DE444412C - Antrieb fuer Speisepumpen von Fahrzeugkesseln, wie Lokomotivkesseln u. dgl. - Google Patents

Antrieb fuer Speisepumpen von Fahrzeugkesseln, wie Lokomotivkesseln u. dgl.

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Publication number
DE444412C
DE444412C DESCH71146D DESC071146D DE444412C DE 444412 C DE444412 C DE 444412C DE SCH71146 D DESCH71146 D DE SCH71146D DE SC071146 D DESC071146 D DE SC071146D DE 444412 C DE444412 C DE 444412C
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DE
Germany
Prior art keywords
drive
vehicle
boilers
locomotive
axle
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Expired
Application number
DESCH71146D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wempe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Antrieb für Speisepumpen von Fahrzeugkesseln, wie Lokomotivkesseln u. dgl. Die Erfindung betrifft einen Antrieb von Speisepumpen für Fahrzeugkessel, wie Kessel von Lokomotiven, Lokomobilen, Dampfwagen, Dampfpflügen u. dgl., von einer umlaufenden Achse des Fahrzeuges aus.
  • Bei Lokomotivkesseln ist es bekannt, die Speisepumpe von dem Fahrgetriebe bzw. dem Steuerungsgetriebe der Lokomotive durch Vermittlung eines Exzenters bzw. eines Schwinghebels anzutreiben. Hierbei ist die Hubzahl der Pumpe gleich der Drehzahl der Treibachsen der Lokomotive. Bei modernen Schnellzuglokomotiven beträgt nun die Drehzahl der Treibachsen bis 300 und mehr in der Minute. Bei Speisepumpen, die vorgewärmtes Wasser bei 300 und mehr Hüben in der Minute ansaugen sollen, ergeben sich aber betriebliche Schwierigkeiten, welche der Einführung derartiger Pumpen in die Praxis bisher im Wege standen.
  • Die angegebenen Übelstände werden durch den Antrieb gemäß der Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Drehung der Fahrzeugachse durch ein den gegenseitigen Bewegungen von ungefederter Achse und federnd gelagerter Pumpe Rechnung tragendes Ausgleichsgetriebe auf eine Zwischenwelle(Blindwelle) übertragen wird, von der aus der Antrieb der Pumpe durch ein Untersetzungsgetriebe erfolgt.
  • Das Ausgleichsgetriebe besteht gemäß einer Ausführungsform der Erfindung aus Kurbelstangen, die zweckmäßig beiderseits des Fahrzeuges gegeneinander versetzt und --unter möglichst kleinem Winkel zur Wagerechten angeordnet sind und Kurbeln verbinden, welche auf der antreibenden Fahrzeugachse und der Zwischen- oder Blindwelle befestigt sind.
  • Der Antrieb nach der Erfindung bietet gegenüber den bekannten Antrieben die Gewähr für einen sicheren, wirtschaftlichen Betrieb, was insbesondere bei Verwendung von hochgespanntem Dampf ins Gewicht fällt. Bei Speisepumpen für Hochdruckkessel ist die Pumpenleistung um ein Vielfaches größer als bei Kesseln mit den bisher üblichen Betriebsdrücken. Läßt man nun, wie es zur Zeit vielfach üblich ist, den Dampfkolben der Antriebsmaschine für die Speisepumpe mit vollem Druck in einer Stufe unmittelbar auf die Kolbenstange der Speisepumpe einwirken, so wird der Dampfverbrauch der Pumpe im Verhältnis zum Gesamtdampfverbrauch der Lokomotive sehr hoch. Er beträgt für die PS-Pumpenleistung bei den bisher üblichen Betriebsdrücken etwa 3o bis 6o kg. Diese Verhältnisse gestalten sich bei Anwendung des Antriebes gemäß der Erfindung erheblich günstiger.
  • Durch die angegebene Lösung der Verringerung der Hubzahl der Pumpe im Vergleich zu der Hubzahl der Lokomotivantriebsmaschine ergeben sich ferner keine Unzuträglichkeiten für den Lokomotivbetrieb. Auch paßt sich die Anordnung nach der Erfindung an die Betriebsverhältnisse von Lokomotiven bezüglich Wartung usw. gut an. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß die Erfindung eine einfache Lösung der Aufgabe gibt, eine Bewegung zwischen der auf dem abgefederten Teil der Lokomotive angebrachten Speisepumpe mit Untersetzungsgetriebe und der außerhalb der Federung liegenden Antriebsachse zu ermöglichen. Die an den beiden Angriffspunkten der Kurbelstangen auftretenden senkrechten Bewegungen der abgefederten Lokomotivteile gegen die nicht abgefederten Teile werden nämlich dadurch ausgeglichen, daß sich die Kurbelstangen mit der Antriebsachse um die Kurbelmitte der Blind-oder Zwischenwelle bewegen können. Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Abb. z in Seitenansicht, in Abb. a in Vorderansicht auf die Speisepumpe mit Getriebe und in Abb. 3 in Rückansicht auf die Pumpe.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die am Gestell des Fahrzeuges angebrachte Speisepumpe a des Kessels b von einer Treib- oder Kuppelachse des Fahrzeuges angetrieben werden soll. Zu diesem Zweck schließen sich an die Kurbeln d der Achse c Gegenkurbeln e an, die durch Stangen f mit Kurbeln g an einer Zwischen- oder Blindwelle k verbunden sind. Auf der Welle lt sitzt ein Zähnritzel i, das in ein Stirnrad k auf einer Welle m eingreift. Am anderen Ende dieser Welle befindet sich eine Kurbel n, die mit der Kolbenstange o der Speisepumpe a verbunden ist. Auf der Zeichnung ist zum Antreiben der Speisepumpe der Kurbeltrieb nur auf einer Seite des Fahrzeuges dargestellt. Auf der anderen Seite ist die Anordnung bis zur Blindwelle 1a die gleiche, nur mit dem Unterschied, daß die Kurbeln e und g auf der einen Seite zu denen auf der anderen Seite etwas versetzt sind. Statt des Kurbeltriebes könnte man natürlich auch andere Mittel benutzen, um die Drehung einer Fahrzeugachse zum Bewegen des Speisepumpenkolbens zu benutzen. Auch kann statt eines Zahnradgetriebes ein anderes Übersetzungsgetriebe verwendet werden. Wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu erkennen ist, läßt die gewählte Anordnung eine gegenseitige Bewegung zwischen der Antriebsachse c und der am Fahrzeugrahmen gelagerten Speisepumpe a mit angebautem Getriebe zu, ohne daß der Antrieb der Speisepumpe dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANsPRÜcHE: z.. Antrieb für Speisepumpen von Fahrzeugkesseln, wie Lokomotivkesseln u. dgl., von einer umlaufenden Achse des Fahrzeuges aus, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Fahrzeugachse durch ein den gegenseitigen Bewegungen von ungefederter Achse und federnd gelagerter Pumpe Rechnung tragendes Ausgleichsgetriebe auf eine Zwischenwelle (Blindwelle) übertragen wird, von der aus der Antrieb der Pumpe durch ein Untersetzungsgetriebe erfolgt. z. Antrieb nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgetriebe aus Kurbelstangen (f) besteht, die zweckmäßig beiderseits des Fahrzeuges gegeneinander versetzt angeordnet sind und Kurbeln (e bzw. g) auf der Antriebsachse (c) bzw. der Zwischen- oder Blindwelle (k) verbinden.
DESCH71146D 1924-07-31 1924-07-31 Antrieb fuer Speisepumpen von Fahrzeugkesseln, wie Lokomotivkesseln u. dgl. Expired DE444412C (de)

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