DE445691C - Leistungsmesser fuer Dampflokomotiven - Google Patents

Leistungsmesser fuer Dampflokomotiven

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/24Devices for determining the value of power, e.g. by measuring and simultaneously multiplying the values of torque and revolutions per unit of time, by multiplying the values of tractive or propulsive force and velocity
    • G01L3/245Devices for determining the value of power, e.g. by measuring and simultaneously multiplying the values of torque and revolutions per unit of time, by multiplying the values of tractive or propulsive force and velocity by measuring and simultaneously multiplying pressure and velocity

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Description

  • Leistungsmesser für Dampflokomotiven. Im Lokomotivdienst besteht ein Bedürfnis, die von den einzelnen Lokomotiven ausgeführten Leistungen fortlaufend festzustellen, teils um den Verbrauch an Brennstoff, Wasser und Schmieröl zu überwachen, teils um zu ermitteln, ob die vorhandenen Lokomotiven nach Zahl und Gattung ausreichend ausgenutzt werden, und ob die Leistungen in richtigem Verhältnis zu den aufgewendeten Ausbesserungsarbeiten stehen.
  • Die von den Dampflokomotiven ausgeführten Leistungen können sachgemäß nur nach indizierten Pferdestärkenstunden (oder einem zu diesen in einem festen Verhältnis stehenden Maß, wie z. B. Kilowattstunden Meterkilogrammsekunden usw.) bestimmt werden.
  • Es ist bereits bekannt, daß es sich hierbei um das Zählen solcher Arbeitswerte handelt, die durch die jeweilige Einstellung zweier Steuerungsorgane bestimmt sind, und also die Aufgabe darin besteht, Vorrichtungen zum Zählen dieser Arbeitswerte zu schaffen. Zweck der Erfindung ist, diese an sich bekannte Aufgabe in einer für die praktische Ausführung und Benutzung brauchbaren Form zu lösen.
  • Die indizierte Zugkraft einer Lokomotive bestimmt sich nach der Formel worin Z die Zugkraft in Kilogramm, d den Zylinderdurchmesser, D den Treibraddurchmesser und h den Kolbenhub, alles in Zentimeter, und PZ den mittleren indizierten Dampfdruck in Kilogramm für das Quadratzentimeter bedeutet. ia ist bei einfacher Dampfdehnung die Zahl der Zylinder und bedeutet auch bei Verbundwirkung eine feste, von der Bauart der Maschine abhängige Zahl.
  • Setzt xnan in der bekannten Formel: worin L den zurückgelegten Weg in Kilometer, T die Zeit in Stunden bedeutet, so erhält man Die geleisteten Pferdestärkenstunden sind mithin Sämtliche in der Klammer angegebenen Größen sind für eine bestimmte Lokomotive feste Zahlen; es handelt sich also nur darum, jeweilig pi und L zu bestimmen.
  • Während L in bekannter Weise von einem Rade abgeleitet wird, muß noch ein Maß für den jeweiligen mittleren indizierten Druck abgeleitet und aufgezeichnet werden, was in geeigneter Weise durch den vorliegenden Erfindungsgedanken erreicht wird.
  • Der mittlere indizierte Druck ist abhängig von dem Dampfdruck im Schieberkasten und von dem Füllungsgrade. Der letztere wird bei Lokomotiven durch Veränderung der Lage der äußeren Steuerung und ihres Stellzeuges eingestellt, ist also von der Lage dieser Teile abhängig. Zur Gewinnung eines Maßes für Pt wird daher die Stellung eines Maschinenteiles des Aufnahme- oder Registrierapparates, welche von dem im Schieberkasten oder an irgendeiner Stelle der Dampfleitung zwischen dem Dampfregler und dem Schieberkasten herrschenden Dampfdruck abhängig gemacht wird, zusammengefaßt mit der Stellung eines Apparatteiles, welche von der Lage der äußeren Steuerung oder ihres Stellzeuges beeinflußt wird. Für den letzteren Zweck ist jeder Teil der äußeren Steuerung und ihres Stellzeuges verwendbar; der bei der Änderung des Füllungsgrades verstellt wird, z. B. die Schwinge bei Stephenson, der Schwingenstein oder die an ihn angreifende Schubstange bei Heusinger, Hängeeisen, Steuerwelle, . Zugstangen, Steuerungsmutter, Steuerungsspindel usw.
