DE444433C - Herstellung lichtechten Lithopons bzw. lichtechten Zinksulfids - Google Patents

Herstellung lichtechten Lithopons bzw. lichtechten Zinksulfids

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DE444433C
DE444433C DEM92111D DEM0092111D DE444433C DE 444433 C DE444433 C DE 444433C DE M92111 D DEM92111 D DE M92111D DE M0092111 D DEM0092111 D DE M0092111D DE 444433 C DE444433 C DE 444433C
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barium
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/04Compounds of zinc
    • C09C1/06Lithopone

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

  • Herstellung lichtechten Lithopons bzw. lichtechten Zinksulfids. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Zinksulfid und Lithopon, bei dem es in einfacher Weise stets mit Sicherheit gelingt, lichtechte Erzeugnisse zu erhalten. Zur -#.usfü,1irung des Verfahrens wird die gefällte Rohfarbe vor dem üblichen Glühen und Abschrekken vor oder nach dem Trocknen zunächst mit einer geringen Menge eines löslichen Thiosulfats, Polythionats, Sulfits, Bisulfits, Hydrosulfats o. dgl. und einer geringen Menge eines Ammoniumsalzes oder einer der genannten beiden Stoffarten versetzt. Hierauf folgt eine Behandlung mit einer schwefelfreien säurebindenden Verbindung, z. B. einem Metalloxyd, -hydroxyd, -carbonat o. dgl., wie Bariumhydroxyd, Bariumcarbonat, Natriumcarbonat usw., und schließlich ein mehr oder weniger kräftiges Auswaschen des Pigments. Die weitere Behandlung des Farbstoffes erfolgt in üblicher Weise.
  • Die s@chwefelhaltigen sowie auch die säurebindenden Stoffe kann man entweder direkt zu dem fertigen Rohfarbstoff in nassem oder trockenem Zustande zusetzen oder einer der Fällungsflüssigkeiten (der Sulfidlauge oder der Zinklösung) vor der Fällung zugeben. Im letzteren Falle nimmt der ausfallende Farbstoff z. B. infolge Adsorption ausreichende Mengen von diesen Stoffen auf. Man erhält in dieser Weise nach dem Glühen und Abschrecken mit voller Sicherheit lichtechte Produkte. Der Gründlichkeit des Aaswaschens des so vorbehandelten bzw. so gefällten Rohfarbstoffes kommt keine entscheidende Bedeutung mehr zu. Auch wenn man nicht so weit auswäscht, daß das letzte Waschwasser und der Niederschlag Phenolph-Chalein nicht mehr röten, wird trotzdem ein vollkommen lichtechtes Erzeugnis erhalten. Es ist zweckmäßig, die Fällung in nur schwach alkalischer Lösung vorzunehmen, wodurch ein doppelter Vorteil erzielt wird: einmal bessere Ausnutzung der Ausgangsstoffe und zweitens leichteres Auswaschen.
  • Zur Ausführung des Verfahrens setzt man z. B. eine geeignete Menge Natriumthiosulfat und Ammoniumsulfat dem in üblicher Weise hergestellten Rohfarbstoff zu und läßt ihn dann in überschüssiger, etwa iprozentiger Barythydratlösung unter häufigem Schütteln eine Zeitlang stehen, filtriert dann ab, wäscht aus, trocknet, glüht und schreckt ab. Oder man setzt zu dem angeglühten, in üblicher Weise hergestellten Rohfarbstoff, nachdem er mit etwas Thosulfat und etwas Ammoniumsalz vermischt worden ist, etwa 5 Prozent festes, in Wasser aufgeschlemmtes Bariumcarbonat hinzu, läßt einige Zeit unter Schütteln stehen, filtriert ab, glüht und behandelt wieder in der üblichen Weise. Statt fertiges Barium.carbonat anzuwenden, kann man den Rohfarbstoff auch mit Barvtwasser übergießen und dann Kohlensäure in die Aufschwemmung einleiten, oder man setzt eine wässerige Lösung eines beliebigen löslichen Barium.salzes., z. B. Bari.umchloridlösung, zu dem Rohfarbstoff und fällt mit Sodalö.sung das Barium.carbonat aus. Auch N:atriumcarbonat allein kann man als säurebindendes Mittel anwenden. Jedoch darf man hierbei eine gewisse Mindes:fkonzentra-
    tion der Sodalösung, die bei etwa io Prozent
    Na@C03 liegt, nicht unterschreiten, um ein
    lic&echtes Erzeugnis zu erhalten. Es beruht
    dies darauf, daß nur bei genügend hoher Kon-
    zentration der Sodalösung zwischen dem 1Va-
    triumcarbonat und dem Bariumsulfat des
    Li;thoponrohfaxbstoffes eine Wechselumsetzung
    unter Bildung von Bariumcarbonat und
    Natriumsulfat stattfindet. Das eigentlich wirk-
    same Agens stellt dann auch bei dieser Ar-
    beitsweise das Barivmcarbo@nat dar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Herstellung lichtechten Lithoponn,s bzw. lichtechten dadurch gekenm.- zeichnet, daß vor dem üblichen Glühen und Abschrecken der ge£älite -Ro,h£arbstoff vor
    oder nach dem Trocknem) zunächst mit einer geringen Menge eins löslichen Thiosulfats, Polythionats, Sulfits, Bisulfits, Hydrostilfits o. dgl. und einer geringen Menge eines Ammoniumsalzes- oder einer der genannten, beiden Stoffarten versehen oder damit behandelt, sodann mit einer schwefelfreien säurebindenden Verbindung, z. B. einem Metalloxyd, -hydroxyd, Carbonat o-, dgl., wie Bariumhydroxyd, Bari:umcarbonat, Natriumcaxbonat usw., versehen oder damit behandelt und schließlich mehr oder weniger gründlich ausgewaschen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch i genannten Zusatzstoffe den zur Herstellung der Rohfarbstoffe dienenden Lösungen zugegeben werden.
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