DE694787C - UEberlagerungsempfaenger fuer nichttoenende Telegraphie mit mehrfacher UEberlagerung - Google Patents

UEberlagerungsempfaenger fuer nichttoenende Telegraphie mit mehrfacher UEberlagerung

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DE694787C
DE694787C DE1937R0101162 DER0101162D DE694787C DE 694787 C DE694787 C DE 694787C DE 1937R0101162 DE1937R0101162 DE 1937R0101162 DE R0101162 D DER0101162 D DE R0101162D DE 694787 C DE694787 C DE 694787C
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DE
Germany
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intermediate frequency
frequency
amplifier
overlay
khz
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Expired
Application number
DE1937R0101162
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English (en)
Inventor
Winfield Rudolph Koch
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RCA Corp
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RCA Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/06Demodulator circuits; Receiver circuits
    • H04L27/063Superheterodyne receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

Die bekannten Empfänger für nichttönende Telegraphie sind häufig als Überlagerungsempfänger mit einmaliger oder zweimaliger Überlagerung· zur Erzeugung von überhörfrequenten Zwischenfrequenzen ausgebildet. Dem letzten Zwischenfrequenzverstärker wird die Schwingung eines zweiten bzw. dritten Überlagerers zugeführt, dessen Frequenz sich von dem Sollwert der letzten Zwischen-
to frequenz um eine Tonfrequenz von z. B. 800 Hz unterscheidet. Diese Frequenz und die letzte Zwischenfrequenz werden darauf • zusammen dem Empfangsgleichrichter zugeführt, an den der Niederfrequenzverstärker angeschlossen ist. Am Ausgang des Empfangs gleichrichters erscheinen die Telegraphiezeichen als Punkt- oder Strichzeichen in der erwähnten Tonfrequenz (Schwebungstonempfang). Ein störender Nachbarsender, dessen Trägerfrequenz von der Trägerfrequenz des gewünschten Senders etwa um 500 Hz abweicht, erzeugt am Ausgang des Empfangsgleichrichters ebenfalls tönende Telegraphiezeichen, deren Frequenz von der der Zeichen des gewünschten Senders ebenfalls um 500 Hz abweicht, im vorliegenden Falle also 1300 oder 300 Hz beträgt. Bei Anwendung der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden. Nach der Erfindung wird einem fest und überhörfrequent abgestimmten Zwischenfrequenzverstärker des Empfängers außer der Zwischenfrequenz eine nur um eine Tonfrequenz von der Zwischenfrequenz abweichende Schwingung zugeführt, welche als Oberwelle einer durch Mischung der Zwischenfrequenz mit der Schwingung- eines zweiten Überlage-
rers entstandenen üb erhör frequenten zweiten Zwischenfrequenz gewonnen ist; die mit der zweiten oder ersten Zwischenfrequenz gebildete tonfrequente Schwebung wird nutzbar gemacht.
Es ist bereits bekannt, bei einem Überlagerungsempfänger mit zwei Überlagerern zur Durchführung des Reflexprinzips die zweite Zwischenfrequenz selbst, also im Gegensatz ίο zur Erfindung nicht eine Oberwelle, dem ersten Zwischenfrequenzverstärker wieder zuzuführen und nach Verstärkung über einen Frequenzvervielfacher zur zweiten Mischstufe weiterzuleiten, wo mit demselben zweiten Überlagerer eine neue Zwischenfrequenz erzeugt wird, die wiederum " dem ersten Zwischenfrequenzverstärker zugeführt und diesem nach Verstärkung entnommen wird. Dieses Reflexprinzip wird bei der Erfindung nicht angewendet und ermöglicht auch nicht, den nachfolgend beschriebenen Vorteil der Erfindung zu erhalten.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß, wie unten naher erläutert wird, die Frequenz der von störenden Nachbarsendern am Ausgang des Empfangsgleichrichters erzeugten Schwebungstöne von der Frequenz der ■ Schwebungstöne des gewünschten Senders wesentlich stärker abweicht, als dem ursprünglichen Frequenzabstand des Nachbarsenders von dem gewünschten Sender entspricht. Es ist daher wesentlich leichter, die Schwingungen verschiedener benachbarter Sender voneinander zu unterscheiden oder zu trennen. Weiterhin sind auch die Störgeräusche in den Pausen zwischen zwei Zeichen wesentlich schwächer als bei der üblichen Anordnung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. 1 an Hand eines Überlagerungsempfängers für nichttönende Telegraphic mit zweifacher Zwischenfrequenzbildung und anschließender Schwebungstonbildung.
Die von der Antenne 5 aufgenommene und und im Hochfrequenzverstärker 6 verstärkte Schwingung wird in der ersten Mischstufe 7 mit der Schwingung- des ersten örtlichen Oszillators 8 überlagert. Die entstehende erste .. Zwischenfrequenz wird in dem Verstärker 9 verstärkt und darauf in der zweiten Mischstufe 10 mit der Schwingung· des zweiten örtlichen Oszillators 11 überlagert. Die gebildete zweite Zwischenfrequenz wird im Verstärker 12 verstärkt, im Empfangsgleichrichter 13 gleichgerichtet und über den Niederfrequenzverstärker 14 dem Lautsprecher 15 zugeführt.