  • Die Zusammenfassung der beiden Elemente, Dampfdruck und Lage der Steuerung, d. h. die Verbindung desjenigen Apparatteiles, dessen Stellung vom Dampfdruck abhängig ist, mit demjenigen, dessen Stellung von der Lage der Steuerung abhängt, geschieht in folgender Weise Ein Hebel l (Abb. z) ist in einem Punkte A drehbar gelagert. An einem Punkte B am anderen Ende greift die Schubstange eines kleinen Kolbens an, auf dessen einer Seite der in Betracht zu ziehende Dampfdruck wirkt, während auf ihn in der entgegengesetzten Richtung eine nach Art der Indikatorfedern gebaute Feder wirkt. Das Maß der Bewegung s hängt daher von der Höhe des Dampfdruckes ab und soll gleich Null sein, d. h. der Hebel soll in der Nullage liegen, wenn der Dampfdruck verschwindet. Auf oder an dem Hebel gleitet ein verschiebbares Stück, eine Hülse oder ein Stein, dessen Entfernung t von dem DrehpunktA durch irgendeine mechanische Verbindung von der jeweiligen Lage eines Stückes der äußeren Steuerung oder des Stehzeuges abhängt. Die Lagerung des- Drehpunktes A muß so eingerichtet sein, daß die Mitte des Steins bis in den Drehpunkt gelangen kann. Wenn der Stein anderseits bis C rücken kann, so entspricht das Maß s der größten Füllung bei dem herrschenden Dampfdruck. Bei jeder anderen Stellung des Steines entspricht seine Entfernung x von der Nullinie seiner Verschiebung t vom DrehpunktA aus, die ein Maß für die Lage der Steuerung, also für die Füllung darstellt, weil worin l konstant ist.
  • Die Entfernung ist somit dem Produkt aus Füllung und Dampfdruck proportional und gibt daher ein Maß für den mittleren indizierten Dampfdruck im Zylinder.
  • Es bleibt noch zu berücksichtigen, daß bei den üblichen Steuerungen die Bewegung der Teile der äußeren Steuerung und des Stehzeuges nicht gleichförmig ist; d: h. sie bewegen- sich nicht beim Fortschreiten von jedem Füllungsgrad bis zum nächsten um das gleiche Maß. So nimmt z. B. die Verschiebung der Steuerungsmutter und der an ihr befestigten Zugstange von einem Füllungsgrad zum andern um so mehr zu, je größer die Füllung wird. Anderseits muß aber, und das ist oben vorausgesetzt worden, der Stein auf dem Hebel l sich für alle Füllungsgrade gleichmäßig oder doch annähernd gleichmäßig verschieben.
  • Diese Schwierigkeit wird dadurch gelöst, daß zwischen dem Steuerungsteil, von dem die Bewegung des Steines abgeleitet wird, und dem Apparatteil, der den Stein bewegt, eine oder mehrere ünrunde Scheiben eingeschaltet werden, die derart geformt sind, daß sie eine veränderliche Übersetzung ergeben, durch welche die Ungleichförmigkeit der Bewegung des Steuerungsteiles ganz oder annähernd aufgehoben wird.
  • Dies ist möglich, weil es sich um eine begrenzte Bewegung handelt.
  • Als Beispiel für eine Ausführungsform der Erfindung sei die folgende gegeben, wobei als besonders bequem die Steuerungsmutter zur Ableitung der Lage der Steuerung benutzt wird.
