DE443076C - Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums

Info

Publication number
DE443076C
DE443076C DEF59175D DEF0059175D DE443076C DE 443076 C DE443076 C DE 443076C DE F59175 D DEF59175 D DE F59175D DE F0059175 D DEF0059175 D DE F0059175D DE 443076 C DE443076 C DE 443076C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnesium
chromates
preparation
salts
chromate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF59175D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Kraenzlein
Dr Arthur Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEF59175D priority Critical patent/DE443076C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE443076C publication Critical patent/DE443076C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/14Chromates; Bichromates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Nagnesiums. Ein technisches Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesitims ist bisher nicht bekannt geworden. Die Darstellung aus Magnesia und Chromsäure (Dammer, Bd. 111, S. 58o) kann als solches nicht angesprochen werden. Ebensowenig die Darstellung von Doppelsalzen, wie K.Cr0, - M-Cr0, oder MgCr0,-MgS0, (Daminer, Bd.III, S. 58o, und Gnielin-Kraut, Bd. III, Teil 1, S. 694).
  • Es wurde nun gefunden, daß man in einfacher Weise Magnesiumchroinat erhält, wenn man beispielsweise Calciumchromat, wie es in'bekannter Weise bei der technischen Darstellung der Chromate aus Chromerzen erhalten wird, oder andere Erdalkalichromate mit Magnesiumsulfat in Gegenwart von Wasser umsetzt. Die Umsetzung erfolgt in überraschend glatter Weise zu Magnesiumchromat, welches in Wasser gelöst bleibt, und unlöslichem Erdalkalisulfat, von welchem ersteres in einfacher Weise getrennt wird. Daß diese Umsetzung in glatter Weise erfolgen würde, war nicht ohne weiteres vorauszusehen, vielmehr lag die Wahrscheinlichkeit nahe, daß das Magnesiunichroniat bei seiner Keigung zur Bildung von Doppelsalzen sich mit Calciui-nehromat bzw. Calcitimstilfat zu solchen vereinigen würde. Anstatt mit 'Magnesiumsulfat kann die Umsetzung auch mit anderen Salzen des Magnesiums erfolgen, die bei der doppelten Umsetzung schwerer lasliehe Salze der Erdalkalien entstehen lassen. Da das Magnesiunichromat von den bisher bekannten Chromaten eine Reihe technischer Vorteile hat, unter anderem den Vorteil der sehr großen Löslichkeit auch der nach der Reduktion gebildeten Salze, welche bei Oxvdationsprozessen der organischen Chemie eine wichtige Rolle spielt, sowie den Vorteil der Billigkeit der Magnesiumsalze gegenüber den Salzen der Alkalien, so stellt das neue Verfahren einen wichtigen technischen Fortschritt dar. B e i s p i e 1 e. i. ioo Teile chromsaures Calcium werden init einer Lösung der äquimolekularen Menge .Xla,ziiesiumsulfat in #.ooo Teilen Wasser unter Rückflußkühlting und gutem Rühren so lange gekocht, bis eine Probe zum Ab- saugen und Auswaschen des Rückstandes diesen als weißlichgrauen, d. h. nicht mehr gelb gefärbten Filz hinterläßt, was nach etwa (-) bis 8 Stunden (-ler Fall ist. Nach Erkalten wird abgesatigt, der Gipsrückstand ausgewaschen und das Filtrat eingedampft. Ist die nötige Konzentration erreicht, so scheidet sieh (las Magnesiumchromat in Forin stark z# gelber monokliner Säulen ab.
  • 2. Man kann die Umsetzung beschleunigen und an Lösungsmitteln sparen, wenn man unter Druck: bei höherer Temperatur als ioo' arbeitet. Dadurch vermeidet man auch das Inlösunggehen störender Mengen von Gips.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Darstellung' von Chromaten des Magnesiums, dadurch gekennzeichnet, daß man Chromate der alkalischen Erden mit Magnesiumsulfat oder anderen Salzen des Magnesiums, deren Säuren mit den alkalischen Erden schwerer lösliche Salze bilden, in Gegenwart von Wasser umsetzt.
DEF59175D 1925-06-23 1925-06-23 Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums Expired DE443076C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF59175D DE443076C (de) 1925-06-23 1925-06-23 Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF59175D DE443076C (de) 1925-06-23 1925-06-23 Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE443076C true DE443076C (de) 1927-04-14

Family

ID=7108742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF59175D Expired DE443076C (de) 1925-06-23 1925-06-23 Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE443076C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE443076C (de) Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums
DE515468C (de) Verfahren zur Darstellung von ª‰-Naphthylaminophenoxyfettsaeuren
DE608667C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Zinkverbindungen der Oxymethansulfinsaeure
AT122954B (de) Verfahren zur Herstellung gerbend wirkender wasserlöslicher Kondensationsprodukte.
DE571929C (de) Ackerunkrautvernichtungsmittel
DE840690C (de) Verfahren zur Herstellung von Gerbstoffen
DE648368C (de) Verfahren zur Herstellung von kristallwasserhaltigem Eisensulfatchlorid
DE605445C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxydiphenylsulfonsaeuren
DE443339C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Huminsaeurederivate
AT135054B (de) Verfahren zur Entfernung von Eisen aus sauren Chromsalzlösungen.
DE419365C (de) Verfahren zur Herstellung praktisch eisenfreier Chromsulfatloesungen aus Loesungen von Ferrochrom in Schwefelsaeure
DE699128C (de) ruesenhormonen aus Koerperfluessigkeiten
DE756961C (de) Herstellung von Hydroxylammoniumsulfat durch Reduktion von Nitriten mit Hilfe von Bisulfiten und/oder schwefeliger Saeure
DE663825C (de) Verfahren zur Herstellung eisenhaltiger Gerbmittel
AT137332B (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkalisalzen der Adenylpyrophosphorsäuren in fester Form.
DE429179C (de) Verfahren zur Herstellung von Gerbmitteln
CH121562A (de) Verfahren zur Darstellung von Magnesiumchromat.
DE386470C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallsalzen synthetischer Gerbstoffe
DE444956C (de) Verfahren zur Gewinnung von reiner Milchsaeure
AT108411B (de) Verfahren zur Darstellung von Chromaten des Magnesiums.
DE462041C (de) Verfahren zur Herstellung der ªÏ-Methylsulfonsaeuren von Diaminoanthrachinonen
AT7927B (de) Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts.
DE500518C (de) Verfahren zur Darstellung von Zitronensaeure oder Weinsaeure
DE524620C (de) Verfahren zur Darstellung von Blaufarben (Berlinerblau, Pariserblau, Stahlblau usw.)aus Salzen der Ferrocyanwasserstoffsaeure
DE651251C (de) Verfahren zur Herstellung von gelben Bleichromaten mit hoher Lichtechtheit