohle gegen ein geripptes Rad drückt, durch welches die vorher mit Klebstoff bestrichene Lippe in den Riß hineingedrückt wird, worauf dann das Beidrücken der Kante auf einer anderen Hilfsvorrichtung oder durch Flachpressen des Schuhbodens auf der Sohlendruckpresse erfolgt.
  • Es sind auch Maschinen bekannt, in denen mit dem Schließrade eine Schlagvorrichtung verbunden ist, welche die Sohlenkante während des Rißschließens gleichzeitig beidrückt. Die Bedienung dieser Vorrichtungen erfordert jedoch Kraft und Geschicklichkeit; sie ist infolge der durch das Rippenrad bzw. den Hammer hervorgerufenen Erschütterungen außerdem ermüdend und gesundheitsschädlich.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, sind bereits maschinelle Einrichtungen vorgeschlagen worden, mittels deren der an einem festen oder drehbaren Gegenhalter in der Maschine abgestützte Schuh von hämmernden oder streichenden Werkzeugen bearbeitet wird, indem beispielsweise eine angetriebene und gleichzeitig den Vorschub bewirkende Rolle oder Walze den Riß schließt, während, ein Hammer die Kante bearbeitet. Die Erschütterungen werden dabei von dem Gegenhalter aufgenommen. Diese Einrichtungen haben sich jedoch in der Praxis nicht bewährt, da bei Verwendung eines bloßen Gegenhalters der mit hoher Schlagzahl auf die Kante schlagende Hammer den Schuh ständig von dem Gegenhalter hinwegdrückt und dessen Vorbeiführung an den Werkzeugen dadurch unmöglich macht.
  • Die neue Vorrichtung vermeidet diese Nachteile und ergibt abgesehen davon noch den Vorteil, daß außer dem Schließen der Rißlippe und Beidrücken der Kante gleichzeitig eine Glättung der Sohle sowohl außen wie auch innen erzielt wird.
  • Die mit einer auf die Lippe einwirkenden, den Vorschub des Werkstückes bewirkenden Schließwalze und einem hammerartigen Beidrückwerkzeug ausgerüstete Vorrichtung nach der Erfindung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch die Vereinigung der angetriebenen, vorzugsweise konisch ausgebildeten Rißschließwalze und des Beidrückhammers mit einem als Schuhträger dienenden, unter Federdruck stehenden dreh- und senkbaren, das Werkstück sowohl gegen den in senkrechter Richtung erfolgenden Druck der Rißschließmaschine von innen an der Stelle der Naht abstützenden wie gleichzeitig den Stoß der quer dazu erfolgenden Hammerschläge aufnehmenden Werkstückträger.
  • Zweckmäßig ist der Werkstückträger hornartig ausgebildet und besitzt eine vorteil= hafterweise durch eine unabhängig von dem Hornträger drehbaren Platte gebildete kleine Auflagefläche für das Werkstück, durch die ein starker örtlicher Druck auf die Naht ausgeiibt wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß mit einer solchen Einrichtung der Sohlenrand so flach bearbeitet werden kann, daß das bisher stets erforderliche Glätten in der Regel in Wegfall komnien kann und auch dort, wo dies noch weiterhin erforderlich ist, ein wesentlich geringerer Druck, als er bisher angewendet werden mußte, genügt, wobei die Gefahr der sonst häufigen Beschädigungen der Böden vollkommen wegfällt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist in der Abbildung im Aufriß, teilweise im Schnitt, dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Ständer i, an dem der Antriebsmotor 2 befestigt ist, welcher über einen Riemen 3 eine Riemenscheibe 5 antreibt. Diese Riemenscheibe wirkt über eine Schnecke 6u auf ein Schneckenrad 6, das auf der Hauptwelle ; sitzt, auf welche andererseits die Transportdruckwalze 8 aufgesetzt ist. Diese ist vorzugsweise konisch ausgebildet. Die Neigung dieses Konus ist etwas steiler als die der unterhalb der Walze auf einem hornartigen Werkstückträger io angebrachten, unabhängig von diesem vorzugsweise auf Kugellagern drehbaren Auflage g für das Werkstück. Der hornartige Werkstückträger io wird von dem Horaträgerlager 15, in welchem die das Horn nach oben drückende Feder angeordnet ist, gehalten. Mittels der Zugstange 16 kann durch den Fußhebel 17 der Werkstückträger zwecks Auswechselns des Werkstückes in bekannter Weise gesenkt werden.
  • Von der Schnurscheibe.1., die gleichfalls auf der Welle der Schnecke 6u sitzt, wird über einen Riemen 1d. die Nockenwelle i 3 angetrieben, gegen deren Nocken sich der Hammer 11, i2 bei Ausübung eines Druckes auf denselben gegen die Wirkung einer Feder mit seinem rückwärtigen Ansatz anlegen kann und hierdurch in hin und her gehende klopfende Bewegung versetzt wird.
  • Bei der Bearbeitung eines auf dein Horn befindlichen durchgenähten und im Riß mit Klebstoff eingestrichenen Schuhes wird dieser durch die Druckfeder in dem Hornträgerlager 15 mit dem Horn gegen die sich konisch verjüngende umlaufende Transportdruckwalze 8 gepreßt. Durch die Einwirkung einerseits dieses Druckes und andererseits der Walzendrehung wird eine innige Verbindung zwischen der Rißlippe und der Sohle geschaffen, ohne daß die Lippe, die Sohle oder die Sohlenkante in ihrer Form verändert werden. Bei ihrer Drehung nimmt die Walze 8, indem sie sich auf der Sohle abrollt, diese mit, während sich der Schuh mit der Auflage g in bezug auf den Werkstiickträger io in entsprechendem Verhältnis dreht. Durch den .Andruck der Sohlenkante gegen den Hammerteil ri wird dieser gegen die Nockenwelle 13 gedrückt und in Tätigkeit gesetzt. Durch die 'sich ergebende schnelle Klopfbewegung wird die Sohlenkante in inniger Verbindung mit der Rißlippe gebracht und als Enderfolg unter der Einwirkung der beiden Werkzeuge (der Transportdruckwalze 8 und des Hammers i i) ein vollkommener Verschluß des Sohlenrisses unter gleichzeitigem Beidrücken der Sohlenkante und gleichzeitiger Innen- und Außenglättung erzielt, ohne daß eine besondere Kraft für die Bedienung der Vorrichtung bzw. den Vorschub des Schuhes aufzuwenden wäre. Die Ebene der Sohle liegt während des ganzen Verfahrens in dem der Konizität der Transportdruckwalze entsprechenden Winkel zur Horizontalen; es ergibt sich so ein vollkommen ebener Boden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene und in der Abbildung dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in mannigfacher Weise abgeändert «erden, ohne von ihrem Prinzip abzuweichen. So kann beispielsweise auch die Auflage g für das Werkstück zur Unterstützung der Vorschubwirkung der Walze 8 oder zur alleinigen Ausübung des Vorschubs angetrieben werden. Der Hammer i i kann so ausgebildet werden, daß er außer der Schlagwirkung noch eine seitlich schiebende und gleichzeitig transportierend auf das Werkstück einwirkende Bewegung ausführt. Dies kann durch entsprechende Konstruktion seines Antriebes, beispielsweise so, daß bei der Schlagbewegung ein leichtes Ecken der Hammerspitze erfolgt, erreicht werden.
  • Sollen Schuhe mit darin befindlichem Leisten bearbeitet werden, so kommt das Horn io in Fortfall und wird durch einen Leistenträger mit Spitzenstütze, der auf dem Hornträger waagerecht nach allen Richtungen verschiebbar ist, ersetzt.

