DE890975C - Verfahren zur Einschaltung von Elektronenroehren, insbesondere Magnetfeldroehren - Google Patents

Verfahren zur Einschaltung von Elektronenroehren, insbesondere Magnetfeldroehren

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DE890975C
DE890975C DEB8497D DEB0008497D DE890975C DE 890975 C DE890975 C DE 890975C DE B8497 D DEB8497 D DE B8497D DE B0008497 D DEB0008497 D DE B0008497D DE 890975 C DE890975 C DE 890975C
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DE
Germany
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tubes
switching
electron
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Expired
Application number
DEB8497D
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English (en)
Inventor
Walter Kirbach
Kurt Dr-Ing Laemmchen
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BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
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BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/04Regulating voltage or current wherein the variable is AC

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of High-Frequency Heating Circuits (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einschaltung von Elektronenröhren, insbesondere Magnetfeldröhren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Einschaltung von Elektronenröhren, insbesondere Magnetfeldröhren, bei denen die Speisespannungen aus Batterien über Zerhacker entnommen und .durch Glimmstrecken stabilisiert ,werden.
  • Es ist üblich, bei tragbaren Geräten der Nachrichtentechnik die in diesen verwendeten Elektronenröhren aus Batterien zu speisen. Die relativ hohen Spannungen werden hierbei dadurch erzeugt, daß ein Gleichstrom in einem Zerhacker in Wechselstrom umgewandelt, dann auf eine hohe Spannung transportiert und endlich gleichgerichtet wird. Die auf diese Weise erzeugte Spannung schwankt infolge des ungleichmäßigen Gangs des Zer'hackers und infolge der während der Entladung absinkenden Batteriespannung. Zwischen Zerhacker und Röhre müssen daher noch Mittel zur Spannungsstabilisierung eingeschaltet werden. Insbesondere haben sich zu diesem Zwecke die Glimmstreckenspannungsteiler als vorteilhaft erwiesen.
  • Wesentlich bei tragbaren Geräten ist die For derung, dtß der Wirkungsgrad der gesamten Anordnung günstig bleibt, damit das Gewicht der zu transportierenden Batterien nicht zu groß wird. Diese Forderung führt zwangsläufig zu der Einstellung kleiner Glimmströme und zurWahl kleiner Vorwiderstände vor der Glimmstrecke, d. h. also zur Wahl einer kleinen Spannungsdifferenz zwischen gleichgerichteter Sekundärspannung des Transformators und der gesamten Glimmstreckenspannung. Obgleich als Vorwiderstand für die Glimmstrecke hierbei auch die Glättungseinrichtungen für die Zerhackerspannung sowie die auf der Primärseite des Transformators vorhandenen Innenwiderstände mit ausgenutzt werden, treten bei einer Bemessung der Schaltelemente entsprechend einem guten Stabilisierungs- und Wirkungsgrad Zündschwierigkeiten beim Einschalten der Glimmstrecken auf.
  • Die Erfindung besteht nun darin, diese Einschaltschwierigkeiten dadurch zu beseitigen, daß zuerst die Einrichtung zur Speisespannungserzeugung und dann erst die Heizung der Röhre eingeschaltet wird. Hierbei liegt zunächst die volle Spannung an der Glimmstrecke, so d.aß diese sicher gezündet wird; beim Einschalten des Heizstroms nach einem gewissen Zeitraum fließt dann der Anodenstrom in :der Röhre, wobei die Spannung an der Glimmstrecke absinkt.
  • Bei der Verwendung von Magnetfeldröhren, in denen Elektronenumlaufschwingungen oder deren Oberwellen erregt werden, ergibt sich hierbei gleichzeitig der Vorteil, :daß die Anschaltung der Spannungen in einer für die Schwingungsanregung günstigen Reihenfolge erfovgt. Bei diesen Schwingungsarten erfolgt nämlich die Anregung nur, wenn die Anodenspannung von höheren Wierten her zu niedrigen geregelt wird. Diese Regelung wird ohne besondere Hilfsmittel durch das erfindungsgemäße Verfahren erreicht.
  • In 'der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung einer Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. An einen Akkumulator ,2 ist ein Zerhackergerät 3 angeschlossen, indem der Gleichstrom unterbrochen, hochtransportiert und elektrisch oder mechanisch wieder gleichgerichtet wird. Von diesem Gerät gelangt der Strom über einen Vowiderstand q. an den Glimmstreckenspannungsteiler 5. Die an diesem Spannungsteiler entstehende Spannung wird über einen regelbaren Vorwiderstand C dem Magnetfeldröhrensender oder -empfänger 7 zugeführt, der über die Leitungen 8 aus einer Batterie io geheizt wird. Das Magnetfeld in der Röhre wird mit Hilfe eines Permanentmagneten i i erzeugt. Die Inbetriebsetzung der Anordnung erfolgt zunächst durch Einschalten der Batterie 2 mit Hilfe eines Schalters 12. Hierdurch wird der Zerhacker in Betrieb gesetzt und die Glimmstrecke 5 gezündet. Hierauf wird der Schalter g; eingelegt, so: daß die Kathode der Magnetfeldröhre geheizt wird. In dieser Röhre kann nun ein Anodenstrom fließen, so daß der,Strom durch die Glimmstrecke etwa um den Betrag zurückgeht, der durch die Belastung der Magnetfeldröhre hervorgerufen wird. Gleichzeitig schwingt die Magnetfeldröhre an, da bei diesem Vorgang die Anodenspannung von höheren Werten auf den Betriebszustand durch den am Widerstand 6 infolge des Anodenstroms eintretenden Spannungsabfall verringert wird. Die beschriebene Reihenfolge in der Einschaltung kann auch zwangsläufig -dadurch erreicht werden, daß nach Einlegen des Schalters ii durch eine geeignete mechanische Kupplung eine verzögerte Umlegung des Srhalters.io erfolgt. Die Verzögerung kann z. B. auf mechanischem Wege durch Federspannungen erreicht werden, gegebenenfalls auch auf elektrischem Wege, indem mit dem Schalter i2 ein Zeitrelais eingeschaltet wird, das etwa nadh i Sekunde den Heizstromkreis. der Magnetfeldröhre schließt. Bei Empfangsanordnungen ist die erfindungsgemäße Anordnung in entsprechender Weise anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Einschaltung von Elektronenröhren, insbesondere Magnetfeldröhren, bei denen die Speisespannungen aus Batterien über Zerhacker unter gleichzeitiger Stabilisierung durch Glimmstrecken entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Einrichtung zur Speisespannungserzeugung und mit einer gewissen Zeitverzögerung die Heizung der Elektronenröhre eingeschaltet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungszeit etwa i,Sekunde -gewählt wird.
  3. 3. Verfahren -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung für eine Magnetfeldröhre mit Schwingungsan-. regung durch Elektronenumlaufschwingungen oder deren Oberwellen der Glimmstrecke über einen Vorwiderstand entnommen wird. q.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitabstand zwischen den Einschaltvorgängen durch ein Verzögerungsrelais erreicht wird.
DEB8497D 1940-03-01 1940-03-01 Verfahren zur Einschaltung von Elektronenroehren, insbesondere Magnetfeldroehren Expired DE890975C (de)

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