AT103779B - Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen.

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AT103779B
AT103779B AT103779DA AT103779B AT 103779 B AT103779 B AT 103779B AT 103779D A AT103779D A AT 103779DA AT 103779 B AT103779 B AT 103779B
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Huth Erich F Gmbh
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  Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen, insbesondere für Zwecke der drahtlosen Telpphonie, die mittels   einer Elektronenröhre   mit drei Elektroden erzeugt werden. Die Steuerung derartiger Schwingungen wird dadurch erreicht, dass die Entladungsstrecke der   Rohre ganz   oder teilweise über den Weg der elektrischen Schwingungen geführt ist und die Röhre ausser Anode und Kathode noch eine Steuerelektrode enthält, von der die Entladungsstrecke im gewünschten Rhythmus beeinflusst wird, etwa durch mikrophonische Besprechung des Gitterstromes der Röhre oder sonst in geeigneter Weise.

   Über die Entladungsstrecke der Röhre oder eines Teiles davon kann ein Schwingungskreis geführt sein, indem erfindungsgemäss mit der Anode und der Kathode der Röhre ein Schwingungskreis verbunden wird. 



   In Fig. 1 ist die Schaltung einer Einrichtung nach der Erfindung und in Fig. 2 und 3 sind Ab- änderungen derselben dargestellt. 



   Ein evakuiertes Gefäss J enthält eine Anode A und eine Kathode H, die in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Form Quecksilber sein und durch eine passende Stromquelle geheizt werden kann'. Ein Schwingungskreis, der eine Spule PI und eine Kapazität V enthält, ist mit den Elektroden A und H verbunden, und das Antennenerdsystem N, E ist induktiv mit dem Schwingungskreis mit Hilfe der Spule L wie   üblich   gekoppelt. Die Zwisehenelektrode W, z. B. ein Gitter, die zwischen der Anode A und der Kathode H liegt, ist mit der negativen Seite einer Stromquelle, z. B. dem Generator 0, den Kondensator   V und   eine Induktanz P verbunden, welche die eine Spule eines Transformators sein möge, dessen andere Spule D in den Kreis eines Mikrophons M und einer Mikrophonbatterie   B eingeschaltet   ist.

   Eine Drosselspule   ?   kann in Serie mit einem Widerstand R in die Verbindung des positiven Poles   der Stromquelle Ound der Anode Agelegt sein. Mit dieser Anordnung werden hochfrequente Schwingungen   in dem Schwingungskreis, der mit der Antenne verbunden ist, erzeugt, und diese Hochfrequenzschwingungen werden durch die   Nieder-und Audion-Hochfrequenzschwingungen   von dem Mikrophonkreis beeinflusst. 



   Fig. 2 zeigt eine bekannte Anordnung, bei der die Anode   A   mit dem Gitter W mit Hilfe eines Schwingungskreises verbunden ist, der die Induktanz P und die dazu parallele Kapazität   V'enthält.   Der Schwingungskreis überführt die   Hoch-oder Radiofrequenzschwingungen,   die von der Vakuumröhre J und dem mit ihr verbundenen Kreise erzeugt werden, zur Antennenselbstinduktion L, wobei erfindungsgemäss der Mikrophonkreis Audion-oder Niederfrequenzströme auf den Gitter-oder Schwingungskreis bringt, welche Kreise in diesem Beispiel eine gemeinsame Verbindung mit der Kathode H haben. 



   In Fig. 3 ist die gleiche Anordnung der Stromkreise wie in Fig. 2 vorgesehen, nur mit dem Unter- 
 EMI1.1 
 üblich ist, an Stelle der Quecksilberelektrode II der Fig. 2 tritt.   Die Glühfadenkathode H   wird durch die Stromquelle K über den Widerstand G erhitzt. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen   Sendeeinrichtungen   ist folgende : Strom änderungen in dem Mikrophonkreis werden entsprechende Änderungen der Potentialdifferenz zwischen Gitter und Kathode und somit zwischen Anode und Kathode bewirken. Das Mikrophon M wird also die Amplitude der erzeugten Schwingungen kontrollieren, die zwischen Gitter und Kathode auftreten und ebenso auf den Austrittsstromkreis der Röhre zwischen der Anode und der Kathode wirken. Der Austritts-und 

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 der Eintrittsstromkreis haben einen gemeinsamen Teil. Ein höheres positives Potential auf Gitter und Anode wird vergrösserten Raumstrom verursachen, und verminderte Potentiale werden verringerten Raumstrom hervorbringen. Die Grösse der auf die beiden Kreise ausgeübten Wirkung wird von den Konstanten der Röhre und der angeschlossenen Kreise abhängen. 



   Eine Einrichtung dieser Art kann zur Signalgebung für   Nachrichtenübermittlung   mit oder ohne Draht verwendet werden. Der Antennenerdkreis, der in der Zeichnung dargestellt ist, könnte in gleicher Weise auch ein anderer Kreis sein, auf den modulierte   Hochfrequenzschwingungen   überführt werden sollen. Das Mikrophon soll nur irgendein passendes, von der Sprache kontrolliertes oder auf   Hochfrequenz-   signale wirkendes Mittel darstellen, das Nieder-,   Sprach-oder Audionfrequenzpotentiale   den Gitterund Raumstromkreisen des evakuierten Gefässes J   aufzudrücken   gestattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung zur Steuerung elektrischer Schwingungen mittels Elektronenröhren mit drei Elektroden, insbesondere für die drahtlose Telephonie, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskreis der Röhre, der mit dem Verbrauchskreis gekuppelt sein kann, zwischen Anode und Kathode der Röhre geschaltet ist. (Fig. 1.) 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskreis der Röhre mit dem Gitterkreis nicht durch äussere schaltmässige Mittel gekuppelt ist. EMI2.1 und Kathode der Röhre einerseits ein schwingungsfahiges System (P', V) und anderseits eine Stromquelle (0) und Drosselspule (R') liegt. (Fig. 1.) 4.
    Schaltungsanordnung zur Steuerung elektrischer Schwingungen mittels Elektronenröhren mit drei Elektroden, insbesondere für die drahtlose Telephonie, bei welcher ein mit dem Verbrauchskreis (Antenne) gekoppelter Schwingungskreis zwischen Anode und Gitterelektrode der Röhre geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungslneis (P, V) gleichzeitig mit dem beeinflussenden, die Nieder-oder Audionfrequenzschwingungen führenden Stromkreis, z. B.. dem Mikrophonkreis (D, B, M), gekoppelt ist. (Fig. 2, 3. ) 5. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Anode und Kathode eine Stromquelle (0) mit in Reihe geschalteter Drosselspule (R') liegt.
    (Fig. 2 und 3.) 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuleitung zum Gitter ein Kondensator (V') 'eschaltet ist.
AT103779D 1919-09-13 1922-04-04 Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen. AT103779B (de)

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