DE440944C - Streckenblockung mit Selbstbetaetigung am Anfang und Ende einer Blockstrecke - Google Patents

Streckenblockung mit Selbstbetaetigung am Anfang und Ende einer Blockstrecke

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DE440944C
DE440944C DEA45108D DEA0045108D DE440944C DE 440944 C DE440944 C DE 440944C DE A45108 D DEA45108 D DE A45108D DE A0045108 D DEA0045108 D DE A0045108D DE 440944 C DE440944 C DE 440944C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/042Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors using isolated rail sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Zur Sicherung eines auf der Strecke befindlichen. Zuges werden Blockwerke verwendet, die an jedem Ende der Blockstrecke von den Hebelwerken elektrisch und mechanisch abhängig sind.
Bei dieser Anordnung sind an jedem Ende der Blockstrecke zwei getrennte Apparate erforderlich, die einen erhebEchen Aufwand bedingen.
Ein besonderes Blockwerk kann man nun dadurch entbehrlich machen, daß man die erforderlichen Sicherungseinrichtungen, bei dem vorliegenden Falle also die Streckenrelais und die Blockrelais, in dem Hebelwerk selbst anordnet.
Die üblichen selbsttätigen Streckenblokkurngen mit Strecken- und Blockrelais arbeiten in der Weise, daß die gesamte Strecke isoliert ist und an jeden Streckenabschnitt die
ao nötigen Relais angeschlossen sind. Diese Einrichtung ist mit erheblichen Kosten verbunden und lohnt sich daher nicht für geringen Verkehr. Bei Verwendung von kurzen isolierten Schienenstüicken am Anfang und Ende der Strecke ist ~ es jedoch notwendig, besondere Sicherheiten zu schaffen, damit ein Signal nicht wiederholt gestellt werden kann, bevor der Zug die Strecke verlassen hat. Diese werden bei der vorliegenden Erfindung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln dadurch geschaffen, daß die beiden Blockrelais mit zwei Schaltern an den Streckenrelais hintereinandergeschaltet sind, von denen der am Ende der Strecke und in der Ruhelage geöffnete durch einen zweiten, von dem gleichen Relais gesteuerten Schalter in der Ruhelage kurzgeschlossen ist.
In der Abbildung ist die Schaltung für eine derartige selbsttätige Einrichtung schematisch dargestellt. Das Streckenrelais 1 am Anfang der Blockstrecke liegt an der isolierten Schienet und wird, durch eine Anzahl von Elementen oder Akkumulatorenzellen C erregt, die auch durch einen kleinen Transformator ersetzt werden können. Am Ende der Strecke ist das Relais 2 in gleicher Weise mit der Batterie D und der isolierten Schiene E verbunden. Der Kontakt 5 des. Relais 1 und der Kontakt 6 des 'Relais 2 liegen in dem j Stromkreis der hintereinandergeschalteten und mit Ruhestrom arbeitenden Blockrelais 3 und 4. Diese Relais erhalten über die Leitungen 15, 16 durch einige Elemente, die an den Klemmen 7 und 8 liegen, ihren Strom. Das Blockrelais 3 überwacht den Kontakt 9, der im Stromkreis des Signalsperrelais 10 liegt, .das. in 'dier ,aibgief allenen Lage den Signalhebel 11 sperrt. Der Stromkreis führt über die Klemmern 12, 13, an die zur Erregung des Relaismagneten einige Elemente angeschlossen sdirud. Der Kontakt 14, welcher parallel zu dem Kontakt 6 im Stromkreis der Blockrelais 3 und 4 Eegt, wird! durch das Blockrelais 4 überwacht.
Fährt nun dta Zug in die Blockstrecke ein, 6s so wird über die isolierte Schienet der Stromkreis für das Streckemrelais 1 geschlossen, der Anker wird dadurch angezogen und der Kontakt S in den Leitungen 15, 16 der hintereinandergeschalteten Blockrelais unterbrochen.
Der Anker des. Blockrelais 3 fällt ab und öffnet den. Kontakt 9 in. dem Stromkreis des Signalsperrelais 10, dessen Anker fällt ab und sperrt den in die Haltlage zurückgestellten Signalhebel 11. Gleichzeitig mit dem· Anker des Blockrelais 3 fällt der Anker des Blockrelais 4 ab und öffnet den Kontakt 14. Verläßt die letzte Achse des Zuges die isolierte Schiene A, so wird der Stromkreis des Strek- j ίο kenrelais 1 unterbrochen, der Anker fällt ab und schließt den Kontakt 5.
Gelangt der Zug nun an das Ende der Blockstrecke, so wird der Stromkreis des Streckenrelais 2 über die isolierte Schiene E durch den Zug geschlossen und der in normaler Stellung abgefallene Anker des Streckenrelais 2 angezogen. Er schließt den Kontakt 6, die hintereinandergeschalteten Blockrelais 3 und 4 erhalten Strom und ziehen ihre Anker an. Das Blockrelais 3 schließt somit den Kontakt 9 und den Stromkreis für das Sperrrelais 10. Dieses zieht seinen Anker an und gibt den Signalhebel frei.
Nachdem die letzte Achse des Zuges die s5 isolierte Schiene verlassen hat, wird der Stromkreis des Streckenrelais 2 unterbrochen, der Anker fällt ab und unterbricht den Kontakt 6, wodurch der Anfangs- und Ruhezu/-stand wiederhergestellt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Streckenblockung mit Selbstbetätigung am Anfang und Ende einer Blockstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Anfang der Strecke hegender Kontakt (5), der gewöhnlich geschlossen und nur nach Einfahrt eines Zuges in die Strecke kurzzeitig geöffnet wird (Ruhekontakt), ein am Ende der Strecke liegender Kontakt (6), der gewöhnlich geöffnet und nur nach Ausfahrt des Zuges aus der Strecke kurzzeitig geschlossen wird (Arbeitskontakt), sowie je ein am Anfang und Ende der Blockstrecke befindliches, mit Ruhestrom arbeitendes Blockrelais (3 und 4) in einen Stromkreis hintereinandergeschaltet sind und das Blockrelais (3) am Anfang der Strecke beim Abfallen das zugehörige Haltsignal (11) sperrt, während das Blocklielais. (4) am Ende der Strecke einen bei stromlosem Relais offenen Kontakt (14) besitzt, der parallel zu dem am Ende der Strecke liegenden Arbeitskontakt (6) angeordnet ist.
  2. 2. Streckenblockung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das. Blockrelais (3) am Anfang der Strecke mit einem Kontakt (9) versehen ist, der einen besonderen Stromkreis für eine mit Ruhestrom arbeitende Sperrvorrichtung (10) für das Haltsignal steuert.
  3. 3. Selbsttätige Sitreckenblockung nach Anspruch 1 und 2, diaduirch gekennzeichnet, daß der Ruhekontakt (5) am Anfang der Strecke von einem dort angeordneten vom Zuge selbsttätig gesteuerten Streckenrelais (1) und der Arbeitskontakt (6) am Ende der Strecke durch ein gleiches Streckenrelais (2), das am Ende der Strecke angeordnet ist, gesteuert wird.
DEA45108D 1925-05-30 1925-05-30 Streckenblockung mit Selbstbetaetigung am Anfang und Ende einer Blockstrecke Expired DE440944C (de)

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