Claims (3)

  1. PATE NTa_X sPRL CtiR i. Maschine zum gleichzeitigen Schließen des Sohlenrisses und Beidrücken der Sohlenkante von Schuhwerk mit einer auf die Lippe einwirkenden, den Vorschub des Werkstückes bewirkenden Schließwalze und einem hammerartigen Beidrückwerkzeug, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Rißschließwalze (8) und des Beidrückhammers (i i) mit einem unter Federdruck stehenden dreh- und senkbaren, das `'Werkstück sowohl gegen den in senkrechter Richtung erfolgenden Druck der Rißschließwalze (8) von innen an der Stelle der Naht abstützenden wie gleichzeitig die Stöße der quer dazu erfolgenden Hammerschläge aufnehmenden Werkstückträger (9, io, 15).
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurchr gekennzeichnet, daß der Werkstückträger hornartig ausgebildet ist und eine zweckmäßig durch eine unabhängig von dem Hornkörper drehbare Auflageplatte (9) gebildete kleine Auflagefläche besitzt, durch die ein starker örtlicher Druck auf die Naht ausgeübt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (11, 12) eine gleichzeitig schlagende und seitlich schiebende und damit die Transportwirkung der Walze (8) unterstützende Bewegung ausführt.
DEH142561D 1935-01-29 1935-01-29 Maschine zum gleichzeitigen Schliessen des Sohlenrisses und Beidruecken der Sohlenkante Expired DE646972C (de)

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DK55054D DK55054C (da) 1935-01-29 1936-01-18 Maskine til samtidig Lukning af Grovningsslidsen og Tiltrykning af Saalkanten paa Fodtøj.

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