DE443567C - Verfahren zum Klaeren von Fluessigkeiten oder Loesungen - Google Patents

Verfahren zum Klaeren von Fluessigkeiten oder Loesungen

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DE443567C
DE443567C DEM91189D DEM0091189D DE443567C DE 443567 C DE443567 C DE 443567C DE M91189 D DEM91189 D DE M91189D DE M0091189 D DEM0091189 D DE M0091189D DE 443567 C DE443567 C DE 443567C
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Germany
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solutions
liquids
clarification
liquid
clarified
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Expired
Application number
DEM91189D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Langenkamp
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CHEM FAB
Merck KGaA
Original Assignee
CHEM FAB
E Merck AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/52Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
    • C02F1/5236Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities using inorganic agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zum Klären von Flüssigkeiten oder Lösungen. Als Klärungsmittel für Flüssigkeiten finden eine Anzahl Stoffe Verwendung, deren Wirkung darauf beruht, daß in dem zu klärenden Material Niederschläge erzeugt werden, die die vorhandenen Trübungsstoffe umschließen und mit zu Boden reißen. Bekannt ist die Verwendung von Zinkvitriol und Kaliumferrocyanid, die in der Weise erfolgt, daß man äquivalente Mengen von beiden Stoffen getrennt in Wasser löst und diese Lösungen der zu klärenden Flüssigkeit nacheinander zusetzt.
  • Bei dieser Art der Verwendung ist die Möglichkeit gegeben, daß sowohl beim Zubereiten wie beim Zufügen der Lösungen zu der zu, klärenden Flüssigkeit Verluste entstehen., so daß das- molekulare Mengenverhältnis nicht innegehalten wird. Es finden sich alsdann in der geklärten Flüssigkeit mehr oder weniger große Mengen der einen oder .der anderen Komponente.
  • Ein zweiter Nachteil obiger Klärmethode liegt darin, daß der zu klärenden Flüssigkeit neue Flüssigkeitsmengen zugefügt werden, die das Volumen vergrößern und die Konzentration der Lösungen ändern.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Übelstände bei gleichzeitiger Erzielung des vollen Klärerfolges vermeiden kann, wennman der zu klärenden Flüssigkeit die Komponenten des Klärmittels nicht in Lösung und getrennt zusetzt, sondern in Form einer im molekularen Mengenverhältnis zusammengesetzten trocknen pulverigen Mischung. Da eine Entmischung der pulverigen Mischung nicht durchführbar ist, erfolgt hierbei zwangläufig -die Innehaltung des molekularen Umsetzungsverhältnisses.
  • Beim Zusammenbringen einer derartigen Mischung mit Flüssigkeiten oder Lösungen entsteht beim Durchmischen unmittelbar nach der Lösung der Komponenten unlösliches Ferrocyaniddopp,elsalz, welches sämtliche Trübungsstoffe entfernt. Durch Filtration wird jetzt eine klare Lösung erhalten. Es .gelingt z. B. leicht, einen Branntwein, der infolge tintenartiger Verunreinigungen nicht klar zu erhalten ist, innerhalb weniger Minuten nach Zusatz von o,2 Prozent einer Mischung von :122,34 Teilen Kaliumferrocyanid und 499,4 Teilen Kupfersulfat und nachfolgende Filtration zu klären.
  • Statt Kupfersulfat können auch andere Metallsalze und überhaupt solche Verbindungen., die mit Kaliumferrocyanid nach erfolgtem Lösen einen unlöslichen Niederschlag erzeugen, Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PA7.'LNTANSYRUCli: Verfahren zum Klären von Flüssigkeiten oder Lösungen mit Kaliumferrocyanid und Metallsalzen, wie Kupfersulfat oder Verbindungen, die mit Kaliumferrocyadd nach erfolgtem Lösen einen unlöslichen Niederschlag erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß eine pulverige Mischung der Komponenten im molekularen Umsetzungsverhältnis verwendet wird.
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