DE444888C - Federnde Vorderradanordnung fuer Motorraeder - Google Patents

Federnde Vorderradanordnung fuer Motorraeder

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DE444888C
DE444888C DEW71600D DEW0071600D DE444888C DE 444888 C DE444888 C DE 444888C DE W71600 D DEW71600 D DE W71600D DE W0071600 D DEW0071600 D DE W0071600D DE 444888 C DE444888 C DE 444888C
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DE
Germany
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front wheel
motorcycles
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ball
wheel
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DEW71600D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/12Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg
    • B62K25/22Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg with more than one arm on each fork leg
    • B62K25/24Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg with more than one arm on each fork leg for front wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2201/00Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/06Leaf springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Federnde Vorderradanordnung für Motorräder. Die Priorität der Anmeldung in England vom 30. Januar 1925 ist in Anspruch genommen. Die Erfindung bezieht sich auf eine federnde Vorderradanordnung für Motorräder mit-einem Vorderrad, welches auf einer mit zwei seitlichen, am unteren Teil des Motorradrahmens angelenkten Armen fest verbundenen, nicht aaslenkbaren, in der Mitte als Kugel ausgebildeten Radachse schwenkbar gelagert ist. Die nach oben führende Lenkgabel wird von Federn beeinflußt.
  • Das Eigentümliche vorliegender Erfindung besteht nun darin, daß diese obenerwähnte Kugel in Pfannen ruht, deren in der Radnabe gelagertes Gehäuse an der Lenkgabel abgestützt ist, die unter Zwischenschaltung eines horizontalen Querstückes mit zwei am oberen Teil des Motorradrahmens befestigten Blattfederstapeln in Verbindung steht. Dadurch wird eine allgemeine Bewegungsmöglichkeit für das Vorderrad gegeben, und die Steuerbewegung der Räder wird durch die relative Bewegung von Kugel bzw. Kugellagergliedern hervorgerufen, wodurch alle Seitenbewegungen bzw. Kantungen der Maschinen möglich werden.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Motorrades, Abb.2 eine Oberansicht desselben, Abb. 3 einen Schnitt durch das vordere Radlager, Abb.4 einen Schnitt durch die Lenkeinrichtung, Abb. 5 einen Einzelteil der Lenkeinrichtung mit der Lenkstange, Abb. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. i.
  • Das Gestell besitzt zwei seitliche Rohre i am Oberteil, welche vorn mit einer Verbindungsmuffe 2 zusammenhängen, die ein Glied 3 trägt, in dem die Lenkstange 4 gelagert ist. Das entgegengesetzte hintere Ende der Rohre i trägt die Muffen 52, in welchen die hintere Radachse 5 ruht. An den Rohren i sind ferner Verbindungsmuffen 6 angebracht, deren nach unten ragende Teile mit den seitlichen Stützen 7 in Verbindung stehen. Untereinander sind diese Muffen 6 durch ein Querrohr 8 verbunden. Der Sattel ist entweder an diesem Rohr 8 angebracht, oder die Rohre i können auch den Sattel in irgendeiner passenden Weise tragen.
  • Der mehr dem Boden zugekehrte Gestellteil besteht aus zweiSätzen in senkrechterRichtung voneinander getrennter Rohre, von denen jeder Satz die Rohre g und io aufweist, die sich von der Muffe, welche die Hinterachse 5 trägt, aus zu der Muffe 2, welche die Lenkstange trägt, erstrecken.
  • Die Rohre, welche die oberen Glieder mit dem unteren Gestellteil verbinden, sind mit den Muffen durch Zusammenwalzen, Verlöten, Verzapfen oder in irgendeiner sonstigen passenden Weise verbunden.
  • Die Stützen 7 liegen an den unteren Enden in Muffen ii, die mit den wagerecht verlaufenden Rohren g verbunden sind, und kurze senkrechte Rohrstücke i2 stellen die Verbindung zwischen den Muffen ii und 13 her, die ihrerseits an den Rohren iö angebracht sind. Die Rohre io der untersten Glieder sind durch ein Querrohr 14 miteinander verbunden.
  • Die Rohre g und io der unteren Glieder sind von ihren hinteren Enden gegen das Verbindungsstück mit den Pfeilerstützen nach außen gezogen, von wo aus die beiden Rohre auf eine gewisse Strecke parallel zueinander verlaufen und hernach gebogen sind und nach oben gewendet zur Muffe 2 führen. Versteifungsglieder 15 (Abb. i und 6) liegen zwischen den Rohren g und io an der Biegungsstelle und sind durch Walzen, Verlöten oder Verschweißen oder in anderer Weise mit den Rohrteilen verbunden.
  • Die Versteifungsglieder 15 besitzen Muffen 16, in welchen ein Querrohr 17 lagert. An jedem Ende der Röhre 17 ist ein Innenlager 18 angebracht für ein inneres Rohr ig mit an beiden Seiten konisch zulaufenden Enden.
  • An den Enden des Rohrs ig sind in U-Form gebogene Verbindungsstücke 2o angebracht. Jedes Verbindungsstück 2o trägt zwei Rohre 21, die durch eine Verbindungsmuffe 22 das Lager für die Achse des Vorderrades tragen. Die Verbindungsstücke 20 sind auf dem Rohr ig in ihrer Lage mittels einer durchgehenden Stange 47 gesichert.