  • Abb.2 zeigt eine Übersicht der Anordnung auf dem Führerstand, von oben gesehen, in verzerrtem Maßstab gezeichnet; die Abb. 3, q. und 5 zeigen die Vorrichtung für den Antrieb; Abb. 6 zeigt eine Anordnung zur Übertragung der gewonnenen Angaben auf ein Zählwerk behufs selbsttätiger Zählung der Ergebnisse; die Abb.7 und 8 zeigen die wesentlichen Teile des Aufnahme- oder Registrierapparates ; die Abb. 9 bis 12 zeigen grundsätzliche Anordnungen von unrunden Scheiben zum Gleichförmigmachen der Bewegungen.
  • An dem Steuerungsbock (Abb. q.) ist gleichlaufend mit ihm eine Welle i drehbar gelagert, auf welcher in der Längsrichtung verschiebbar, aber nicht drehbar, ein Kegelrad 2 sitzt. Dieses wird von einem Lagerkloben umfaßt, in dem ferner rechtwinklig zur Welle i eine kleine Achse gelagert ist, welche einerseits das eingreifende Kegelrad 3 und anderseits ein kleines Stirnrad q. trägt. Der Lagerkloben ist mit der Steuerungsmutter fest verbunden, so daß also beide Kegelräder und das Stirnrad q. der Bewegung der Steuerungsmutter folgen. Am Steuerungsbock sind ferner zwei Zahnstangen 5 oder eine entsprechend geformte Zahnstange befestigt, die so angeordnet sind, daß das Stirnrad q. in sie an seiner einen Seite eingreift, wenn sich die Steuerungsmutter von Mitte Steuerung bis zu der einen Endstellung (z. B. Vorwärtsfahrt) bewegt, und an seiner entgegengesetzten Seite, wenn sie sich von Mitte Steuerung bis zu ihrer anderen Endstellung (z. B. Rückwärtsfahrt) bewegt. Hierdurch wird erzielt, daß sich die Welle i in demselben Sinne dreht, gleichviel ob die Steuerungsmutter von Mitte nach der einen oder anderen Endstellung fortschreitet. Die Drehung der Welle i von der Nullstellung aus gerechnet ist mithin für einen bestimmten Füllungsgrad die gleiche, wenn die Steuerung auf Vorwärtsfahrt als wenn sie auf Rückwärtsfahrt liegt. Die Welle i nimmt ihre Nullstellung ein, wenn die Steuerung auf Mitte liegt.
  • Die Drehung der Welle i wird durch eine biegsame Welle, wie sie sich bei Geschwindigkeitsmessern für Lokomotiven bewährt haben, oder durch eine Zusammenstellung von biegsamen und festen Wellen auf den Aufnahmeapparat b in Abb. 2 übertragen. An diesem (vgl. Abb. 7 und 8) ist in dem Bock 7 der Hebel 8 mittels des Zapfens 9 fliegend gelagert. An oder in diesem gleitet der Stein io, der durch eine in dem Hebel 8 gelagerte Schraubenspindel ii in der Längsrichtung des Hebels verschoben wird, wenn diese gedreht wird. Ihre Drehung erfolgt durch die öbenerwähnte biegsame Welle, die unmittelbar an die Schraubenspindel angreift. Sie kann aber auch in der Weise geschehen, daß ein zentrisch zum Drehzapfen 9, aber unabhängig von diesem gelagertes Kegelrad den Antrieb erhält und in ein an Stelle der Kuppelung für die biegsame Welle auf die Schraubenspindel gestecktes Kegelrad eingreift. In diesem Falle können auch starre Wellen verwendet werden. An dem freien Ende des Hebels 8 ist die Schubstange angelenkt, welche mit dem oben bezeichneten Kolben verbunden ist, der hier nach oben durch den Dampfdruck und nach unten durch die Indikatorfeder gedrückt wird. Der Zylinder, in dem er gleitet, wird am einfachsten an die zum Schieberkastenmanometer führende Dampfleitung angeschlossen.
