DE3123753C2 - - Google Patents

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DE3123753C2
DE3123753C2 DE19813123753 DE3123753A DE3123753C2 DE 3123753 C2 DE3123753 C2 DE 3123753C2 DE 19813123753 DE19813123753 DE 19813123753 DE 3123753 A DE3123753 A DE 3123753A DE 3123753 C2 DE3123753 C2 DE 3123753C2
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friction
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DE19813123753
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Detlev 5606 Toenisheide De Oberstrass
Heinz Dipl.-Ing. Dr.E.H. Schippers
Karl Dr.-Ing. Dr. Bauer
Peter Dipl.-Ing. Dammann
Klaus Weber
Wolfgang Dipl.-Ing. Hartig
Hellmut Dipl.-Ing. 5630 Remscheid De Lorenz
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Oerlikon Barmag AG
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Barmag AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/08Rollers or other friction causing elements
    • D02G1/087Rollers or other friction causing elements between the flanks of rotating discs

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Description

Die Erfindung betrifft einen Friktionsfalschdraller zum Falschzwirnen synthetischer Fäden zwischen zwei rotierenden Scheiben entsprechend den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 24.
Die nicht vorveröffentlichte DE 29 28 522 A1 sowie die nicht vorveröffentlichte DE 80 16 896 U1 behandeln derartige Friktionsfalschdraller, wobei der Fadenlauf zum einen auf der Mittelsenkrechten zwischen den beiden Scheibenachsen und zum anderen im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie der Mittelpunkte der beiden Scheiben verlaufen kann.
Aus der US 31 56 084 und der US 41 45 871 sind außerdem Friktionsfalschdraller mit gegensinnig angetriebenen Friktionsscheiben bekannt, deren starr ausgebildete Friktions­ flächen gegeneinandergedrückt sind, und bei denen der Faden in den Zwickelbereich der sich teilweise überdeckenden Scheiben geführt, und im Spalt zwischen den elastisch angedrückten Friktionsflächen falschgezwirnt wird. Eine Umstellung der Friktionsfalschdraller von S-Drall auf Z- Drall und umgekehrt ist nicht beschrieben und auch nicht vorgesehen.
Die Erfindung geht davon aus, daß derartige Friktionsfalschdrall­ aggregate in großer Zahl in vielstelligen Texturier­ maschinen eingebaut und beispielsweise durch einen in Maschinenlängsrichtung mit unveränderbarer Bewegungsrichtung umlaufenden Tangentialriemen und jedem Falschdraller zugeordnete tangential an diesem Riemen anliegende Wirtel angetrieben werden. Es ist daher wünschenswert, daß die Umstellung der einzelnen Aggregate von S- auf Z-Drall und umgekehrt durch einfache Mittel gewährleistet wird. Derartige Mittel sind im Stand der Technik nicht bekannt.
Zwar ist aus der US 38 27 228 ein Friktionsfalschdraller mit sich gegenseitig teilweise überlappenden Friktionsscheiben bekannt, bei dem die Scheiben auf Wellen befestigt sind, welche die Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks bilden. Für einen solchen Friktionsfalschdraller ergibt sich die Richtung des dem Faden aufgeprägten Falschdralls in Abhängigkeit von der Reihenfolge der Friktionsscheiben auf den Wellen. Es ergibt sich ein Z-Drall, wenn die Scheiben auf den Wellen im Drehsinn einer Rechtsschraube aufeinanderfolgen, und ein S-Drall, wenn die Schrauben im Drehsinn einer Links­ schraube montiert sind. Eine Umstellung des Dralls kann durch eine Änderung der Reihenfolge der Scheiben im angegebenen Drehsinn, insbesondere durch ein Vertauschen zweier Wellen erfolgen. Für einen Friktionsfalschdraller der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art ist diese Art der Zwirnum­ stellung nicht anwendbar.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, Friktionsfalschdraller eingangs genannter Art anzugeben, mit denen die Umstellung der einzelnen Aggregate von S-Drall auf Z-Drall und umgekehrt einfach bewerkstelligt wird. Es muß insbesondere gewährleistet sein, daß die Friktionsfalschdraller unabhängig voneinander in ihrer Zwirnrichtung umgestellt und eingestellt werden können, da es häufig vorkommt, daß auf ein und derselben Texturiermaschine zum Falschdrallkräuseln synthetischer Fäden S-drallgekräuselte Fäden und Z-drallgekräuselte Fäden gemeinsam hergestellt werden.
Bei einem Fadenlauf, der im wesentlichen senkrecht zu der gemeinsamen Axialebene der Scheiben ist, (Oberbegriff des Anspruchs 1) wird diese Aufgabe gelöst nach dem Kennzeichenteil der Ansprüche 1, 5, 7 und 20. Für einen Friktionsfalschdraller mit Fadenlauf, der im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie durch die Scheibenmittelpunkte liegt, (Oberbegriff des Anspruchs 24) erfolgt die Lösung nach dem Kennzeichenteil der Ansprüche 24, 25 und 27.
Die von diesen Ansprüchen abhängigen Ansprüche geben bevorzugte Ausführungsformen wieder.
Die Lösung nach Anspruch 1 ist überall da angebracht, wo Einrichtungen zur Drehrichtungsumkehr der Scheiben zu kostspielig sind. Von besonderem Vorteil ist dabei die Ausführung nach Anspruch 2, bei der lediglich die Andrückeinrichtung bewegt zu werden braucht. Die Lagerung der Scheiben auf Schwenkhebeln nach Anspruch 3 bietet darüberhinaus den Vorteil, daß nicht nur die S-/Z-Umstellung, sondern auch die Einstellung der Zwirnparameter gut möglich ist.
Die Lösung nach Anspruch 4 bietet sich insbesondere dann an, wenn ein schnelles Umschalten von S- auf Z-Zwirn bzw. umgekehrt wünschens­ wert ist. Es lassen sich mit dieser Einrichtung auch Effektgarne herstellen, wenn durch eine Steuereinrichtung die obere und die untere Andrückeinrichtung wechselweise in Betrieb gesetzt werden und hierdurch im laufenden Faden ein wechselnder Zwirn in gleichen oder ungleichen Abständen erzeugt wird.
Auch die Lösungen nach den Ansprüchen 5 und 6 bieten den besonderen Vorteil, daß sie auf jede zusätzliche Einrichtung zur Umstellung der Zwirnrichtung verzichten. Es kann zwar vorgesehen werden, daß eine oder beide Scheibenlagerungen axial verschiebbar sind. Insbesondere bei Verwendung von flexiblen, biegeweichen Scheiben ist dies jedoch nicht erforderlich. Die Scheiben können in diesem Fall in ihrer axialen Reihenfolge einfach vertauscht werden.
Die Lösung nach den Ansprüchen 7 bis 11 zeichnet sich durch technische Einfachheit aus, insbesondere, wenn - wie nach Anspruch 9 vorgeschlagen - jede der Scheiben durch je einen Wirtel angetrieben wird, wobei die Wirtel an unterschiedlichen Seiten eines Tangentialriemens anliegen.
Die Lösung nach den Ansprüchen 10 und 11 ist demgegenüber technisch anspruchsvoller, zeichnet sich aber auch dadurch aus, daß sie für einen weiten Bereich von Betriebsparametern verwendbar ist, da der Axialabstand der Scheiben relativ zueinander in einem weiten Bereich und gut reproduzierbar einstellbar ist.
Die Ansprüche 12 bis 19 zeigen eine Lösung des Problems der Drehrichtungsumkehr auf, wenn der Friktionsfalschdraller durch einen gemeinsamen Hauptwirtel mittels eines in der Maschine mit ständig gleichbleibender Richtung umlaufenden Tangentialriemens angetrieben wird. Anspruch 12 zeichnet sich dadurch aus, daß der Fadenlauf auch bei Drehrichtungsumkehr nicht verändert wird. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß die Änderung des Faden­ laufs auch eine Änderung der Zwirngebung und damit der Kräuselung bewirkt. Die sich bei dieser Lösung ergebenden getrieblichen Probleme sind durch die Ansprüche 13 bis 17 derart gelöst, daß jede Änderung der Betriebsbedingungen einschließlich der Umstellung der Zwirnrichtung möglich ist, ohne daß hierdurch die getriebliche Verbindung innerhalb des Friktionsfalschdrallers geändert werden muß. Insbesondere kann nach dieser Lösung die Riemen­ spannung des zur Übertragung des Drehmomentes dienenden Treibriemens konstant gehalten werden, so daß keine Änderung des Schlupfes der getrieblichen Verbindung eintritt.
Die Ansprüche 20 bis 23 zeigen ebenfalls vorteilhafte Möglichkeiten für die Drehrichtungsumkehr des Friktionsfalschdrallers auf. Bei dieser Lösung erfolgt die Drehrichtungsumkehr ohne Eingriff in den Friktionsfalschdraller allein dadurch, daß der Friktionsfalschdraller um 180° gedreht wird.
Wie bereits ausgeführt, ist der Friktionsfalschdraller nach der DE 29 28 522 A1 auch bei einem Fadenlauf zu verwenden, der parallel zur Verbindungslinie durch die Mittelpunkte der Scheiben liegt.
Die für diesen Fadenlauf nach Anspruch 24 angegebene Lösung zur Umstellung der Zwirnrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß keine vorrichtungsmäßigen Veränderungen des Falschdrallers erforderlich sind.
Die Lösung nach den Ansprüchen 25 und 26 entspricht in ihren Vorteilen der Lösung nach den Ansprüchen 5 und 6.
