DE444012C - Brenner zum Schneiden von Metallteilen grosser Staerke mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser - Google Patents

Brenner zum Schneiden von Metallteilen grosser Staerke mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser

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DE444012C
DE444012C DER59282D DER0059282D DE444012C DE 444012 C DE444012 C DE 444012C DE R59282 D DER59282 D DE R59282D DE R0059282 D DER0059282 D DE R0059282D DE 444012 C DE444012 C DE 444012C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating
    • F23D14/44Torches, e.g. for brazing or heating for use under water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Brenner zum Schneiden von Metallteilen großer Stärke mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser, Die Erfindung betrifft einen Brenner zum Schneiden von Metallteilen großer Stärken mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser.
  • Beim Schneiden von Metallteilen unter Wasser in -einer fortlaufenden Linie bestehen insofern gewisse Schwierigkeiten, als die zu schneidenden Metallteile, die mit Ausnahme der Schneidstelle vom Wasser bespült werden, einer stärkeren Abkühlung ausgesetzt sind, als es beim Schneiden in freier Luft der Fall ist. Es ist bekannt, bei Unterwasserschneidbrennern den Zutritt des Wassers zur Schneidstelle selbst dadurch zu verhindern, daß ein fortgesetzter. Druckluftstrom durch eine das Brennermundstück umgebende Hülle über die Schneidstelle geblasen wird. Bei den bekannten Schneidbrennern ist für, gewöhnlich die Anordnung so getroffen, daß der den eigentlichen Schneidvorgang bewerkstelligende Strahl reinen Sauerstoffs inmitten des Brennermundstücks austritt und von einer ringförmigen Heizflamme umgeben wird. Bei den bekannten Brenneranordnungen wird besonderer Wert darauf gelegt, eine innige Vermischung der die Heizflamme nährenden Gase zu erzielen, ehe das Gasgemisch an der ringförmigen Brennstelle der Heizflamme austritt.
  • Der Sauerstoffschneidbrenner nach der Erfindung, der in bekannter Weise mit einem mehrere Kammern zur Aufnahme der Heizgase und des Schneidgases enthaltenden und in einem hohlen, von Preßluft durchströmten Kopfstück eingebauten Düsenkörper versehen ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper gegenüber der Öffnung des hohlen Kopfstückes verstellbar ist und die Düsenöffnungen der die Heizgase führenden Kammern gegeneinander fest eingestellt und von dem Regelventil des Schneidgases unabhängig sind. Das Mischungsverhältnis der Heizgase ist in an sich bekannter Weise regelbar, und zwar durch Ventile eines am Ende des Handrohres angeordneten Kollektors, von dem die zudem Düsenkörper führenden Gaszuleitungen abzweigen. Die das Heizgas führende Kammer ist mit der Spitze des Düsenkörpers durch eine nur kurze Düse verbunden, in deren trichterartig erweiterten Einlauf die Düse der den Heizsauerstoff führenden Kammer mündet. In das offene Ende des von der Druckluft durchströmten Kopfstückes ist eine Düse verschiebbar und daher in bezug auf die Ausmündung des Düsenkörpers .einstellbar eingesetzt. Die durch das Brennerhandrohr verlegten Gaszuleitungen können im Kollektor über Kammern an Regelventilen angeschlossen sein, die paarweise über Sperrhähne mit den Gasanschlüssen in Verbindung stehen.
  • Mit dem Sauerstoffschneidbrenner nach der Erfindung, bei dem dem Sauerstoffstrahl eine stark oxydierende Stichflamme in der Schneidrichtung vorangeführt wird, gelingt es, den zu schneidenden Metallteil auf der erforderlichen Schmelztemperatur zu erhalten und selbst starke Metallteile unter Wasser leicht und schnell zu schneiden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Abb. x ist ein Längsschnitt durch den Schneidbrenner.
  • Abb.2 zeigt das Vorderende des Schneidbrenners mit den daran befindlichen Hähnen zum Anschließen der verschiedenen Gaszuleitungen.