  • Der Stein io trägt auf der vom Lagerbock abgewendeten Seite einen runden Zapfen 12, der in einen Längsschlitz des Querstückes 13 eingreift, das in einem Rahmen 14 parallel mit sich selbst geführt ist. Dieses Querstück trägt den Schreibstift 15, der auf dem Papierstreifen 16 das Schaubild aufzeichnet. Der Papierstreifen wird in bekannter Weise von einem Fahrzeugrade aus mittels eines Schaltwerkes, wie es zum Betriebe der Schmierpumpen auf Lokomotiven üblich ist, oder durch eine biegsame Welle rechtwinklig zur Bahn des Schreibstiftes bewegt, wenn die Lokomotive fährt.
  • Es ist aber auch möglich, mittels eines Zählwerkes die geleisteten Pferdestärkenstunden anzugeben, so daß sie in einer Zahl abgelesen werden können. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß durch das Schaltwerk ein Rädchen 17 (Abb. 6) gedreht wird, das eine Kurbel trägt, deren Stange an dem einenEnde eines schwingenartigen Hebels 18 angreift, während das andere Ende desselben an einem festen Punkte drehbar gelagert ist. Der Stein dieses schwingenartigen Hebels muß bis zum festen Drehpunkt gelangen können. Durch Verschieben des Steines vom Drehpunkt bis zur anderen Endstellung kann der Hub des Steines und eines daran angelenkten Gestänges ig von Null bis zu einem Höchstmaß verändert werden. Das Verschieben des Steines geschieht durch eine Stange, welche von dem Querstück 13 (Abb. 8) anstatt oder außer dem Schreibstift 15 getragen wird. Mittels des angelenkten Gestänges wird ein- Sperrzahn hin und her bewegt, welcher in ein fein gezahntes Sperrad 2o eingreift, das mit einem Zählwerk verbunden ist. Das Maß, um welches das Zählwerk gedreht wird, ist daher proportional dem Hub des Querstückes 13.
  • . Um den mit den Füllungsgraden größer werdenden Weg der Steuerungsmutter so umzuformen, daß die Verschiebung des Steines io gegenüber dem Hebel 8 für alle Füllungsgrade gleich oder annähernd gleich wird, wird zwischen der Antriebswelle x und demAufnahmeapparat 6,. etwa an der in Abb.2 mit 21 bezeichneten Stelle, ein Paar von unrunden Scheiben eingeschaltet, welche Räder mit veränderlichem Halbmesser darstellen und so zusammenarbeiten, daß die Übersetzung von der treibenden Scheibe auf die getriebene von einer bestimmten Stellung ab, die der Lage der Steuerung auf Mitte entspricht, sich beständig verlangsamt, bis die Stellung erreicht ist, die dem größten Füllungsgrade entspricht. Auf dem Rückwege findet das Umgekehrte statt. Die Umfangslinien der unrunden Scheiben sind derart zu bestimmen, daß das Gesetz, nach dem die Übersetzung sich ändert, ganz oder annähernd demjenigen Gesetz entspricht, nach welchem der Weg der Steuerungsmutter sich mit dem Füllungsgrade ändert. Dieses ist im allgemeinen bei den verschiedenen Lokomotiven verschieden und die Form der Umfangslinien der unrunden Scheiben daher im Einzelfalle zu bestimmen.
  • In Abb. g ist ein Paar derartiger unrunder Scheiben dargestellt, wobei die treibende Scheibe mit 22, die angetriebene mit 23 bezeichnet ist und die gezeichnete Stellung der Endlage der Steuerung entspricht. Da die Drehung dieser unrunden Scheiben nur 36o° oder weniger betragen kann, wird nötigenfalls eine Übersetzung eingeschaltet, welche die auf die treibende Scheibe übertragene Bewegung auf dieses Maß verringert und die von der angetriebenen Scheibe weitergeleitete Bewegung um das etwa gewünschte Maß vergrößert, wie dies in Abb. 2 angedeutet ist.
