DE442571C - Selbsttaetiger Umschalter fuer die Weiche von Heuaufzuegen mit einer Laufkatze - Google Patents
Selbsttaetiger Umschalter fuer die Weiche von Heuaufzuegen mit einer LaufkatzeInfo
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- DE442571C DE442571C DEG66970D DEG0066970D DE442571C DE 442571 C DE442571 C DE 442571C DE G66970 D DEG66970 D DE G66970D DE G0066970 D DEG0066970 D DE G0066970D DE 442571 C DE442571 C DE 442571C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C11/00—Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
- B66C11/16—Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
- B66C11/24—Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Umschalter für Heuaufzüge, der dort angebracht
werden soll, wo es sich darum handelt, das Heu von einer Abladestelle aus nach beiden
Seiten, d. h. nach rechts und links, zu befördern und welcher in diesem Falle selbsttätig
umschaltet. Die bisher bekannten Heuaufzüge befördern stets nach einer Seite; soll
nach der entgegengesetzten Seite gefördert ίο werden, so muß eine Weiche mittels eines
besonderen Bedienungsteiles von Hand umgestellt werden, was umständlich ist. Das
Ausheben der Weiche bzw. der Weichenzunge von Hand soll durch die Erfindung vermieden
werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung eines Klinkerachaltwerkes,
das einen mit der Weichenzunge in Verbindung stehenden Hebel anhebt und mittels eines Hebels, an den die Laufkatze
des Aufzuges anstößt, angetrieben wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigen die
Abb. ι und 2 den Umschalter in Seitenansicht in der Anfangsstellung und im Augenblick
des Umschaltens;
Abb. 3 ist eine Aufsicht auf die Abb. ι
Der Umschalter ist unmittelbar hinter der Weiche α mit der in senkrechter Richtung
schwenkbaren Zunge δ angeordnet; er besteht aus einem auf der Laufschiene c aufgeschraubten
Gestellt, an dem die für die Umschaltung der Zunge b erforderlichen Teile
befestigt sind. In einem nach oben gerichteten Augee des Gestelles ist ein zweiarmiger
Hebel/ schwenkbar gelagert. Der eine Arm dieses Hebels trägt eine Schiene g; die
durch ein Gelenk mit einem an der Zunge befestigten Teile h verbunden ist, und der
andere Arm des Hebels greift in ein Sperrad ein. Dieses Sperrad hat drei Zahnkränze,
einen mittleren Zahnkranz / mit einer Anzahl größerer Sperrzähne und zwei seitliche Zahnkränze
k mit der doppelten Anzahl entsprechend kleinerer Zähne. Ruht das Ende des
Armes auf einem der Zähne des großen Zahnkranzes/ auf (Abb. 1), so ist die Zunge δ
der Weiche gesenkt, während die Zunge hjochgehoben und der Weg für die Laufkatze
nach links frei ist, wenn der Hebel/ in einer Zahnlücke des großen Zahnkranzes i
Hegt (Abb. 2). Die Bewegung des Sperrades erfolgt vermittels eines in dem Gestell drehbar
aufgehängten Hebels I, an dem eine in die beiden seitlichen Zahnkränze £ eingreifende,
unter Federdruck stehende Sperrklinke m gelenkig befestigt ist. An dem unteren, nach
rückwärts beweglichen Ende des Hebels / ist ein seitlich vorstehender Bolzen« angeordnet,
an den der Laufwagen σ mittels eines An-Sichlaghebels ρ im Vorbeifahren anstößt und
dadurch mittels der Sperrklinke m das Sperrrad bewegt. Um das letztere in seiner jeweiligen
Stellung festzuhalten, ist am Gestell d eine weitere Sperrklinke q vorgesehen.
Die beiden Sperrklinken tn und q sowie der Hebel/ und das bewegliche Ende des Hebels/
werden von je einer Druckfeder/' beeinflußt, während der Hebel I unter der Wirkung
einer Zugfeder s steht.
