AT104314B - Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale. - Google Patents

Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale.

Info

Publication number
AT104314B
AT104314B AT104314DA AT104314B AT 104314 B AT104314 B AT 104314B AT 104314D A AT104314D A AT 104314DA AT 104314 B AT104314 B AT 104314B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frequencies
frequency
harmonic generator
harmonic
tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Aigner
Original Assignee
Franz Dr Aigner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Dr Aigner filed Critical Franz Dr Aigner
Application granted granted Critical
Publication of AT104314B publication Critical patent/AT104314B/de

Links

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale. 



   Im Stammpatent Nr. 103168 ist eine Anordnung beschrieben, bei welcher die mehrfache Ausnutzung einer   Elektronenröhre   zur Verstärkung von   Hoehfrequenzströmen   dadurch ermöglicht wird, dass die Ausgangsfrequenz der Röhre durch Überlagerung einer andern Welle geändert wird. Die Rückführung der geänderten Welle erzeugt daher keine Dämpfungsverminderung, wie es die   Rückführung   einer gleichen Frequenz tun würde, so dass also durch diesen Vorgang weder Verzerrung noch Selbstschwingen ausgelöst wird. 



   Nach dem Stammpatent besteht der Ausgangskreis jeder   Elektronenröhre   aus Selektionskreisen für die verschiedenen nacheinander die Röhre passierenden Frequenzen und in diese Selektionskreise werden sowohl die Eingangsfrequenz als auch   die Überlagerungsfrequenzen   eingekoppelt. 



   Es ergibt sich bei dieser Anordnung die Möglichkeit, dass die verschiedenen eine Röhre passierenden Frequenzen beim Eingang oder Ausgang untereinander noch in solcher Weise interferieren, dass eine hörbare Frequenz (Interferenzpfeifen) entsteht, die den Empfang stört. Diese Möglichkeit entsteht weniger durch die Grundfrequenzen, die ja in passender Weise gewählt sein können, als durch Oberschwingungen, die bei Entstehung jeder Grundfrequenz mitentstehen und so nahe an einer der vorhandenen Frequenzen oder an einer der Oberwellen derselben liegen können, dass ein hörbarer Ton entsteht. Die Entstehung der Oberschwingungen sowie auch der ebenfalls auftretenden höheren Kombinationsschwingungen so zu regulieren, dass diese Störung ausgeschlossen ist, ist schwierig und erfordert relativ komplizierte    Massnahmen.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der im Stammpatent beschriebenen Einrichtung, wodurch obiger Nachteil beseitigt und eine Reihe weiterer Verbesserungen und Vereinfachungen erzielt wird. 



   Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, dass jede störende, akustisch wahrnehmbare Interferenzwelle dann völlig zum Verschwinden gebracht werden kann, wenn einmal   als tberlagerungs-   frequenzen "harmonische" Frequenzen gewählt werden, wenn also als Hoehfrequenzgenerator für die   Überlagerungsfrequenzen   ein Oberwellengenerator benutzt wird. und wenn ferner auch die Differenzfrequenzen eine harmonische Reihe bilden. Dadurch erhält man zwei harmonische Reihen, in denen sämtliche überhaupt möglichen Störfrequenzen als Harmonische enthalten sind. 



   Ferner werden der Erfindung gemäss dann diese beiden harmonischen Reihen in eine solche Beziehung zueinander gebracht, dass störendes Interferenzpfeifen mit voller Sicherheit ausgeschlossen ist. 



   Die Verwendung eines Oberwellengenerators gestattet überdies eine weitere Ausgestaltung der Einrichtung, da ein Oberwellengenerator nicht nur eine Frequenz, sondern eine Reihe von harmonischen Frequenzen liefert und daher nicht mehr bloss zwei einzelne Frequenzen, wie in der Stammanmeldung, sondern eine ganze Reihe von solchen zur Verfügung stehen. Diese Generatorfrequenzen lassen sich in zwei Gruppen teilen, beispielsweise in die gerad-und ungeradzahligen Harmonisehen ; die Verwendung von zwei Gruppen von Frequenzen an Stelle zweier Einzelfrequenzen, als Überlagererfrequenzen, ermöglicht es nun, die Verstärkungsökonomie gegenüber der im Stammpatent beschriebenen Einrichtung erheblich zu steigern.