Die Umstellmöglichkeiten, die in den Ansprüchen 27 bis 32 angegeben sind, zeichnen sich ebenfalls durch ihre technische Einfachheit aus und machen schwierige Einstellarbeiten zur Umstellung der Zwirnrichtung unnötig.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die stark schematisierte Funktionsskizze eines Friktionsfalschdrallers senkrecht zur den Rotations­ achsen der Scheiben gemeinsamen Axialebene;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Falschdrallvorrichtung;
Fig. 3a die Seitenansicht eines Friktionsfalschdrallers zur Erzeugung von S-Zwirn;
Fig. 3b die Seitenansicht des Friktionsfalschdrallers gemäß Fig. 3a zur Erzeugung von Z-Zwirn;
Fig. 4 den Schnitt durch einen Friktionsfalschdraller mit auf Schwenkhebeln gelagerten Scheibenlagern;
Fig. 5 einen Friktionsfalschdraller mit zwei starren Scheiben, von denen eine kardanisch schwenkbar ist und auf ihrer Rückseite eine Andrückeinrichtung aufweist;
Fig. 6a die schematische Seitenansicht eines Friktionsfalschdrallers mit Fadenlauf senkrecht zu der beiden Scheibenachsen gemeinsamen Axialebene;
Fig. 6b den Friktionsfalschdraller mit Fadenlauf parallel zur den Scheibenachsen gemeinsamen Axialebene;
Fig. 7 den Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß dem Schema in Fig. 6a;
Fig. 8 den Teilschnitt durch eine Andrückeinrichtung mit Eingangsfadenführer;
Fig. 9a, 9b, 10 verschiedene Ansichten eines weiteren Ausführungs­ beispiels der Erfindung mit S-/Z-Umstellung;
Fig. 11 die schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels;
Fig. 12 das Schema eines weiteren erfindungsgemäßen Friktionsfalschdrallers;
Fig. 13 die schematisierte Ansicht einer Falschdralltex­ turiermaschine mit Friktionsfalschdrallern nach Fig. 12;
Fig. 14,15 zwei Darstellungen eines erfindungsgemäßen Falschdrallaggregates, jeweils für S- und Z-Drallgebung;
Fig. 16 die Seitenansicht des Friktionsfalschdrallers gemäß Fig. 14;
Fig. 17 eine Modifikation des Antriebs der Falschdrallscheiben;
Fig. 18 eine schematisierte Darstellung der im Andrückbereich wirksamen Kräfte, Momente und Geschwindigkeiten;
Fig. 19 eine schematisierte Darstellung eines Fadenstücks in gezwirntem Zustand;
Fig. 20 ein aus Erfahrungswerten gebildetes Einstellungsdiagramm;
Fig. 21 eine perspektivische Prinzipskizze des Antriebs eines erfindungsgemäßen Friktionsfalschdrallers;
Fig. 22a, 22b zwei Seitenansichten eines erfindungsgemäßen, einmal für die Erzeugung von S-Drall und einmal für die Erzeugung von Z-Drall eingestellten Friktionsfalschdrallaggregates;
Fig. 23 die schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Falschdrallers mit einer weiteren Möglichkeit zur Umstellung der Zwirnrichtung;
Fig. 24 die Ansicht des Friktionsfalschdrallers gemäß Fig. 23 von unten;
Fig. 25 die Darstellung des Friktionsfalschdrallaggregates gemäß Fig. 23 mit zur Änderung der Zwirnrichtung umgesteckten Scheiben;
Fig. 26 die Ansicht des Friktionsfalschdrallers gemäß Fig. 25 von unten;
Fig. 27, 28 die Darstellung eines erfindungsgemäßen Friktionsfalschdrallers mit zwei flexiblen, jeweils eine zugehörige Andrückeinrichtung aufweisenden Scheiben.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Friktionsfalschdraller weist als Arbeitsflächen zwei Scheiben 1 und 2 auf, von denen die Scheibe 1 starr und die Scheibe 2 flexibel und biegeweich ist. Die Scheiben 1 und 2 sind mit ihren Wellen 3 und 4 in Lagerungen 5 und 6 gelagert und durch hier nicht näher dargestellte Antriebe über Riemenscheiben 27 und 28 angetrieben. Die starre Scheibe 1 besitzt einen Reibbelag 26, welcher beispielsweise aus Gummi, Vulkollan, einem verschleißfesten Metall, einer sogenannten Plasma- oder einer Keramikbeschichtung, einer Nickel- Diamant-Beschichtung oder ähnlichem Material bestehen kann, das einerseits eine griffige, andererseits jedoch eine verschleiß­ feste Oberfläche bildet.
Die weiche Scheibe 2 besteht aus einem Material, das zwar die auftretenden Zentrifugalkräfte aufnehmen kann, jedoch leicht biegbar und beulbar ist. Sie kann etwa eine Gummischeibe von ca. 0,5 bis 2 mm Dicke sein, die zur Erhöhung der Zugfestigkeit eine Kordfadeneinlage aufweist. Verwendbar ist aber auch beispiels­ weise eine flexible Federstahlscheibe von weniger als beispiels­ weise 1 mm Dicke, die mit einem ringförmigen Reibbelag versehen ist.
An einem nicht dargestellten, stillstehenden Teil der Falsch­ dralleinrichtung bzw. des Maschinengestells der Texturiermaschine ist an jeder Texturierstelle eine Andrückeinrichtung 10 ggf. lösbar, aber jedenfalls derart befestigt, daß sie mit ihrer Druckfläche 7 auf die Rückseite - d. h. auf die der starren Scheibe 1 abgewandte Seite der weichen Scheibe 2 - preßt und diese gegen den Faden 14 hin ausbeult. Dieser wird hierdurch zwischen der weichen Scheibe 2 und der ringförmigen Reibfläche 26 der starren Scheibe 1 eingeklemmt. Die Andrückeinrichtung 10 besteht aus einem Zylinder 9 und einem darin beweglichen Kolben 8, welcher auf seiner der weichen Scheibe 2 zugewandten Druckfläche 7 eine Ausnehmung 13 besitzt. Die Andrückeinrichtung 10 wird mit Druckluft betrieben, die über eine Druckluft­ leitung 11 in den Zylinder 9 eintritt und nicht nur den Kolben 8 in Richtung auf die weiche Scheibe 2 drückt, sondern auch durch den Luftkanal 12 und die Ausnehmung 13 zur rückseitigen Oberfläche der biegeweichen Scheibe 2 gelangt, wodurch zwischen der Druckfläche 7 und der Scheibe 2 ein Druckluftpolster mit Schmierwirkung entsteht.
In Fig. 1 wird der Faden 14 mit der Laufrichtung 33 dem Friktions­ falschdraller durch den Eingangsfadenführer 22 senkrecht zu der Ebene zugeführt, in der beide Rotationsmaschinen 3 und 4 der Scheiben 1 und 2 liegen. Die größte Erstreckung der länglich, beispiels­ weise oval ausgebildeten Druckfläche 7 der Andrückeinrichtung 10 verläuft in Fadenlaufrichtung.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die Lagerungen 5 und 6 verstellbar, während die Andrückeinrichtung 10 ortsfest ist. Die Lagerung 5 und 6 besitzen Führungen, mit denen sie auf den symmetrisch zu Fadenlauf ortsfest angeordneten, vorzugsweise rechteckigen Führungsstangen 15 und 16 verschiebbar sind. Zum Feststellen dienen die Schrauben 17 und 18. Auf diese Weise sind die Scheiben 1 und 2 jeweils zwischen den Extrempositionen 29 und 30 verschiebbar. Durch die Anschläge 31 und 32 sind die Verschiebewege der Scheiben 1 und 2 begrenzt. Die Festlegung erfolgt vorzugsweise so, daß beide Wellen 3, 4 gleichen Abstand zur Fadenlinie 14 haben.
Die Führungsstangen 15 und 16 sind jeweils parallel zu den Tangenten 36 bzw. 37 an die Kreislinien der Scheiben 1 und 2, auf denen der Fadenklemmpunkt liegt, ausgerichtet, welche die starre Scheibe 1 und die biegeweiche Scheibe 2 in den mittleren Betriebspositionen 34 bzw. 35 im Bereich der Fadenklemmung (Position 7) aufweist. Hierdurch wird gewährleistet, daß sich mit technisch ausreichender Genauigkeit die Umfangsgeschwindigkeiten der Scheiben 1 und 2 im Andrückbereich beim Verschieben der Lagerungen 5, 6 nur unwesentlich ändern.
Zwischen den extremen Positionen 29 und 30 der Scheibenachsen kann jede Zwischenstellung gewählt werden. Wesentlich ist lediglich, daß die Abstände beider Scheibenachsen von der Fadenlauf­ linie 14 wenigstens annähernd gleich sind. Die Wahl des jeweiligen Abstandes ergibt sich dabei aus den im weiteren dargestellten Beziehungen zwischen Fadengeschwindigkeit und Scheiben­ umfangsgeschwindigkeit im Bereich der Fadenklemmung.
Die Drehrichtung der Scheiben 1, 2 ist durch die Pfeile 23 gekennzeichnet.
Die Fig. 3a und 3b zeigen Seitenansichten eines erfindungs­ gemäßen Falschdrallers. Fig. 4 ist ein Schnitt gemäß Fig. 3a. In der Stellung der Friktionsscheiben 1 und 2 nach Fig. 3a und 4 wird ein S-Zwirn und in der Stellung der Friktionsscheibe 1 und 2 nach Fig. 3b ein Z-Zwirn erzeugt. Das Aggregat besteht aus dem Hauptgestell 38, dessen U-förmiger Querschnitt aus Fig. 4 ersichtlich ist. In der einen Flanke des Hauptgestells 38 ist die Andrückrichtung 10 gelagert.
Konzentrisch zur Mittelachse 39 der Andrückeinrichtung 10 sind die Schwenkhebel 40 und 41 in den U-förmigen Flanken des Hauptgestells 38 schwenkbar und mittels der Muttern 42 und 43 feststellbar eingesetzt. In den Enden der Schwenkhebel befinden sich die Lager 5 und 6 für die Scheiben 1 und 2.
Der Antrieb des Friktionsfalschdrallers geschieht durch den Tangentialriemen 45, der sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt und mit konstanter Geschwindigkeit und gleichbleibender Antriebsrichtung umläuft. Die Hauptwirtel 44 aller Falschdraller einer Texturiermaschine bzw. einer Maschinenseite liegen am Tangentialriemen 45 an. Ein Endlosriemen 48 umschlingt die Hauptriemenscheibe 47 mit einem Umschlingungs­ winkel von ca. 180° und umgreift sodann ebenfalls mit einem Umschlingungswinkel von ca. 180° mit seinem einen Riementrum 49 die Riemenscheibe 50 der Friktionsscheibe 2 und mit seinem anderen Riementrum 51 die Riemenscheibe 52 der Friktionsscheibe 1, worauf er zu der frei drehbaren Spannrolle 53 läuft, die er ebenfalls mit dem anderen geschlossenen Ende mit einem Umschlingungswinkel von ca. 180° umschlingt. Die Lagerung 54 der Spannrolle 53 ist in Spannrichtung 56 bewegbar und wird durch eine Druckfeder 55 belastet. Die Druckfeder 55 ist am Hauptgestell 38 an einem Bolzen 57 abgestützt.
