DE328271C - Verfahren zur drahtlosen Telephonie mittels Roehrensender und Verstimmung des Antennenkreises - Google Patents

Verfahren zur drahtlosen Telephonie mittels Roehrensender und Verstimmung des Antennenkreises

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DE328271C
DE328271C DE1919328271D DE328271DD DE328271C DE 328271 C DE328271 C DE 328271C DE 1919328271 D DE1919328271 D DE 1919328271D DE 328271D D DE328271D D DE 328271DD DE 328271 C DE328271 C DE 328271C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation

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  • Transmitters (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich' auf ein Verfahren zur drahtlosen. Telephonie, bei dem die Verbindung des Mikrophonkreises mit der Antenne in bekannter Weise derart erfolgt, daß die Änderung des Mikrophbnstromes eine Veränderung der Abstimmung der Antenne und somit eine Veränderung der ausgestrahlten Wellenamplitude ohne Änderung der Wellenlänge bewirkt. Hierbei war es bisher nicht
ίο möglich, zur Erzeugung der Hochfrequenzschwingungen Röhrensender (Kathodenröhren) zu verwenden, weil die Frequenz der erzeugten Schwingungen, die bekanntlich· von der Abstimmung des mit der Röhre gekoppelten Schwingungskreises abhängt, sich infolge der veränderlichen Antennenabstimmung ändert, während die Energie der Schwingungen wenig beeinflußt wird.
Die Atiwendung von Röhrengeneratoren in Verbindung mit der genannten Schaltung wird nun erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß eine Rückwirkung der Antennenabstimmung auf die von dem Röhrensender erzeugte Wellenlänge verhindert und der Antenne die von ihrer Abstimmung unabhängige Frequenz der Röhre zwangsweise aufgedrückt wird.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind Zeichnungen beigefügt, und zwar zeigt Fig. ι eine Schaltung zur Anwendung des
Verfahrens gemäß der Erfindung, bei der ein Röhrensender mit Fremderregung verwendet wird, Fig. 2 eine Schaltung zur Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung, bei der die· Antenne mit dem Röhrensender, gegebenenfalls unter Verwendung eines Zwischenkreises, außerordentlich lose gekoppelt ist.'
In Fig. ι bezeichnet a> eine Vakuumröhre, die in normaler Weise als Generator geschaltet ist. Durch diese Röhre werden in bekannter Weise entsprechend der Abstimmung des im Anodenkreis derselben liegenden Schwingungskreises b Schwingungen erzeugt, die ver^ mittels des Transformators c auf die Vakuumröhre d übertragen werden. In dieser Röhre werden die Schwingungen verstärkt und von hier aus an die Antenne e abgegeben. Durch denr mit einem Eisenkern versehenen Transformator g werden die Sprechströme im Mikrophonkreis h gleichfalls auf die Antenne übertragen. Infolge der Stromänderungen in dem Mikrophonkreis, welche durch die durch die Schallwellen erzeugten Wjderstands-, schwankungen des Mikrophons h1 hervorgerufen werden, wird bei geeigneten Abmessungen die Permeabilität des Eisenkerns und somit auch die Selbstinduktion des Transformators g und die Abstimmung der Antenne geändert. Infolge der . Fremderregung der Röhre d durch den Röhrengenerator α ist jedoch die Frequenz der von der Anordnung erzeugten und in den freien Raum ausgestrahlten -Wellen nur von der Abstimmung des Kreises δ der ersten Röhre, nicht aber von der Abstimmung des Anodenkreises der
zweiten Röhre und der Abstimmung der Antenne abhängig. Es können daher die Änderungen der Sprechströme nicht die Wellenlänge· der erzeugten Schwingungen beeinflüssen, sondern nur eine Änderung der ausgestrahlten Wellenamplitude erzeugen, so daß die auf das Mikrophon auf treffenden Schallwellen ohne weiteres auf'die Empfangsstation übertragen werden können.
ίο Eine Vereinfachung der Schaltung läßt sich, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, dadurch erzielen, daß man den Röhrengenerator d in bekannter Weise durch Rückkoppelung des Anoden- und Gitterkreises sich selbst erregen läßt und unter Verwendung eines .abgestimmten Zwischenkreises i mit der Antenne e koppelt. Um hierbei wiederum eine Beeinflussung der Wellenlänge der ausgestrahlten Schwingungen durch die veränderliehe Abstimmung der Antenne zu verhindern, wird die Antenne e mit dem Röhrengenerator
. so lose-gekoppelt, daß eine Rückwirkung der Antenne auf den Sender ausgeschlossen -unddie Wellenlänge der erzeugten Schwingungen nur von der Abstimmung des Anodenkreises ' - der Röhre abhängig ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Verfahren zur drahtlosen Telephonies mittels Röhrensender und Verstimmung des Antennenkreises, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückwirkung der Antennenabstimmung auf die von dem Röhrensender erzeugte Wellenlänge verhindert' und der Antenne die von ihrer Abstimmung unabhängige Frequenz der Röhre ■zwangsweise aufgedrückt wird.
  2. 2. Ausführungsform zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Generator eine Vakuumröhre (d) verwendet wird, die durch eine in normaler Weise geschaltete, zweite Röhre (a) fremd erregt wird.
  3. 3. Ausführungsform zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in normaler Weise geschalteter Röhrensender mit der Antenne außerordentlich lose gekoppelt wird.
  4. 4. Ausführungsform zur. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenkreis verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919328271D 1919-02-13 1919-02-13 Verfahren zur drahtlosen Telephonie mittels Roehrensender und Verstimmung des Antennenkreises Expired DE328271C (de)

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