   Die Steigerung kommt dadurch zustande, dass bei den sich bildenden Differenzwellen jetzt nicht mehr, wie bei der im Stammpatent beschriebenen Einrichtung, ein ständiges Hinund Hersehwanken von längeren zu kürzeren Wellen und umgekehrt eintritt, was dort durch die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verfügbarkeit über bloss zwei Überlagerungsfrequenzen bedingt ist, sondern dass nunmehr die aufeinanderfolgenden Differenzwellen ständig länger gemacht werden können als ihre Erzeugenden, wodurch bekanntlich nach der Helmholtzsehen Theorie der Kombinationsschwingungen die Amplituden der Differenzsehwingungen relativ am grössten werden. Um dieses Resultat zu erreichen, muss die Bildung der Differenzschwingungen in der Weise geregelt werden, dass mit der Überlagerung der höchsten verwendeten Harmonischen des Oberwellengenerators begonnen wird. 



   Der im vorstehenden dargelegte Grundgedanke soll an Hand der diesbezüglichen Gleichungen erklärt werden, die zeigen werden, dass die in Angriff genommene Aufgabe durch die oben dargelegten Prinzipien eine völlig einwandfreie und vollkommene Lösung erfährt. 



   Es sei n die Frequenz der ankommenden Welle, die mit der einstellbaren Frequenz nc eines lokalen variablen Überlagerungsgenerators in bekannter Weise zu einer Differenzfrequenz NI von passend gewählter Grösse umgeformt wird, die als feste Eingangsfrequenz für die neue Empfangsanordnung 
 EMI2.1 
 positive ganze Zahl bedeutet, dann stellt der Ausdruck k N die Kte Harmonische des Oberwellengenerators dar. 



   Wird nach dem oben Gesagten angenommen, dass kN die höchste zur Überlagerung benutzte Harmonische ist, mit der also zu beginnen ist, so ergibt sich folgende Reihe Ni für die Differenz- 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 frequenz N2 liefert usw. 



   Nun soll nach dem eingangs Gesagten die N,-Reihe eine harmonische Reihe bilden und noch die Bedingung erfüllen, dass die Differenzwellen immer länger ausfallen als ihre jeweiligen Erzeugenden. 



  Die erste Bedingung wird erfüllt, wenn alle Ni ganzzahlige Vielfache von einer angenommenen Grundfrequenz dieser Reihe, also z. B. von Nk+1 werden. Der zweiten Bedingung ist dann entsprochen, wenn der Unterschied zwischen den beiden Erzeugenden irgendeines Ni-Wertes stets kleiner bleibt als eine 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 erhalten dann die Form : 
 EMI2.8 
 und irgendeine Differenzfrequenz Ni lässt sich durch die Gleichung darstellen : 
 EMI2.9 
 wobei   i   die positiven ganzzahligen Werte von 1 bis k + 1 durchläuft. 
 EMI2.10 
 
 EMI2.11 
 Diese Grundschwingung der   Differenzschwil1gungen   ist, falls es sich um Musikübertragung handelt, unhörbar hoch zu wählen, bzw. wenn sie hörbar wird, durch   Sieb1mtten   aus dem Spruch- oder Musikband in bekannter Weise auszuscheiden. 



   Aus   cl   = 1/4 folgt, dass zwei aufeinanderfolgende Frequenzen der Ni-Reihe um den Betrag N/2 differieren, dass also die Ni-Reihe eine harmonische Reihe, die die ungeradzahligen Harmonischen der Grundfrequenz   N/4   enthält, darstellt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Weiter ist nun auch ersichtlich, dass irgendwelche Differenzen zwischen Gliedern der Ni-Reihe sowie auch irgendwie etwa auftretende Kombinationssehwingungen aus Gliedern dieser Reihe stets nur ganzzahlige Vielfache von N/2 sein können, also mit keiner Generatorfrequenz, falls N/2 unhörbar 
 EMI3.1 
 Generatorfrequenz exakt zusammen. 



   Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass durch die   Wahl d = 1/1   sowie N/2 bzw. für bestimmte Zwecke auch N/4 unhörbar hoch störendes Interferenzpfeifen mit voller Sicherheit vermieden wird, und dass ferner im Verein mit der Möglichkeit, statt bloss zweier Überlagererfrequenzen, wie im Stammpatent beschrieben, nunmehr zwei Gruppen von harmonischen Generatorfrequenzen verwenden zu können, die relativ grössten Amplituden der   Differenzsehwingungen   erreicht werden können, somit besondere Vorteile erzielt werden. 



   Es sei hier auch noch darauf verwiesen, dass die im Stammpatent beschriebene Einrichtung mit 
 EMI3.2 
 als sich diese beiden Generatorfrequenzen leicht unabhängig voneinander ändern können. Eine solche Änderung verursacht aber naturgemäss auch bei sonst richtiger Wahl der Frequenzen sofort störendes und schwer zu beherrschendes Interferenzpfeifen, weshalb die restlose Behebung dieser Erscheinung durch Benutzung eines Oberwellengenerators, bei dem eine unabhängige Änderung seiner Frequenzen untereinander ausgeschlossen ist, einen besonderen Vorteil darstellt. 



   Ein weiterer Vorteil liegt noch in der Vereinfachung der Apparatur, mit der das Verfahren ausgeführt werden kann. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Apparatur ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. wurde ein   fünfmaliger Durchgang   der Hochfrequenz durch eine Hochfrequenzverstärkerröhre angenommen. Alle selbstverständlichen Schaltelemente, wie   Potentiometer.   Heizwiderstände u. dgl. m. sowie auch die Stromquellen wurden der Übersicht halber weggelassen. 



   In der Zeichnung bezeichnet A die Antenne, E ein Eingangsschwingaudion, das in bekannter Weise mit der Empfangsfrequenz durch Bildung einer Differenzwelle die feste Eingangsfrequenz NI für den Apparat schafft. Als Schaltung ist in der Zeichnung die bekannte rückstrahlungsfreie Schwingungsmittelpunktschaltung angenommen. Die feste Eingangsfrequenz N1 wird mit oder ohne Verwendung eines Zwischenkreises Z auf den Gitterkreis der   Hochfrequenzverstärkerröhre   H übertragen, der drei Transformatoren T1, T2 und   T3   enthält, von denen zwei, nämlich   T2   und   T3, zweiwellig   ausgebildet sind.

   Der erste dieser Transformatoren T1 ist auf die Frequenz   NI,   der zweite   T2   auf die Frequenzen N2 und N4 und endlich der dritte   T3   auf die Frequenzen N3 und   N 5   fest abgestimmt. Überdies sind noch die beiden Modulatorröhren M1 und M2 vorgesehen, die im Wesen die gleiche Funktion wie die Audione A und B des Stammpatentes haben. Der Anodenkreis jeder dieser beiden Röhren enthält je eine Primärwicklung der Transformatoren T2 und T3, während jeder der Gitterkreise die gleichfalls zweiwelligen auf die Frequenzen N1 und N3 bzw. N2 und N4 abgestimmten Transformatoren   1'6 bzw. 1'7   enthält, deren Primärwicklungen im Anodenkreis der   Hochfrequenzverstärkerröhre   H liegen. 



   Überdies ist noch der Oberwellengenerator G vorgesehen, der mit den Gitterkreisen der Modulatorröhren durch die auf je eine der Frequenzen   AI,     A, Ng,   und   N 4   abgestimmten Zwischenkreise Z1, Z2, Z3 und Z4 gekoppelt ist. Durch die aus der Zeichnung ersichtliche Anordnung dieser Zwischenkreise wird bei dem   Modulatorrohr M   die Gruppe der geradzahligen, bei dem Modulatorrohr M2 die Gruppe der ungeradzahligen Harmonischen des Oberwellengenerators G in den Gitterkreis eingekoppelt.