Das Wirtelgestell 46 ist mit einem Anschlußstück 58 auf einer Führungsebene 59 des Hauptgestells 38 in zwei Positionen 60 und 61 montierbar. Das Wirtelgestell 46 ist mit dem Anschluß­ stück 58 durch eine sogenannte Parallelfeder 62 verbunden. Diese Feder besteht aus zwei parallelen Federblättern 63, die an ihren Enden fest in gemeinsamen Endstücken eingespannt sind, so daß bei Auslenkung der Federblätter 63 ihre Enden eine Parallel­ bewegung durchführen. Der Hebel 64 ist im Hauptgestell 38 im Schwenkpunkt 65 schwenkbar gelagert. Er gleitet mit dem Bolzen 66 auf einem Gleitstück 67, auf welchem die Raststellung durch eine Kerbe 68 festgelegt ist. In der in Fig. 3a gezeigten Stellung wird der Hauptwirtel 44 durch die Kraft der Parallelfeder 62 gegen den Tangentialriemen 45 gedrückt. Wenn der Bolzen 66 in die Raste 68 einrastet, wird der Hauptwirtel 44 vom Tangential­ riemen 45 abgehoben.
Für die in Fig. 3b gezeigte Position 61 des Anschlußstücks 58 besitzt das Wirtelgestell ein weiteres Gleitstück 69 mit Raste 70. Zum Abheben des Hauptwirtels 44 vom Tangentialriemen 45 wird der Bolzen 66 in das mit dem Gleitstück 69 zusammenwirkende Auge am Hebel 64 gesteckt und in die Rastkerbe 70 eingelegt. Zur Konstant­ haltung der Riemenspannung kann beim Umstellen des Wirtelgestells von der Position 60 zur Position 61 und umgekehrt der Einhängepunkt der Druckfeder 55 ebenfalls verändert werden, indem der Bolzen 57 aus dem im Hauptgestell 38 befindlichen Auge 71 in das Auge 72 bzw. umgekehrt umgesetzt wird.
Die Druckfeder 55 besitzt eine sehr flache Kennlinie, so daß die von ihr ausgeübte Kraft in den durch den Betrieb vorgegebenen Grenzen praktisch unabhängig vom Federweg ist.
Der vorhergehend beschriebene Friktionsfalschdraller funktioniert wie folgt:
Der Faden 14 erhält in der Stellung der Fig. 3a einen S-Zwirn. Der durch die Andrückeinrichtung 10 bestimmte Zwirnpunkt, in welchem der Faden 14 in kraftschlüssigem Kontakt zwischen den Scheiben 1, 2 gehalten wird, bleibt zwar ortsfest, ist relativ zu den Scheiben jedoch dadurch verstellbar, daß die Stellung der Schwenkhebel 40 und 41 zueinander verändert wird. Zu diesem Zweck sind am Hauptgestell 38 sogenannte Winkel­ skalen vorgesehen, die sich zeichnerisch nicht gut darstellen lassen.
Zur Umstellung der Zwirnrichtung auf Z-Zwirn wird die aus Fig. 3b ersichtliche Lageveränderung dergestalt durchgeführt, daß Scheibe 2 nunmehr recht und Scheibe 1 links vom Fadenlauf 14 liegt. Gleichzeitig wird der Hauptwirtel 44 aus der in Fig. 3a gezeigten Position links des Tangentialriemens 45 in die in Fig. 3b dargestellte Position rechts des Tangentialriemens 45 gebracht. Die Umsetzung des Hauptwirtels 44 erfolgt dadurch, daß das Anschlußstück 58 (Fig. 3a) aus der Position 60 in die Position 61 umgesetzt wird. Zum Abheben des Hauptwirtels 44 vom Tangentialriemen 45 wird der Bolzen 66 im Handhebel 64 aus dem einen Auge in dasjenige gesetzt, welches mit dem Gleit­ stück 67 mit Raste 68 bzw. dem Gleitstück 69 mit Raste 70 zusammenwirkt.
Die Versetzung des Hauptwirtels 44 bewirkt eine Umkehrung der Laufrichtung des Endlosriemens 48 aus Richtung 73 in Richtung 74 bzw. umgekehrt, wodurch sich auch die Drehrichtung 23 der Scheiben 1 und 2 ändert. Zur Aufrechterhaltung der Riemenspannung wird gleichzeitig der Bolzen 57 der Druckfeder 55 aus dem Auge 71 in das Auge 72 versetzt.
Der Friktionsfalschdraller nach Fig. 5 besteht aus zwei Scheiben 1 und 2; beide Scheiben sind biegesteif und weisen je einen ringförmigen Reibbelag 26 auf. Die Besonderheit besteht darin, daß die Scheibe 2 mit ihrer Welle 3 kardanisch schwenkbar und federnd, jedoch drehfest verbunden ist. Die kardanische Lagerung der Scheibe 2 geschieht im dargestellten Ausführungsbeispiel über Verzahnungen 113, 114 an der Welle 3 und an der Scheibe 2. Der federnden Abstützung dienen eine fest mit der Welle 3 verbundene Anschlagscheibe 115 und die Federn 116. Die Scheibe 2 wird im Bereich der Überdeckung 106 der Reib­ beläge 26 durch die Andrückeinrichtung 117 gegen die Scheibe 1 bzw. den zwischen beiden Scheiben 1 und 2 laufenden Faden 14 gedrückt. Durch die dabei verursachte Neigung der Scheibe 2 gegenüber der Normalebene für die Drehachse 3 vergrößert sich gleichzeitig im Bereich der Überdeckung 107 der freie Spalt, so daß der Faden 14 in diesem Bereich frei durchlaufen kann. Bei entsprechender Gestaltung der federnden Abstützung kann auf die Anordnung einer Andrückeinrichtung verzichtet werden. Desgleichen ist eine Andrückeinrichtung nicht erforderlich, wenn eine der beiden Scheiben 1, 2 aus einem flexiblen, federnden Material, etwa einer dünnen Stahlscheibe besteht, und ihre Achse gegenüber der Achse der anderen Scheibe leicht verschränkt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird der Kolben 8 der Andrückeinrichtung 117 anstatt durch Druckluft durch die Kraft einer Feder 21 beaufschlagt.
Durch die in Fig. 5 dargestellte Ausbildung des erfindungsgemäßen Friktionsfalschdrallers gelingt es, auch Fäden hohen Titers mit sehr hohen Drehungen falschzuzwirnen und auf diese Weise eine starke Einkräuselung zu erzielen.
Die Fig. 6a und 6b zeigen in schematischer Darstellung verschiedene Einstellmöglichkeiten der beiden Scheiben 1 und 2 und der Andrückeinrichtung 10. In Fig. 6a läuft der Faden 14 durch den Eingangsfadenführer 22 senkrecht zu der den beiden Achsen der Scheiben 1 und 2 gemeinsamen Ebene durch den Friktionsfalschdraller. Demgegenüber zeigt Fig. 6b zwei Möglichkeiten für die Führung des Fadens 14 parallel zur durch die beiden Drehachsen gehenden Ebene. Wie in der Figur angedeutet, ergibt dabei die Führung des Fadens 14 links von der durch die beiden Achsen bestimmten Ebene S-Drall und die Führung rechts von der Ebene Z-Drall. Bei der in den Fig. 6a und 6b dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind sowohl die Lagerungen 5 und 6 der Scheibenachsen 3 und 4 als auch die Andrückeinrichtung 10 verstellbar, wie dies in der Fig. 6a bzw. 6b schematisch dargestellt ist. Hierzu besitzen die Lagerungen 5 und 6 Führungen, mit welchen sie auf den parallelen Führungsstangen 15 und 16 verschiebbar sind. Der Feststellung dienen die Schrauben 17 und 18. Die Scheiben 1 und 2 sind zwischen den in Fig. 6a und 6b dargestellten Extrempo­ sitionen 29 und 30 bzw. 229 und 230, die Andrückeinrichtung 10 zwischen den Extremstellungen 224.1 und 225.1 sowie 224.2 und 225.2 verschiebbar.
In Fig. 6a entspricht die Position 224.1 und 225.1 der Andrück­ einrichtung 10 der Scheibenposition 29 bzw. 229, die Positionen 224.2 und 225.2 der Andrückeinrichtung 10 der Scheibenposition 30 bzw. 230. Bei entgegengesetzter Drehrichtung 23 der Scheiben 1 und 2 wird in den Positionen 224 der Andrückeinrichtung 10 ein Z-Zwirn und in den Positionen 225 der Andrückeinrichtung 10 ein S-Zwirn in den zulaufenden Faden 14 eingebracht. Die Verschiebung zwischen den Extrempositionen 224.1 und 224.2 bzw. den Positionen 225.1 und 225.2 erfolgt, wenn das Verhältnis zwischen Drallgebung und Förderung verändert werden soll. Zwischen den beschriebenen Extrempositionen kann jede beliebige Einstellung gewählt werden; es soll nur Symmetrie zum Fadenlauf 14 gewahrt bleiben.
Es wurde gefunden, daß der Abstand der Fadenführer und insbesondere des Eingangsfadenführers 22 vom Drallpunkt, d. h. vom Punkt, in welchem das Torsionsmoment aufgebracht wird, erheblichen Einfluß auf die Zwirngebung des Friktionsfalschdrallers ausübt. Dieser Drallpunkt ist beim erfindungsgemäßen Friktionsfalschdraller definiert durch die Lage der Andrück­ einrichtung 10. Um konstanten Abstand zu gewährleisten, sind Eingangsfadenführer 22 und Andrückeinrichtung 10 durch eine Stange 221 mechanisch miteinander verbunden (s. Fig. 8, die sich auf einen Friktionsfalschdraller mit dem in Fig. 6a gezeigten Fadenlauf 14 bezieht). Die Länge der Stange 221 ist derart zu bemessen, daß der Fadenführer 22 auch in der unteren Position 225.1 der Andrückeinrichtung 10 noch genügend Abstand von den Scheiben 1,2 hat.
Wie sich aus Fig. 6b ergibt, kann bei der hier dargestellten Anordnung des Fadenlaufs 14 im Verhältnis zu den Scheiben 1,2 entweder S- oder Z-Zwirn aufgebracht werden. Die Zwirneinrichtung wird dadurch umgekehrt, daß der Eingangsfadenführer 22 und damit der Faden 14 aus der linken Position in die rechte bzw. umgekehrt verlegt und gleichzeitig die Drehrichtung der Scheiben umgekehrt wird.
Fig. 7 zeigt Einrichtungen, die eine Synchronisation der Verstell­ bewegungen für die Lagerungen 5 und 6 und die Andrückein­ richtung 10 ermöglichen. Hierzu ist jede der Lagerungen 5 und 6 mit der Andrückeinrichtung 10 durch den Hebel 267 bzw. 268 gelenkig verbunden. Durch Bewegung eines der beweglichen Teile (Lagerung oder Andrückeinrichtung) werden auch die anderen beweglichen Teile verstellt und festgelegt.
