DE44810C - Mechanismus zum Steuern der Ventile von durch Wasserdruck betriebenen Bierdruckapparaten - Google Patents

Mechanismus zum Steuern der Ventile von durch Wasserdruck betriebenen Bierdruckapparaten

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DE44810C
DE44810C DENDAT44810D DE44810DA DE44810C DE 44810 C DE44810 C DE 44810C DE NDAT44810 D DENDAT44810 D DE NDAT44810D DE 44810D A DE44810D A DE 44810DA DE 44810 C DE44810 C DE 44810C
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Germany
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valves
controlling
pressure
water pressure
equipment
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44810D
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English (en)
Original Assignee
J. WETTERER in Strafsburg i. Eis., auf den Eisgruben Nr. 22, und E. JUNG in Schiltigheim, Bischweilerstr. 23
Publication of DE44810C publication Critical patent/DE44810C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/10Pump mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
JULIUS WETTERER in STRASSBURG (Elsass) und EMIL JUNG in SCHILTIGHEIM.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1888 ab.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Apparat durch Fig. 1 in seiner Vorderansicht, durch Fig. 4 in der Seitenansicht, von links gesehen, dargestellt. Fig. 2 bezeichnet einen Verticalschnitt der Ventilkasten, Fig. 3 Ventile und deren Steuerung für Zu- und Abflufs des Leitungswassers in die Kessel A und B, während Fig. 5 einen Horizontalschnitt der aus Fig. 3 zu ersehenden Ventile darstellt. Fig. 6 endlich ist der vordere Deckel des Gehäuses C, von der inneren Seite gesehen.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus den beiden Kesseln A und B, welche abwechselnd mit Leitungswasser gefüllt werden und die in ihnen befindliche Luft durch den Druck der Leitung entweder an einen Luftvorrathskessel oder direct an ein Bierfafs ν abgeben. d und e sind Lufteinströmungsröhren für A und B; die Gummikugeln k, I, I" und k1, P und V" dienen als Abschlufsventile für d und e. b und bl im Gehäuse C, Fig. 5, sind .die Einströmungsventile, i und z1 die Ausströmungsventile für das Leitungswasser in bezw. aus den Kesseln A und B. Die Gehäuse D und E dienen zum Steuern der Ventile i i1 und b bl und stehen zu diesem Zwecke durch die Röhren g und h mit den Kesseln A und B in Verbindung, Fig. 1, 3 und 5. Verschraubung und Oeifnung c, Fig. 1, 2 und 4, ist die gemeinschaftliche Verbindung von A und B mit dem Bierfafs.
Tritt Leitungswasser durch Rohr n>, Fig. 1 und 3, und durch die Ventile b bezw. b1, Fig. 5, so wird die Luft aus den Kesseln A bezw. B durch c in einen Luftvorrathskessel oder direct in ein Bierfafs gedrückt, und zwar in der Weise, dafs, wenn das Leitungswasser Kessel A füllt, entleert sich Kessel B vom Wasser und füllt sich durch e mit Luft. Dieses wechselseitige Füllen und Leeren der Kessel A und B vermitteln automatisch die Gehäuse D und E, Fig. 3. D und E correspondiren durch Röhren g und h mit A und B. Drückt nun das Leitungswasser die Luft aus den Kesseln A bezw. B, so theilt sich dieser Druck durch g bezw. h den Gummischeiben m bezw. η mit, hebt diese sammt den daran befestigten Stiften q bezw. 0 in die Höhe, wodurch deren Köpfe s bezw. px die Arme i1 bezw. r1 des am Deckel \ des Gehäuses C drehbar angebrachten Hebels G in die Höhe drücken, Fig. 1,3, 5 und 6. Ein an Muffe/ befindlicher Stift v1, Fig. 5, welcher in den Schlitz des Deckels ^ pafst, bewegt hierdurch die Muffe und die in dieselbe eingeschraubten Ventile i bezw. i * von rechts nach links bezw. von links nach rechts und öffnet bezw. schliefst letztere , Fig. 3 und 5. Die aus Fig. 5 ersichtlichen Einströmungsventile b bezw. b * für die Kessel A bezw. B haben zwischen sich auf Stiften eine Spiralfeder und werden durch die Ausdehnung derselben geschlossen.
Abwechselnd geöffnet werden die Ventile b
bezw. b1 durch die Ventile i bezw i1 in der Weise, dafs die Ventilköpfe von i bezw. i1 gegen die Ventilstiele von b bezw. bl drücken.
' Fig. 5 stellt den Moment dar, wo m, q, s
und r1 in die Höhe gedruckt werden, wodurch das Ausströmungsventil i für den Kessel A geöffnet, ζ1 für Kessel B geschlossen, Einströmungsventil bl für Kessel B geöffnet (d. h. durch Kopf von il aufgedrückt), Einströmungsventil b des Kessels A durch die Spiralfeder geschlossen ist. Dieses abwechselnde Füllen und Leeren von A bezw. B und das Erzeugen von Luftdruck im Bierfafs dauert automatisch so lange, bis der Druck im Fafs oder Vorrathskessel annähernd dem Druck der Leitung entspricht, oder aber einem Druck entspricht, der durch einen Regulator fixirt wird.
Zur Erläuterung der Fig. ι wäre noch zu erwähnen, dafs, um die jeweilige Stellung des Hebels G fixiren zu können, unterhalb G am Gehäuse C eine kleine Büchse angebracht ist, in der ein Spurlager durch eine Spiralfeder nach oben gedruckt wird. Stift u balancirt in dem Spurlager, und in der oben angebrachten Vertiefung von u balancirt eine an G angebrachte, unten spitz angedrehte Schraube, Fig. ι und 4.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bierdruckapparaten, welche durch Druckwasser betrieben werden, ein Mechanismus zum Steuern der Ventile i und i1 und b und b1 (Fig. 3 und 5) für den Zu- und Abflufs des Wassers aus zwei kleinen Kesseln A und B, bestehend aus Gehäusen D und E mit Stiften q und o, Gummischeiben m und n, Gehäuse C mit Hebel G und Ventilen i, i1, b und bl.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44810D Mechanismus zum Steuern der Ventile von durch Wasserdruck betriebenen Bierdruckapparaten Expired - Lifetime DE44810C (de)

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