  • Statt U-förmiger Schleifen kann man auch geschlossene Formen oder in manchen Fällen auch zwei senkrecht in gewisser Entfernung voneinander verlaufende Rohre nach Art von Muffen verwenden.
  • Die Achse 23 für das Vorderrad trägt in der Mitte eine Kugel 24, welche in Pfannen 48, 49 ruht, die ihrerseits in einem Gehäuse 25 gelagert sind, dessen beide Hälften in irgendeiner passenden Weise miteinander verbunden sind und wagerecht verlaufen. Das Gehäuse 25 besitzt seitlich nach außen sich erweiternde Öffnungen 26, um damit die notwendigen Bewegungen für das Rad in bezug auf die Achse zu erlauben, wenn gelenkt werden soll.
  • Von den Pfannen 48, 49, die vorzugsweise aus Phosphorbronze bestehen, liegt die untere Pfanne nachgiebig auf einer sternartig geformten Feder 5o auf. Die Achse 23 ist in ihrer Lage mit Hilfe eines durchgehenden Bolzens 51 gesichert.
  • Auf dem Gehäuse 25 ist unter Zwischenschaltung von Kugellagern 28 die Radnabe 27 gelagert, wobei Schutzringe 29 die Kugellager 28 in ihrer bestimmten Lage sichern.
  • Die unteren Enden der Gabel 30 für das Vorderrad sind fest mit dem Gehäuse 25 durch Zapfen verbunden. Die Gabel besteht aus zwei Rohren, die in einem gewissen Abstande voneinander verlaufen und an jeder Seite des Rades angebracht sind. Sie laufen an ihrem oberen Ende in einem Kopfstück 31 zusammen. Das Kopfstück 31 (Abb. 4) trägt einen Zapfen 32, der in einem doppelarmigen Glied 33 zwischen Kugellagern 34 gelagert ist.
  • Der Lenkstangenschaft 35 (Abb. 5) für die Lenkstange 4 ist ebenfalls auf Kugellagern 36 im Verbindungsglied 3 gelagert, welches in Zapfen 37 ausläuft, die ihrerseits in Lagern 38 stecken, welche von den Verbindungsmuffen 2 getragen sind.
  • An dem Lenkstangenschaft 35 ist ein Querstück mit den beiden Armen 39 und 4o angebracht, die durch Stangen 41 und 42 mit dem Kopfstück 31 verbunden sind. Hierbei dienen Muffen 43, 44 zur Befestigung der Stangen an den Armen des Querstückes.
  • An den Verbindungsmuffen 2 sind die hinteren Enden zweier Blattfederstapel 45, 46 angebracht (Abb. i und 2), deren vordere Enden durch Umbiegungen 46 mit den Armen des horizontalen Querstückes 33 verbunden sind, wie aus Abb. 4 zu ersehen ist.
  • Der Brennstoffbehälter kann im Rahmen untergebracht werden und ist in geeigneter Weise mit den oberen Teilen desselben verbunden, während der Motor, wenn er nur einzylindrig ist, mit der Achse des Zylinders mehr oder weniger wagerecht liegen kann.
  • Hat man einen zweizylindrigen Motor, dann sind die Achsen der Zylinder symmetrisch zur Wagerechten angeordnet. Die Kraft kann vom Motor durch irgendeine mechanische Übertragung bekannter Art weitergeleitet werden. Das Hinterrad wird vorzugsweise durch eine Kette angetrieben.
  • Aus dieser Einrichtung kann man erkennen, daß die Bewegung der Lenkstange durch die Stangen 41 und 4a auf die Stützgabeln 30 übertragen wird. Da letztere fest mit dem Gehäuse 25 verbunden sind, folgt das Vorderrad den Bewegungen der Lenkstange.
  • Durch diese Vorderradanordnung können Vibrationen auf Grund von Unebenheiten der Straßen wirkungsvoll abgeschwächt werden. Auch wird das Radschleudern bei hohen Geschwindigkeiten vermieden. Das Motorradgestell ist insbesondere für hohe Geschwindigkeiten geeignet, da der Sattel und der Schwerpunkt der Maschine sehr tief gelagert sind und die Verdoppelung und Anordnung der Rahmenrohre dem Gestell eine außerordentliche Festigkeit bei geringem Gewicht verleihen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ' Federnde Vorderradanordnung für Motorräder mit einem Vorderrad, welches auf einer mit zwei seitlichen, am unteren Teil des Motorradrahmens angelenkten Armen fest verbundenen, nicht auslenkbaren, in der Mitte als Kugel ausgebildeten Radachse schwenkbar gelagert ist, während die nach oben führende Lenkgabel von Federn beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (a4) in Pfannen (48, 49) ruht, deren in der Radnabe gelagertes Gehäuse (25) an der Lenkgabel (30) abgestützt ist, die unter Zwischenschaltung eines horizontalen Querstückes (33) mit zwei am oberen Teil des Motorradrahmens befestigten Blattfederstapeln (45, 46) in Verbindung steht.
DEW71600D Federnde Vorderradanordnung fuer Motorraeder Expired DE444888C (de)

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DE (1) DE444888C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4082307A (en) * 1975-12-08 1978-04-04 Robert John Tait Motorcycle suspension
US8181981B2 (en) 2008-02-26 2012-05-22 Stenberg Eric E Variable geometry cycle frame

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4082307A (en) * 1975-12-08 1978-04-04 Robert John Tait Motorcycle suspension
US8181981B2 (en) 2008-02-26 2012-05-22 Stenberg Eric E Variable geometry cycle frame

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