DE44366C - Befeuchtungsvorrichtung für Sicherheitsvorhänge - Google Patents

Befeuchtungsvorrichtung für Sicherheitsvorhänge

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DE44366C
DE44366C DENDAT44366D DE44366DA DE44366C DE 44366 C DE44366 C DE 44366C DE NDAT44366 D DENDAT44366 D DE NDAT44366D DE 44366D A DE44366D A DE 44366DA DE 44366 C DE44366 C DE 44366C
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Application number
DENDAT44366D
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W. E. HEATH, Capitain im Königs - Schützen - Regiment in Islington, 46 Fairmead Road, und W. GEDDES in Saint Georges 20 Great Marlborough Street, Grafschaft Middlesex, England
Publication of DE44366C publication Critical patent/DE44366C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
(Grafschaft Middlesex, Englandj.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1887 ab.
Der Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Imprägniren von Sicherheitsvorhängen und Anlegen derselben an die Prosceniumsmauern zur Herstellung eines dauernd luft- und feuerdichten Verschlusses.
Fig. ι und 2 beziehen sich auf eine Anordnung, bei welcher der Sicherheitsvorhang von unten nach oben gezogen wird. Fig. 3 zeigt die Zusammensetzung des Vorhanges. Fig. 4 zeigt eine zweite Anordnung, bei welcher der Vorhang beim Vorschieben sich von oben nach unten bewegt.
Fig. 5 bis ι ο beziehen sich auf Vorrichtungen zum Dichten des herabgezogenen Vorhanges gegen die Prosceniumswandung.
Bei der Anordnung Fig. 1 und 2 ist A ein in den Erdboden eingegrabenes Flüssigkeitsreservoir, unter dem Kellerboden Y liegend.
In diesem Reservoir ist die Welle B drehbar angeordnet; C ist eine andere Welle oberhalb B, auf welche der Sicherheitsvorhang D gewickelt ist. Dieser Vorhang ist aus biegsamem Material hergestellt und mufs gleichzeitig die Fähigkeit besitzen, Imprägnirungsflüssigkeit, wie wolframsaure Soda, begierig aufzusaugen. Der Erfinder zieht deshalb vor, Sicherheitsvorhänge in Anwendung zu bringen, welche aus zwei Lagen zusammengesetzt sind, nämlich einer Lage c, Fig. 3, aus unverbrennbarem Material, wie Asbest, und einer zweiten Lage aus Canevas mit oder ohne darauf geklebter Lage Chiffon. Durch Seile F steht der Vorhang mit dem Gegengewicht H in Verbindung. Die obere Kante des Vorhanges ist durch zwei Schienen d eingeklemmt, und diese Schienen stehen durch Haken e mit dem Gitterwerk E in Verbindung. Letzteres dient beim Indiehöheziehen des Vorhanges gleichzeitig dazu, Klappen auf dem Bühnenfufsboden zu öffnen. Die Gewichte H müssen schwerer als das Gewicht des Vorhanges sein, um die Functionirung des in Fig. 1 und 2 gezeichneten Apparates zu sichern; sie werden durch Sperrhaken h arretirt. Zieht man letztere weg, was von irgend einer Drahtleitung aus erfolgen kann, so wird der Vorhang infolge Uebergewichtes der Gewichte H in die Höhe gezogen und gleichzeitig beim Indiehöheziehen durch den Trog der Vorhänge imprägnirt.
Um nun den Vorhang, nachdem er den Buhnenraum verschlossen hat, von neuem mit ImprägnirflUssigkeit zu besprengen und dadurch seine Dauerhaftigkeit zu erhöhen, ist ein Wasser oder imprägnirende Flüssigkeit enthaltender Behälter J oberhalb der Bühnenöffnung vorgesehen. Derselbe besitzt einen Hahn j, der durch j2 mit dem Brauserohr K in Verbindung steht.
Kurz bevor der Vorhang seinen Aufwärtsgang vollendet hat, kommt das Gitterwerk E mit dem Hahnhebel j3 in Contact, welcher Hebel, mit dem Hahn j verbunden, denselben öffnet, so dafs sich die im Reservoir J befindliche Imprägnirungs- bezw. Feuerlöschflüssig-

