DE439702C - Schraegaufzug mit Vorder- und Hinterseil - Google Patents

Schraegaufzug mit Vorder- und Hinterseil

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DE439702C
DE439702C DEM92297D DEM0092297D DE439702C DE 439702 C DE439702 C DE 439702C DE M92297 D DEM92297 D DE M92297D DE M0092297 D DEM0092297 D DE M0092297D DE 439702 C DE439702 C DE 439702C
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DE
Germany
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seüführungwagen
inclined elevator
elevator according
guide
rope
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Expired
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DEM92297D
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English (en)
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Buckau Maschf AG
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Buckau Maschf AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • B61J3/06Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means with vehicle-engaging truck or carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrägaufzug mit Vorder- und Hinterseil, wie er beispielsweise im Braunkohlenbergbau Verwendung findet. Da die Bahn eines, solchen Schrägaufzuges am unteren Ende in eine gerade oder wenig geneigte Strecke ausmündet, so entsteht an der Stelle, an der die steilere Böschung in die flachere übergeht, ein Winkel. Das Hinterseil des Aufzuges hat nun ίο das Bestreben, sich an dieser Stelle vom Boden zu entfernen, um eine gerade Verbindung bzw. eine Kettenlinie vom oberen zum unteren Ende der Bahn zu bilden. Das Zugseil wird an dem Hochgehen verhindert, da es unter dem Zug hindurchgeführt wird; dagegen ist das Hinterseil nicht belastet und kann deshalb hochschlagen. Dieses Hochschlagen muß aber vermieden werden, zumal dann, wenn irgendwelche elektrische Leitungen an der Fahrbahn vorgesehen sind.
Gemäß der Erfindung wird nun eine besondere Vorrichtung zum Führen des Seiles. an dem unteren Übergang aus der Wagerechten in die Schräge angebracht, welche beim Vorübergang des Zuges ein- oder ausgeschaltet wird. Diese Seilführungsvorrichtung kann feststehend angeordnet sein oder auch beweglich gemacht werden. Im wesentlichen besteht sie aus einer oder mehreren Führungsrollen, welche gegen das. Hochheben gesichert sind. Vorzugsweise wird die Vorrichtung als. Seilführungswagen ausgebildet, welcher Führungsrollen trägt, über die das Hiaterseil geleitet wird. Dieser Seilführungswagen wird von dem Wagenzug gesteuert, so daß er sich zwischen dem unteren Übergang aus der Wagerechten in die Schräge und dem Unterende der Bahn hin und her bewegt. Während sich der Zug in der Unterstation befindet, tritt also der Seilführungswagen nicht in Tätigkeit; in diesem Falle kann aber auch das Hinterseil nicht hochschlagen, erst wenn er, vom Wagenzug gesteuert, sich bis. zum Übergang aus der Wagerechten in die Schräge bewegt hat und dort festgestellt ist, verhindert er das Hochschlagen des Hinterseiles.
Eine einfache Bauart des Seilführungswagens besteht nun darin, daß dieser einen elektrischen Motor enthält, welchem der Strom durch eine besondere Leitung zugeführt wird. Diese Leitung wird durch den Mitnehmerwagen unter Strom gesetzt, so daß beim Aufwärtsgang des Zuges auch der Seilführungswagen in Bewegung gesetzt wird. Sobald dieser den unteren Übergang aus der Wagerechten in die Schräge erreicht hat, wird die Stromzuführung in die Leitung beispielsweise durch einen Anschlag selbsttätig vom Seilführungswagen ausgeschaltet, wobei auch zugleich die Bremsen angezogen werden. Während des weiteren Aufganges des Zuges bleibt also der Seilführungswagen stehen, bis der Leerzug wieder herabkommt und dessen Mitnehmerwagen durch einen Streckenanschlag die Leitung wieder unter Strom setzt.