Der Empfangsgleichrichter 13 ist so· ausgebildet, daß er in starkem Maße Harmonische der zweiten Zwischenfrequenz erzeugt. Im vorliegenden Falle soll insbesondere die vierte Oberwelle stark ausgeprägt sein und dem Spannungsteiler 16, 17, 18 zugeführt werden. Die an dem verschiebbaren Abgriff 17 abgegriffene Spannung wird über 6g die Leitung 20 dem Eingang des ersten Zwischenfrequenzverstärkers 9 zugeführt.
Die Zwischenfrequenzen sind derart gewählt, daß die erste Zwischenfrequenz fast ein genaues Vielfaches der zweiten Zwischenfrequenz, und zwar im vorliegenden Falle fast genau die vierte Oberwelle der zweiten Zwischenfrequenz ist, so daß die herausgesiebte Oberwelle der zweiten Zwischenfrequenz mit der ersten Zwischenfrequenz fast zusammenfällt oder, genauer, sich von dieser nur um eine Tonfrequenz unterscheidet. Die Bandbreite des ersten und zweiten Zwischen frequenzverstärkers muß mindestens so groß sein, daß die zurückgeführte Oberwelle ebenfalls durch die beiden Verstärker hindurch an den Empfangsgleichrichter 13 gelangen kann. Am Ausgang des Empfangsgleichrichters entsteht dann bei einfallender Hochfrequenz ein Schwebungston, dessen Frequenz gleich der Differenz der ersten Zwischenfrequenz und der vierten Oberwelle der zweiten Zwischenfrequenz ist. Bei nicht einfallender Hochfrequenz findet keine Schwebungstonbildung statt. Aus diesem Grunde können auch Interferenzschwingungen und Geräuschspannungen keine Niederfrequenz erzeugen. Die Empfangseinrichtung ist daher in den Signalpausen stumm.
Um ein Zahlenbeispiel zu geben, kann die erste Zwischenfrequenz 400 kHz betragen, die Frequenz des zweiten Oszillators 500,2 kHz und infolgedessen die zweite Zwischenfrequenz 100,2 kHz. Die dem ersten Zwischenfrequenzverstärker zugeführte Oberwelle der zweiten Zwischenfrequenz beträgt mithin 400,8 kHz. Im zweiten Zwischenfrequenzverstärker wird diese Schwingung zu einer Zwischenfrequenz von 99,6 kHz umgewandelt. Die beiden Schwingungen von 100,2 kHz und 99,6 kHz unterscheiden sich ebenso wie die beiden ersten Zwischenfrequenzen um 800 Hz und rufen am Empfangsgleichrichter einen Schwebungston von 800 Hz hervor. Es sei nun angenommen, daß in den Empfänger gleichzeitig ein störender Nachbarsender einfällt, dessen Frequenz sich von dem gewünschten Sender um 1 kHz unterscheidet und der eine erste Zwischenfrequenz von 399 kHz erzeugt. Die zugehörige zweite Zwischenfrequenz beträgt 101,2 kHz, die herausgesiebte und zurückgeführte vierte Oberwelle 404,8 kHz. Diese unterscheidet sich von der zugehörigen ersten Zwischenfrequenz von 399 kHz um 5,8 kHz und ruft infolgedessen am Ausgang des Empfangsgleichrichters einen Schwebungston von 5800 Hz hervor. Die Schwe-
bungstöne des gewünschten Senders und des störenden Nachbarsenders liegen also um 5000 Hz auseinander, Obwohl die ursprünglichen Sender nur um 1000 Hz auseinanderliegen. Eine Trennung und Unterscheidung ist daher bei der erfindungsgemäßen Anordnung wesentlich leichter möglich als bei den bisher bekannten Überlagerungsempfängern.
Die störenden Zeichen werden auch deswegen noch weiter geschwächt, weil die zurückgeführte vierte Harmonische der zweiten Zwischenfrequenz des Störsenders 404,8 kHz beträgt und also1 von der Eigenfrequenz des ersten Zwischenfrequenzverstärkers ■ bereits sehr, stark abweicht. Diese Schwingung wird daher durch die Selektivität der beiden Zwischenfrequenzverstärker stark geschwächt werden. Die Bandbreite der Zwischenfrequenzverstärker muß mithin so· gewählt werden, daß die Harmonische der zweiten Zwischenfrequenz des gewünschten Senders noch praktisch 'ungeschwächt durchgelassen, die Harmonische der zweiten Zwischenfrequenz stö'-render Nachbarsender dagegen stark geschwächt wird.