  • Bei der Formgebung der Umfangslinien der unrunden Scheiben geht man zweckmäßig von einer Spirale aus, welche in Polarkoordinaten der Gleichung r= na"'9 oder r= raemP folgt, worin r den Radiusvektor, cp den veränderlichen Winkel, e die Grundzahl der natürlichen Logarithmen und n, a und m Festwerte bedeuten, die je nach der Steuerungsanordnung der betreffenden Lokomotive und der Anordnung der unrunden Scheibe zu wählen sind. Die so gefundene Umfangslinie wird nötigenfalls auf Grund praktischer oder theoretischer Gesichtspunkte berichtigt, auch können von vornherein Annäherungswerte an die theoretische Spirale benutzt werden.
  • Die Bewegung zwischen den unrunden Scheiben kann durch Reibung, Verzahnung oder durch ein Zugkraftorgan (Schnur, Band, Riemen, Kette) übertragen werden. Für Verzahnung stellen die in Abb. g angegebenen Umfangslinien die Teilkreise, für Reibung die Oberflächen dar. Eine Verbindung durch ein Zugkraftorgan zeigt Abb. io, wobei zweckmäßig eine Feder 24 das Zugkraftorgan dauernd gespannt hält und die Rückdrehung in der anderen Richtung besorgt. Bei Verwendung eines Zugkraftorgans kann die eine Scheibe auch eine kreisförmige Umfangslinie besitzen, wie Abb. ii zeigt; dabei muß natürlich die unrunde Scheibe eine entsprechend anders geformte Umfangslinie erhalten, um die gewünschte Übersetzung zu ergeben, oder es müssen die Festwerte für die Spirale anders gewählt werden. Bei dieser Anordnung kann man auch die Umfangslinie der unrunden Scheibe auf einen größeren Winkel als 36o' erstrecken, indem man statt der ebenen Scheibe eine schneckenartig aufgewickelte verwendet, wie Abb. i2 zeigt. Dabei kann geeignetenfalls die Zwischenübersetzung ins Langsame und wieder ins Schnelle verringert oder vermieden werden.
  • Infolge der Eigenart der Schwingensteuerungen ist der mittlere indizierte Druck p1 nicht für alle Füllungsgrade genau proportional dem Produkt aus Füllung und Schieberkastendruck. Der Fehler ist zwar für den vorliegenden Zweck unerheblich, namentlich wenn der Apparat für schnellfahrende Lokomotiven für einen geringen Füllungsgrad, etwa o,2, und für langsam fahrende für einen mittleren, etwa 0,5, geeicht wird, die unrunden Scheiben können indessen dazu benutzt werden, die Abweichung weiter zu verringern oder zu beseitigen, indem ihre Umfangslinien eine entsprechend berichtigte Form erhalten, so daß bei der veränderlichen Übersetzung die erörterte Abweichung berücksichtigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leistungsmesser für Dampflokomotiven zur fortlaufenden Feststellung der Leistungen von Lokomotiven nach Pferdestärkenstunden oder einem ähnlichen Maß, dadurch. gekennzeichnet, daß die dem jeweiligen Füllungsgrade entsprechende Stellung der Steuerung mit dem im Schieberkasten oder an einer beliebigen Stelle zwischen diesem und dem Regler herrschenden Dampfdruck dadurch zusammengefaßt wird, daß auf einem um einen festen Punkt drehbaren Hebel, dessen freies Ende durch den Dampfdruck nach Maßgabe von dessen Höhe von einer Nullinie entfernt wird, ein verschiebbares Stück durch einen von einem Steuerungsteil abgeleiteten Antrieb nach Maßgabe des Füllungsgrades derart verschoben wird, daß seine Entfernungen von dem Drehpunkt den Füllungsgraden genau oder näherungsweise proportional sind, so daß also seine Entfernungen von der Nulllinie dem Produkt aus dem Dampfdruck und dem Füllungsgrade