DE354522C - Schaltungsanordnung fuer Schwingungserzeuger zur Erzeugung kontinuierlicher Hochfrequenzschwingungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Schwingungserzeuger zur Erzeugung kontinuierlicher HochfrequenzschwingungenInfo
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Classifications
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- H03B7/00—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
- H03B7/02—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B7/10—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being gas-discharge or arc-discharge tube
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Description
In Schwingungserzeugern zur Erzeugung elektrischer Schwingungen liegt gewöhnlich im
Anodenstromkreis ein geschlossener Schwingungskreis, der mit dem Steuergitter des
Schwingungserzeugers gekoppelt ist. Diese Schaltungsanordnung wird besonders verwendet
bei Röhren mit größerem inneren Widerstand, also im allgemeinen bei stark evakuierten
Glühkathcdenröhren.
ίο Aus diesen Röhren kann bekanntlich nur
unter Anwendung sehr hoher Spannungen eine einigermaßen große Energie entzogen werden,
weil der Elektrodenstrom ziemlich eng begrenzt ist.
Bei einer anderen Art von Schwingungserzeugern, die in dieser Beziehung günstiger
wirken, wird der elektrische Lichtbogen verwendet. In diesem Falle wird ein aus einer
Induktivität und Kapazität bestehender Schwingungskreis direkt an die Klemmen des Lichtbogens
gelegt.
Die praktische Durchführung derartiger und ähnlicher Schwingungserzeuger stößt aber auf
erhebliche Schwierigkeiten, da die Schwingungen a5 nicht stetig sind, insbesondere nicht, wenn
eine nutzbare Frequenz für die Radiotelegraphie und Radiotelephonie erzielt werden soll.
Unter den zahlreichen Vorschlägen, die gemacht worden sind, um einen stetigen Betrieb
mittels eines derartigen Lichtbogens zu erzielen, ist einer, auf welchen in nachfolgendem etwas
näher eingegangen wird, weil er den Ausgangspunkt der Erfindung bildet. Es handelt sich
um den bekannten Vorschlag von Eisenstein, die früher verwendeten Lichtbogen verschiedenster
Art zur Erzeugung elektrischer Schwingungen durch ein Wehneltsches Glühkathodenrohr
zu ersetzen. An die Klemmen der Anode und der Kathode, die aus einem geheizten Platinblech mit einer Alkalioxydschicht besteht,
sind eine Induktanz und eine Kapazität angelegt, die in Reihe geschaltet sind und den
Stromkreis bilden, in welchem die Schwingungen entstehen, genau wie das bei der Duddellschen Lichtbogenschaltung der Fall ist.
Eine derartige Vorrichtung stellt theoretisch eine Verbesserung der bekannten Einrichtungen
dar, doch haben die Versuche ergeben, daß die Unstetigkeit des Betriebes dadurch nicht
behoben wird.
Eine vollkommenere Lösung der Aufgabe, kontinuierliche Hochfrequenzschwingungen vermittels
gas- oder dampfgefüllter Röhren zu erzeugen, wird durch Verwendung eines Generators
erzielt, der aus einem Behälter besteht, in dem ein als Kathode dienender Glühfaden
und eine als Anode dienende Quecksilbermasse angeordnet sind.
Zwischen die beiden Elektroden wird eine zweckmäßig gewählte Spannung angelegt sowie
ein aus einer Kapazität und einer Induktivität, die in Reihe geschaltet sind, bestehender
Schwingungskreis. In diesem Falle sind die Entladungscharakteristiken im Quecksilberdampf
dieselben als beim Lichtbogen, und man erhält in dem Stromkreis Kapazitätinduktivität,
kontinuierliche elektrische Schwingungen von sehr regelmäßiger Amplitude.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine neue Schaltungsanordnung, durch welche die
Leistung und die Stetigkeit der Stromerzeuger der zuletzthin beschriebenen Art, die einen
verhältnismäßig niedrigen inneren Widerstand besitzen, rioch erhöht wird durch Verwendung
einer zwischen Anode und Kathode angeordneten Gitterelektrode, die nur mit dem Speisestromkreis
der Anode gekoppelt ist.
In den Abb. 1 und 2 sind beispielsweise Schaltungsanordnungen zur Durchführung der
Erfindung veranschaulicht.
Nach Abb. 1 besteht der Generator aus einem Behälter 1, welcher einen durch eine
Stromquelle 3 erhitzten Faden 2 und eine Anode 4 enthält. Die Anode kann durch eine
einfache Platte, die gegebenenfalls mit einer Schicht Alkalioxyd bedeckt ist, oder durch
eine Quecksilbermasse bzw. Quecksilberlegierungsmasse gebildet sein.
Zwischen die Anode und die Kathode wird die Spannung einer geeigneten Stromquelle 5 go
gelegt, welche in Reihe mit einer Induktanz 6 geschaltet ist« Von den Klemmen der Elektroden
ist der Schwingungskreis abgezweigt. Die Schaltung ist bis hierher dieselbe wie die
des singenden Lichtbogens und die von Eisenstein
vorgeschlagene.
Gemäß der Erfindung wird in den Generator eine weitere Hilfselektrode eingesetzt, welche
beispielsweise aus einem Metallgitter 9 besteht, und diese Elektrode wird mit dem Faden 2
durch einen Stromkreis 10 verbunden, welcher eine mit der Induktanz 6 des Speisestromkreises
gekoppelte Induktanz 11 enthält. Bei dem dargestellten Schaltungsschema beruht die
Kopplung auf der gegenseitigen Induktion zwischen den beiden Wicklungen 6 und 11.