An Stelle eines Empfängers mit zweifacher Zwischenfrequenzbildung kann auch ein solcher benutzt werden, bei dem in dem eigent-. 30 liehen Verstärkerzug nur eine einmalige Z.wischenfrequenzbildung vorgenommen wird und eine zweite" Zwischenfrequenzbildung nur zum Zwecke der Schwebungstonbildung ineben dem eigentlichen Verstärkerzug stattfindet. Eine derart abgeänderte Schaltung· ist in Abb. 2 dargestellt, deren Bezugszeichen im wesentlichen die gleichen sind wie die von Abb. 1. Der Zwischenfrequenzverstärker 9 enthält zwei Verstärkerröhren 25 und 26, die in Kaskade geschaltet sind und durch die üblichen Kopplungstransformatoren 27 und 2.8 mit der ersten Mischstufe 7 bzw. miteinander gekuppelt sind. Der Empfangsgleichrichter 13 enthält eine Diode 30, die mit der Ausgangsleitung des ZwischenfrequenzVerstärkers durch den Kopplungstransformator 32 verbunden ist.
Die Ausgangsleitung 31 ist weiterhin über einen Blockkondensator 3 5 und die Leitung 35« mit dem Steuergitter 33 der Mischröhre 34 verbunden. Die Schwingungen eines zweiten Oszillators 11 sind an das zweite Steuergitter 27 der Röhre 34 gelegt; die durch Mischung entstandenen Frequenzen werden über den Kopplungstransformator 41 der Verstärkerröhre 40 zugeführt, welche in der Weise vorgespannt ist, daß sie in starkem Maße Harmonische erzeugt. Während die Transformatoren 27, 28 und 32 auf die Zwischenfrequenz von 400 kHz abgestimmt sind, ist der Transformator 41 auf 100 kHz abgestimmt. Die Frequenz des zweiten Oszillators beträgt wiederum 500,2 kHz, die durch die Röhre 34 erzeugte Zwischenfrequenz also· 100,2 kHz. Die am Ausgang der Röhre 40 auftretende vierte Oberwelle von 400,8 kHz wird über die Leitung 42 der Eingangsleitung 43 des Zwischenfrequenzverstärkers zugeführt.-Am Ausgang des Empfangsgleichrichters entsteht infolgedessen wie bei der Schaltungnach Abb. 1 ein Schwebungston von 800 Hz.
Die Mischstufe 34 und der Oberwellenoszillator 40 können zu einer einzigen Röhre vereinigt werden, wie Abb. 3 zeigt. Die durch die Leitung 3 5° vom Ausgang des Zwischenfrequenzverstärkers abgenommenen Schwingungen werden dem Steuergitter 50 einer Oszillatorgleichrichterröhre 51 zugeführt. Die Oszillatorschwingungen werden ,an dem zweiten Steuergitter 52 erzeugt mittels eines primärseitigen, abgestimmten Transformators 53, dessen Sekundärspule als Rückkopplungsspule mit der Anode 54 verbunden ist. Die entstehende Schwebungsfrequenz an der Anode, also die zweite Zwischenfrequenz, wird durch den. Transformator 55, dessen eine Wicklung ebenfalls im Anodenkreis liegt, den Dioden-Anoden 56 zugeführt, die mit der gemeinsamen Kathode 57 zusammenarbeiten. Die Harmonischen der zweiten Zwischenfrequenz werden vom Belastungswiderstand 58, der in Reihe mit der Sekundärwicklung des Transformators 55 liegt, abgegriffen und über den Kopplungskondensator 60 und die Leitung 42 wie bei Abb. 2 dem Eingang des Zwischenfrequenzverstärkers des -Empfängers zugeführt. Im vorliegenden Falle ist der Oszillatorkreis statt auf 500,2 kHz auf 299,8 kHz abgestimmt, so· daß dieselbe zweite Zwischenfrequenz von 100,2 kHz entsteht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Überlagerungsempfänger für nichttönende Telegraphie mit mehrfacher Überlagerung, dadurch gekennzeichnet, daß einem fest und überbörfrequent abgestimmten Zwischenfrequenzverstärker (9) des Empfängers außer der Zwischenfrequenz eine_ nur um eine Tonfrequenz von der Zwischenfrequenz abweichende Schwingung zugeführt wird (über 20), welche als Oberwelle einer durch Mischung (in 10) der Zwischenfrequenz mit der Schwingung eines zweiten Überlagerers (11) entstandenen (in 10) überbörfrequen- »15 ten zweiten Zwischenfrequenz gewonnen ist (in 13), und daß die mit der zweiten (Abb. 1) oder ersten Zwischenfrequenz (Abb. 2) gebildete tonfrequente Schwebung nutzbar gemacht wird.
  2. 2. Überlagerungsempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei
    Nutzbarmachung der mit der zweiten Zwischenfrequenz gebildeten tonfrequenten Schwebung (Abb.i) die Oberwelle der zweiten Zwischenfrequenz vom Ausgang· des an den zweiten Zwischenfrequenzverstärker (12) angekoppelten Empfangsgleichrichters (13) abgenommen und dem fest und überhörfrequent abgestimmten Zwischenfrequenzverstärker (9) zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937R0101162 1936-12-31 1937-12-31 UEberlagerungsempfaenger fuer nichttoenende Telegraphie mit mehrfacher UEberlagerung Expired DE694787C (de)

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