  • Der eigentliche Schneidbrenner besteht aus einer neuen Kombination mehrerer Organe, von denen ein Teil im Innern eines den Brennerkopf bildenden Gehäuses a enthalten ist, das an einem der Enden des als Rohrstück 6 ausgebildeten Brennergriffes sich befindet. Das entgegengesetzte Ende dieses Griffes 6 enthält den anderen Teil der Organe und besteht aus einer Scheibe z, in welcher die Gasverteilungskanäle vorgesehen sind, die mit drei an die Gaszuleitungsrohre anscbließbare Hähne P, q, y in Verbindung stehen.
  • Das Kopfstück a ist an einem Ende offen und besitzt am entgegengesetzten Ende einen Boden a', der in der Mitte eine Öffnung aufweist, durch welche das mit Schraubengewinde versehene Ende b einer Düse b hindurchgesteckt ist. Durch Schraubenmuttern 7, die sich gegen den Boden a' festpressen lassen, läßt sich die Düse b in der gewünschten Höhe ein- und feststellen.
  • Im Innern des Düsenendes b ist ein zylindrischer Hohlraum b' vorgesehen, dessen oberer Teil mit Muttergewinde zur Aufnahme einer Spindel h ausgestattet ist. Das untere Ende dieser Spindel ist als Kegelventil ausgebildet, dessen Sitzfläche w in den Boden der Kammer b' eingefräst ist, welche über einen Kanal e' mit dem Ende des den eigentlichen Schneidsauerstoff zuführenden Rohres e verbunden ist. Von der Kammer b' geht ein Rohr n aus, welches sich an der Düse b entlang abwärts erstreckt und bis an die Düsenspitze i reicht.
  • In die Kammer b"' der Düse b mündet ein Rohr d und in den oberen Teil der darunter befindlichen Kammer b" ein Rohr f .
  • In dem offenen Ende des Kopfstückes a ist ein kegelstumpfförmiges Düsenmundstück j verschiebbar angeordnet. Die Mittel zur Erreichung der Verschiebbarkeit und Einstellung der Ausmündung der Düse j in Höhe der Austrittsöffnung der Düsenspitze i oder unter bzw. unterhalb dieser Austrittsöffnung sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Die Rohre e, d, f, c verlaufen parallel zum Griff 6 und münden an dem der Düse b entgegengesetzten Ende in die Scheibe =, welche mittels eines in das Vorderende des Griffes eingreifenden Zapfens l' mit letzterem verbunden ist. In dieser Scheibe i sind fünf radial verlaufende Kanäle 2, 2a, 2b, 2c, 2d vorgesehen, welche nach dem Scheibenmittelpunkt zu sich verengen und an diesen Stellen als Ventilsitz für die Kegelventile 3 der Ventilspindeln q. dienen, welche durch kleine Handräder u, s, t, v, x bewegt werden.
  • Den Kanälen 2a, 2b entsprechen die Rohre e, d und den Kanälen 2c und 2d die Rohre f, c. Dem Kanal 2 entspricht ein Druckluftrohr m, welches sich ebenfalls durch den Griff 6 erstreckt und in den Innenraum des Kopfstückes a mündet. Durch einen Hahn q wird der Kanal 2 mit einer Preßluftzuleitung in Verbindung gesetzt. Die Kanäle 2z, 2b sind durch einen Querkanal zo miteinander verbunden. Von diesem Querkanal ist ein Hahn y abgezweigt, an den eine reinen Sauerstoff zuführende Leitung angeschlossen ist. In gleicher Weise kommunizieren die Kanäle 2c, 2d durch einen Querkanal ix miteinander, dem durch einen Hahn q Acetylen in regelbaren Mengen zugeführt wird.
  • Die Hähne P, q, r dienen zum Vorregulieren des Zuflusses der entsprechenden Gase, während die Ventile u, v, x, s, t zum Nachregulieren der durch die Rohre m, e, d, f, c zuströmenden Gase bestimmt sind. Der Zufluß des Schneidsauerstoffes zur Kammer b' und demzufolge zur Düse n erhält noch eine dritte endgültige Regulierung durch das Kegelventil lt.