Eine andere Ausführungsform des Seilführungswagens ist besonders für solche Schrägaufzüge vorgesehen, welche durch Treibscheiben angetrieben werden. Da bei diesen die Spannung des Seiles größer sein muß als bei solchen mit Fördertrommelantrieb, so kann das Hinterseil selbst auch zum Bewegen des Seilführungswagens benutzt werden. Zu diesem Zweck wird es über drei am Wagen befindliche Rollen wellenförmig geführt, wobei die mittlere Rolle an der Drehung verhindert werden kann. Ist sie festgestellt, .so nimmt bei Aufwärts- oder' bei Abwärtsgang des. Zuges das Seil den Wagen mit; wird die Führungsrolle freigegeben, so läuft das Hinterseil über ' die Rollen hinweg und wird so durch den Wagen geführt und unter Spannung gehalten. Die Bremsung der Führungsrollen erfolgt zweckmäßig durch einen Hubmagneten, der seinen Strom ebenfalls durch eine besondere Leitung zugeführt bekommt, die vom Mitnehmerwagen unter Strom gesetzt, jedoch vom Seilführungswagen selbst wieder ausgeschaltet wird.
Will man eine besondere elektrische Leitung ersparen, so ergibt sich eine weitere Bauart, bei der eine selbsttätige Kupplung des Wagens mit dem Zuge erfolgt, welche durch Streckenanschläge bewirkt wird. Ebenso kann das Stillsetzen des Seilführungswagens
und die Bremsung durch Anschläge an der Strecke mechanisch erfolgen.
Die letzteren beiden Bauarten des Seilführungswagens und eine feststehende Einrichtung zum Führen des Hinterseiles sind in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen seitliche Ansicht und Draufsicht auf einen Wagen mit feststellbarer Führungsrolle und Hubmagneten,
Abb. 3 und 4 geben einen Seilführungswagen mit von diesem gesteuerten Anschlägen wieder, während
Abb. 5 die Strecke zeigt, auf welcher der Wagen hin und her bewegt wird.
Abb. 6 stellt eine am Übergang aus der Wagerechteii in die Schräge befindliche feststehende Seilführungsvorrichtung dar.
Bei der Ausführung nach Abb. 1 wird das Seil ι über drei Rollen 3, 2, 4 bewegt, welche
ao am Rahmen des Seilführungswagens befestigt sind. In der Welle 6 der mittleren Führungsrolle ist eine Schaltstange 7 gelagert, welche unter dem Druck einer Feder S steht. Mit dieser Schaltstange ist ein Bremskonus 9 verbunden, welcher durch die Feder 8 an den Innenkonus des Kettenrades, 10 gepreßt wird und dieses in der in der Zeichnung wiedergegebenen Lage festhält. Mit dem Kettenrad sind durch Ketten 11 die Kettenräder 12 und damit die Wagenräder verbunden, welche in der dargestellten Lage an der Umdrehung gehindert werden. Mit der Schaltstange 7 ist ein weiterer Bremskonus 13 durch einen Bolzen 14 verbunden, welcher sich gegen den Innenkonus 5 der Führungsrolle 2 legen kann. Dieses geschieht durch Drehen der mit einem Gewinde versehenen Büchse 15, welche die Schaltstange 7 gegen den Druck der Feder 8 bewegt. Diese Drehung wird durch das Heben des Gewichtes 16 bewirkt, an welchem der Kern des Hubmagneten 17 angreift. Diesem wird der Strom durch eine besondere Leitung und den Abnehmer 18 zugeführt.
