DE658988C - Antriebsvorrichtung fuer den Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer den Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen

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DE658988C
DE658988C DEE48314D DEE0048314D DE658988C DE 658988 C DE658988 C DE 658988C DE E48314 D DEE48314 D DE E48314D DE E0048314 D DEE0048314 D DE E0048314D DE 658988 C DE658988 C DE 658988C
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ELITE DIAMANTWERKE AKT GES
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ELITE DIAMANTWERKE AKT GES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for

Description

  • Antriebsvorrichtung für den Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen Gegenstand des Hauptpatents ist eine Antriebsvorrichtung für .dem Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen, bei der der Schlitten durch Reibrollen angetrieben wird, die durch ihre Schrägstellung an .einer umlaufenden Welle .die Geschwindigkeit und Hubrichtung des Schlittens bestimmen. Die Reibrollen sind um senkrecht zur Drehachse gelagerte Lenkachsen bei iedem Hubwechsel zu verstellen. Dabei ist eine Vorrichtung beschrieben und bildet den Gegenstand der Ansprüche 8 und folgenden, durch die die Schräglage der Rollen in jedem Augenblick auch während der Schlittenumkehr bestimmt ist. Die Steuerung dieser Vorrichtung mit Hilfe eines Kurbelgestänges ergibt jedoch. während der Umkehr wechselnde Verzö.geru:ngs- und Beschleunigungskräfte, mit denen die Rollen auf den Schlitten einwirken. Die schnellte und abnutzungsfreiste Umkehr .ergibt sich, wenn die Verzögerungs- und Beschleunigungskräfte während der Umkehr gleichbleibend bis .an jene Grenze heranreichen, bei der die Kräfte sich unterhalb jener Kraft befinden, der die Reibung der Rollen auf ihrer Antriebswelle Widerstand leisten kann, ohne in gleitende Reibung überzugehen.
  • Um .diesen Wert während der ganzen Umkehr einhalten oder ihm möglichst nahekommen zu können, soll gemäß vorliegender Erfindung die Umstellung der Reibrollen über das die Umstellkurbel haltende Schaltgestänge mittels einer Kurvenscheibe erfolgen, die unter Zwischenschaltung einer federnden Kupplung den Umschalthebel bei der Schlittenumkehr bis an die seinen Höchstausschlag begrenzenden verstellbaren Anschlagnocken umlegt. Die Kurvenscheibe kann dabei jene Steigungsverhältnisse der Nockenflächen erhalten, die die Verzögerungen und Beschleunigungen in einer solchen abnehmenden bzw. zunehmende'n Geschwindigkeit zur Folge 'haben, daß die Verzögerungs- und Beschleunigungskräfte den durch Versuch festzustellenden Reibungswert nicht ganz erreichen. Diese Verhältnisse bleiben dabei für die verschiedenen Geschwindigkeiten die 'gleichen; es ändert sich nur die Dauer der Verzögerung und Beschleunigung je nach der Einstellung der Anschlagweite.
  • Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Anordnung in beispielsweiser Darstellung, und zwar zeigen Fig. i eine Seitenansicht der Maschine mit teilweisem Schnittdes Reibrollengehäuses und mit dem Getriebe, das die Umsteuerung der Reibrollenachsen und die Schlittengeschwindigkeit steuert, Fig. 2 einen Schnitt durch den Steuerhebel längs der Linie II-II, und zwar Fig. 2a in Mittelstellung, Fig. 2b in einseitiger Anschlagstellung, Fig.3 eine Ansicht der Antriebshebel, Fig. q. eine Draufsicht auf die Steuervorrichtung.
