DE305503C - - Google Patents

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DE305503C
DE305503C DENDAT305503D DE305503DA DE305503C DE 305503 C DE305503 C DE 305503C DE NDAT305503 D DENDAT305503 D DE NDAT305503D DE 305503D A DE305503D A DE 305503DA DE 305503 C DE305503 C DE 305503C
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grid
circle
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rhythmically
auxiliary electrode
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 15. OKTOBER 1920
■ Mit Hilfselektrode (Gitter) versehene Kathodenstrahlröhren bzw. -trägheitslose Relais kann man bekanntlich in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung als Sender für ungedämpfte elektrisehe Schwingungen benutzen. < Um diese' Schwingungen auf der Empfangsseite als akusti-. sehe Töne wahrnehmbar zu machen, wird nach dem Gegenstand vorliegender Erfindung auf der Sendeseite ein Ton dadurch erzeugt, daß der
ίο Hilfselektrodenkreis (Gitterkreis) periodisch unterbrochen wird, so.daß die Gitterspannung eineperiodische Änderung erfährt. Nach dem Rhythmus der Unterbrechungen bestimmt, sich, der auf der Empfangsstation wahrnehmbare Ton, so daß man innerhalb des Bereiches der Hörbarkeitsgrenze den Ton durch Änderung der rhythmischen Unterbrechungen wahlweise
einstellen kann. . .
Dieses Verfahren der rhythmischen Beein-
zo flussung des Gitterkreises hat für Überlagerungsempfänger, d. h. für solche Empfangsstationen, bei welchen den ankommenden Schwingungen Hochfrequenzschwingungen, die beispielsweise gleichfalls durch eine Kathodenstrahlröhre erzeugt werden, überlagert werden, um hierdurch ■ . Schwebungsempfang zu ermöglichen, den Vorteil, daß über den ganzen Bereich des Empfängers ein Ton wahrnehmbar ist, also auch innerhalb des Resonanzbereiches des Empfängers auf die ankommende Welle. Dieser Vorteil ist wesentlich, da bei den bisherigen Empfangsverfahren mittels Schwebungen die ankommenden Zeichen dann vollständig ausfallen, wenn der" Empfänger gerade auf die ankommende Welle abgestimmt ist. - . . ■
, Das Verfahren läßt sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durchführen, indem .in den Gitterkreis (Gitter g, Köpplüngsspule s3, Glühfaden k) ein Unterbrecher u eingeschaltet ist, der beispielsweise ein. magnetischer Selbstunterbrecher oder ein mechanischer Unter- ■ brecher oder jede andere geeignete Vorrichtung sein kann. Durch die Unterbrechungen des Gitterkreises, mit der auf den entsprechenden Ton einzustellenden Periode wird die Spannung am Gitter g rhythmisch beeinflußt, so daß die'. ausgesandten ,elektrischen Schwingungen als Töne auf der Empfangsstation wahrnehmbar sind. Die Schaltung wird in bekannter Weise durch die Kopplungsspule.s% vervollständigt, die einerseits über die mit Parallelkoridensator versehene Hochspannungsbatterie b an die Anode«, anderseits an die Kathode k angeschlossen ist. Die Antenne besteht beispielsweise aus dem Luftdrahtgebilde mit dem Abstimmkondensator c und der Kopplungs- ' spule S1. . _ ■ '■: ^
. Das beschriebene Verfahren läßt sich auch durch eine Schaltungsanordnung ausführen, bei welcher der Unterbrecher u parallel zur Rückr köpplüngsspule S3 liegt, also in der in der Zeichnung gestrichelten Weise angeordnet ist.· Diese

Claims (3)

  1. Schaltungsanordnung hat gezeigt, daß hierdurch ein besonders reiner und scharf einstellbarer akustischer Ton ausgesandt werden kann. Das Verfahren, ein Tonsenden mittels Kathodenstrahlröhren bzw. trägheitslosen Relais dadurch herbeizuführen, daß in den Gitterkreis bzw. Hilfselektrodenkreis ein Unterbrecher geeigneter Periodenzahl eingeschaltet wird, läßt .sich selbstverständlich bei jeder Röhre, bei
    ίο welcher eine Hilfselektrode Anwendung findet, sowie in jeder für diese Röhren geeigneten Schaltungsanordnung durchführen, da es hier .lediglich darauf ankommt, die Spannung des ' Gitterkreises rhythmisch zu beeinflussen. Auch läßt sich die Anordnung derart verwerten, daß nicht eine vollständige Unterbrechung des Gitterkreises , vorgenommen wird, sondern eine rhythmische Beeinflussung der Gitterspannung durch periodische Beeinflussung eines Wider-Standes erfolgt, so daß die Spannung am Gitter innerhalb bestimmter Grenzen periodisch steigt· und fällt. . " , .
    ■ Patent-Ansprüche: .
    ι., Verfahren zum Tonsenden in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung mittels Kathodenstrahlröhren oder- trägheitslosen Relais, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfselektrodenkreis (Gitterkreis) rhythmisch, beispielsweise durch einen magnetischen Selbstunterbrecher gesteuert wird zwecks rhythmischer Beeinflussung der Gitterspannung.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Unterbrecher parallel zur Kopplungsspule des Gitterkreises hegt. ; . .
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Ausführung ,. des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine : rhythmische Beeinflussung der Gitterspannung durch periodische_jinderung_ eines im Gitterkfeis~angeordiieten Widerstandes erfolgt". "■"""""" ~~ ""
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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