   Der Anodenkreis   der Verstärkerröhre B   enthält ferner den auf N5 ebenfalls fest abgestimmten Transformator   T 5'   der mit oder ohne Zwischenkreis   Z5   auf den Gitterkreis des Ausgangsaudion C arbeitet, in dessen Anodenkreis das Empfangsinstrument J liegt. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende :   Die in üblicher   Weise hergestellte feste Eingangsfrequenz   All   wird durch den Transformator T1 auf den Gitterkreis der   Hochfrequenzverstärkerröhre   H übertragen, worauf sie den fest abgestimmten Transformator   1'6   verstärkt durchfliesst, der auf dieser 
 EMI3.3 
 N2 neuerdings auf den Gitterkreis der Hochfrequenzverstärkerröhre H ein und findet in ihrem Anodenkreis einen Transformator   T 7'dessen   eine Resonanzstelle auf N2 fest abgestimmt ist.

   Die Sekundäre dieses Transformators ist mit dem Gitterkreis der zweiten Modulatorröhre M2 verbunden, in den die vom Oberwellengenerator G erzeugte Gruppe der ungeradzahligen Harmonischen, u. zw. die Frequenzen   N   
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 abgestimmt ist. Bei der Übertragung auf den Gitterkreis von   M   wird durch Zusammenwirken der Generatorfrequenz 2N mit N3 nunmehr die Frequenz   N4   neu entstehen, die in gleicher Weise wieder auf das Hochfrequenzverstärkerrohr H übertragen wird und vom Anodenkreis desselben mittels des auf diese Frequenz auch abgestimmten Transformators   T,   auf den Gitterkreis der Röhre   M2   übertragen wird.

   Die in diesem eingekoppelte Generatorfrequenz N erzeugt zusammen mit der Frequenz   N   die neue Differenzfrequenz   N 5'die   wieder über T 3 abgestimmt auf den Gitterkreis der Hochfrequenzverstärkerröhre H einwirkt und verstärkt auf den Anodenkreis dieser Röhre übertragen wird, wo sie den auf   N 5   abgestimmten Transformator T 5 vorfindet, der aber jetzt nicht mehr mit einer der beiden Modu-   latorröhren,   sondern mit dem Gitterkreis des Ausgangsaudion C gekoppelt ist. 



   Die auf diese Weise fünfmal in der   Hochfrequenzverstärkerröhre   H verstärkte und auf die Ausgangsfrequenz N   5 umgefor. mte Eingangshochfrequenz n   kann jetzt im Indikationsinstrument J, beispielsweise einem Telephon, wenn es sich etwa um Musikübertragung handelt, abgehört werden. 



   Wie ersichtlich, ist nur eine einzige Hochfrequenzverstärkerröhre für die gesamte hier als fünfmalig angenommene Verstärkung erforderlich. Diese Art der Verstärkung hat den Vorteil, dass die Röhren-   eigengeräusche   nicht in gleichem Ausmass wie bei fünf hintereinandergeschalteten Hochfrequenzver-   stärkerrëhren   mitverstärkt werden. Dies ist dort von grossem Wert, wo es sich darum handelt, Sprache oder Musik aufzunehmen, weil dadurch   der akustische Hintergrund"für   die phonetische Darbietung ruhiger wird. 



   Durch Anwendung einer zweiten   Hochfrequenzverstärkerröhre   können auch die atmosphärischen Geräusche weitgehend geschwächt werden. Zu diesem Zwecke braucht nur mit dem Anodenkreis der Röhre H eine zweite   Hochfrequenzverstärkerröhre     H2   sehr lose über abgestimmte Zwisehenkreise gekoppelt zu werden, zweckmässig so lose, dass im Endergebnis gar keine weitere Verstärkung eintritt. Durch die entsprechend lose Kopplung wird zwar die Signalstärke geschwächt, diese Schwächung jedoch gerade durch die zweite Röhre ausgeglichen. Hingegen wird die lose Kopplung die atmosphärischen Geräusche bei einer nach dem gegebenen Beispiel fünfmaligen Anwendung ausserordentlich schwächen. Die Schaltung der zweiten Röhre H2 ist in der Figur als Alternative schematisch angedeutet. 



