DE433360C - Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch Entladungsroehren - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch EntladungsroehrenInfo
- Publication number
- DE433360C DE433360C DER56021D DER0056021D DE433360C DE 433360 C DE433360 C DE 433360C DE R56021 D DER56021 D DE R56021D DE R0056021 D DER0056021 D DE R0056021D DE 433360 C DE433360 C DE 433360C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grid
- anode
- arrangement
- circuit
- generating electrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 10
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B7/00—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
- H03B7/02—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B7/04—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being vacuum tube
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mit
Hilfe einer Elektronenentladungsröhre mit negativer Widerstandscharakteristik.
Zur Erläuterung der Erfindung dienen die beiden Abb. 1 und 2 der Zeichnung. 1 zeigt eine beispielsweise Schaltung, die nach der Erfindung ausgeführt werden kann, und Abb. 2 eine Kurve, welche das Verhältnis der Gitterspannung zum Gitterstrom darstellt, ι bedeutet die Elektronenröhre, welche eine Elektronen aussendende Kathode 2, eine Anode 3 und eine Gitterelektrode 4 enthält, die zwischen Kathode und Anode einge-, schaltet ist. In dem Gitterstromkreis befindet sich ein aus der Induktanzspule 5 und der Kapazität 6 bestehender Schwingungskreis, vermittels welcher dieser Stromkreis auf die Frequenz der Schwingungen,- die erzeugt
Zur Erläuterung der Erfindung dienen die beiden Abb. 1 und 2 der Zeichnung. 1 zeigt eine beispielsweise Schaltung, die nach der Erfindung ausgeführt werden kann, und Abb. 2 eine Kurve, welche das Verhältnis der Gitterspannung zum Gitterstrom darstellt, ι bedeutet die Elektronenröhre, welche eine Elektronen aussendende Kathode 2, eine Anode 3 und eine Gitterelektrode 4 enthält, die zwischen Kathode und Anode einge-, schaltet ist. In dem Gitterstromkreis befindet sich ein aus der Induktanzspule 5 und der Kapazität 6 bestehender Schwingungskreis, vermittels welcher dieser Stromkreis auf die Frequenz der Schwingungen,- die erzeugt
ao werden sollen, abgestimmt werden kann. Der Anodenstromkreis enthält die Stromquelle 7
und die Primärwindung 8 eines Transformators, dessen Sekundärwindung 9 in die Antenne 10 eingeschaltet ist.
Wenn man bei dieser Schaltung dem Gitter vermittels des veränderlichen Anschlusses 11
der Gitterleitung an der Batterie 7 eine positive Spannung aufdrückt, so erhält man einen
Gitterstrom in Abhängigkeit von der Gitterspannung gemäß dem Verlauf der Kurve von
Abb. 2. Geht man von Null anfangend mit der Gitterspannung allmählich herauf, so beginnen
alsbald die Elektronen die Kathode zu verlassen und zum Gitter zu wandern und weiter zu der noch positiveren Anode. Der
Gitterstrom steigt, bis bei weiterer Steigerung des Gitterpotentials das Gitter von genügend
Elektronen getroffen wird, die eine Sekundäremission vom Gitter aus! veranlassen.
Diese verhindert ein weiteres Anwachsen des Gitterstromes, und wenn die Sekundäremission mit wachsender Gitterspannung
weiter zunimmt, so überwiegt sie schließlich die Primäremission, so· daß der Gitterstrom fallen und sogar negativ werden
muß. Später steigt der Gitterstrom mit der Gitterspannung wieder an, wenn nämlich die
Potentialdifferenz zwischen Gitter und Anode nicht mehr groß genug ist, alle Sekundärelektronen
vom Gitter abzufangen, und dann die Primäremission wieder überwiegt., Dieser
geschilderte Vorgang hat Ähnlichkeit mit der bekannten Dynatronwirkung, bei der eine Sekundäremission
von der bei dieser Röhrentype als Platte bezeichneten Elektrode ausgeht, während sich im vorliegenden Fall die
Erscheinungen auf die Strecke Gitter-Kathode einer gewöhnlichen Eingitterröhre beziehen.
Wie also die Abb. 2 erkennen läßt, hat die Gitterstromcharakteristik in einem weiten Bereich positiver Gitterspannung eine
fallende Tendenz, vermöge deren die Anordnung in der Schaltung nach Abb. 1 Schwingungen
erzeugen kann, die durch den
Kreis 5, 6 bestimmt sind. Sobald Schwingungen in diesem Kreis entstehen, wird das
Gitterpotential mit Bezug auf die Kathode abwechselnd positiv und negativ, und der
Anodenstrom verändert sich je nach den potentiellen Änderungen des Gitters. Die einzige Bedingung für eine dauernde Aufrechterhaltung
der Schwingungserzeugung ist im wesentlichen, daß die Spannung der Batterie 7 hoch genug ist, um die Anodenspannung
stets höher zu halten als diejenige des Gitters 4, um die sekundären Elektronen, die
aus dem Gitter austreten, abzuführen, d. h. daß der Arbeitspunkt im Bereich der fallenden
Charakteristik bleibt.