Befindet sich der Seilführungswagen am unteren Ende α der Bahn hinter dem Vollzug, so wird, nachdem sich dieser in Bewegung gesetzt hat, durch einen Anschlag b vom Mitnehmerwagen c aus (s. Abb. 5) die Fahrleitung/, welche dem Hubmagneten Strom zuführt, unter Strom gesetzt. Hierdurch wird das Gewicht 16 angehoben und der Konus 13 in die Führungsrolle 2 gedrückt. Gleichzeitig gibt auch der Konus 9 das Kettenrad ι ο und damit die Wagenräder frei. Infolge der Seilreibung nimmt das Hinterseil nunmehr den Seilführungswagen mit bis zu der Stelle d, an der die Wagerechte in die Schrägbahn übergeht. Hier wird durch einen Anschlag e an der Strecke die Stromzufuhr unterbrochen, das Gewicht 16 fällt zurück, die Führungsrolle 2 wird freigegeben, während das Kettenrad 10 gebremst wird. Nunmehr kann sich also das Hinterseil frei über die Rollen 2,3 und 4 bewegen, während der Wagen selbst infolge der Abbremsung der Kettenräder festgehalten wird. Der Wagen ist mit besonderem Ballast beschwert, um dem Bestreben des Hinterseiles entgegenzuwirken, nach oben zu schlagen. Sobald der Leerzug wieder herabkommt, wird durch einen Anschlag / vom Mitnehm erwägen aus die Fahrleitung i wieder unter Strom gesetzt, ehe der Mitnehmerwagen auf den Seilführungswagen auftrifft. Der Hubmagnet hebt das Gewicht 16 an. Hierdurch wird wiederum die Führungsrolle 2 festgestellt, so daß das Hinterseil k den Seilführungswagen mit sich nimmt, bis am Unterende der Bahn die Stromzufuhr durch einen Schalter g vom Seilführungswagen selbst ausgeschaltet wird. Die Leitung h führt dem Mitnehmerwagen Strom zu.
Der Wagen nach Abb. 3 und 4 wird lediglich durch Anschläge an der Strecke gesteuert; er besteht aus einem Rahmen 20, auf dem die Behälter 21 für die Gewichte angebracht sind. An den Rädern 22 befinden sich auf einer oder auf beiden Seiten Bremsbacken 23, die vermittels eines Gestänges 24 mit dem Anschlaghebel 25 verbunden sind. Dieser ist am unteren Ende 26 gabelförmig ausgestaltet, während am oberen Ende ein verschiebbares Gewicht 27 vorgesehen ist. Um den Stoß, welcher beim Schwenken des Anschlaghebels entsteht, aufzufangen, kann dieser mit einem Anschlag versehen sein, der auf ein Holzfutter 25° auf trifft. Auf der Welle des. Anschlaghebels sitzt zugleich der. Kupplungshaken 28, der sich also mit dem Anschlaghebel dreht. Dieser wird durch einen an der Strecke befindlichen Anschlag 29, welcher zur Verminderung der Reibung mit einer Rolle 30 versehen sein kann, ausgelöst. In der Mitte des Wagens befindet sich die Führungsrolle 31, welche das. Seil unter dem Wagen hindurchführt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Der Wagen ist zunächst mit dem nach oben gehenden, beladenen Zug durch den Kupplungshaken 28 gekuppelt. Sobald der Hebel 25 mit seinem unteren Ende an die Rolle 30 des Anschlages 29 stößt, wird er in die punktiert gezeichnete Stellung verschoben, welche Bewegung durch das Gewicht 27 beschleunigt wird. Bei seiner Bewegung schwenkt der Hebel den Haken 28 in die strichpunktierte Lage und löst damit die Kupplung. Zu gleicher Zeit werden auch mit Hilfe des, Gestänges. 24 die Bremsbacken 23 fest an die Räder 22 gedruckt, so daß der Wagen sofort stehenbleibt. Kommt der leere Zug wieder zurück, so schiebt er den Seilführungswagen vor sich her, bis der Anschlaghebel 25 wieder in die ursprüngliche
Lage zurückbewegt ist, wobei diese Bewegung wieder durch das Gewicht 27 beschleunigt wird. Damit erfolgt aber zugleich die Kupplung durch Hochschwenken des Hebels. 28 und die Lösung der Bremsen vermittels des Gestänges 24.
Bei jeder der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Betätigung des Führungswagens ohne jede menschliche Hilfe, daß also für die Bedienung kein besonderes Personal benötigt wird.
Bei der feststehenden Seüführungseinrichtung nach Abb. 6 wird mittels eines in, der Zeichnung nicht wiedergegebenen Schalters vom Mitnehmerwagen aus. ein Motor η eingeschaltet, welcher sich seitwärts der Strecke auf einem Gestell m befindet. Dieser Motor ist durch ein Getriebe ο - mit einer teilweise verzahnten Welle ρ verbunden, welche bei Ingangsetzung des Motors in ihren Lagern hin und her verschoben werden kann. Am rechten Ende dieser Welle befindet sich eine Seilführungsrolle r dicht neben der Strecke, jedoch außerhalb des Normalpr-ofils. Bei der.