  • Der Schlitten A (Fig. i) wüd auf denn Nadelbett B in Führungen C geführt. Über -' ein auslösbares Kupplungsglied D wird er vom Antriebsgehäuse E aus angetrieben. Das Gehäuse E trägt * die Reibrollen F, die von. der in einer Richtung sich drehenden Welle G mitgenommen werden und durch Schrägstellung nach dem Grundsatz der Schraubenlinienbewegung das Gehäuse E in, der einen und anderen Richtung gleichachsig zur Welle G mehr oder weniger rasch mitnehmen. Das Gehäuse E ist auf besonderen Führungsstangen N, welche hinter dem Nadelbett B der Maschine angeordnet sind, geführt.
  • Die Steuerung der Rollen F für die Umsteuerung des Schlittens und seine Geschwindigkeitsregelung erfolgt über die fest mit den Rollenlenkzapfen I( verbundenen Hebel i und die im Antriebsgehäuse E verschiebbar geführten Zahnstangen 2, die ihrerseits von dem doppelseitigen Zahnradabschnitt 3 zueinander spiegelig, d. h. zueinander in entgegengesetzter Richtung um gleiche Strecken gesteuert sind und die die in ihnen gleitbar geführten Enden der Hebel i in beiden Richtungen um entsprechende Stücke mitnehmen. Mit dem drehbar im Gehäuse E gelagerten Bolzen q. ist ein Hebel 5 fest verbunden. Die Laufrolle 6 dieses Hebels ist zwischen den parallel angeordneten, über die ganze Maschinenlänge reichenden Schienen 7 ;geführt (Fig. 4.), die schwenkbar an den auf der ebenfalls durchgehenden Welle 8 fest argeordneten Hebeln 9 befestigt sind. Auf der Welle 8 ist ein Hebel i o lose drehbar gelagert, der über den Schieber i i von eigner Kurvenscheibe 12 bei jeder Umsteuerung des Schlittens A von der einen Grenzlage in die zu ihr spieglige andere verschoben wird. Mit dem Hebel i o ist ein Anschlaghebel 13, der fest auf der Welle 8 sitzt, federnd gekuppelt. Der Ausschlag dieses Hebels 13 kann durch Anschlagnocken 15 geregelt werden, die auf einer Einstellspindel 17 mit Rechts- oder Linksgewinde zueinander oder voneinander weg steuerbar sind. Das Gewicht der Schaltschienen 7 und der Hebel 9 ist durch Gegengewichte 16 ausgeglichen.
  • Die Art der federnden Kupplung der Hebel t o und 13 ist aus Fig. 2 ersichtlich. Der Anschlaghebel 13 wird durch Keile 18, deren Anschlagbolzen i 9 durch eine Zugfeder 2o miteinander verbunden sind, an sich in Mittelstellung gehalten, so daß der Hebel 13 so lange mit dem Hebel i o schwingt, bis er an einen der Anschlagnocken 15 anstößt. Dann geht der Hebel io unter Spannung der Feder 20, wie in Fig.2b gezeigt, weiter, während der Hebel 13 und mit ihm die Schienen 7 sowie die Reibrollen .F für den betreffenden Schlittenhub die durch den Anschlag 15 bestimmte Stellung beibehalten.
  • Durch die Formgebung der Flanken der Kurvenscheihe 12 ist es möglich, die Umsteuerung der Reibrollen F gleichmäßig verzögernd und beschleunigend zu gestalten und dabei bis auf den Höchstwert zu gehen, dendie Reibung der Rollen F an ihrer- Laufwelle G zu erzielen erlaubt. Dieser Wert wird dann unabhängig davon eingehalten, auf welchen Winkelausschlag die Reibrollen durch Einstellung der Anschläge 15 eingestellt sind, d, h. also, unabhängig von der Schlittengeschwindigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung für den Schlitten von Motor-Flachstl-ickmaschinen nach den Ansprüchen 8 und folgenden des Patents 621 479, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung der Reibrollen (F) über das die Uinstellkurbel (5) haltende Schaltgestänge mittels einer Kurvenscheibe erfolgt, die unter Zwischenschaltung einer federnden Kupplung (18) den Uznschalthebel (13) bei der Schlittenumkehr bis an die seinen Höchstausschlag begrenzenden verstellbaren Anschlagnocken (15) umlegt.
DEE48314D 1936-05-08 1936-05-09 Antriebsvorrichtung fuer den Schlitten von Motor-Flachstrickmaschinen Expired DE658988C (de)

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DE658988C true DE658988C (de) 1938-04-21

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