DE449331C - Drillmaschine mit Zustreifeggen - Google Patents

Drillmaschine mit Zustreifeggen

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DE449331C
DE449331C DEM96804D DEM0096804D DE449331C DE 449331 C DE449331 C DE 449331C DE M96804 D DEM96804 D DE M96804D DE M0096804 D DEM0096804 D DE M0096804D DE 449331 C DE449331 C DE 449331C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. SEPTEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
M 96804 IIIl45b Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: i. September 192J.
Wilhelm Minte in Walsleben, Mark.
Drillmaschine mit Zustreifeggen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1926 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Drillmaschine, die mit einer Egge zu einer Vorrichtung vereinigt ist. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt.
Die Erfindung besteht dem Bekannten gegenüber darin, daß die Eggen zu jeder Zeit mittels eines Handhebels durch einen einzigen Handgriff hochgehoben oder gesenkt und dementsprechend in Eingriff oder außer Eingriff mit dem Ackerboden gebracht werden können, und daß außerdem eine Einrichtung - vorgeselien ist, um die Eggen während der
Fahrt der Maschine von und zum Arbeitsplatz an besonderen Haltevorrichtungen aufzuhängen, wobei diese Haltevorrichtungen während des Betriebes dazu dienen, die Eggen, die an ihnen -mittels geeigneter Bindeglieder befestigt werden, über den zu bearbeitenden Acker zu schleppen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, ίο Abb. ι zeigt in Seitenansicht eine Drillmaschine mit angehängter Egge und
Abb. 2 die wesentlichen Teile im Grundriß. Mit dem Rahmen ι einer an sich bekannten Drillmaschine irgendwelcher Art sind Träger 2 fest oder lösbar verbunden. Die feste Verbindung erfolgt in bekannter Weise durch Niete und die lösbare Verbindung durch Schraubenbolzen mit Muttern oder durch einfache Vorsteckbolzen 3, wie auf der Zeichnung angedeutet.
Jeder Träger 2 besteht im wesentlichen aus einem senkrechten Winkeleisen 4, das an geeigneter Stelle je zwei mit ihm vernietete Arme 5 besitzt, die ihrerseits an dem Rahmen 1 durch Bolzen, Niete oder Schrauben 3 befestigt werden. Zur besseren Verbindung der Arme 5 mit dem Winkeleisen 4 sind Winkelbleche 6 vorgesehen, die mit den beiden Teilen vernietet werden. Alle Träger oder Haltevorrichtungen 2 sind insgesamt verbunden durch Querschienen 7, an denen die oberen und unteren Arme 5 durch Niete oder Verschraubung befestigt sind. Zur besseren Versteifung der ganzen Einrichtung ist je ein Winkeleisen 8 an jedem Träger 2 vorgesehen, welches den oberen Arm S mit dem senkrechten Profileisen 4 verbindet. An dem senkrechten Profileisen 4 sind nahe dem unteren Ende Haken 8' vorgesehen. Diese Haken dienen zum Halten von Ketten 9, die mit den Eggen 10 verbunden sind und durch die diese Eggen geschleppt werden. Außerdem sind weiter oben an den Profileisen 4 Haken 11 vorgesehen, die dazu dienen, daß die Eggen an ihnen aufgehängt werden können, wie dies in Abb. 1 strichpunktiert dargestellt ist. An der Haltevorrichtung bzw. an den Trägern 2 für die Eggen sind nach hinten herausragende Arme oder Träger 12, 13 vorgesehen., und an diesen ist eine über die ganze Breite der Drillmaschine reichende Welle 14 gelagert. Auf der Welle 14 sind Hebelarme 15 befestigt, und die äußeren freien Enden dieser Hebel 15 sind durch Ketten 16 mit den Eggen 10 verbunden. Auf. der Welle 14 sitzt an geeigneter Stelle ein Zahnrad 17, welches mit einem entsprechenden Zahnrad 18 in Eingriff steht. Dieses Zahnrad 18 sitzt auf einer besonderen Welle 19, die auf den oberen nach hinten herausragenden Armen 12 gelagert ist und mit der ein Handhebel 20 fest verbunden ist. Der Handhebel 20 besitzt eine federbelastete Klinkvorrichtung 21, die über einem mit Vertiefungen versehenen Segment spielt, um den Hebel in gewünschten Stellungen festzustellen.
An den Eggen 10 sind kufenartige Führungen 22 vorgesehen, die in den Ackerboden einsinken und dazu dienen, daß die Eggen in der einmal eingenommenen Bewegungsrichtung bleiben. Das hat den Zweck, auf bergigern oder hügeligem Terrain zu verhindern, daß die Eggen seitlich abgelenkt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Beim Transport vom oder zum Arbeitsort werden die Eggen einfach an den Haken 11 aufgehängt. Am Arbeitsort werden die Eggen von den Haken heruntergenommen und sind nun mit den Haltevorrichtungen 2 bzw. den Haken 8' lediglich durch die Ketten 9 verbunden, die als Schleppketten dienen.
Außerdem sind die Eggen durch die Kette 16 mit den Enden der Hebel 15 verbunden. Wenn jetzt beim Wenden oder aus irgendwelchem anderen Grunde die Eggen außer Eingriff mit dem Boden gebracht werden sollen, wird der Handhebel 20 nach unten bewegt. Durch das Zahnrädervorgelege 17,18 werden die Hebelarme 15 in die strichpunktiert angedeutete Stellung gehoben und dadurch die Eggen vom Boden abgehoben, beim Heben des Handhebels 20 werden die Eggen wieder auf den Boden gesenkt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Drillmaschine mit Zustreifeggen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drillmaschine hinten einen Hilfsrahmen trägt, der als eine Zug- oder Tragevorrichtung ausgebildet und mit Befestigungsmitteln für die Schleppketten der Eggen während des Gebrauches, mit Aufhängevorrichtungen für die Eggen außer Gebrauch und einer Aushebevorrichtung für das zeitweilige außer Gebrauch setzen der Eggen ausgerüstet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM96804D 1926-11-05 1926-11-05 Drillmaschine mit Zustreifeggen Expired DE449331C (de)

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