DE623111C - Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei UEberlagerungs-Empfaengern - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei UEberlagerungs-Empfaengern

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DE623111C
DE623111C DEK107008D DEK0107008D DE623111C DE 623111 C DE623111 C DE 623111C DE K107008 D DEK107008 D DE K107008D DE K0107008 D DEK0107008 D DE K0107008D DE 623111 C DE623111 C DE 623111C
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intermediate frequency
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DEK107008D
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L V KRAMOLIN
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L V KRAMOLIN
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/18Modifications of frequency-changers for eliminating image frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei Überlagerungs-Empfängern Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Abstimmen von Geräten mit nur einem Abstimmknopf, wobei die Notwendigkeit, in mehreren Kreisen mechanisch gekoppelte Abstimmittel in genau einzuhaltender Gesetzmäßigkeit gleichmäßig zu verändern, umgangen ist. _ Benutzt wird dazu das an sich bekannte Überlagerungsprinzip. Im allgemeinen sind hier mindestens zwei Abstimmkreise, die beim Aufsuchen eines Senders verändert werden müssen, erforderlich, der Oszillatorkreis und der die zu empfangende Schwingung aufnehmende Eingangskreis. Der Zwischenfrequenzverstärker bleibt auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt, wenn auch Mittel zur Korrektur der Abstimmung vorgesehen sein können, d. h. die Abstimmung des Zwischenfrequenzverstärkers bleibt während des normalen Betriebes ungeändert. Die Aufgabe des Eingangskreises besteht darin, sowohl die Selektivität zu erhöhen sowie auch die Amplitude der zu empfangenden Welle auf einen möglichst hohen Wert aufzuschaukeln.
  • Es ist bereits bekannt, zur Vermeidung der Schwierigkeiten, die sich durch die Notwendigkeit der Kupplung zweier Abstimmittel zum Zweck einer Einknopfbedienung bei solchen Empfängern ergeben, die Aufnahme der Schwingungen mittels eines aperiodisch wirkenden Spulensystems zu vollziehen, so daß dann alle Frequenzen dem Gitter der Mischröhre unverändert aufgedrückt werden und nur ein einziges Abstimmittel, das des Überlageres, vorhanden zu sein braucht. Bei solchen Anordnungen ergeben sich aber unangenehme Störungen infolge der dabei auftretenden Mehrdeutigkeit, die einen Empfang praktisch unmöglich machen.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, die Überlagerungsfrequenz und die Zwischenfrequenz so zu wählen, daß die möglichen Störwellen außerhalb des Empfangsbereiches liegen und diese dann durch fest abgestimmte Filter auszuscheiden.
  • Die Benutzung von Filtern zur Ausscheidung der Störwellen ist an sich bekannt. Solange man aber nicht die erfindungsgemäße Regel zur Dimensionierung der Überlagerer-und Zwischenfrequenz anwendet, so daß die Störfrequenzen außerhalb des Empfangsbereiches zu liegen kommen, ist man gezwungen, die Filtermittel abhängig von der Abstimmung einstellbar zu machen, so daß sich bei Einknopfbedienung wieder die Notwendigkeit der Kupplung mehrerer Abstimmitte-l ergibt, was erfindungsgemäß vermieden werden kann. Der durch die mangelnde Resonanz des Eingangskreises auftretende Amplitudenverlust soll durch eine erhöhte Verstärkung, der Selektivitätsverlust durch eine Selektivitätssteigerung des auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Hochfrequenzverstärkers ausgeglichen werden.
  • Das Ausführungsbeispiel der Figur zeigt eine mögliche Form des Erfindungsgedankens. Über das Filtersystem gelangen die vom Luftleiter aufgenommenen Schwingungen an die Klemmen eines. Widerstandes und erzeugen dort hochfrequente Potentialschwankungen, die dem Gitter einer Vorröhre mitgeteilt werden. Diese Vorröhre hat eine doppelte Aufgabe, erstens dnen Teil des durch die mangelnde Abstimmung auftretenden' Amplitudenabfalles auszugleichen und dennachfolgenden Oszillatorkreis einer Beeinflussung durch den Luftleiter zu entziehen. Der Anodenkreis dieser Röhre ist mit dem Eingangskreis des Oszillators verbunden.
