DE440236C - UEberhebevorrichtung fuer Walzgut - Google Patents

UEberhebevorrichtung fuer Walzgut

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DE440236C
DE440236C DEV20830D DEV0020830D DE440236C DE 440236 C DE440236 C DE 440236C DE V20830 D DEV20830 D DE V20830D DE V0020830 D DEV0020830 D DE V0020830D DE 440236 C DE440236 C DE 440236C
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DE
Germany
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chassis
support bar
support
rolling stock
lifting
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Expired
Application number
DEV20830D
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English (en)
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CARL VON VELSEN
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CARL VON VELSEN
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Publication of DE440236C publication Critical patent/DE440236C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/006Transfer from bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Überhebevorrichtung für Walzgut. Die Erfindung betrifft eine Überhebevorrichtung, die vorzugsweise an Warmbetten in Walzwerken verwendet werden soll: Derartige Warmbetten besitzen eine Länge von ungefähr So m und dienen dazu, die von der Straße kommenden Stäbe langsam abzukühlen. Mittels Querschleppern, Rechen o. dgl. werden dabei die Stäbe über die Warmbetten gefördert und sammeln sich auf einen Stapeltisch längs des Abfuhrrollganges.
  • Bei Profilstäben, Rundeisen o. dgl. bereitet nun eine selbsttätige CIberleitunb des Walz-?gutes vcni Stapeltisch auf den Rollgang, ohne daß es sich übereinanderschachtelt.oder verhängt, Schwierigkeiten. Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, um dieser Schwierigkeiten Herr zu werden.
  • Beispielsweise ist eine Vorrichtung bekannt und ausgeführt, bei welcher unter dem Stapeltisch in entsprechenden Abständen Schlitten angeordnet sind, welche sich in Gleitbahnen bewegen, die vom Stapeltisch zwischen den Rollgangsrollen verlegt sind. Diese Schlitten besitzen Tragleisten, welche unter Zwischenschaltung von Übertragungslaschen und Hebeln mit einer Antriebsvorrichtung in Verbindung stehen. Die Tragleisten heben, aus dem Stapeltisch heraustretend, das Malzgut hoch, worauf die Schlitten verschoben werden, während nach Beendung der Verschiebebewegung das Gut unter Senkung der Tragleisten auf den Rollgang abgesetzt wird.
  • Derartige Vorrichtungen sind jedoch nicht verwendungsfähig, wenn nicht die Hubbewegung der Tragleisten mit der Verschiebebewegung des Schlittens in, eine unbedingt erforderliche zwangläufige Abhängigkeit voneinander gebracht ist. Es ist deshalb später schon der Vorschlag gemacht worden, mittels Sperrvorrichtung die Verschiebebewegung der Schlitten erst eintreten zu lassen, wenn die Tragleisten die gewünschten Hub- oder Senkbewegungen ausgeführt haben.
  • Den bisher bekannten Einrichtungen haften nun trotzdem mancherlei Nachteile an.
  • Die Übertragung der Antriebsbewegung auf die Tragleisten erfolgt unter Zwischenschaltung einer Reihe umständlicher Übertragtingsglieder. die infolge der vielen Gelenkpunkte große Reibungswiderstände und damit hohen Kraftbedarf zur Folge hatten. nie vorgeschlagene Anordnung der Tragleisten und Schlittenbewegung auslösenden Glieder brachte es ferner mit sich, daß zwischen Schlitten üild * Gleitbahn eine Reibung stattfinden mußte, die stärker war als der auf der Tragleiste lastende Gewichtsdruck des Walzgutes, urn zu verhindern, daß während des - Verschiebens ein willkürliches Absinken der Tragleisten stattfinden konnte. Der hohe Kraftbedarf sowie der starke Verschleiß infolge der gesamten Umstände sind natürlich.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten -best(2ht darin, daß die Sperrglieder, welche die Schlitten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt sichern, viel zu umständlich sind, um -den rauben Anforderungen des Walzwerksbetriebes gewachsen zu sein und außerdem nicht mit genügender Sicherheit arbeiten. -1#l-an muß sich vergegenwärtigen, daß die einzelnen Sperrklinken, welche auf eine Länge von ungefähr 70 m verteilt sind, in einem bestimmten Augenblick auf Millimeter genau gleichzeitig ausgeklinkt werden müssen. Die Klinken werden von einer einzigen Welle beeinflußt. Daß die Enden einer 70 in langen Welle, aber infolge Verdrehung gegeneinander nacheilen, liegt auf der Hand. Es wird also nur durch mühseligste Arbeit möglich sein, bei der Montage ein gleichzeitiges Ausklinken der Sperrglieder zu gewährleisten. Bei der geringsten Verschiebung der einzelnen Nasen, die sich durch Wärmedehnung, Abnutzen oder sonstige Umstände nie vermeiden läßt, tritt der Fall ein, daß einzelne Schlitten bereits die Verschiebebewegung beginnen, während die anderen von der Sperrvorrichtung noch festgehalten werden. Brüche und Störungen sind eine unausbleibliche Folge.
