DE445495C - Drehstuhlweiche fuer Rillenschienen - Google Patents

Drehstuhlweiche fuer Rillenschienen

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DE445495C
DE445495C DEH105664D DEH0105664D DE445495C DE 445495 C DE445495 C DE 445495C DE H105664 D DEH105664 D DE H105664D DE H0105664 D DEH0105664 D DE H0105664D DE 445495 C DE445495 C DE 445495C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Drehstuhlweiche für Rillenschienen. Bei Drehstuhlweichen für Rillenschienen hat man in neuer Zeit mit gutem Erfolg Zungen benutzt, welche an der Wurzel einen breiten Drehzapfen mit kreisbogenförmiger Begrenzung besitzen, der auf der Seite nach der Fahrschiene hin bis zur Fahrkante dieser Schiene und auf der Seite nach der Zwangsschiene hin bis über die Fahrrille hinaus reicht, so daB eine ausgedehnte Auflagerfläche für den Zapfen erreicht und dadurch die Abnutzung vermindert wird.
  • Um bei Weichenzungen mit derartig geformten Zungenwurzeln die Haltbarkeit der Weiche weiter zu steigern, ohne daß die Herstellungskosten in unerwünschter Weise erhöht werden, wird gemäß vorliegender Erfindung die Weichenzunge, in welche in bekannter Weise die Fahrrille auf der Seite nach der Zwangsschiene hin eingeschnitten ist, bis über die Stoßfuge hinaus in der Weise verlängert, daß die Verlängerung bis zur Schienenoberkante höchgeführt ist und zusammen mit dem sich daran anschließenden Teil der Zungenwurzel den ganzen über die Spurrille hinausragenden Ausschnitt der Zwangsschiene ausfüllt. Man erhält auf diese Weise einen sehr einfach gestalteten Zungenkörper, welcher in den über die Fahrrille hinausragenden Ausschnitt der Zwangsschiene frei eingesetzt werden kann, und der in bequemer Weise durch ein Keilstück o. dgl. gegen Abheben von der Zungenauflage gesichert werden kann.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Die Weichenzunge ist als Ganzes mit a bezeichnet, dieselbe ruht in üblicher Weise auf einer Gußunterlage b auf und ist nach der Darstellung der Zeichnung mit einem Ringzapfen c versehen, welcher in eine entsprechende Ringnut der Gußunterlage eingreift (s. Abb.2, Schnitt II-II). Die Weichenzunge ist abweichend von gegenwärtig üblichen Konstruktionen mit einer rückwärtigen Verlängerung d versehen, welche nach oben hin bis zur Schienenoberkante in die Höhe geführt ist, wie besonders aus Abb. 3, Schnitt III-III, ersichtlich ist. Dieser bis zur Schienenoberkante heraufgeführte rückwärtige Ansatz bildet zugleich mit dem anschließenden Teil der Zungenwurzel den Verschluß des Ausschnitts in der Zwangsschiene e, der zur Verbreiterung der Zungenauflagerfläche in dieser vorgesehen ist. Die Feststellung der Zunge gegen Abheben von der Gußunterlage b erfolgt durch einen Keil f in bekannter Ausführung. Nach der Seite der Zungenspitze hin ist, der Rillenboden der durchgehenden Fahrschiene im Anschluß an die Zungenwurzel noch auf einer gewissen Strecke, wie bei g angedeutet ist, stehengelassen, so daß die Zunge daran ein Widerlager findet und die Sicherung der Zunge gegen Verschiebung in der Richtung nach der Zungenspitze hin, die ohnehin durch den Ringzapfen c erfolgt, noch durch beiderseitige Anschlagflächen für die gewölbten Abschnitte der Zungenwurzel verstärkt wird (s. Abb. ¢, Schnitt IV-IV).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Drehstuhlweiche für Rillenschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Zwangsschiene hin über die Spurrille hinausragende und in die Zwangsschiene eingreifende Zungenwurzel, in welche die Fahrrille eingeschnitten ist, mit einem über die Stoßstelle hinausragenden, bis zur Schienenoberkante hochgeführten Ansatz versehen ist, welcher zusammen mit dem anschließenden Teil der Zungenwurzel den Ausschnitt in der Zwangsschiene voll, d. h. bis zur Schienenoberkante, ausfüllt.
  2. 2. Drehstuhlweiche nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen-Wurzel mit ihren nach der Zungenspitze hin gekehrten seitlichen Wölbungen sich beiderseitig gegen vorgelagerte Schienenwiderlager stützt.
DEH105664D 1926-03-06 1926-03-06 Drehstuhlweiche fuer Rillenschienen Expired DE445495C (de)

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