Die Leistungsfähigkeit des Betriebes hängt von der richtigen Einstellung der Beziehungen
zwischen den Konstanten des Schwingungskreises und der damit verbundenen Kreise ab, in welchen die elektrischen Spannungen
vorhanden sind. Im vorliegenden Falle, wo der Schwingungskreis lediglich den zur Veränderung des Gitterpotentials negativen
Strom zu liefern hat und nicht mit dem
as anderen Kreis gekoppelt ist, ist die Einstellung
dieses Kreises durchaus von der Einstellung des Anodenkreises unabhängig, und da ja die Energie des Schwingungskreises
nur einen kleinen Teil der gesamten Energie der Einrichtung ausmacht, kann die Betriebsleistung
des Schwingungskreises eine verhältnismäßig geringe sein, ohne daß die Gesamtleistung
der Anlage im wesentlichen beeinflußt wird.
Die Frequenz der erzeugten Schwingungen ist gänzlich durch die Abstimmung des Gitterresonanzkreises
bestimmt und^ daher im wesentlichen von der Abstimmung des
Anoden- und Antennenkreises unabhängig. In dieser Beziehung bietet die vorliegende
Anordnung wesentliche Vorteile gegenüber den früher angewendeten Röhrengeneratorschaltungen,
in welchen die Gitter- und Anodenkreise gekoppelt sind und der Anodenkreis seinerseits wieder mit dem Belastungskreis
verbunden ist. Hierbei war die Frequenz der Schwingungen in großem Maße von der Abstimmung des Belastungskreises
abhängig.
Claims (2)
1. Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch Entladungsröhren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verhältnisse so gewählt sind, daß der Arbeitspunkt der Gittercharakteristik im
Bereich der durch Sekundärstrahlung bei positiver Gitterspannung und noch höherer
positiver Anodenspannung entstehenden negativen Charakteristik liegt und zwischen Kathode und Gitter ein Schwingungskreis
eingeschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Frequenz
der Schwingungen bestimmende abgestimmte Kreis so in die Gitterleitung geschaltet ist, daß eine Kopplung zwischen
diesem Kreis und den mit der Anode in Verbindung stehenden Schwingungskreisen vermieden wird.
Abb. i.
Abb. 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US433360XA | 1921-06-11 | 1921-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433360C true DE433360C (de) | 1926-08-31 |
Family
ID=21926652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER56021D Expired DE433360C (de) | 1921-06-11 | 1922-06-01 | Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch Entladungsroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433360C (de) |
-
1922
- 1922-06-01 DE DER56021D patent/DE433360C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE433360C (de) | Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch Entladungsroehren | |
| DE344150C (de) | Schwingungsgenerator | |
| DE660034C (de) | Anordnung zur Umformung von Gleichstrom oder Wechselstrom in Wechselstrom | |
| DE730628C (de) | Elektronenroehre zur Erzeugung oder Verstaerkung elektrischer Schwingungen | |
| AT159535B (de) | Einrichtung für das Verstärken von sehr hohen Frequenzen. | |
| DE598263C (de) | Superregenerativschaltung mit Magnetron | |
| DE433285C (de) | Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mit Rueckkopplung eines Steuerorgans | |
| DE595408C (de) | Roehrensender, bei welchem durch Verwendung annaehernd rechteckiger Wechselspannungs- und Stromkurven die Anodenleistung verringert ist | |
| DE872513C (de) | Rueckgekoppelter Generator | |
| DE598072C (de) | Netzanschlussgeraet | |
| DE458702C (de) | Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen | |
| DE475895C (de) | Hochevakuiertes Entladungsgefaess | |
| DE539191C (de) | Schaltung zur Beseitigung der durch das Auftreten von Sekundaerelektronen in Senderoehren bedingten fallenden Gitterstromcharakteristik | |
| DE291604C (de) | Einrichtung zur erzeugung elektrischer schwingungen | |
| DE488810C (de) | Vorrichtung zur Regelung der Groesse des Brennflecks bei Gluehkathodenroentgenroehren | |
| DE641134C (de) | Mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitender, selbsterregter, mehrphasiger Wechselrichter in Parallelanordnung | |
| DE308204C (de) | ||
| DE744616C (de) | Schaltungsanordnung mit zwei Sekundaeremissionsroehren | |
| DE712497C (de) | Anordnung zur Amplitudenmodulation von sehr hohen Frequenzen | |
| AT145679B (de) | Thermionischer Generator, bei dem Schwingungen durch die Wirkung eines magnetischen Feldes erzeugt werden. | |
| DE734995C (de) | Laufzeitroehre mit Hohlraumresonatoren | |
| AT146913B (de) | Entladungsröhre zur Erzeugung elektrischer Ultrahochfrequenzschwingungen. | |
| DE579926C (de) | Rueckgekoppelter Roehrengenerator mit Doppelgitterroehre zur Erzeugung von Schwingungen zweiter Art | |
| DE337739C (de) | Schaltungsanordnung fuer Verstaerker mit reiner Elektronenentladung | |
| DE426946C (de) | Einrichtung zur Umwandlung von elektrischen Stroemen |