Die Kopplung könnte aber auch auf kapazitivem oder galvanischem Wege in bekannter
Weise erfolgen.
Versuche haben ergeben, daß wegen der Elektrode 9 und des Stromkreises ro, der mit
dem Speisestromkreis induktiv gekoppelt ist, eine bedeutende Verstärkung der in dem
Schwingungskreis 7, 8 erzeugten Schwingungen erzielt wird.
In Abb. 2 ist eine Variante dieser Schaltung dargestellt. In der Abbildung bedeuten dieselben
Bezugszeichen dieselben Teile wie in Abb. 1. Die Stromquelle 5 ist aber so angeordnet, daß
sie die eine Klemme gemeinschaftlich mit der Stromquelle 3 hat. Es bietet dies den Vorteil,
daß der schädliche kapazitive Effekt, der zwischen der Stromquelle 5 und der Stromquelle
3 in der Schaltung nach Abb. 1 bestehen kann, vermieden wird. Dieser kapazitive
Effekt kann besonders sehr stark sein und sogar große Störungen in dem Betrieb verursachen,
wenn für die Stromquellen 3 und 5 eine gemeinschaftliche Maschine mit zwei Ankern benutzt wird, die auf derselben Welle
sitzen und von denen der eine zur Speisung des Fadens, der andere zur Speisung des
Hauptstromkreises dient. In der Abbildung ist gleichfalls ein Kondensator 12 dargestellt, der
an die Klemmen der Stromquelle 5 angeschlossen ist zum Schütze dieser letzteren gegen die
Hochfrequenzströme. Als Stromquelle 5 kann eine Gleichstrommaschine oder eine Batterie
oder auch ein Wechselstromerzeuger dienen. In letzterem Falle können Transformatoren j
benutzt werden zur Erhöhung der Spannung 1 zwischen Anode 4 und Kathode 2.
Nach Abb. 2 sind die Antenne 13 und die Erde 14 unmittelbar an die Klemmen des
Generators gelegt als Ersatz für den Schwingungskreis 7, 8. Diese Art der Schaltung von
Antenne und Erde könnte gleichfalls bei der Anordnung nach Abb. 1 Verwendung finden.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Erzeugung kontinuierlicher Wellen, Schaltungsanordnungen, wie sie für Verstärkerrelais mit ;
Hilfsgitter, deren Wirkung auf den Eigenschaften der ionisierenden Gase oder Dämpfe
j beruhen, vorgeschlagen worden sind, zu benutzen. Die bekannten Schaltungen dieser
Art weichen jedoch wesentlich vom Erfindungsgegenstand ab, wie aus dem Nachstehenden
ersichtlich ist.
Die beschriebene Schaltung ist nichts anderes als die unter dem Namen Duddellscher Stromkreis
bekannteSchaltung, welche ergänzt worden ist durch eine Hilfselektrode, die mit der
Kathode durch einen mit dem Speisestromkreis gekoppelten Stromkreis verbunden ist. Wäre
nun die erfindungsgemäße Schaltung den bekannten, insbesondere von der Gesellschaft für
drahtlose Telegraphie vorgeschlagenen, ähnlich, so müßte man in diesen die Schaltung des
Duddellschen Stromkreises durch einfache Unterdrückung
des an dem Gitter und der Elektrode anliegenden Hilfsstromkreises wiederfinden. Das
! ist jedoch nicht der Fall. Auch ist es bei der j Schaltung der Gesellschaft für drahtlose Telegraphie
zur Erzeugung der Schwingungen erforderlich, einen geschlossenen Schwingungskreis
' vorzusehen, d. h. einen Stromkreis, welcher keinen gasförmigen Leiter enthält, während
gemäß der Erfindung kein Schwingungskreis dieser Art vorgesehen ist, weil der Kathoden-Strahlgenerator
selbst einenTeildes Schwingungskreises bildet, genau wie bei dem Duddellschen Lichtbogen. Die beschriebenen Schaltungsanordnungen sind nicht nur anwendbar bei
! Kathodenstrahlgeneratoren, in welchen die Anode durch eine einfache Plätte gebildet ist
oder durch eine Quecksilbermasse bzw. eine Quecksilberlegierungsmasse, sondern eignet sich
:' auch für Lichtbogenlampen jeder Art. Es j genügt, eine Hilfselektrode zuzufügen, welche
die Rolle der Elektrode 9 in den Abb. 1 und 2 : spielt, um die gewünschte Schaltung zu erzielen.
Die Form und die Beschaffenheit der Hilfs-
■ elektroden sind beliebig. Das gilt gleichfalls für das gas- oder dampfförmige Entladungsmittel in dem Behälter ι, der insbesondere
■ auch bis auf das höchstmöglichste Vakuum evakuiert sein kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltungsanordnung für elektrische Schwingungserzeuger, die mit ionisierten Gasen oder Dämpfen arbeitet, und bei der der Schwingungskreis nach Art der n0 Duddellschen Schaltung an die Anode und Kathode angelegt ist, gekennzeichnet durch eine nur mit dem Speisestromkreis der Anode gekoppelte Hilfselektrode.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR107581X | 1916-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354522C true DE354522C (de) | 1922-06-10 |
Family
ID=32696420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB94683D Expired DE354522C (de) | 1916-05-26 | Schaltungsanordnung fuer Schwingungserzeuger zur Erzeugung kontinuierlicher Hochfrequenzschwingungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354522C (de) |
| GB (1) | GB107581A (de) |
| NL (1) | NL7840C (de) |
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1917
- 1917-06-08 GB GB8232/17A patent/GB107581A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB107581A (en) | 1918-06-10 |
| NL7840C (de) |
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