   Wie bereits im Stammpatent bemerkt, kann ferner ein gewisses Mass von Rückkopplung im Bedarfsfalle zugelassen werden, indem die beiden Gruppen der   Oberwellengeneratorfrequenzen   und damit auch die in den beiden   Modulatorröhren   entstehenden Differenzfrequenzen aufeinander einwirken. Am einfachsten erfolgt dies durch Kopplung der Gitterkreise der Modulatorröhren   M   und M2 mittels der Kopplungsspulen   81   und   82, was   in der Zeichnung strichliert als weitere Alternative angedeutet ist. 



  Dadurch wird in jedem Modulatorröhrenkreis in dem durch den Kopplungsgrad von   81,     82   gegebenen Ausmass eine Dämpfungsverminderung erzeugt, die bis zu einem vorgeschriebenen, noch nicht schädlichen Wert gehen kann. Die Anordnung ist im übrigen ganz der des Stammpatentes analog. 



   Die vorstehende Anordnung gestattet daher, wie ersichtlich, nebst der Erzielung der eingangs erwähnten Vorteile auch die Erreichung einer weitgehenden Störungsfreiheit des Empfanges und somit eines ruhigen Hintergrundes für die einlangenden Signale und vermindert hiedurch die sonst bei Fernempfang hauptsächlich auftretenden Nachteile. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale nach Patent Nr. 103168, bei welcher zwecks mehrfacher Ausnutzung der gleichen Elektronenröhren die hochfrequenten Schwingungen durch Überlagerung nach jedem Durchgang geändert werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Überlagerungsfrequenzen harmonische Frequenzen gewählt werden. 



   2. Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale nach Patent Nr. 103168, bei welcher zwecks mehrfacher Ausnutzung der gleichen Elektronenröhren die hochfrequenten Schwingungen durch Überlagerung nach jedem Durchgang geändert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Überlagerung gebildeten Differenzfrequenzen untereinander harmonische Frequenzen darstellen. 



   3. Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale nach Patent Nr. 103168, bei welcher zwecks mehrfacher Ausnutzung der gleichen Elektronenröhren die hochfrequenten Schwingungen durch Überlagerung nach jedem Durchgang geändert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz zwischen zwei   aufeinanderfolgende Frequenzen der Differenzfrequenzenreiheso gewähltwird,   dass sie ein harmonisches Glied in der Reihe der Generatorfrequenzen darstellt.

Claims (1)

  1. 4. Empfangsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Elektronenröhren passierenden Frequenzen ständig eine von den vorhergehenden verschiedene Überlagerungs- frequenz einwirkt. einwirkt.
    5. Empfangsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der verschiedenen Überlagerungsfrequenzen ein Oberwellengenerator benutzt wird.
    6. Empfangsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den vom Oberwellengenerator erzeugten Harmonischen immer abwechselnd eine aus der Gruppe der geradzahligen Harmonischen und eine aus der Gruppe der ungeradzahligen Harmonischen nach jedem Durchgang durch die Verstärkerröhre zur Bildung der Differenzwellen benutzt wird. <Desc/Clms Page number 5>
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste mit Hilfe des Oberwellengenerators erzeugte Differenzfrequenz durch Einkoppeln seiner höchsten verwendeten Harmonischen gewonnen wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Intervall zwischen den eingekoppelten Harmonischen und den Differenzschwingungen, auf welche diese jeweils einwirken, kleiner als eine Oktave ist, zum Zwecke bei jeder neu entstehenden Differenzschwingung eine grössere Wellenlänge zu erzielen, als sie die jeweiligen Erzeugenden besitzen.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als feste Eingangsfrequenz ein ungeradzahliges Vielfaches von der Grundschwingung des Oberwellengenerators gewählt wird.
    10. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach auszu- nutzende Verstärkerröhre in ihrem Gitterkreise und in ihrem Anodenkreis auf bestimmte Frequenzen abgestimmte Transformatoren enthält, deren zweite Wicklungen im Anodenkreis bzw. im Gitterkreis von Modulatorröhren liegen, in welch letzteren die Überlagerungsfrequenzen eingekoppelt werden, wobei durch die Abstimmung der Transformatoren auf bestimmte Wellenlängen die richtige Austeilung der Frequenzen auf die einzelnen Modulatorröhren stattfindet.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf zwei Frequenzen abgestimmte Transformatoren Verwendung finden, um die Zahl derselben entsprechend herabzusetzen.
    12. Einrichtung nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils auf dem Gitterkreis dner Modulatorrohre übertragene Frequenz mit einer Welle des Oberwellengenerators gemeinsam eine Differenzschwingung erzeugt, die durch die abgestimmten Transformatoren über die Hochfrequenzverstärkerstufe in die andere Modulatorröhre geleitet wird.
    13. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer Rück- EMI5.1 14. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Verstärkerröhre lose mit dem Ausgangskreis der ersten gekoppelt wird, deren Verstärkung annähernd die durch die lose Kopplung verursachte Abnahme der Amplituden ausgleicht zum Zwecke, atmosphärische oder sonstige Geräusche tunlichst auszuschalten.
AT104314D 1924-11-28 1925-06-24 Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale. AT104314B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103168T 1924-11-28
AT104314T 1925-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT104314B true AT104314B (de) 1926-10-11

