DE469014C - Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen

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Publication number
DE469014C
DE469014C DEA40772D DEA0040772D DE469014C DE 469014 C DE469014 C DE 469014C DE A40772 D DEA40772 D DE A40772D DE A0040772 D DEA0040772 D DE A0040772D DE 469014 C DE469014 C DE 469014C
Authority
DE
Germany
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amplifier
common
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equalizing
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Expired
Application number
DEA40772D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Deppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Priority to GB2206124A priority patent/GB222850A/en
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/62Two-way amplifiers
    • H03F3/64Two-way amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 469014 KLASSE 21 a 2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1923 ab
Es ist bekannt, Fernleitungen mit einem in der Mitte eingeschalteten, für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen Zwischenverstärker zu betreiben. Der Zwischenverstärker liegt in diesem Falle in der Mitte der Fernleitung, so daß die Scheinwiderstände der beiden an den Verstärker anschließenden Leitungsabschnitte einander gleich sind. Durch eine Ausgleichsschaltung wird in diesem Falle das Pfeifen des Verstärkers vermieden. Sind dagegen die beiden Scheinwiderstände nicht einander gleich, so tritt bei der üblichen Schaltung Rückkopplung und damit Pfeifen ein, das jede Verständigung unmöglich macht.
Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen Ausgleichsschaltungen unter Zuhilfenahme von künstlichen Leitungsnachbildungen bei gleichzeitiger Benutzung von nur einem für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen · Verstärker verwandt werden. Hierbei sind vom Eingang des Verstärkers aus gesehen die beiden Fernleitungsabschnitte zueinander in Reihe oder parallel geschaltet. Demgemäß ist der resultierende Scheinwiderstand nachzubilden, der sich aus der Reihen- oder Parallelschaltung der Scheinwiderstände der Fernleitungsabschnitte ergibt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Zwischenverstärkerschaltung, bei der für beide Gesprächsrichtungen ein gemeinsamer Verstärker benutzt und der Scheinwiderstand jedes einzelnen der beiden anschließenden Leitungsabschnitte für sich nachgebildet wird. Zu. diesem Zweck wird jeder der beiden Zweige der Fernleitung für sich nachgebildet und nebst diesen Nachbildungen mit dem Einrohrverstärker so verbunden, daß die Sekundärwicklungen der Ausgleichsübertrager zueinander in Reihe oder parallel an den Eingang des Verstärkers geschaltet sind. Der Anschluß an den Anodenkreis kann mittels Nachübertrager vor sich gehen, die induktiv mit dem Ausgleichsübertrager gekoppelt sind. Die beiden Ausgleichsübertrager können durch einen für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen Ausgleichsübertrager ersetzt werden; dann ist für jede Gesprächsrichtung je eine Ausgleichswicklung vorgesehen, die auf einen gemeinsamien Eisenkern aufgewickelt sind.
Abb. ι zeigt eine Ausfühmngsform der Erfindung. Die Sprechströme, die über die Fernleitung F1 bzw. F.2 kommen, fließen in bekannter Weise über die Wicklung des Ausgleichsübertragers AUe1 bzw. AUe2 und schließen sich über die künstliche Leitung Kl1 bzw. KIz- Durch die hier in Reihe geschalteten Sekundärwicklungen S1 und S2 der Ausgleichsübertrager wird der· unverstärkte Strom
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Johannes Deppe in Berlin-Karlshorst.
als Spannung- zwischen die Kathode: Ιζ und das Gitter Gr der Verstärkerröhre V1 übertragen. Gleichzeitig wird der unverstärbte Strom über die Nachübertrager Af1 und N2 auf die Fernleitung F2 übertragen. Der verstärkte Strom verteilt sich seinerseits· durch die Nachübertrager N1 und N2 zu. gleichen Teilen auf die Fernleitungen F1 und F2- Eine Rückwirkung des verstärkten Stromes auf das
ίο Gitter der Verstärkerröhre findet nicht statt, da der magnetische Fluß in den Ausgleichsübertragern bei guter Symmetrie Null igt.
Abb. 2, in der die Bezeichnungen mit denen
der Abb. ι völlig überemstimrnen, zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß vorliegender Er- * findung, in dem die beiden Sekundärwicklungen der Vorübertrager statt in Reihe parallel zueinander geschaltet sind. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist aus der Abbildung ohne weiteres ersichtlich und 'entspricht vollkommen der Wirkungsweise der Abb. i.
Abb. 3 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform, in der statt zweier Ausgleichsübertrager ein für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamer Ausgleichsübertrager verwendet wird. Hierbei sind die beiden Ausgleichswicklungen AUe1 und AUe2 auf einen gemeinsamen, etwa geschlossenenEisenkem gewickelt. Außer dem wird nur 'ein Nachübertrager N verwandt. Im übrigen sind die Bezeichnungen die gleichen wie in der Abb. 1. Die magnetischen; Flüsse im Ausgleichsübertrager sind für den unverstärkten Strom punktiert und für den verstärkten Strom stark ausgezogen. Die Wirkungsweise der Anordnung ist die gleiche wie im ersten Falle.
Die Schaltung gemäß der Erfindung hat eine Reihe von wesentlichen Vorteilen gegenüber der bekannten Emrohrzwisehenverstärkerschaltung. Bei der letzteren wirkt jeder Unterschied in den Scheinwiderständen der Fernleitungen auf den Verstärker zurück. Man muß daher hierbei zwecks Vermeidung von Rückkopplungen bzw. Selbsterregung die Ver-Stärkung verhältnismäßig gering wählen. Bei der Einrohrzwischenverstärkierschaltung gemäß der Erfindung kann die volle Verstärkung der Röhre ausgenutzt werden, da jede Fernleitung durch ihre künstliche Leitung nachgebildet ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Zwischenverstärkerädraltmg mit einem für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen Verstärker für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Verstärker zu verbindenden Leirungsabschnitte, insbesondene; Leiürngsabschnifte verschiedenen Schieinwiderstandes wie Freileitungen und Kabelleitungen, jeder für sich eine künstliche Nachbildung haben, über zwei Ausgleichsübertrager auf den gemeinsamen Verstärker arbeiten, und daß die Sekundärwicklungen der Ausgleichs übertrager in Reihe oder paraHel geschaltet sind (Abb. 1 und 2).
2. Zwiscienverstärkers'chaltung nach Anspruch ι unter Zusammenziehung der beiden ■ Ausgleichsübertrager zu. einem einzigen, dadurch gekennzeichnet, daß die über -den Verstärker zu verbindenden Leitungsabschnitte, insbesondere Leitungsafeschnitte verschiedenen Scheinwiderstandes wie Freileitungen und Kabelleitungen, zusammen mit der jeder von ihnen zugeordneten künstlichen Nachbildung über zwei auf einem gemeinsamen Eisenkern sitzende Ausgleiichswickliungen mit gemeinsamer Sekundärwicklung auf den gemeinsamen Verstärker arbeiten (Abb. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA40772D 1923-10-06 1923-10-06 Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen Expired DE469014C (de)

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GB2206124A GB222850A (de) 1923-10-06 1924-09-18

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DE469014C true DE469014C (de) 1928-12-03

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DEA40772D Expired DE469014C (de) 1923-10-06 1923-10-06 Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen

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DE (1) DE469014C (de)
GB (1) GB222850A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902857C (de) * 1951-10-14 1954-01-28 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902857C (de) * 1951-10-14 1954-01-28 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

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GB222850A (de) 1925-08-06

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