  • Da infolge des Fortfalles der selektivitätssteigernden Eigenschaften eines oder mehrerer abgestimmter Eingangskreise die Selektivität eines solchen Empfängers bei normaler Ausbildung des Zwischenfrequenzteiles nicht -ausreichen könnte, so kann man den Zwischenfrequenzverstärker,- wie dies in der Figur in einer beispielsweisen Ausführungsform bezeigt ist, mit einer Zwischenfrequenzverdoppelung arbeiten lassen. Die erste Doppelröhre. von links in dieser Figur, welche also die erten Zwischenfrequenzstufen enthält, arbeitet zu diesem Zwecke nicht auf ihrem geradlinigen Teil der Charakteristik, sondern als Gleichrichterröhre, so daß in ihrem Anodenkreis die doppelte Frequenz gegenüber dem Gitterkreis vorhanden ist. In der in dem Eingangskreis der zweiten Doppelröhre gekoppelten, vom - Anodenkreis der ersten Doppelröhre gespeisten Spule üießt demnach nur die doppelte Frequenz, da infolge der Gegentaktschaltung in bezug auf diese Spule die Eingangsfrequenz der ersten Röhre unterdrückt ist. In der zweiten Doppelröhre wiederholt sich der eben für die erste Doppelröhre beschriebene Vorgang.- Da bei einer Frequenzerhöhung durch -Gleichrichterwirkung bekanntlich keine lineare Verstärkung stattfindet, sondern eine annähernd exponentiale, so wird in jeder Verdoppelungsstufe eine bedeutende 5elektivifätssteigerung erreicht. Da 'andererseits infolge der in den verschiedenen Röhren wirkenden verschiedenen Frequenzen eine Rückwirkung@ciner Röhre auf die andere nicht zu befürchten ist, ist es auch möglich,' in jeder einzelnen Stufe die verstärkende Wirkung der Rückkopplung auszunutzen, was durch die gegenseitige Kopplung der .durch die halbkreisförmigen Pfeile miteinander verbundenen Spulen ermöglicht wird. Hiermit ist auch noch eine Kompensation für die etwas geringere Empfindlichkeit gegeben, welche das Empfangsgerät sonst gegenüber normalen Empfängern mit abgestimmtem Eingangskreis hätte, da die Aufschaukelungder empfangenen Energien in. einem auf Resonanz abgestimmten Eingangskreis wegfällt.
  • Wenn im obigen von einem aperiodischen Eingangskreis oder Eingangssystem die Rede `ist, dann ist hier ein solches System verstanden, das innerhalb des zu empfangenden Wellenbereiches keine irgendwie bedeutende Resonanzlagen aufweist. Resonanzstellen, die im Frequenzspektrum weit vom Empfangsbereich abliegen und die sich bei praktischen Ausführungen auch wohl kaum werden vermeiden lassen, haben hier natürlich keine Bedeutung, so daß solche Systeme im Sinne des Vorstehenden als aperiodisch anzusprechen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei Überlagerungs-Empfängern, deren Zwischenfrequenzverstärker während des normalen Betriebes auf eine feste Frequenz abgestimmt ist und bei dem die Empfangsschwingungen mittels eines aperiodischen Systefns aufgenommen und einer Mischröhre zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß .die Überlagerungsfrequenz und Zwischenfrequenz so gewählt werden, daß die möglichen Störwellen außerhalb des Empfangsbereiches liegen, und daß die Störwellep durch fest abgestimmte Filter ausgeschieden werden.
  2. 2. Überlagerungs-Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Eingangskreis und Mischröhre ein annähernd aperiodisch wirkender Verstärker vorgesehen wird. 3. überlagerungs-Empfänger nach Anspruch i -und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenfrequenzverstärker ein Verstärker verwandt wird, in welchem zum Zwecke größerer Stabilität in allen oder einzelnen Stufen eine Frequenzänderung vorgenommen wird.
DEK107008D 1927-12-01 1927-12-02 Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei UEberlagerungs-Empfaengern Expired DE623111C (de)

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DE623111C true DE623111C (de) 1935-12-13

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DEK107008D Expired DE623111C (de) 1927-12-01 1927-12-02 Verfahren zur Erzielung einer Einknopfbedienung bei UEberlagerungs-Empfaengern

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DE (1) DE623111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868624C (de) * 1951-09-11 1953-02-26 Niels Dipl-Ing Jasper Verfahren zur Verminderung der bei der Demodulation frequenzmodulierter Schwingungenentstehenden Ober- und Differenzfrequenzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868624C (de) * 1951-09-11 1953-02-26 Niels Dipl-Ing Jasper Verfahren zur Verminderung der bei der Demodulation frequenzmodulierter Schwingungenentstehenden Ober- und Differenzfrequenzen

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