DE439559C - Fraeserwelle mit bei Widerstaenden im Boden nachgebenden Werkzeughaltern - Google Patents

Fraeserwelle mit bei Widerstaenden im Boden nachgebenden Werkzeughaltern

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DE439559C
DE439559C DEM85484D DEM0085484D DE439559C DE 439559 C DE439559 C DE 439559C DE M85484 D DEM85484 D DE M85484D DE M0085484 D DEM0085484 D DE M0085484D DE 439559 C DE439559 C DE 439559C
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DE
Germany
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shaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
    • A01B33/142Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
    • A01B33/144Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. JANUAR 1927
RETCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 439559 KLASSE 45a GRUPPE 21
(M 85484111145 a)
Karl Müller und Karl Steinmetz in Berlin.
Fräserwelle mit bei Widerständen im Boden nachgebenden Werkzeughaltern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1924 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Fräserwelle mit bei Widerständen im Boden nachgebenden Werkzeughaltern, die hohlzylindrisch ausgebildet sind, auf Ringscheiben sitzen und durch achsial unter Federdruck stehende, gezahnte Mitnehmerscheiben, die sowohl gegenüber der Antriebswelle als auch gegenüber den Werkzeughaltern verschiebbar sind, mitgenommen werden und beim Auftreffen auf Widerstände im Boden bis zur Überwindung des Hindernisses gleitend nachgeben können.
Es sind zwar schon Schlupfkupplungen für Bodenbearbeitungswerkzeuge an sich bekannt, welche nach Art von Klauenkupplungen ausgebildet sind. Diese Kupplungen können jedoch nicht federnd nachgeben, und infolgedessen werden diese Werkzeuge beim Auftreffen auf harte Gegenstände leicht brechen oder unbrauchbar werden. Auch gestatten diese Kupplungen nur nach einer
ίο Richtung zu arbeiten. Demgegenüber besteht der Fortschritt bei vorliegender Erfindung darin, daß die Kupplung infolge ihrer Federung und der gleichmäßigen Ausbildung ihrer Zähne nach beiden Richtungen sowohl vorwärts wie rückwärts mit gleicher Wirkung arbeiten kann. Das Riickwärtsarbeiten gestattet nämlich bei sehr hartem Boden, bei welchem die bekannten Werkzeuge und Kupplungen brechen wurden, durch die
«ο weichere Schicht von unten her ein Anheben der oberen Schicht des harten Bodens, wodurch ein Brechen der Werkzeuge und Kupplungen ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt, teilweise Ansicht durch die eine Hälfte der Fräswalze und
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 1.
Es ist α die Antriebswelle der Fräswalze, auf welcher das vom Motor angetriebene Kegelrad b festgekeilt ist. Auf der Antriebswelle α ist ferner der Mitnehmer f1 durch Nut und Keil nicht drehbar, aber längsverschiebbar angeordnet und ebenso der Mitnehmer f2; beide Mitnehmer müssen demnach an der Drehung der Welle α teilnehmen. Durch die starke Feder O, welche sich einerseits gegen den Drucklagerring η stützt und andererseits gegen den Mitnehmerteil f1, wird dieser gewöhnlich mit dem Kupplungsteil g- in Eingriff gehalten, während die Feder O1, welche sich einerseits gegen diesen I Kupplungsteil g und andererseits gegen den Mitnehmer f2 stützt, letzteren gewöhnlich j mit dem Kupplungsteil e kuppelt. Die Kupplungsteile g und e sind auf der Antriebswelle lose gelagert, jedoch mittels Keile, von denen der eine, i, in der Zeichnung rechts ersichtlich ist (Abb. 1), mit den Werkzeughaltern d1 bzw. d2 derart gekuppelt, daß sie die Teile d1 und d2 bei der Drehung der Welle α mitnehmen müssen, sich auf letzterer aber verschieben lassen.
An den Werkzeughaltern d1 und d2 sitzen fest die Werkzeuge I. Um die Spannung der Federn O und O1 je nach den Bodenverhältnissen regulieren zu können, sitzt auf dem freien Ende der Welle α eine Mutter m, durch welche die Kupplungsteile e, f, g, f1 auf der Welle α nach links oder rechts verschoben werden können.
Stößt bei der Vorwärtsbewegung der Maschine im Sinne des Pfeiles ν (Abb. 2) eins der Werkzeuge/1 bei der Drehung im Sinne des Pfeiles u auf ein Hindernis k, so wird es infolge der federnden Lagerung der Werkzeughalter zunächst in der Richtung des Pfeiles χ ausweichen und gleichzeitig wird dadurch, wie in Abb. 1 links dargestellt ist, der Kupplungsteil f1 von dem Teil g entkuppelt, da die Zahnflanken der Kupplungszähne schiefe Ebenen bilden. Es wird sich infolgedessen der Teil f1 auf der Welle α nach links bewegen und dadurch die Feder O zusammendrücken. Nachdem das Werkzeug I1 (Abb. 2) durch die Vorwärtsbewegung der Maschine im Sinne des Pfeiles ν von dem Hindernis k freigekommen ist, wird die Feder O den Mitnehmerteil f1 mit dem Teil g von neuem kuppeln. In Abb. 2 stellen die mit vollen Linien ausgezogenen Werkzeughalter diese im Moment des Stillstands dar, während die punktierten Werkzeughalter die in Drehung befindlichen Werkzeughalter (Abb. ι rechts) veranschaulichen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fräserwelle mit bei Widerständen im Boden nachgebenden Werkzeughaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlzylindrischen Werkzeughalter auf Ringscheiben sitzen und durch achsial unter Federdruck stehende, gezahnte Mitnehmerscheiben, die sowohl gegenüber der Antriebswelle als auch gegenüber den Werkzeughaltern verschiebbar sind, mitgenommen werden und beim Auftreffen auf Widerstände im Boden bis zur Überwindung des Hindernisses gleitend vorwärts und rückwärts mit gleicher Wirkung arbeiten und nachgeben können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM85484D 1924-06-28 1924-06-28 Fraeserwelle mit bei Widerstaenden im Boden nachgebenden Werkzeughaltern Expired DE439559C (de)

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DE (1) DE439559C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690145A (en) * 1950-01-19 1954-09-28 Romain Fred Basin seeder
DE2830892A1 (de) * 1978-02-10 1979-08-16 Agrator Sa Rohrfoermige locherhalterachse, anwendbar mit rotorkultivatoren
RU2546192C1 (ru) * 2014-04-29 2015-04-10 Государственное научное учреждение Всероссийский научно-исследовательский институт механизации сельского хозяйства Российской академии сельскохозяйственных наук (ГНУ ВИМ Россельхозакадемии) Роторный вычесыватель-глубокорыхлитель
RU2771361C1 (ru) * 2021-08-25 2022-05-04 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования Горский государственный аграрный университет Почвообрабатывающая фреза

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