genau oder näherungsweise entsprechen, und daß so ein Maß gewonnen wird, welches genau oder näherungsweise den im Dampfzylinder herrschenden mittleren indizierten Dampfdruck angibt. z. Ausführungsform des Leistungsmessers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnrad, welches die Übertragung der Bewegung von einem Steuerungsteil nach dem einzustellenden Apparatteil vermittelt (q. in Abb.3 und 5), auf seiner einen Seite in die mit ihm zusammenarbeitende Verzahnung eingreift, wenn die Steuerung auf Vorwärtsfahrt liegt, und auf seiner entgegengesetzten Seite, wenn sie auf Rückwärtsfahrt liegt, so daß in beiden Fällen Bewegungen in der gleichen Richtung erzielt werden, wenn die Füllung wächst, und ebenso wenn sie abnimmt. Statt der Verzahnung kann auch Reibung angewendet werden. 3. Ausführungsform des Leistungsmessers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Umwandlung der zwar stetigen, aber mit den Füllungsgraden nicht gleichförmig zu- und abnehmenden Bewegung eines Teiles der äußeren Steuerung oder des Stellzeuges derselben in eine gleichförmige oder annähernd gleichförmige zwischen dem durch den Teil der äußeren Steuerung oder des Stellzeuges derselben ungleichförmig bewegten Apparatteil und dem Aufnahmeapparat eine durch eine geeignete Linie umgrenzte Scheibe eingeschaltet ist, die mit einer gleich oder ähnlich oder sonst zweckmäßig geformten Scheibe derart zusammenarbeitet, daß eine v erändeiliche Übersetzung erzielt wird, derart, daß für einen bestimmten Drehwinkel der ersten Scheibe die zweite Scheibe einen um so größeren Drehwinkel durchläuft, je kleiner der Weg ist, den der betreffende Teil der Steuerung oder ihres Stellzeuges von dem jeweiligen Füllungsgrade zum nächsten zurücklegt, und einen um so kleineren, je größer dieser Weg ist. Die Übertragung der Bewegung von der ersten Scheibe auf die zweite kann durch Verzahnung, Reibung oder durch ein Zugkraftorgan geschehen; in letzterem Falle kann die eine Scheibe auch eine kreisförmige Umfangslinie erhalten, oder eine oder auch beide Scheiben können zu einer Schneckenform ausgestaltet werden, so daß eine größere Gesamtdrehung als 36o' möglich ist. q.. AusführungsformderunrundenScheiben nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unbeschadet nachträglicher Berichtung zur Berücksichtigung der Wirkungen der Dampfverdichtung ihre Umgrenzungslinie genau oder näherungsweise nach einer Spirale geformt wird, für die in Polarkoordinaten die Gleichung y= yaam9 oder r= nem'P gilt, worin r den Radiusvektor, (p den veränderlichen Winkel, e die Grundzahl der natürlichen Logarithmen und ia, ca und m Festwerte bedeuten, die nach der Anordnung der Steuerung an der betreffenden Lokomotive zu bestimmen sind. 5. Ausführungsform des Leistungsmessers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der selbsttätigen Zählung der vollbrachten Leistungseinheiten von einer Kurbel, deren Drehung in bekannter Weise von einem Fahrzeugrade abgeleitet wird, ein Gestänge hin und her bewegbar eingerichtet ist, das ein Zählwerk bekannter Art so betätigt, daß die Größe seines Fortschreitens von der Größe des Gestängehubes abhängt, und daß dieser Hub mittels eines eingeschalteten Hebels veränderbar ist, dessen wirksame Länge von der Stellung des wirksamen Stückes (13 in Abb.8) des Leistungsmessers abhängig gemacht ist.
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