  • Die Erfindung beseitigt nun diese Nachteile derartiger Überhebevorrichtungen, erhöht ihre Betriebssicherheit und vereinfacht die Herstellung. Das Neue der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß einer der Gelenkpunkte der die Tragleiste mit dem Fahrgestell verbindenden Laschen durch einen Lenker mit einem im Schlitten gelagerten drehbaren Winkelhebel o. dgl. derart in Verbindung steht, daß nach Beendigung der Hubbewegung der Tragleiste nach oben die Gelenkpunkte der Tragleistenlaschen mit dem Lenker sowie dem Winkelhebeldrehpunkt in einer Geraden liegen, wodurch mittels einer am vorderen Gelenkpunkt der Tragleistenlasche angreifendem Zugstange eine Verschiebebewegung des Fahrgestells in Höchststellung der Tragleiste herbeigeführt werden kann, während nach Beendigung der Verschiebebewegung der eine Schenkel des Winkelhebels an einer in entsprechender Lage angebrachten Nase anschlagend ein Ausklinken der Übertragungsglieder und damit eine Senkbeeinflussung der Tragleiste durch die Zugstange bewirkt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Seitenansicht bei Tiefstellung der Tragleiste und Ausgangslage des Schlittens, in Abb. 2 dagegen.ist die Vorrichtung bei gehobener Tragleiste wiedergegeben.
  • Abb. 3 gibt einen Schnitt wieder.
  • Das Walzgut i (Winkeleisen) wird von Rechen nebeneinander auf den Stapeltisch 2 gelegt. Unterhalb der Stapelplatte 2 ruhen auf den Rollgangsrahmen 4., in welchen die Rollen 3 gelagert sind, dieFahrbahnen ([J-Eisen) 5. Auf den Fahrschienen 5 bewegt sich das mit Rollen 7 versehene Fahrgestell 6. Im Fahrgestell ist die Tragleiste 8 angeordnet, «-elche. aus Aussparungen in dem Stapeltisch hochkommend, das Walzgut anhebt. Die Tragleiste ist an Lenkern io befestigt und senkrecht geführt in Ansätzen 6 des Fahrgestells mittels Rollen g. Die Lenker i i sind in Bolzen i i' im Fahrgestell gelagert. Die Gelenkpunkte 12 und 12' der Lenker io und i i werden durch die Lasche 13 verbunden. Am hinteren Gelenkpunkt greift die Zugstange 18 an, welche von einem auf der Welle 2o sitzenden Hebel ig, von dessen Schenkel ig' aus der Antrieb erfolgt, einen Schwingausschlag erhält.
  • Am vorderen Gelenkpunkt 12 der Lenker io und i i ist der Lenker 14 befestigt, welcher im Punkt 1.4' mit einem mittels Bolzen 16 im Schlitten gelagerten Winkelhebel 15, 15' verbunden ist.
  • Auf dem Oberteil der Fahrbahn ist in entsprechender Lage ein verstellbarer Anschlag 17 angeordnet (Abb. 2). Die Wirkungsweise zier Vorrichtung ist folgende: In der Ausgangslage steht das Fahrgestell «-ie in Abb. i gezeichnet, wobei der Hebel ig die strichpunktiert angedeutete Lage einnimmt. Schwingt der Hebel ig nun nach links aus, so wird die Tragleiste gehoben und unterfaßt, über den Stapeltisch hinauskommend, das )Falzgut. Die Hubbewegung ist beendet, wenn der Hebel ig in die äußerste linke Stellung gelangt. Beim Heben der Tragleiste beeinflußt aber der Lenker 14 auch den Winkelhebel 15 derart. daß in der Höchststellung einerseits die Punkte 1q.' und 16', anderseits die Punkte 12 und i2' in einer oder nahezu einer Geraden liegen, wobei der Schenkel i5' des Winkelhebels nach abwärts gerichtet ist.
  • Schwingt nunmehr der Hebel ig von der äußersten linken Stellung an nach rechts, so nimmt die Zugstange 18 den Wagen 6 mit. da die angedeutete Strecklage der Übertragungsglieder eine andere Bewegung nicht zu-1 äßt. Der Wagen gelangt in die in Abb. a punktiert angedeutete Stellung. Währenddem hat der Hebel ig die in Abb. i rechts angedeutete strichpunktierte Lage erreicht.
  • Bei Weiterschwingen löst der Schenkel_ 15 des Winkelhebels, an den Anschlag 17 anschlagend, die Starrheit der Kniehebel, und die Tragleiste senkt sich im letzten Teil der Schwingbewegung des Hebels ig und setzt das Walzgut auf den Rollgang ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überhebevorrichtung für Walzgut, insbesondere an Warmbetten, wobei im Fahrgestell angeordnete Tragleisten mittels Kniehebel das Walzgut von einem Stapeltisch o. dgl. hochheben und nach Verschieben der Fahrgestelle auf einen Rollgang absetzen, während jedes Fahrgestell derart in Verbindung mit den Hub- und Senkbewegungen der Tragleiste steht, daß eine Verschiebung nur in der jeweils erforderlichen Tr agleistenstellung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkpunkt (12) der die Tragleiste (8) mit dein Fahrgestell (6) verbindenden Laschen (io) durch einen Lenker (14) mit einem im Fahrgestell drehbar gelagerten Winkelhebel o. dgl. (15, 15') derartig in Verbindung steht, daß nach Beendigung der Hubbewegung der Tragleiste nach oben die Gelenkpunkte der Tragleistenlaschen mit dem Lenker sowie Winkelhebeldrehpunkt in einer Geraden liegen, wodurch mittels einer am vorderen Gelenkpunkt der Tragleistenlaschen angreifenden Zugstange (18) eine Verschiebebewegung des Fahrgestells in Höchststellung der Tragleiste herbeigeführt wird, während nach Beendigung der Verschiebebewegung der eine Schenkel (15') des Winkelhebels, an einer in entsprechender Lage angebrachten Nase (17) anschlagend, ein Ausknicken der Übertragungsglieder und damit eine Senkbeeinflussung der Tragleiste durch eine Zugstange bewirkt.
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