Aufwärtsfahrt des Zuges setzt der Mitnehmerwagen, nachdem er an der Seilführungseinrichtung vorübergefahren, ist, den Motor η unter Strom, so daß die Rolle r bis in die Mitte der Schienen verschoben wird. Beim Hochgehen des Hinterseiles k wird dieses •von der Rolle eingefangen; beim Zurückkommen des Zuges wird durch denselben oder einen anderen Schalter der Motor η wiederum, aber im entgegengesetzten Sinne, angetrieben, so daß die Rolle r zurückgezogen wird, ehe der Mitnehmerwagen vorüberfährt. Das Zurückziehen der Rolle kann auch mechanisch durch Hebelübersetzung oder Seilantrieb er
folgen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Schrägaufzug mit Vorder- und Hinterseil, gekennzeichnet durch eine an dem Übergang der unteren Wagerechten in die Schrägbahn angebrachte Führungsvorrichtung für das Hinterseil, welche durch Streckenanschläge beim Vorüberfahren des Zuges ein- und ausgeschaltet wird.
2. Schrägaufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit Führungs.-rollen versehenen Seilführungswagen, der vom Wagenzug gesteuert, zwischen Unterende der Bahn und dem unteren Übergang aus. der Wagerechten in die Schräge hin und her bewegt wird.
3. Schrägaufzug nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit Arbeitsmotor, 'beispielsweise Elektromotor versehenen Seüführungswagen, dessen Stromzuführung durch Streckenanschläge vom Seüführungswagen oder vom Mitnehmerwagen geschaltet wird.
4. Schrägaufzug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten der Stromzufuhr bzw. das Ingangsetzen des SeilführungSiwagens vom Mitnehmerwagen bewirkt wird, während das Stillsetzen durch Anschläge am Seüführungswagen selbst erfolgt.
5. Schrägaufzug nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit drei Führungsrollen, über welche das Hinterseil wellenförmig geführt ist, versehenen Seüführungswagen, dessen eine Rolle feststeübar ist, so daß infolge der Seilreibung bei festgestellter Rolle der Seüführungswagen vom Hinterseil mitgenommen wird.
6. Schrägaufzug nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Feststellvorrichtung für die Führungsrolle eine Bremsvorrichtung so verbunden ist, daß bei Freigabe der Führungsrolle der Seilführungswagen gebremst wird.
7. Schrägaufzug nach Anspruch 1, 2, 5 und 6, gekennzeichnet durch einen Hubmagneten auf dem Seüführungswagen, welcher bei Stromzufuhr ein Geweht anhebt, das über eine mit Gewinden versehene Büchse zugleich die Führungsrolle mit einem feststehenden Konus bremst und mittels einer Schaltstange ein mit den Wagenrädern, verbundenes Kettenrad freigibt. ■ . . -
8. Schrägaufzug nach Anspruch r,. gekennzeichnet durch einen Seüführungswagen mit einer von oben über das. Seil greifenden Führungsrolle und einen Anschlaghebel, der sowohl die Kupplung als auch die Bremse betätigt und durch einen an der Strecke befindlichen Anschlag ausgelöst wird.
9. Schrägaufzug nach Anspruch i> 2 und 7, gekennzeichnet durch einen am Seüführungswagen befindlichen gewichtsbelasteten Anschlaghebel, dessen Unterende gabelförmig ausgestaltet ist, wobei der Kupplungshaken unmittelbar auf der Welle des Anschlaghebels sitzt.
10. Schrägaufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine feststehende, seitlich der Strecke außerhalb des Wagenprofils angeordnete Seilführungsvorrichtung, deren Führungsrolle, vom Mitnehmerwagen gesteuert, bis zur Schienenmitte verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM92297D Schraegaufzug mit Vorder- und Hinterseil Expired DE439702C (de)

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