Family

ID=29402197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT104314D AT104314B (de) 1924-11-28 1925-06-24 Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT104314B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1616735B1 (de) Verfahren zum Erzeugen von kompatiblen Einseitenband-Signalen
DE626359C (de) Schaltung zur Phasenmodulation von Hochfrequenzstroemen
AT104314B (de) Empfangsanordnung für drahtlose Wellensignale.
DE516688C (de) Empfangsanordnung fuer drahtlose Wellensignale
DE675518C (de) Schaltung fuer Sperregenerativempfang fuer Telegraphie auf ultrakurzen Wellen
DE694787C (de) UEberlagerungsempfaenger fuer nichttoenende Telegraphie mit mehrfacher UEberlagerung
DE576860C (de) Verfahren zum verstaerkten Empfang modulierter Hochfrequenzschwingungen
DE540413C (de) Verfahren zur Signalgebung unter Verwendung von Induktanz-Transformatorspulen
AT103168B (de) Empfangsanordnung für elektrische Wellensignale.
DE849720C (de) Schaltanordnung zur Frequenzmodulation eines Senders oder zur Frequenzgegenkopplung eines Empfaengers
DE723507C (de) UEberlagerungsempfangsschaltung mit Gegenkopplung
DE940997C (de) Verstaerkerschaltung mit Gegenkopplung
CH181660A (de) Vorrichtung zur Veränderung der Konstanten von Hochfrequenzkreisen, insbesondere solchen von Empfangsapparaten.
DE464227C (de) Verfahren zum Empfang ungedaempfter Wellen unter Verwendung mehrfacher stufenweiser Verstaerkung
DE538902C (de) Schaltungsanordnung zur Frequenzvervielfachung mittels statischer Frequenztransformatoren unter Verwendung eines Stromresonanzkreises als Vervielfachungskreis
DE966751C (de) UEberlagerungsempfaenger
DE479264C (de) Verstaerkereinrichtung unter Verwendung von Entladungsroehren, insbesondere fuer Sprechstromuebertragung
AT236172B (de) Schalldämpfer, insbesondere für Brennkraftmaschinen
DE384567C (de) Schaltungsanordnung fuer Signalsysteme
AT79829B (de) Schaltungsweise für ein mit ionisierter Gass?reckeSchaltungsweise für ein mit ionisierter Gasstrecke arbeitendes elektrisches Relais, insbesondere für arbeitendes elektrisches Relais, insbesondere für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telepho die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telephonie. nie.
DE623111C (de) Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei UEberlagerungs-Empfaengern
DE710053C (de) Mehrfachtraegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem
AT129938B (de) System zur Zeichenübertragung mittels elektrischer Wellen.
DE441584C (de) Elektrisches Hochfrequenz-Fernmeldesystem
DE557433C (de) Verfahren zur Erzeugung lauter und rein sinusfoermiger Toene aus der Interferenz elektrischer Grundschwingungen, insbesondere zur Pruefung der menschlichen Hoerschaerfe