  • Der beschriebene Schneidbrenner arbeitet wie folgt: Während des Tauchens wird der Preßlufthahn nebst zugehörigem Ventil 3 offen gehalten, wogegen die Hähne p, r geschlossen bleiben. Daraus folgt, daß während der ganzen Dauer desTauchvorgangesundderArbeitsperiode unter Wasser ständig Preßluft in den Innenraum des Kopfstückes a einströmt und durch das Düsenmundstück j entweicht, wodurch in an sich bekannter Weise das Eindringen von Wasser in das Kopfstück a verhindert wird und während des Schneidens das Wasser von der Schnittstelle ferngehalten wird.
  • Durch den Taucher werden dann die Hähne @, q, y geöffnet und danach zur Regelung des Gaszuflusses in die Rohre e, d, f, c die Ventile s, t, v, x passend eingestellt.
  • An der Mündung des Rohres c wird nun in beliebiger Weise ein elektrischer Zündfunke erzeugt, der das aus dem Rohre c ausströmende Acetylengas entzündet.
  • Die Hauptvorteile des Erfindungsgegenstandes sind folgende r. Das Ventil h ermöglicht eine endgültige und genaue Regulierung des Durchflusses des reinen Sauerstoffes. 2. Die auf der Scheibe a zusammengefügten Hähne p, q, r und Kegelventile s, t, v, x ermöglichen die Regelung der Zufuhr der Gase zu den Kammern b', b° und b ` in bestimmten Mengen und Mischungsverhältnissen.
  • 3. Das am offenen Ende des Kopfstückes a vorgesehene Düsenmundstück j ist in der Achsrichtung der Düse b einstellbar, und letztere selbst kann in dem Kopfstück a eine Höheneinstellung erfahren. Dadurch ist es möglich, die relativen Lagen der Düse i und des Düsenmundstückes j entsprechend den auszuführenden Arbeiten zu ändern.
  • q.. In ihrem Zusammenhang ergeben die vorgenannten Bestandteile einen Schneidbrenner von geringer Raumeinnahme und geringem Gewicht, dessen Gasregulierorgane den Händen des Arbeiters unmittelbar zugänglich sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Brenner zum Schneiden von Metallteilen großer Stärken mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser, mit einem mehrere Kammern zur Aufnahme der Heizgase und des Schneidgases enthaltenden Düsenkörper, der in einem hohlen, von Preßluft durchströmten Kopfstück eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (b) gegenüber der Öffnung (j) des hohlen Kopfstückes (a) verstellbar ist und die Düsenöffnungen der die Heizgase führenden Kammern (b", b"') gegeneinander fest eingestellt und von dem Regelventil (1a) des Schneidgases unabhängig sind.
  2. 2. Schneidbrenner nach Anspruch z mit gleichachsiger Anordnung der Gaskammern. dadurch gekennzeichnet, daß die das Heizgas führende Kammer (b") mit der Spitze des Düsenkörpers (b) durch eine kurze Düse (i) verbunden ist, in deren trichterartig erweiterten Einlauf die Düse (g) der den Heizsauerstoff führenden Kammer (b "') mündet.
  3. 3. Schneidbrenner nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das offene Ende des Kopfstückes (a) eine Düse (j) verschiebbar und daher in bezug auf die Ausmündung des Düsenkörpers (b) einstellbar eingesetzt ist.
DER59282D 1922-09-23 1923-09-06 Brenner zum Schneiden von Metallteilen grosser Staerke mit Sauerstoff, insbesondere unter Wasser Expired DE444012C (de)

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DE (1) DE444012C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4033618A1 (de) * 1990-10-23 1992-04-30 Messer Griesheim Gmbh Verfahren zum unterwasserschneiden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4033618A1 (de) * 1990-10-23 1992-04-30 Messer Griesheim Gmbh Verfahren zum unterwasserschneiden

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