DE447618C - Kastenkipper - Google Patents

Kastenkipper

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DE447618C
DE447618C DEP50161D DEP0050161D DE447618C DE 447618 C DE447618 C DE 447618C DE P50161 D DEP50161 D DE P50161D DE P0050161 D DEP0050161 D DE P0050161D DE 447618 C DE447618 C DE 447618C
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tipper
box tipper
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Expired
Application number
DEP50161D
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FRITZ PRICK
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FRITZ PRICK
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/12Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JULI 1927
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c GRUPPE
Fritz Prick in Schöningen.
Kastenkipper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1925 ab.
Die Erfindung betrifft einen Kastenkipper,
bei dem die Entriegelung des Kippbehälters für mehrere Wagen gleichzeitig von eimer Stelle aus, z. B. von der Lokomotive aus, erfolgt.
Der Erfindung gemäß wird die Entriegelungsvorrichtung selbsttätig entladender und zurückkippender Kastenkipper derart zentral gesteuert, daß sowohl die Entriegelung für die Ladestellung als auch die Entriegelung für die Entladestellung zentral bewirkt wird. Sämtliche Wagen können mit der der Erfindung entsprechenden Einrichtung durch eine auf der Lokomotive angebrachte Vorrichtung bedient werden, ohne daß das Maschinenpersonal die Lokomotive verläßt. Eine Abkupplung der Maschine ist dabei nicht erforderlich. Bei Bodenentladem war es bekannt, die Entriegelung zentral vorzunehmen. Die Rückführung der Bodenklappen und die Verriegelung derselben mußte dann wieder von Hand vorgenommen werden, so daß bei diesen bekannten Bodenentladern nicht wesentlich an Zeit gespart werden konnte.
Die der Erfindung entsprechende Entsperrvorrichtung kann aus Schubstangen bestehen, welche Schleifstücke tragen. Diese Schleifstücke wirken bei der Verschiebung der Schubstangen auf die Sperrhebel ein.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Stirnansicht des Kastenkippers in der Ladestellung.
Abb. 2 zeigt den Kastenkipper in der ersten Kippstellung,
Abb. 3 den Kastenkipper in der zweiten Kippstellung mit abgeklappter Rückwand.
In den Abb. 2 und 3 ist das an der Stirnseite des Wagens angebrachte Gestell fortgelassen.
Abb. 4 zeigt die Kippvorrichtung strichpunktiert in der Ladestellung, ausgezogen in der ersten und gestrichelt in der zweiten Kippstellung.
Abb. 5 zeigt die Entriegelungsvorrichtung im Grundriß.
In dem Wageingestell, bestehend aus den Längsträgern 5 und dem Eisengerippe 4, ist der aus dem Boden 1 und den drei Wäreden 31, 31 und 2 bestehende Kasten gelagert. Die eine Seitenwand des Kastens wird durch eine Entladeklappe 3 gebildet, die im Gestell 4 mittels des Zapfens 10 schwingbar gelagert ist. Die Entladeklappe 3 legt sich in der Ladestellung des Kastens auf dessen Stirnwände 31 und auf den Boden 1. Ein Klemmen zwischen Stirnwänden 31 und Klappe 3 beim Kippen des Kastens wird durch entsprechende Formgebung dieser Teile verhütet.
Die Entladeklappe 3 ist durch Lenkstangen 17 mit den Stirnwänden 31 verbunden, so daß beim Kippen des Kastens die Entladeklappe 3 zwangläufig geöffnet und beim Zurückkippen zwangläufig geschlossen wird.
Die am Kastenboden angeordneten Träger 21 tragen die Kastendrehlager 30, die mit den Anschlägen 18 versehen sind. Auf den
Langträgern S des Untergestelles sitzen Lager 9. In den Lagern 9 und in. Kastendrehlagern 30 sind durch Bolzen 7 bzw. 8 die für das Kippen des Kastens dienenden Tragstücke 6 gelagert. Die Bolzen 7 befinden sich in der Ladestellung des Wagenkastens erheblich außerhalb der Wagenmitte.
Das Tragstück ist mit den Auflageflächen 32i 33> 34 un<i 35 versehen. In der Ladestellung legt sich das Kastendrehlager 30 auf die Auflagefläche 32 auf und die Auflagefläche 33 auf die Tragfläche des am Untergestell angeordneten Lagers 9.
Nachdem der Wagenkasten für das Abkippen entriegelt ist, kippt er selbsttätig unter Einwirkung des Ladegutes um den Bolzen 8, bis der Anschlag 18 des Kastendrehlagers 30 auf die Tragfläche 34 des Tragstückes 6 aufschlägt. Der Kasten hat dann die erste Kippstellung erreicht (Abb. 2). Durch das Aufschlagen des Anschlages 18 auf das Tragstück 6 wird eine weitere Drehung des Kastens um den Bolzen 8 unmöglich gemacht, und der Kasten schwenkt jetzt durch den Anschlag 18 das Tragstück 6 um den Bolzen 7, bis sich die Auf lagefläche 3 S auf das Lager 9 legt. Damit hat der Kastenrahmen das Untergestell und somit die zweite Kippstellung erreicht (Abb. 3).
Wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, hat sich die Kastenkippachse 8 beim zweiten Kippvorgang verschoben, aber nur so weit, daß das Tragstück 6 auch ohne äußere Einwirkung in die alte Lage, also in die Ladelstellung, zurückfallen muß.
Die der Kippseite gegenüberliegende Rückwand 2 ist mit dem Boden 1 scharnierartig verbunden. An den Stimienden dieser Rückwand sind die Lenkstangen 13 und 14 angelenkt. Die starr mit der Wand 2 verbundenen I 2.2cpien 11 liegen in ■ der Ladestellung des; Kastens in Zapfenlagern 12 des· Gestelles 4, so daß ein Abfallein der Wand unmöglich ist. Die Zapfenlager 12 werden so ausgebildet, daß die Zapfen 11 der Wand 2 beim Kippbeginn des Kastens in Führung bleiben und somit ein Abklappen der Wand 2 von den Stirnwänden 31 zunächst ausgeschlossen ist (Abb. 2). Kurz bevor der Kasten-So boden 1 in der zweiten Kipperiode auf das Wagengestell 5 aufschlägt, schlägt die Lenkstange 13 gegen den fest mit dem Gestell 4 verbundenen Anschlag 15, so daß die Wand 2 ■ so weit ausschlägt, bis. die Lenkstange 14 sich gegen den mit der Stirnwand 31 fest verbundenen Anschlag 16 legt (Abb. 3). Bei der Rückkehr des Kastens in die Ladestellung gelangen die Klappe 2 wieder in die Schließstellung und dabei die Zapfen 11 wieder in die Zapfenlager 12.
In der Ladestellung ist der Kasten durch die am Untergestell 5 frei schwingenden Haken 19 gegen Abkippen gesichert, die sich um die am Kastenboden angeordneten Bolzen 22 legen. Um in der Kippstellung ein zu frühes Zurückkippen- des Kastens zu verhindern, greifen die am Untergestell angelenkten Haken 20 über die am Kastenboden angeordneten Bolzen 23. Ähnliche Haken 19, die in der Ladestellung über Bolzen 22 greifen, sichern den Kasten in der Ladestellung. Durch die am Untergestell 5 zwangläufig geführten Schubstangen 24 und 25 mit den Schleif stükken 26 können die Haken 19 und 20 wahlweise ausgelöst werden.-
Durch Verschiebung dieser Schubstangen 24 und 25 gleiten die an den Stangen angebrachten Schleifstücke 26 vor die Ansätze 36 der Haken 19 und 20 und bringen diese zur Auslösung. Die Schubstangen 24 und 25 sind miteinander durch die im Untergestell schwingbar gelagerten Hebel 27, welche in Anschlagschwellen 29 der Schubstangen 24 und 25 eingreifen, verbunden. Die Bewegung der Hebel 27 und damit der Schubstangen 24 und 25 erfolgt' durch Drahtseile 28,' an deren Stelle auch Stangen ό. dgl. treten können. Die Drahtseile der verschiedenen Wagen sind untereinander durch Kupplungen verbunden und werden von der Lokomotive aus mittels einer geeigneten Vorrichtung, z. B. einer Winde, bedient. Die Schubstangen der Wagen können auch einzeln bedient werden, und zwar durch an der Längsseite des Wagens angeordnete Hebel 37.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kastenkipper, bei dem die Entriegelung für 'mehrere Wageni gleichzeitig von
    ■ einer Stelle, z. B. von der Lokomotive aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelurigsvoxrichtung der nach der Entriegelung selbsttätig entladenden bzw. zurückldppenden Kastenkipper in der Weise zentral gesteuert wird, daß sowohl die Entriegelung für die Ladestellung als auch die Entriegelung für die Kippstellung für mehrere Wagen eines Zuges gleichzeitig von einer Stelle aus erfolgt.
  2. 2. Kastenkipper nach Anspruch 1, da-
    • durch - gekennzeichnet, daß die Entriegclungsvorrichtung aus in der Längsrichtung des Wagens bewegten Schubstangen (24) besteht, die mit Schleifstücken versehen sind und bei Verschiebung auf die Sperrhebel einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP50161D 1925-03-28 1925-03-28 Kastenkipper Expired DE447618C (de)

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DEP50161D DE447618C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Kastenkipper

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DEP50161D DE447618C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Kastenkipper

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DE447618C true DE447618C (de) 1927-07-30

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ID=7384221

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DEP50161D Expired DE447618C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Kastenkipper

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