Das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Friktionsfalschdrallers nach den Fig. 9a, 9b und 10 zeigt ebenfalls eine starre Scheibe 1, eine biegeweiche Scheibe 2, gelagert auf den Wellen 3 und 4 in Lagerungen 5 und 6. Die Andrückeinrichtung 10 wirkt mit ihrem im Zylinder 9 beweglichen Kolben 8 mit der Druckfläche 7 auf die Rückseite der weichen Scheibe 2 ein. Bei diesem Aus­ führungsbeispiel läuft der Faden 14 senkrecht zu der durch die Rotationsachsen verlaufenden Axialebene 259, wobei auch hier nicht ausgeschlossen sein soll, daß die Rotationsachsen derart leicht verschränkt gegeneinander ausgerichtet sind, daß die Scheiben 1 und 2 im Bereich der Druckfläche 7 ihren geringsten Abstand haben. Die Lagerungen 5 und 6 der beiden Scheiben 1 und 2 sind auf Geradführungen 235 und 236 verstellbar und durch die Feststellschrauben 237 und 238 arretierbar. Verstellspindeln 243 und 244, welche durch die Riemenscheiben 248 und 249 sowie einen entsprechenden Riemen getrieblich miteinander verbunden sind und mit Hilfe eines Schraubenschlüssels am Schraubenkopf 245 gedreht werden können, dienen der Verstellung. Die Gewinde der Spindeln 243, 244 zeigen gleich, jedoch entgegengesetzt gerichtete Steigungen, so daß die Lagerungen 5 und 6 bei der synchronisierten Drehung der Verstellspindeln 243 und 244 in den Gegengewindestücken 246 und 247 gleich große, jedoch entgegengesetzt gerichtete Bewegungen ausführen.
Hierbei gleitet die Andrückeinrichtung 10 auf der zur Welle 4 konzentrischen kreisbogenförmigen Führungskulisse 242, wobei ihre Trageinrichtung 240 in der Führung 239 gerade geführt und durch Feder 241 gegen die Kulisse 242 gedrückt wird. Hierdurch nimmt die Andrückrichtung 10 in Abhängigkeit vom Achsabstand der Scheiben 1, 2 eine durch die Form der Führungskulisse 242 vorgegebene Position automatisch ein.
Durch die beschriebene Verstellmöglichkeit der beiden Lagerungen 5 und 6 mit den Scheiben 1 und 2 erfolgt eine Veränderung des Verhältnisses von Zwirnwirkung zu Förderwirkung des Friktions­ falschdrallers auf den Faden 14. Dabei wird in der Stellung des Friktionsfalschdrallers nach Fig. 9b bei Fadenlaufrichtung 33 und Scheibendrehrichtung 23 ein S-Zwirn in den Faden gegeben.
Der dargestellte Friktionsfalschdraller ist zur Umstellung der Zwirnrichtung um den Schwenkbolzen 260 um 180° schwenkbar und mittels Schraube 261 in den Löchern 265 gegenüber dem Maschinen­ gestell feststellbar. Die der Z-Zwirngebung dienende Schwenkposition des Friktionsfalschdrallers ist in Fig. 9a dargestellt. Durch die nachfolgende Beschreibung wird die S-/Z-Umstellung erläutert:
Der Friktionsfalschdraller wird mittels des Tangentialriemens 45 durch den Hauptwirtel 44 angetrieben, wobei der Hauptwirtel 44 im Gestell des Friktionsfalschdrallers gelagert ist. Die Drehung wird durch Transmission 252 auf die Zwischenwelle 253 und die Riemenscheibe 258 übertragen. Ein Endlosriemen 254 läuft zwischen Riemenscheibe 258, Antriebsscheibe 255 für die weiche Scheibe 2, Umlenkrolle 256 und Antriebsscheibe 257 für die starre Scheibe 1. Die Umlenkrolle 256 ist in einer Lagerung 262 gelagert, welche auf Geradführung 263 durch Schraube 264 verstellbar und zur Spannung des Riemens 254 einstellbar ist. Die Bewegungsrichtung des Tangentialriemens 45 wird bei Umstellung von S- auf Z-Zwirnung und umgekehrt nicht geändert. In Fig. 9a und 9b ist die Bewegungsrichtung des Tangentialriemens 45 aus der Bildebene heraus. Es ergeben sich sodann die eingezeichneten Bewegungsrichtungen 269, 270 und 271 der Riemen 252 und 254 sowie die einge­ zeichneten Drehrichtungen 23 der Scheiben 1 und 2.
Das schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 weist die Scheiben 1 und 2 mit den Lagerungen 5 und 6 sowie die Andrückeinrichtung 10 auf. Die Lagerung 5 ist im Friktionsfalschdraller fest, während das Lager 6 auf der Geradführung 236 verstellbar ist. Bezüglich der Ausführung der Geradführung 236 wird auf die anderen Ausführungsbeispiele verwiesen. Die Andrück­ einrichtung 10 ist mit dem Lager 5 durch den beidseits angelenkten Hebel 267 und mit dem Lager 6 durch den beidseits angelenkten Hebel 268 verbunden. Durch Verstellung und Positionierung des Lagers 6 wird damit gleichzeitig die Andrückeinrichtung 10 in die für sie vorgegebene Position gebracht. Dem Auslenken der Hebel 267 und 268 können beliebige, an den Lagern 5 und 6 bzw. in deren Bereich angebrachte Schwenkbolzen oder aber auch die Wellen 2 und 4 der Friktionsscheiben 1 und 2 dienen.
Eine weitere besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in den Fig. 12 bis 17 dargestellt. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen rotieren die beiden Scheiben 1 und 2 hier in der gleichen Drehrichtung 306 bzw. 307 und 348 bzw. 349. Die Fadenführung verläuft parallel zur den beiden Scheibenachsen 3 und 4 gemeinsamen Axialebene. Der Faden ist mit 311, die Fadenlaufrichtung mit 325 bezeichnet. Die beiden Scheiben werden durch einen Riemen 308 angetrieben, welcher durch die von der Feder 309 gespannte Spannrolle 310 gespannt wird. Der Abstand zwischen den Wellen 3 und 4 ist durch Verschiebung der Scheiben 1 in Richtung des Pfeiles 305 verstellbar. Die Andrückeinrichtung 322 ist in Richtung des Pfeiles 326 verschiebbar.
Während Fig. 12 schematisch eine einfachere Ausführungsform zeigt, bei der die Umstellung von S- und Z-Zwirnung entsprechend der in Verbindung mit Fig. 6b beschriebenen Arbeitsweise erfolgen kann, werden in den Fig. 14 bis 17 Ausführungsformen wiedergegeben, die eine verhältnismäßig einfache Umstellung der Vorrichtung beim Übergang von einer Zwirnrichtung zur anderen erlauben. Dabei zeigen die Fig. 14 bis 16 dieselbe Konstruktion. Fig. 14 ist so eingestellt, daß ein S-Drall entsteht, Fig. 15 derart, daß ein Z-Drall entsteht. Fig. 16 zeigt einen teilweisen Schnitt durch die Vorrichtung entsprechend Fig. 14. Die Scheiben 1, 2 des Friktionsfalschdrallers sind hier mit individuellen Antriebs­ wellen 330, 331 im Lagergehäuse 332 bzw. 333 an jeweils einer gemeinsamen Tragplatte 334 in Wälzlagern gelagert. Die Tragplatte 334 ist auf einem auf der Falschdrallkräuselmaschine hervorkragenden, mit der Maschine fest verbundenen Drehzapfen 335 schwenkbar befestigt. Die Scheibe 2 ist aus einem biegeweichen Werkstoff hergestellt und wird auf ihrer Rückseite durch die Andrückeinrichtung 322 örtlich gegen die Stirnfläche der Scheibe 1 bzw. den zwischen den Scheiben 1 und 2 eingeklemmten Faden 311 angedrückt. Die Scheibe 1 ist aus einem biegesteifen oder im wesentlichen unnachgiebigen Werkstoff hergestellt und weist auf ihrer stirnseitigen Arbeitsfläche einen Reibbelag 319 auf.
Die über die Tragplatte 334 nach hinten auskragenden Antriebs­ wellen 330 und 331 tragen jeweils eine Zahnriemenscheibe 336 bzw., 337 und sind an ihren Enden als Antriebswirtel 338 und 339 ausgebildet, welche je nach Schwenkstellung der Tragplatte 334 alternativ gegen einen endlosen Tangentialriemen 340 angepreßt werden, der in einer Horizontalebene der Texturiermaschine in Pfeilrichtung 341 umläuft. Ein mit der Maschine fest verbundener Arretierbolzen 342 dient der Festlegung der Tragplatte 334 während des Betriebs. In einer einfachen Ausführungsform kann es sich dabei um eine Klemm- oder Schraubverbindung handeln.
Der vom Tangentialriemen 340 angetriebene Wirtel 338 bzw. 339 treibt die andere Antriebswelle 330 bzw. 331 durch einen beide Antriebswellen 330, 331 der Scheiben 1 und 2 verbindenden Zahn­ riemen 343 oder ähnliche Kraftübertragungsmittel, die einen schlupflosen und damit synchronen Antrieb gewährleisten, an. Fig. 17 zeigt eine gegenüber der vorher beschriebenen abgewandelten Form, welche die Veränderung des Achsabstandes der beiden Scheiben 1 und 2 ermöglicht. Hier umschlingt der Zahnriemen 343 zusätzlich zu den beiden Zahnriemenscheiben 336 und 337 noch die in Pfeilrichtung 345 verschiebbare Spannrolle 344, die zur Verstellung des Achsabstandes zwischen den beiden Scheiben 1 und 2 in Pfeilrichtung 305 dient. Die Spannrolle 344 ist ebenfalls an der Tragplatte 334 gelagert und in einem Führungsschlitz 346 bewegbar und feststellbar. Die in einer Trageinrichtung 347 befestigte Andrückeinrichtung 322 kann in einer nicht dargestellten Führung relativ zum Maschinenrahmen verstellt werden und wird üblicherweise so justiert, daß sie im Zwickel der sich überdeckenden Scheiben 1 und 2 im Bereich des Fadenlaufs 311 angeordnet ist und von der Rückseite gegen die flexible Scheibe 2 drückt; sie ist ähnlich, wie in Fig. 6a dargestellt, verschiebbar, so daß auch hier das Verhältnis von Förderwirkung zu Drallwirkung der Scheiben 1 und 2 beeinflußt werden kann. Bei dem erfindungsgemäßen Falschdraller nach den Fig. 14 bis 16 erfolgt die S-/Z-Umstellung durch eine Verschwenkung der Tragplatte 334 um den Drehzapfen 335 um 180°. Dadurch wird bei Beibehaltung der Drehrichtung 348 bzw. 349 für die Scheiben 1 und 2 und der Lage der Andrückeinrichtung 322 die Stellung der Scheibe relativ zur Andrückeinrichtung vertauscht, wodurch die Richtung der auf den Faden 311 einwirkenden Kräfte umgekehrt wird und eine Änderung der Drallrichtung erfolgt.
