DE458702C - Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen - Google Patents
Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhenInfo
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- DE458702C DE458702C DEL65402D DEL0065402D DE458702C DE 458702 C DE458702 C DE 458702C DE L65402 D DEL65402 D DE L65402D DE L0065402 D DEL0065402 D DE L0065402D DE 458702 C DE458702 C DE 458702C
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- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 11
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 4
- 230000005684 electric field Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B7/00—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
- H03B7/02—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B7/04—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being vacuum tube
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. APRIL 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 458 KLASSE 21a4 GRUPPE
C. Lorenz Akt.-Ges. in Berlin-Tempelhof*).
Außer der Schwingungserzeugung mittels evakuierter Entladungsgefäße, die auf dem
Rückkopplungsprinzip beruhen, sind bereits andere Methoden bekannt geworden, von
denen besonders diejenigen, die auf der Ausnutzung eines sogenannten negativen Widerstandes,
d. h. einer fallenden Stromspannungscharakteristik, basieren, erwähnenswert sind.
Bei diesen genügt bekanntlich ein einzelner SchwingungskreiSj der an die Entladestrecke,
die die soeben erwähnte Eigenschaft aufweist, angelegt wird und in dem dann einmal vorhandene
Eigenschwingungen dauernd aufrechterhalten werden können, z. B. ist ein nach diesem Prinzip arbeitendes Entladungsgefäß
die sogenannte Habann-Röhre. Zur Erzielung der erwähnten Charakteristik sind nun
bei derartigen Entladungsgefäßen oft zusätzliche Spannungsquellen notwendig, um zur
Verwendung gelangende Hilfselektroden auf einem bestimmten. Potential zu erhalten. Hierdurch
wird aber die Anordnung der erforderlichen Strom- bzw. Spannungsquellen ziemlich
kompliziert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, die Anordnung besonderer Spannungsquellen zu vermeiden und die nötige Hilfsspannung
den erzeugten Schwingungen selbst über Gleichrichteranordnungen zu entnehmen.
Der Erfindungsgedanke wird noch näher an Hand eines Ausführungsbeispiels gemäß
beiliegender Zeichnung unter Verwendung einer Habann-Röhre erläutert. Es bedeutet
darin 1 das evakuierte Entladungsgefäß, 2 die elektronenemittierende Glühelektrode (Kathode),
die durch eine geeignete Heizstromquelle (in der Abbildung nicht angedeutet) auf der nötigen Temperatur gehalten wird,
3 und 4 die Anode und Seitenplatte, die beide an den positiven Pol der Anoden-Spannungsbatterie
5 gelegt sind; 6 ist die negative Hilfsplatte, die ein elektrisches, auf die von der Kathode ausgehenden Elektronen
ablenkend einwirkendes Feld hervorruft. Senkrecht zu diesem elektrischen Feld ist
noch ein magnetisches Feld zu denken, das durch einen geeigneten, in der Abbildung
nicht angedeuteten Elektromagneten hervorgerufen wird. Durch die gleichzeitige verschiedene
ablenkende Wirkung des elektrisehen sowie magnetischen Feldes auf die
Elektronenbahn entsteht bekannterweise an der Strecke Kathode—Anode eine fallende
Charakteristik, und ein zwischen beiden angelegter, aus Selbstinduktivität 7 und Kapazität
8 bestehender Schwingungskreis ist imstande, dauernde Schwingungen seiner Eigenfrequenz
zu erzeugen. 9 ist noch eine Drossel-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Gerhard in Berlin-Charlottenburg.
spule zum Abhalten der Hochfrequenzschwingungen von der Batterie 5, ferner io
ein Blockkondensator zwecks Vermeidung eines Kurzschlusses dieser Batterie.