Soll das Heu nach rechts befördert werden, so wird mittels eines Seiles, das an
einer Öse t des unteren Endes des Hebels I befestigt ist, dieses Ende angehoben werden,
so daß der Anschlaghebel ρ der Laufkatze sich ungehindert an den Bolzen« des Hebels
vorbeibewegen kann und der Aufzug als einfacher einseitiger Heuaufzug wirkt. Soll jedoch
die Last nach links befördert werden, so ist der Vorgang folgender: Die Steigrolle α
mit der Last fährt in die Laufkatze 0, die in der Weiche α feststeht, hinein und löst die
Haltevorrichtung, d.h. den Sperrkeil ν aus. Alsdann fährt die Katze nach rechts, wobei
der Anschlaghebel ρ an den Bolzen« stößt und den Gelenkhebel/ mit der Sperrklinkem
nach rechts dreht. Dadurch wird das Sperrrad um einen kleinen Zahn weitergedreht,
und das Ende des Hebels/, das auf einem der Zähne des großen Zahnkranzes i liegt,
fällt in die nächste Zahnlücke des Zahnkranzes, wobei er die Zunge b der Weiche hochhebt.
In dieser Stellung wird das Sperrad durch die Klinke q festgehalten. Das am
Seil w angreifende Gegengewicht des Aufzuges zieht nun die Laufkatze nach links, wobei das
untere Ende des durch die Feder s zurückgedrehten Hebels,/ gedreht wird und die Katze
unter der hochgehobenen Zunge, b hinweg bis zur Entleerungsstelle läuft. Ist der Greifer
entleert, so wird die Katze mittels des Aufzugsseiles χ wieder nach rechts gezogen, und
zwar über die Weiche hinweg. Hinter der letzteren stößt der Anschlaghebel ρ wieder
an den Bolzen« und dreht damit das Sperrrad wieder um ©inen kleinen Zahn vorwärts.
Infolgedessen wird der Hebel/ auf einen großen Zahn/ gehoben und senkt dadurch die
Zunge & in ihre ursprüngliche Lage. Das Gegengewicht zieht nun die Laufkatze nach
links, wobei der Sperrkeil ν durch die Zunge angehoben wird und die Steigrolle freigibt;
diese senkt sich nun mit dem Greifer auf den Wagen, so daß der Greifer wieder beladen
werden kann. Das jedesmalige Ausheben der Weiche mittels eines Handseiles fällt also
bei Verwendung des selbsttätigen Umschalters fort.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätiger Umschalter für die Weiche von Heuaufzügen mit einer Laufkatze, dadurch gekennzeichnet, daß die in senkrechter Richtung schwenkbare Zunge (b) einer Weiche (a) mit einem Arm eines zweiarmigen Hebels (/) verbunden ist, dessen anderer Arm auf dem mittleren größeren Zahnkranz (i) eines mit drei Zahnkränzen versehenen Sperrades aufruht, in dessen kleineren, mit doppelter Zähnezahl versehenen Zahnkränzen (Ji) Sperrklinken (tri) eingreifen, die an einem unter Federwirkung stehenden Hebel (/) angelenkt sind, dessen unteres federnd nachgiebiges Ende einen seitlichen Anschlagbolzen (ti) für einen Anschlaghebel (p) der Laufkatze trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66970D DE442571C (de) | 1926-04-09 | 1926-04-09 | Selbsttaetiger Umschalter fuer die Weiche von Heuaufzuegen mit einer Laufkatze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66970D DE442571C (de) | 1926-04-09 | 1926-04-09 | Selbsttaetiger Umschalter fuer die Weiche von Heuaufzuegen mit einer Laufkatze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442571C true DE442571C (de) | 1927-04-01 |
Family
ID=7134073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG66970D Expired DE442571C (de) | 1926-04-09 | 1926-04-09 | Selbsttaetiger Umschalter fuer die Weiche von Heuaufzuegen mit einer Laufkatze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442571C (de) |
-
1926
- 1926-04-09 DE DEG66970D patent/DE442571C/de not_active Expired
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