Claims (3)

keit in das Rohr K und von dort über den Vorhang ergiefst. Das Rohr K kann statt mit dem Reservoir J mit einem anderen Wasserhahn in Verbindung gebracht werden, welcher in der oben beschriebenen Weise zur Wirkung gebracht wird. In der Erde befindet sich ein federnder Buffer /, welcher die Stofswirkung des fallenden Gewichtes H zu paralysiren bezw. zu vermindern hat. In Fig. 4 ist ein Vorhang vorgesehen, welcher abwärts gezogen wird, indem seine untere Kante durch zwei Gewichtsleisten d2 beschwert ist. Die mit Wasser oder Imprägnirungsflüssigkeit gefüllte Mulde A1 ist oberhalb der Bühnenöffnung angebracht. In diese Mulde taucht der auf Trommel C1 aufgewundene und über Rolle B1 geführte Sicherheitsvorhang. Wenn der Vorhang D herabgelassen wird, tritt aufserdem noch eine Brausevorrichtung zum Besprengen desselben mit ImprägnirflUssigkeit in Kraft. Diese Vorrichtung besteht, wie die bei der ersten Construction angeführte, aus dem mit Hahn j versehenen Zuführungsrohr j2, welches, aus dem Reservoir A1 kommend, in ein perforirtes Rohr ΚΛ ausläuft. Beim Niedergehen des Sicherheitsvorhanges wird durch die Belastungsschienen, welche beim Herabgehen gegen den Hebel j'6 stofsen, der Hahn j geöffnet und die Flüssigkeit braust bei K1 gegen den Vorhang. Um den Vorhang gegen die Oeffnung der Prosceniumsmauer fest anliegend zu machen und zu verhüten, dafs Rauch und Feuer von der Bühne nach dem Zuschauerraum dringe, wenden die Erfinder die in Fig. 6 und 7 gezeichneten Einrichtungen an. An den Seitenkanten des Vorhanges sind Eisen L direct oder auf Metallbändern befestigt, welche Gleitrollen / tragen. Letztere laufen in den aus Eisen hergestellten Führungen M derart, dafs die Rollen / entweder auf den Vorderflächen m oder den Hinterflächen m2 anlaufen. Die Rollen E\ Fig. 2, welche an den Enden des Gitterwerkes E befestigt sind, gleiten ebenfalls in der Führung M und legen sich gegen die Fläche m2 η der Führung an, Fig. 1, 2 und 5. Damit die Frictionsrollen in die Führung M auch richtig eingeführt werden können, ist dieselbe an ihrem unteren Ende erweitert (s. Fig. 5). Jede Bewegung des Vorhanges, welche geeignet wäre, dem Rauch oder dem Feuer nach dem Zuschauerraum Zutritt zu gestatten, ist durch die Anwendung dieser Gleitrollen / paralysirt, denn in dem Augenblick, in welchem sich dieselben gegen die Fläche m des Gehäuses (Führung) M legen, wird das entgegengesetzte Ende des Vorhanges durch eine der Rollen E' zurückgehalten und legt sich gegen die Fläche m2 der Führung M an. In Fig. 8 bis 10 ist noch eine andere Vorrichtung gezeichnet, welche ebenfalls den Zweck hat, einen feuer- und rauchdichten Verschlufs des Vorhanges zu bewirken. Dieselbe besteht in einer verticalen Welle N, welche auf jeder Seite der Bühne angeordnet ist,, Die Welle N ist mit einer als Flügel wirkenden Platte O verbunden. Diese verticalen Wellen N stehen an ihrem unteren Ende mit konischen Räderpaaren w1«2 und n3 n4, sowie einer gemeinschaftlichen Welle N1 in Verbindung und werden unter Vermittelung der Zahnräder N2P Kurbel ρ2 mit Kurbelwelle ρ gleichzeitig nach dem Vorhang gedreht. Hierdurch wird der Vorhang D luftdicht gegen die Prosceniumsmauern geprefst. Patenτ-Aνsprüche:
1. Eine Befeuchtungsvorrichtung für Sicherheitsvorhänge, bestehend aus einem Wasserbehälter, durch welchen der Vorhang beim Abschliefsen des Bühnenraumes rollt, während der Vorhang gleichzeitig durch seine Bewegung eine Brausevorrichtung in Thätigkeit setzt.
2. In Verbindung mit dem Gegenstande des Anspruches 1. die Combination der Theile h und m mit den Rollen C zum Zweck einer Dichtung des Vorhanges an den Kanten.
3. In Verbindung mit dem Gegenstande des Anspruches 1. die Combination der Welle h mit dem Flügel 0 zum Zweck der Dichtung des Vorhanges an den Kanten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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