In Fig. 13 sind drei nebeneinanderliegende Bearbeitungsstellen einer Texturiermaschine schematisch dargstellt, bei der mehrere Falschdrallaggregate gemäß Fig. 12 so eingebaut sind, daß die gemeinsamen Achsen 316 und 317 entlang der Texturiermaschine laufen. Zur Veränderung des Verhältnisses von Drallwirkung zu Förderwirkung ist dabei der Abstand zwischen den beiden parallel zueinander verlaufenden Wellen 316 und 317 in Richtung des Pfeiles 305 veränderbar, wozu entweder eine oder auch beide Wellen 316, 317 verschiebbar sind.
Bei Verwendung der Falschdrallaggregate nach den Fig. 14 bis 17 ist ein derartiger Betrieb nicht möglich, da die Scheiben­ achsen hierbei senkrecht zur Maschinenfront angeordnet sind.
Fig. 18 zeigt ein Schema, mit dessen Hilfe die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Falschdrallvorrichtungen erläutert werden soll. Zunächst wird jedoch noch einmal auf die Fig. 6a verwiesen. In dieser ist zwischen den Punkten 229 links, 29 rechts und 224.1 ein gleichschenkliges Dreieck mit den beiden Fuß­ winkeln α eingezeichnet. Der Fußwinkel α soll dabei bevorzugt gleich dem Drallwinkel des Fadens 14 im gezwirnten Zustand sein, wozu auf Fig. 19 verwiesen wird. Im allgemeinen ergeben sich sehr gute Betriebszustände dann, wenn diese Winkel α jeweils einen Wert zwischen etwa 50° und 65° annehmen. Da der Faden 14 im gezwirnten Zustand eine Verkürzung seiner Länge und eine Vergrößerung seines Durchmessers erfährt, ist der Winkel α im gezwirnten Zustand kleiner als der sich aus der eingestellten Faden­ geschwindigkeit, der Drehungszahl und dem Durchmesser des Fadens 14 rechnerisch ergebende Drallwinkel. In Fig. 20 sind in einem Diagramm Erfahrungswerte für die Einstellungen des Fuß­ winkels α in Abhängigkeit vom Fadentiter und der gewünschten Zwirnung, hier ausgedrückt als Anzahl der Zwirndrehungen pro m Fadenlänge (TPN), angegeben.
Mit Hilfe der Fig. 18 soll nun die erfindungsgemäße Voraussetzung für eine schlupffreie oder mit vorgegebenem Schlupf erfolgende Förderung und Zwirnung des Fadens 14 sowie die Wählbarkeit der Fadenspannungen vor und hinter dem Falschdraller erläutert werden. Wesentlich ist, daß der Anpreßdruck der Andrückeinrichtung 10 - beispielsweise mit Hilfe der Veränderung des Luftdrucks - auf einen Wert eingestellt wird, der gewährleistet, daß das von den Friktionsscheiben 1, 2 auf den Faden 14 ausgeübte Torsionsmoment M S = N · µ · D F /2 mindestens dem Rückdrehmoment M F des Fadens 14 ist oder dieses übersteigt (M F M S ). Mit N ist die Normalkraft, mit M S das Torsionsmoment mit µ der Reibungskoeffizient, mit M F das sich aus der Elastizität des Fadens 14 ergebende Rückdrehmoment des Fadens 14, mit D F der Fadendurchmesser und N′ die Andrückkraft der Andrückeinrichtung 10 bezeichnet. Auf diese Weise können für den Texturier­ prozeß optimale Zwirnverhältnisse eingestellt werden.
Bisher war es bei allen bekanntgewordenen Falschdrallvorrichtungen gleich welcher Konstruktion nicht möglich, die Fadenspannungsverhältnisse frei zu wählen. Sie waren vielmehr abhängig von den Zwirnverhältnissen.
Die Erfindung hat daher noch zum Gegenstand, die Fadenspannungs­ verhältnisse in optimaler Weise einzustellen. Es ist bekannt, daß sich die Fadenspannung vor und hinter dem Friktionsfalschdraller durch Änderung des Verhältnisses von Scheibengeschwindigkeit zur Fadengeschwindigkeit verändert. Dies folgt daraus, daß beim erfindungsgemäßen Friktionsfalschdraller die Geschwindigkeits­ vektoren der Friktionsscheiben 1, 2 im Anpreßbereich schräg zur Fadenachse gerichtet sind und daher je eine Komponente in Drehrichtung und in Förderrichtung aufweisen. Wird der von den Geschwindigkeits­ vektoren der beiden Scheiben 1, 2 eingeschlossene Winkel nicht verändert, läßt sich durch Einstellung der Faden­ geschwindigkeit oder der Scheibenumfangsgeschwindigkeit im Arbeits­ bereich die Fadenspannung vor und hinter dem Friktionsfalschdraller durch die erfindungsgemäßen Mittel frei einstellen. Dabei gilt mit der Scheibengeschwindigkeit D und der Fadengeschwindigkeit Y bevorzugt die Beziehung.
wobei α wiederum der dem gewünschten Drallwinkel im gezwirnten Zustand etwa gleiche (im Bereich von ± 20%) Fußwinkel des durch die Scheibenachsen und die Andrückrichtung gebildeten gleichschenkligen Dreiecks ist.
Wird der Friktionsfalschdraller gemäß Fig. 6b betrieben, so erfolgt die geometrische Betriebseinstellung nach der Erfindung derart, daß der Winkel α der halbe Spitzenwinkel des von den Achsen und der Andrückeinrichtung bestimmten gleichschenkligen Dreiecks ist, der vorzugsweise gleich dem Drallwinkel α des Fadens 14 im gezwirnten Zustand ist.
Zur Einstellung optimaler Betriebsverhältnisse wird folgendermaßen vorgangen:
Zunächst wird aus dem Fadentiter und der vorgegebenen Drehzahl der Drallwinkel α bestimmt (s. weiter oben). Es handelt sich dabei um den in Fig. 19 dargestellten Drallwinkel des Fadens 14 im gezwirnten Zustand. Danach ist der Kreuzungswinkel dem gewünschten Drallwinkel anzupassen. Das bereits erwähnte Diagramm nach Fig. 20 zeigt für ausgewählte Titerbereiche auch für diese Vorrichtung eine Zusammenfassung der Schritte: Messung des Drall­ winkels und Einstellung des Kreuzungswinkels. Dabei ist die gewünschte Zwirnung durch die Anzahl der Fadendrehungen pro Meter (TPM) angegeben.
Nach Ermittlung des einzustellenden Kreuzungswinkels wird anhand des Druckgebers der auf den Kolben 8 Andrückeinrichtung 10 wirkende Druck so eingestellt, daß sich eine bestimmte, auf den Faden 14 einwirkende Normalkraft N ergibt. Wie anhand der Fig. 18 dargestellt, gilt hierfür:
M S = N · µ · D F /2 ≧ M F ,
wobei:
M S das ausgeübte Drehmoment, N die auf den Faden ausgeübte Normalkraft, µ Reibungskoeffizient zwischen Reibflächen und Faden, D F Fadendurchmesser, M F das Rückdrehmoment des Fadens 14 bedeutet.
Allerdings wird keineswegs immer ein schlupffreier Betrieb angestrebt, da das Auftreten eines gewissen Schlupfes ggf. zur Auflösung des Falschzwirns und zur Fadenspannungsregulierung erwünscht sein kann.
Eine weitere Ausgestaltungsform zeigen die Fig. 21 bis 22b, die vor allem Besonderheiten des Antriebs eines Friktionsfalschdrall­ aggregates darstellen.
In der schematischen Darstellung des Antriebs nach Fig. 21 sind die Falschdrallelemente nicht dargestellt. Der dargestellte Antrieb kann bei den meisten der im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung Verwendung finden.
Der Antrieb des Friktionsfalschdrallers geschieht, wie bereits ausgeführt, durch den Tangentialriemen 45, der sich in Maschinen­ längsrichtung erstreckt und stets in derselben Richtung umläuft. Er treibt den Hauptwirtel 44 an, welcher mit einer koaxialen Hauptriemenscheibe bzw. ersten Riemenscheibe 47 gemeinsam in dem Lagergehäuse 446 gelagert ist. Eine Umlenkrolle bzw. eine zweite als Spannrolle ausgebildete Riemenscheibe 53 ist in dem Lager­ gehäuse 454 gelagert. Der endlose Treibriemen 48 umschlingt mit seinem einen Ende die erste Riemenscheibe 47, mit seinem anderen Ende die zweite Riemenscheibe bzw. Spann- oder Umlenkrolle 53 und bewegt sich in Richtung des Pfeiles 74. Andererseits umschlingt jedes Riementrum des Treibriemens 48 die Antriebsscheibe bzw. den Wirtel 50 einerseits und Antriebsscheibe bzw. Wirtel 52 andererseits. Das Lagergehäuse 446 für die Haupt­ wirtellagerung und das Lagergehäuse 454 für die Umlenkrolle 53 sind im hier nicht näher dargestellten Gestell 38 des Friktionsfalschdrallers beweglich gelagert und zwar in einer senkrecht zur Laufrichtung des Tangentialriemens 45 und senkrecht zur hier nicht dargestellten Fadenlaufrichtung liegenden Richtung. Hierdurch wird erreicht, daß stets eine ausreichende Spannung im Treibriemen 48 vorhanden ist; außerdem wird erreicht, daß die Auslenkung, die der Hauptwirtel 44 bei der Anlage an den Tangentialriemen 45 erfährt, nicht zu einer Veränderung des Fadenlaufs führt.
Das Lagergehäuse 446 für die Hauptwirtellagerung liegt unter der Kraft einer Feder 475 gegen den Tangentialriemen 45 an und kann durch einen beweglichen Anschlag 476 vom Tangentialriemen 45 ab­ gerückt werden. Das Lagergehäuse 454 für die zweite Umlenkrolle 53 wird durch eine Feder 477, welche schwächer ist als die Feder 475, in Richtung auf den Tangentialriemen 45 gedrückt, wodurch sich eine ausreichende Riemenspannung im Treibriemen 48 einstellt.
Es ist auch möglich, das Lagergehäuse 446 durch einen verstellbaren Anschlag in Richtung auf den Tangentialriemen 45 zu bewegen, so daß die Anlage zwischen Tangentialriemen 45 und Hauptwirtel 44 durch den Anschlag und das Abheben des Hauptwirtels 44 vom Tangentialriemen 45 durch Federkraft bewirkt wird.
