DE439031C - Schaltungsanordnung zum Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenuebermittlung mittels Kathodenstrahlroehren oder traegheitslosen Relais - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenuebermittlung mittels Kathodenstrahlroehren oder traegheitslosen Relais

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DE439031C
DE439031C DEL47756D DEL0047756D DE439031C DE 439031 C DE439031 C DE 439031C DE L47756 D DEL47756 D DE L47756D DE L0047756 D DEL0047756 D DE L0047756D DE 439031 C DE439031 C DE 439031C
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Germany
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circuit
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
31. DEZEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 439031 KLASSE 21 a* GRUPPE
(L 47756 Vllllzia^)
C. Lorenz Akt.-Ges. in Berlin-Tempelhof.
Schaltungsanordnung zum Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung mittels Kathodenstrahlröhren oder trägheitslosen Relais.
Zusatz zum Patent 305503.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1919 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 21. November 1917.
Nach dem Hauptpatent 305503 kann das Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung unter Verwendung von Kathodenstrahlröhren oder trägheitslosen Relais dadurch erfolgen, daß der Hilfselektrodenkreis (Gitterkreis) periodisch vollkommen unterbrochen wird oder eine rhythmische Beeinflussung der Gitterspannung durch periodische oder rhythmische Beeinflussung eines Widerstandes erfolgt. Die periodische Unterbrechung bzw. Beeinflussung des Gitterkreises wird beispielsweise durch einen magnetischen

Claims (3)

  1. Selbstunterbrecher oder durch einen sich rhythmisch oder periodisch ändernden Widerstand herbeigeführt, der nach dem Hauptpatent in den Gitterkreis direkt eingeschaltet ist.
    Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung, die das Verfahren nach dem Hauptpatent dadurch verbessert, daß die durch den Summer, Mikrophon o. dgl. gesteuerte ίο Energie über einen aus Kapazität und Selbstinduktion bestehenden Kreis transformatorisch auf den Gitter kr eis übertragen wird, wodurch eine vollkommene Anpassungsmöglichkeit in bezug auf die Nutzwiderstände gegeben ist. Infolgedessen wird der Wirkungsgrad einer nach dieser Schaltungsanordnung arbeitenden Anlage gegenüber derjenigen nach dem Hauptpatent wesentlich erhöht.
    Erfindungsgemäß wird die Schaltung derao art ausgeführt, daß der Steuerkreis, der bei^ spielsweise als Steuerorgan ein Mikrophon enthält, mit einem in den Gitterkreis der Kathodenröhre eingeschalteten, aus Kapazität und Selbstinduktion bestehenden Kreis transformatorisch gekoppelt ist. Diese Schaltung hat gegenüber bekannten Anordnungen mit Widerstandskopplung den Vorteil, daß für die im Gitterkreis fließenden Hochfrequenzströme ein besonderer Weg geschaffen und eine Beeinflussung des Steuerkreises vermieden wird, die ferner auch durch Ver-, Wendung nur eines Transformators nicht stattfindet im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, bei welchen am Gitterkreis ein Nieder- · frequenz- und ein Hochfrequenztransformator liegt, die parallel geschaltet sind.
    Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. 1 dargestellt. Der Unterbrecher besteht aus einem Mikrophon m, das mit der Stromquelle b und der Primärwicklung/, des Transformators in ' Serie liegt. Der Generator mit Anode«,. Gitter g und Kathode k ist in bekannter Weise, beispielsweise entsprechend der Schaltungs- : anordnung nach dem Hauptpatent, mit einem ', Schwingungskreis verbunden. Widerstands- ! änderungen des Mikrophons tn bewirken au | der zur Sekundärwicklung I2 des Transformators parallel geschalteten Kapazität c und da- | mit am Gitter g Spannungsschwankungen, die 1 Energieschwankungen im Schwingungskreis des Generators zur Folge haben.
    Die Kapazität c schafft gleichzeitig einen
    Weg für die im Gitterkreis fließenden Hoch- ' frequenzströme, so daß eine Beeinflussung des j
    Steuerkreises I vermieden wird. 1
    Die transformatorische Übertragung der j
    Wjderstandsänderungen auf den Gitterkreis j
    hat den weiteren Vorteil, daß das Potential | der hierfür erforderlichen Stromquelle b nicht unmittelbar das Gitter der Strahlrohre beeinflußt.
    Die in Abb. 1 beispielsweise dargestellte Schaltungsanordnung kann nach dem weiteren Gegenstand der Erfindung dahingehend ausgebildet werden, daß zwischen den Steuerkreis. I und den Gitterkreis ein Relais eingeschaltet wird, das beispielsweise gleichfalls eine Elektrodenröhre ist. Eine derartige in Abb. 2 dargestellte Schaltungsanordnung hat gegenüber der ersteren den Vorteil, daß man mit Hilfe des zwischen Steuerkreis und Gitterkreis geschalteten Relais ν wesentlich größere Energieschwankungen im Generator erzielen kann, da die bei der Schaltung nadi Abb. ι möglichen Widerstandsschwankungen im Steuerkreise I von der Belastungsgrenze des Mikrophons bzw. von der Beeinflussung durch die Spredüaute auf dasselbe abhängig sind.
    Die Schaltung läßt sidh ferner dahingehend ausbilden, daß zwischen den Steuerkreis und den Gitterkreis mehr als ein Relais eingeschaltet ist, so daß vom Steuerkreis aus beliebig große Energieschwankungen im Generator über den Gitterkreis herbeigeführt werden können. Die eingeschalteten Relais haben hierbei zweckmäßig verschiedene Größe und sind derart gewählt, daß die Energieschwankungen vom Steuerkreis (Mikrophon) aus gerechnet von Röhre zu Röhre zunehmen. go
    I3ATENTANSI1KuCHK :
    ι. Schaltungsanordnung zum Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung mittels Kathodenstrahlröhren oder tragheitslosen Relais nach Patent 305503, dadurch gekennzeichnet, daß die rhythmische oder periodische Beeinflussung der Gitterspannung mittels eines Steuerkreises erfolgt, der mit einem in den Gitter- xoo kreis eingeschalteten, aus Selbstinduktion und parallel geschalteter Kapazität bestehenden Kreis transformatorisch gekoppelt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zwischen Steuerkreis und Gitterkreis transformatorisch geschaltetes Relais, durch welches die durch den Steuerkreis bewirkten Energieschwankungen im Generator verstärkt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mehrere hintereinandergeschaltete Relais gleicher oder ver-
    - schiedener Größe, derart, daß die Energieschwankungen vom Steuerkreis bis zum Gitterkreis des Generators zunehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BEM.JN. GSDRBCKT IN DER
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