Erfindungsgemäß wird nun die an die Platte 6 anzulegende Hilfsspannung nicht, wie bisher üblich, einer besonderen Batterie entnommen, sondern dem Schwingungskreis 7, 8 die nötige Energie transformatorisch mittels der Selbstinduktionsspule 11 entzogen, durch eine aus zwei Ventilröhren 12 und 13 bestehende Gleichrichteranordnung gleichgerichtet und an den Enden eines Widerstandes 14 (Potentiometer) abgenommen. 15 bedeutet noch einen Abstimmkondensator, 16 eine Drossel und 17 eine Ausgleichskapazität. Die Ventilröhren können zum richtigen Arbeiten eine dritte Elektrode erhalten, dia mittels Stromquellen 18 bzw. 19 auf ein geeignetes Potential gebracht sind. In derselben Weise kann auch jede andere Hilfsspannung demselben oder einem anderen Hilfskreis entnommen werden. Was die Frage des Anschwingens einer derartigen Röhre betrifft, so kann dies natürlich mittels einer Hilfsspannung geschehen, jedoch ist es auch möglich, die jeweilige erste Ladung für die Hilfsplatte 6 einem Kondensator zu entnehmen, der z. B. über den Ruhekontakt der Morsetaste immer wieder von neuem aufgeladen
Erfindungsgemäß wird nun die an die Platte 6 anzulegende Hilfsspannung nicht, wie bisher üblich, einer besonderen Batterie entnommen, sondern dem Schwingungskreis 7, 8 die nötige Energie transformatorisch mittels der Selbstinduktionsspule 11 entzogen, durch eine aus zwei Ventilröhren 12 und 13 bestehende Gleichrichteranordnung gleichgerichtet und an den Enden eines Widerstandes 14 (Potentiometer) abgenommen. 15 bedeutet noch einen Abstimmkondensator, 16 eine Drossel und 17 eine Ausgleichskapazität. Die Ventilröhren können zum richtigen Arbeiten eine dritte Elektrode erhalten, dia mittels Stromquellen 18 bzw. 19 auf ein geeignetes Potential gebracht sind. In derselben Weise kann auch jede andere Hilfsspannung demselben oder einem anderen Hilfskreis entnommen werden. Was die Frage des Anschwingens einer derartigen Röhre betrifft, so kann dies natürlich mittels einer Hilfsspannung geschehen, jedoch ist es auch möglich, die jeweilige erste Ladung für die Hilfsplatte 6 einem Kondensator zu entnehmen, der z. B. über den Ruhekontakt der Morsetaste immer wieder von neuem aufgeladen
wird. Jede auch von selbst auftretende Schwingung des Schwingungskreises kann
aber auch schon genügen, das Anschwingen herbeizuführen.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Betrieb von Röhrensendern, die nicht auf dem Rückkopplungsprinzip
beruhen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere für die Schwingungserzeugung erforderliche Hilfsspannungen
dem Schwingungskreis selbst über eine Gleichrichteranordnung entnommen werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung
des 'elektrischen Hilfsfeldes nötige Spannung für die Hilfselektrode dem Schwingungskreis eines Röhrensenders,
der den durch gleichzeitige Einwirkung eines magnetischen und ^elektrischen Feldes
auf die Elektronenbahn bedingten negativen Widerstand ausnutzt, über eine Gleichrichterröhrenanordnung 'entnommen
wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschwingen
die ersten Ladungen der Hilfsplatte einem im Ruhezustand auf geladenen Kondensator
entnommen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL65402D DE458702C (de) | 1926-03-21 | 1926-03-21 | Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL65402D DE458702C (de) | 1926-03-21 | 1926-03-21 | Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458702C true DE458702C (de) | 1928-04-18 |
Family
ID=7281328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL65402D Expired DE458702C (de) | 1926-03-21 | 1926-03-21 | Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183975B (de) * | 1961-10-05 | 1964-12-23 | Fritz Hellige & Co G M B H Fab | Oszillatorschaltung zur Erzeugung von Wechselstrom mit konstanter Amplitude |
-
1926
- 1926-03-21 DE DEL65402D patent/DE458702C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183975B (de) * | 1961-10-05 | 1964-12-23 | Fritz Hellige & Co G M B H Fab | Oszillatorschaltung zur Erzeugung von Wechselstrom mit konstanter Amplitude |
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