Das in den Fig. 22a und 22b in verschiedenen Arbeitspositionen dargestellte Friktionsfalschdrallaggregat entspricht im wesentlichen dem anhand der Fig. 3a und 3b beschriebenen. Fig. 22a stellt dabei die Anordnung zur Erzeugung eines S-Dralls und Fig. 22b eine solche zur Erzeugung eines Z-Dralls dar. Ein Unterschied zu der in den Fig. 3a und 3b dargestellten Aus­ führungsform besteht in der Verwendung einer einzigen Feder, einer Parallelogrammfeder 479, anstelle der beiden Federn 62 und 55 in den Fig. 3a und 3b. Die Parallelogrammfeder 479 ist dabei in ihrem Mittelbereich 478 eingespannt, und zwar entweder in der Position 480 in Fig. 22a oder in der Position 481 in Fig. 22b. Dadurch wird bei der Einstellung gemäß Fig. 22a der Hauptwirtel 44 durch den oberen Arm über das Lagergehäuse 46 an den Tangentialriemen 45 herangezogen, während das untere Lagergestell 54 durch den unteren Arm der Feder 479 in der Zeichnung nach links gedrückt und so der Riemen 48 gespannt wird.
In der Einstellung gemäß Fig. 22b ist mit Hilfe der Einrichtung 464 bis 469 der Hauptwirtel 44 auf der anderen Seite des Tangentialriemens 45 angelegt und wird nun infolge der andersartigen Einspannung der Feder 479 gegen den Riemen gedrückt. Das untere Lagergehäuse 54 wird auch in dieser Einstellung durch den unteren Teil der Parallelogrammfeder 479 in der Zeichnung nach links in Spannrichtung des Treibriemens 48 verschoben. Bedienung und Arbeitsweise der Vorrichtung entsprechen dem weiter oben in Verbindung mit den Fig. 3a und 3b Beschriebenen, weshalb hierauf zurückverwiesen wird.
In den Fig. 23 bis 26 ist eine weitere Möglichkeit zur Veränderung der Stellung der beiden Scheiben 1 und 2 und der Lage der Andrückvorrichtung 503 dargestellt. Sie wird im folgenden anhand der genannten Figuren näher beschrieben.
Die beiden Scheiben 1 und 2 sowie die Andrückvorrichtung 503 entsprechen im wesentlichen dem bisher Beschriebenen. Die Scheiben 1 und 2 sind jeweils auf Antriebswellen 507 bzw. 508 montiert, die an ihren auskragenden Enden je einen Antriebswirtel 509 und 510 aufweisen. Die Antriebswelle 507 und 508 sind auf einer Tragplatte 512 in Wälzlagern 511 montiert. Ihre Lager­ gehäuse können in Führungsschlitzen 513 und 514 entsprechend den gewünschten Zwirnverhältnissen justiert und mittels der angedeuteten Befestigungsmittel 515 an der Tragplatte 512 festgeklemmt oder -gespannt werden.
Die Tragplatte 512 zur Befestigung der Falschdrallscheiben 1 und 2 ist auf einem aus dem Maschinenrahmen herauskragenden Drehzapfen 516 aufgesteckt und gegen unerwünschte Axialverschiebung verriegelt, z. B. durch einen Schnapp- oder Clips­ verschluß oder dergleichen. Die Tragplatte 512 ist auf dem Drehzapfen 516 in einer zur Maschinenfront parallelen Ebene schwenkbar. Sie wird durch mindestens einen Kraftgeber, beispielsweise eine Zug- oder Druckfeder 517, die ihr Widerlager am Maschinenrahmen hat, gegen den Tangentialriemen 519 derart gezogen bzw. angedrückt, daß sie am Ende der Antriebswellen 507 und 508 auskragenden Wirtel 509 und 510 am Tangentialriemen 519 anliegen.
Bei der Anordnung nach Fig. 23 liegt dabei der Wirtel 509 von oben und der Wirtel 510 von unten am Tangentialriemen 519 an, so daß die beiden Scheiben 1 und 2 im durch die Pfeile 520 und 522 angezeigten Drehsinn angetrieben werden. In der dargestellten Betriebsstellung erhält der Faden 14 eine Z-Drehung.
Die Andrückeinrichtung 503 läßt sich mit Hilfe ihrer Halterung 516 in der kreuzförmigen Haltevorrichtung 512 längs eines Schlitzes 523 verschieben und in jeder gewünschten Position entlang dieses Schlitzes feststellen, wodurch sich das Verhältnis von Drallgebung und Fadenförderung an die gewünschten Betriebsverhältnisse anpassen läßt.
Zur Umstellung des Falschdrallaggregates von Z- auf S-Zwirnung wird gemäß der in den Fig. 23 bis 26 dargestellten Ausführungs­ form die Verspannung der Wälzlagergehäuse an der Tragplatte 512 gelöst, worauf die beiden Scheiben 1 und 2 zusammen mit ihren Wellen 507 und 508, den Wirteln 509 und 510 und den Lagern 511 aus den Führungsschlitzen 513 und 514 der Tragplatte 512 herausgenommen werden können. Darauf wird zunächst die Scheibe 2 mit den zugehörigen Teilen 507 bis 511 so, wie in Fig. 25 dargestellt, in den linken Schlitz 514 der Tragplatte 512 eingesetzt und anschließend die Scheibe 1 mit den zugehörigen Teilen in den Führungsschlitz 513 eingesetzt. Wie aus dem Vergleich der Fig. 24 und 26 leicht zu erkennen ist, erhält so der durchlaufende Faden 14 bei Beibehaltung der Drehrichtung 520 bzw. 522 (Fig. 25) einen S-Drall. Wird die Lage der beiden Scheibenachsen nur vertauscht, ohne daß der Abstand vom Drehpunkt der Tragplatte 512 verändert wird, so braucht der Ort der Andrückvorrichtung 503 nicht verändert zu werden.
Eine andere Möglichkeit der Umstellung von Z- auf S-Drall ergibt sich, indem die gesamte Tragplatte 512 auf ihrem Drehzapfen 516 so weit herausgezogen wird, daß die Wirtel 509 und 510 vom Tangentialriemen 519 frei kommen, und dann um 180° gedreht und wieder in Arbeitsstellung gebracht wird. Anschließend muß die Andrückeinrichtung 503 auf die andere Seite des Schwenkzapfens ummontiert werden.
Eine weitere Möglichkeit ergibt die in Fig. 27 und 28 dargestellte Verwendung zweier flexibler Scheiben 2.1 und 2.2, wobei hinter jeder der beiden Scheiben eine Andrückeinrichtung 10 bzw. 10′ angeordnet werden muß. Bei einer derartigen Anordnung genügt es dann, wenn zur Umstellung von Z- auf S-Zwirn die Scheiben 2.1 und 2.2 auf ihren Achsen 3 und 4 oder mit diesen Achsen derart axial verschoben werden, daß ihre gegenseitige Position im Überdeckungsbereich in Bezug auf den Faden 14 vertauscht wird. Bei einer solchen Anordnung können die beiden Andrückvorrichtungen 10 und 10′ fluchtend angeordnet und gemeinsam entlang des Führungsschlitzes 523 verschoben werden. Hingewiesen wird noch darauf, daß die Führungsschlitze 513 und 514 für die Wellen 508 und 509 der Scheiben 1 und 2 bzw. 2.1 und 2.2 und der Führungsschlitz 523 für die Andrückeinrichtung 503 bzw. die Andrückeinrichtungen 10 und 10′ aufeinander senkrecht stehen. In einer vereinfachten Ausführungsform kann die Tragplatte 512 auch ein um den Drehzapfen 516 schwenkbar, beidseitig mit den Schlitzen 513 und 514 versehener Hebel sein, während die Andrück­ einrichtung 503 bzw. die Andrückeinrichtungen 10 und 10′ fest montiert sein können, was beispielsweise am Maschinenrahmen geschehen kann.
Oberhalb und unterhalb der beschriebenen Vorrichtung sind in den Fig. 23 und 25 zwei Fadenführer 524 und 525 angeordnet. Sie sind ebenfalls an der Tragplatte 512 befestigt, so daß sie sich zusammen mit der Tragplatte 512 verschwenken lassen.
Die im Vorhergehenden anhand verschiedener möglicher Ausführungs­ formen beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung ist in hervorragender Weise geeignet, sowohl das Umstellen der dem Faden 14 vermittelten Drallrichtung erheblich zu erleichtern als auch bezüglich der Förder- und der Drallkomponente, die beide Friktionsflächen auf den Faden 14 ausüben, die jeweils günstigste Betriebsstellung mit einfachen Mitteln zu erreichen. Beides war bei den bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen entweder gar nicht oder doch nur mit einem erheblichen Aufwand möglich.
  • Bezugszeichenaufstellung 1 starre Scheibe, Friktionsscheibe
    2 weiche Scheibe; flexible, biegeelastische Scheibe, Friktionsscheibe
    3 Welle, Scheibenachse
    4 Welle, Scheibenachse
    5 Lagerung für Welle 3
    6 Lagerung für Welle 4
    7 Druckfläche, Fadenklemmbereich, -punkt
    8 Kolben
    9 Zylinder
    10 Andrückeinrichtung
    10′ Andrückeinrichtung
    11 Druckluftzuleitung
    12 Luftkanal
    13 Ausnehmung
    14 Faden, Fadenlinie
    15 Führungsstange für Lager 5 bzw. Welle 3 der Friktionsscheibe 1
    16 Führungsstange für Lager 6 bzw. Welle 4 der Friktionsscheibe 2
    17 Feststellschraube
    18 Feststellschraube
    19 Geradführung der Andrückeinrichtung 10 (Fig. 7)
    20 Feststellschraube (Fig. 7)
    21 Feder (Fig. 5)
    22 Eingangsfadenführer
    23 Pfeil für Drehrichtung der Friktionsscheiben
    26 Reibbelag der Friktionsscheibe
    27 Riemenscheibe, Zahnriemenscheibe
    28 Riemenscheibe, Zahnriemenscheibe
    29, 30 Extremposition, für die Verschiebewege der Friktionsscheiben 1 und 2
    31 Anschläge
    32 Anschläge
    33 Pfeil, Fadenlaufrichtung
    34 mittlere Betriebsposition von Scheibe 1
    35 mittlere Position von Scheibe 2
    36, 37 Tangente, an die Kreislinien der Scheiben 1 und 2 auf denen der Klemmpunkt (Klemmbereich 7) liegt
    38 Hauptgestell des Friktionsschalters
    39 Mittelachse der Andrückeinrichtung = Schwenkachse
    40 Schwenkhebel
    41 Schwenkhebel
    42 Mutter
    43 Mutter
    44 Hauptwirtel des Friktionsfalschdrallers
    45 Tangentialriemen
    46 Wirtelgestell
    47 Hauptriemenscheibe
    48 Endlosriemen, Treibriemen
    49 Riementrum
    50 Riemenscheibe
    51 Riementrum
    52 Riemenscheibe
    53 Spannrolle, Umlenkrolle
    54 Lagerung für Spannrolle
    55 Druckfeder
    56 Pfeil für Spannrichtung
    57 Bolzen
    58 Anschlußstück
    59 Führungsebene
    60 Befestigungsposition für Wirtelgestell 46
    61 Befestigungsposition für Wirtelgestell 46
    62 Parallelfeder
    63 Federblätter
    64 Hebel, Handhebel
    65 Schwenkpunkt
    66 Bolzen
    67 Gleitstück
    68 Rastkerbe
    69 Gleitstück
    70 Rastkerbe
    71 Auge
    72 Auge
    73 Laufrichtung des Endlosriemens
    74 Laufrichtung von 48 (Fig. 21)
    106 Überdeckung
    107 Überdeckung
    113 Verzahnung
    114 Verzahnung
    115 Anschlagscheibe
    116 Federn
    117 Andrückeinrichtung
    219 Geradführung
    221 Verbindungsstange
    224 Position der Andrückeinrichtung
    224.1 Extremposition der Andrückeinrichtung
    224.2 Extremposition der Andrückeinrichtung
    225 Position der Andrückeinrichtung
    225.1 Extremposition der Andrückeinrichtung
    225.2 Extremposition der Andrückeinrichtung
    229 Extremposition
    230 Extremposition
    235 Geradführung
    236 Geradführung
    237 Feststellschraube
    238 Feststellschraube
    239 Führung für Trageinrichtung
    240 Trageinrichtung für Andrückeinrichtung
    241 Feder
    242 Führungskulisse
    243 Verstellspindel
    244 Verstellspindel
    245 Schraubenkopf
    246 Gegengewindestück
    247 Gegengewindestück
    248 Riemenscheibe
    249 Riemenscheibe
    252 Transmission
    253 Zwischenwelle
    254 Endlosriemen
    255 Antriebsscheibe
    256 Umlenkscheibe
    257 Antriebsscheibe
    258 Riemenscheibe
    259 Axialebene
    260 Schwenkbolzen
    261 Schraube
    262 Lagerung
    263 Geradführung
    264 Verstellschraube
    265 Löcher
    267 Hebel (Fig. 7)
    268 Hebel (Fig. 7)
    269 Pfeil, Bewegungsrichtung des Endlosriemens 254
    270 Pfeil, Bewegungsrichtung des Endlosriemens 254
    271 Pfeil, Bewegungsrichtung des Endlosriemens 254
    305 Pfeil, Verstellrichtung für Scheibe 1 und/oder 2
    306 Pfeil, Drehrichtung
    307 Pfeil, Drehrichtung
    308 Riemen
    309 Feder
    310 Spannrolle
    311 Faden
    312 Eingangslieferwerk
    313 gemeinsame Welle für 312
    314 Heizeinrichtung
    315 Kühleinrichtung
    316 gemeinsame Welle für eine Vielzahl von Scheiben 1
    317 gemeinsame Welle für eine Vielzahl von Scheiben 2
    318 Riemenscheibe
    319 Reibbelag
    320 Riemenscheibe
    321 Antriebsmotor
    322 Andrückeinrichtung
    323 Ausgangslieferwerk
    324 gemeinsame Welle für Ausgangslieferwerk
    325 Pfeil, Fadenlaufrichtung
    326 Pfeil, Verstellrichtung für Andrückeinrichtung
    330 Antriebswelle
    331 Antriebswelle
    332 Lagergehäuse
    333 Lagergehäuse
    334 Tragplatte
    335 Drehzapfen
    336 Zahnriemenscheibe
    337 Zahnriemenscheibe
    338 Antriebswirtel
    339 Antriebswirtel
    340 Tangentialriemen
    341 Pfeil, Umlaufrichtung des Tangentialriemens
    342 Arretierbolzen
    343 Zahnriemen
    344 Spannrolle
    345 Pfeil, Verstellrichtung der Spannrolle
    346 Führungsschlitz
    347 Trageinrichtung
    348 Drehrichtung von 1 und 2
    349 Drehrichtung von 1 und 2
    350 Fadenführer
    351 Fadenführer
    438 Hauptgestell des Friktionsfalschdrallers
    446 Lagergehäuse des Hauptwirtels
    454 Lagergehäuse der Spannrolle
    464 Hebel
    465 Schwenkpunkt
    466 Bolzen
    467 Gleitstück
    468 Rastkerbe
    469 Gleitstück
    470 Rastkerbe
    475 Feder
    476 beweglicher Anschlag
    477 Feder
    478 Mittelbereich der Parallelogrammfeder
    479 Parallelogrammfeder
    480 Einspannposition der Parallelogrammfeder
    481 Einspannposition der Parallelogrammfeder
    503 Andrückeinrichtung
    504 Ausbeulung der weichen Scheibe
    506 Fadenlaufrichtung
    507 Antriebswelle
    508 Antriebswelle
    509 Antriebswirtel
    510 Antriebswirtel
    511 Wälzlager
    512 Tragplatte
    513 Führungsschlitz
    514 Führungsschlitz
    515 Befestigungsmittel
    516 Drehzapfen, Halterung
    517 Feder, Zugfeder, Druckfeder
    518 Laufrichtung des Tangentialriemens
    519 Tangentialriemen
    520 Drehrichtung der Scheibe 1 bzw. 2
    522 Drehrichtung der Scheibe 1 bzw. 2
    523 Längsschlitz
    524 Fadenführer
    525 Fadenführer

Claims (32)

1. Friktionsfalschdraller zum Falschzwirnen synthetischer Fäden zwischen zwei rotierenden Scheiben mit parallelen oder leicht verschränkten Achsen, die den Faden im Zwirn­ bereich zwischen ihren Stirnseiten einklemmen, wobei zumindest eine der Scheiben gegenüber ihrer Welle kardanisch gelagert ist, oder aus einem flexiblen, biegeweichen Material besteht und im Zwirnbereich auf der Mittelsenkrechten zwischen den Scheibenmittelpunkten durch eine Andrückeinrichtung gegen den Faden und die andere Scheibe gedrückt wird und wobei der Faden den Zwirnspalt im wesentlichen auf der Mittelsenkrechten zwischen den beiden Scheibenmittelpunkten durchläuft, mit dem Kennzeichen:
Die Andrückrichtung (10) befindet sich wahlweise auf der Mittelsenkrechten oberhalb oder unterhalb der den Scheiben (1, 2) gemeinsamen Axialebene;
die Drehrichtung (23) und die Position der Scheiben (1, 2) bleibt unverändert, (Fig. 6a, Fig. 7, Fig. 3a, Fig. 22a).
2. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1, mit dem Kennzeichen:
Die Andrückeinrichtung (10) ist auf der Mittelsenkrechten zwischen den beiden Scheibenmittelpunkten aus einem Bereich oberhalb in einen Bereich unterhalb der den Scheiben (1, 2) gemeinsamen Axialebene bewegbar bzw. umgekehrt (Fig. 6a, Fig. 7).
3. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1, mit dem Kennzeichen:
Die Scheiben (1, 2) sind an einem Ende jeweils eines Schwenkhebels (40, 41) gelagert;
Die Schwenkhebel (40, 41) sind um eine zum Zwirnbereich bzw. zur Andrückeinrichtung (10) koaxiale Achse (39) derart schwenkbar, daß die Scheibenachsen (3, 4) auf zum Fadenlauf (14) jeweils senkrechten gemeinsamen Axialebenen wahlweise oberhalb oder unterhalb des Zwirnbereichs positionierbar sind (Fig. 3a, Fig. 4, Fig. 22a).
4. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1, mit dem Kennzeichen:
Es sind auf der Rückseite der kardanisch gelagerten bzw. biegeweichen Scheibe (2) zwei Andrückeinrichtungen (10) jeweils oberhalb und unterhalb der gemeinsamen Scheiben­ axialebene vorgesehen, welche auf die Rückseite der Scheibe (2) einwirken und wahlweise oder - zur Herstellung von Effektgarnen - durch eine Steuereinrichtung periodisch oder unperiodisch wechselweise in Betrieb setzbar sind.
5. Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, mit dem Kennzeichen:
Bei unveränderter Drehrichtung (23) ist die axiale Relativlage der Scheiben (1, 2) derart veränderbar, daß die Scheiben (1, 2) in der einen Position den Klemmspalt mit ihrer Vorderseite und in der anderen Position mit ihrer Rückseite bilden.
6. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 5, mit dem Kennzeichen:
Beide Friktionsscheiben (2.1, 2.2) sind aus einem biegeweichen Material hergestellt und werden durch koaxiale Andrück­ einrichtungen (10, 10′) jeweils von ihrer Rückseite her gegeneinander gedrückt;
die Scheiben (2.1, 2.2) sind in Wirkrichtung der Andrück­ einrichtungen (10, 10′) vertauschbar (Fig. 27-28).
7. Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, mit dem Kennzeichen:
Bei unveränderter axialer Position sind die Scheiben (1, 2) in ihrer Stellung zum Fadenlauf (14) derart vertauschbar, daß die zunächst rechts angeordnete Scheibe links vom Fadenlauf (14) und die zunächst links angeordnete Scheibe rechts vom Fadenlauf (14) positionierbar ist bzw. umgekehrt ist;
mit der Änderung der Position der Scheiben (1, 2) die Drehrichtung (23; 520, 522) jeder Scheibe veränderbar; die Andrückeinrichtung (10, 503) mit dem Zwirnbereich bleibt stationär (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b, Fig. 23-26).
8. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 7, mit dem Kennzeichen:
Die Lagerungen (511) der Friktionsscheiben (1, 2) sind in einer Ebene senkrecht zum Fadenlauf (14) in Geradführungen (513, 514) bewegbar (Fig. 23-26).
9. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 7, mit dem Kennzeichen:
Jede der beiden Scheiben (1, 2) wird durch je einen Wirtel (509, 510) angetrieben, wobei die Wirtel (509, 510) an unter­ schiedlichen Seiten eines Tangentialriemens (519) anliegen;
durch Änderung der Position der Scheiben (1, 2) wird auch die Anlageseite des Tangentialriemens (519) an den Wirteln (509, 510) verändert (Fig. 23-26).
10. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 7, mit dem Kennzeichen:
Die Scheiben (1, 2) sind in den Endpunkten jeweils eines Schwenkhebels (40, 41) gelagert, wobei die Schwenkhebel (40, 41) um eine zum Zwirnbereich konzentrische Schwenkachse (39) derart schwenkbar sind, daß die Positionen der Scheiben (1, 2) links und rechts vom Fadenlauf (14) vertauschbar sind (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b)
11. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 10, mit dem Kennzeichen:
Die Schwenkachse (39) liegt konzentrisch zur Andrückein­ richtung (10) vor (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b).
12. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 7 bis 11, mit dem Kennzeichen:
Der Friktionsfalschdraller weist einen Hauptantriebswirtel (44) mit im wesentlichen senkrechter Drehachse auf, der in der einen Arbeitsstellung von vorn und in der anderen Arbeits­ stellung von hinten gegen den in gleichbleibender Richtung umlaufenden Tangentialriemen (45) anliegt (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b).
13. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 12, mit dem Kennzeichen:
Der Friktionsfalschdraller ist durch einen in einer Texturier­ maschine umlaufenden, endlosen Tangentialriemen (45) mittels eines parallel zum Fadenlauf (14) ausgerichteten Hauptwirtels (44) antreibbar;
das Lagergehäuse (46; 446) für die Hauptwirtellagerung ist unabhängig vom Gestell (38; 438) des Friktionsfalschdrallers im wesentlichen senkrecht zum Fadenlauf (14) bewegbar und in zumindest zwei Endstellungen derart positionierbar, daß der Hauptwirtel (44) ohne Änderung des Fadenlaufs (14) auf die Vorderseite oder die Rückseite des Tangentialriemens (45) anpreßbar ist (Fig. 3/3b, Fig. 4, Fig. 21, Fig. 22a/22b).
14. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 12 oder 13, mit dem Kennzeichen:
Die auf beiden Seiten des Fadenlaufs (14) positionierbaren Scheiben (1, 2) sind durch zwei mit ihnen koaxial verbundene Riemenscheiben (50, 52) antreibbar;
die Riemenscheiben (50, 52) liegen in Tangential­ ebenen des Hauptwirtels (44) und werden von den Endschlaufen eines endlosen Treibriemens (48) mit einem Umschlingungs­ winkel von ca. 180° umschlungen,
während die beiden Riementrume (49, 51) jeweils eine mit dem Hauptwirtel (44) drehfest verbundene Umlenkrolle (47) und eine frei drehbare Spannrolle (53) mit einem Umschlingungs­ winkel von ca. 180° umschlingen;
das Lagergehäuse (46; 446) für die Hauptwirtellagerung und die damit verbundene Umlenkrolle (47) und das Lagergehäuse (54; 454) für die Spannrolle (53) sind unabhängig voneinander im wesentlichen senkrecht zum Fadenlauf (14) bewegbar und in zumindest zwei Endstellungen positionierbar (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 21, Fig. 22a/22b).
15. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 14, mit dem Kennzeichen:
Das Lagergehäuse (46) für den Hauptwirtel (44) liegt in Richtung auf den Fadenlauf (14) gegen einen einstellbaren Anschlag (67, 69; 467, 469) federnd an und ist in wenigstens zwei Endstellungen (68, 70; 468, 470) positionierbar (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b).
16. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 14 oder 15, mit dem Kennzeichen:
Das Lagergehäuse (54, 454) der als Umlenkrolle ausgebildeten Spannrolle (53) wird durch Kraftgeber bzw. Federn, (55; 477) in Spannposition gehalten (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 21, Fig. 22a/22b).
17. Friktionsfalschdraller nach einem der Ansprüche 14 bis 16, mit dem Kennzeichen:
Die Aufhängung der Federn (55, 62) für die Lager­ gehäuse (54, 46) ist in dem Gestell (38, 438) des Friktionsfalschdrallers in wenigstens zwei Endpositionen (71, 72; 60, 61) festlegbar (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b).
18. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 14 bis 17, mit dem Kennzeichen:
Das Lagergehäuse (46) für den Hauptwirtel (44) und/oder die Umlenkrolle (47) sind am freien Ende einer im Gestell (38) des Friktionsfalschdrallers fest eingespannten Parallelfeder (62), vorzugsweise einer gemeinsamen in ihrem mittleren Bereich (478) fest im Gestell (438) des Friktionsfalschdrallers eingespannten Parallelfeder (479) befestigt (Fig. 3a/3b, Fig. 4, Fig. 22a/22b).
19. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 18, mit dem Kennzeichen:
Die Aufhängung (478) der Parallelfeder (479) ist in wenigstens zwei Endstellungen (480, 481) positionierbar (Fig. 22a/22b).
20. Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, mit dem Kennzeichen:
Der Friktionsfalschdraller ist durch einen in Maschinenlängs­ richtung umlaufenden Tangentialriemen (45) und einen mit den Wellen (3, 4) der Scheiben (1, 2) getrieblich verbundenen, am Gestell (38) des Friktionsfalschdrallers gelagerten Hauptwirtel (44) treibbar;
Der Hauptwirtel (44) ist mit seiner Achse senkrecht zu der den Scheibenachsen gemeinsamen Axialebene (259) gelagert und wird von dieser Axialebene etwa hälftig geteilt;
der Friktionsfalschdraller ist um eine in der Axialebene (259) liegende Schwenkachse (Bolzen 260) um einen Winkel von 180° verschwenkbar;
Der Tangentialriemen (45) liegt auf der von dem Friktions­ falschdraller abgewandten Seite an dem Hauptwirtel (44) an (Fig. 9a/9b, 10).
21. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 20, mit dem Kennzeichen:
Die Schwenkachse des Friktionsfalschdrallers halbiert und schneidet die Achse des Hauptwirtels (44) (Fig. 9a/9b, 10).
22. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 20 oder 21, mit dem Kennzeichen:
Die zur Hauptwirtelachse senkrechte Schwenkachse liegt in der den Rotationsachsen der beiden Scheiben (1, 2) gemeinsamen Ebene (259), (Fig. 9a/9b, 10).
23. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 20 bis 22, mit dem Kennzeichen:
Die Rotationsachsen (3, 4) der beiden Scheiben (1, 2) liegen parallel zum Lauf des Tangentialriemens (45), (Fig. 9a/9b, 10).
24. Friktionsfalschdraller zum Falschzwirnen synthetischer Fäden zwischen zwei rotierenden Scheiben mit parallelen oder leicht verschränkten Achsen, die den Faden im Zwirn­ bereich zwischen ihren Stirnseiten einklemmen, wobei zumindest eine der Scheiben gegenüber ihrer Welle kardanisch gelagert ist oder aus einem flexiblen, biegeweichen Material besteht und im Zwirnbereich auf der Mittelsenkrechten zwischen den Scheibenmittelpunkten durch eine Andrückeinrichtung gegen den Faden und die andere Scheibe gedrückt wird und wobei der Fadenlauf im wesentlichen parallel zur Verbindungslinie durch die Scheibenmittelpunkte liegt und die Scheiben gleichsinnig antreibbar sind, mit dem Kennzeichen:
Zur S-Z-Umstellung ist die Drehrichtung (306, 307) umkehrbar und der Zwirnbereich mit dem Fadenlauf (14, 311) von einem Bereich links von der Verbindungslinie durch die Scheibenmittelpunkte in einen Bereich rechts davon bzw. umgekehrt verlegbar (Fig. 6b, Fig. 12-13).
25. Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 24, mit dem Kennzeichen:
Die axiale Relativlage der Scheiben (1, 2) ist derart vertauschbar, daß der Klemmspalt in der einen Lage zwischen den Vorderseiten und in der anderen Lage zwischen den Rückseiten der Scheiben (1, 2) gebildet wird.
26. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 25, mit dem Kennzeichen:
Beide Friktionsscheiben (2.1, 2.2) sind aus einem biegeweichen Material hergestellt und werden durch koaxiale Andrück­ einrichtungen (10, 10′) jeweils von ihrer Rückseite her gegen­ einander gedrückt;
die Scheiben (2.1, 2.2) sind in Wirkrichtung der Andrückeinrichtungen (10, 10′) vertauschbar.
27. Friktionsfalschdraller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 24, mit dem Kennzeichen:
Ohne Änderung der Axialposition ist die Position der Scheiben (1, 2) zwischen einer ersten Position oberhalb des Zwirnbereichs in eine zweite Position unterhalb des Zwirnbereichs vertauschbar, (Fig. 14-17).
28. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 27, mit dem Kennzeichen:
Die Antriebswellen (330, 331) der beiden Scheiben (1, 2) sind auf einer gemeinsamen Tragplatte (334) gelagert; die Tragplatte (334) ist zur Verstellung der Zwirneinrichtung auf einem am Maschinengestell der Texturiermaschine befestigten Drehzapfen (335) schwenkbar, vorzugsweise um 180° schwenkbar, angeordnet (Fig. 14-17).
29. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 27 und 28, mit dem Kennzeichen:
Auf den Antriebswellen (330, 331) der beiden Scheiben (1, 2) sind Riemenscheiben (336, 337) drehfest angeordnet, welche von einem im wesentlichen formschlüssigen Kraftübertragungs­ mittel (Zahnriemen 343) umschlungen und antreibbar sind, (Fig. 14-17).
30. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 27 bis 29, mit dem Kennzeichen:
Die auskragenden Enden der Antriebswellen (330, 331) der beiden Scheiben (1, 2) sind als Antriebswirtel (338, 339) ausgebildet, von denen - abhängig von der momentanen Arbeits­ stellung der Tragplatte (334) - der eine oder der andere an einem umlaufenden, endlosen Tangentialriemen (340) anliegt, (Fig. 14-17).
31. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 27 bis 30, mit dem Kennzeichen:
Die Lagerungen (332, 333) der Antriebswellen (330, 331) der Scheiben (1, 2) sind auf der Tragplatte (334) in Führungen einstellbar und feststellbar;
zum Spannen des Kraftübertragungsmittels (343) ist auf der Tragplatte (334) eine Spannrolle (344) senkrecht zur Umlaufrichtung des Kraftübertragungsmittels (343) verschiebbar befestigt, (Fig. 17).
32. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 27 bis 31, mit dem Kennzeichen:
Die Andrückeinrichtung (322) ist an einer am Maschinenrahmen der Texturiermaschine befestigten Trageinrichtung (347) symmetrisch zu den Scheiben (1, 2) im Bereich des zwischen den sich überlappenden Scheiben (1, 2) sich bildenden Zwickels in Kontakt mit der Rückseite der biegeweichen Scheibe (2) befestigt und bleibt bei der Positionsvertauschung der Scheiben (1, 2) ortsfest angeordnet, (Fig. 14-17).
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