DE438600C - Kontaktschliesser zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten und aehnlichen unuebersichtlichen Wegstellen - Google Patents
Kontaktschliesser zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten und aehnlichen unuebersichtlichen WegstellenInfo
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- DE438600C DE438600C DEJ26271D DEJ0026271D DE438600C DE 438600 C DE438600 C DE 438600C DE J26271 D DEJ26271 D DE J26271D DE J0026271 D DEJ0026271 D DE J0026271D DE 438600 C DE438600 C DE 438600C
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
- G08G1/00—Traffic control systems for road vehicles
- G08G1/01—Detecting movement of traffic to be counted or controlled
- G08G1/02—Detecting movement of traffic to be counted or controlled using treadles built into the road
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
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- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
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- Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
Description
- Kontaktschließer zum Betätigen von Signalen an Hofausfahrten und ähnlichen unübersichtlichen Wegstellen. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kontaktschließer zum Betätigen von Signalen an Hofeinfahrten und ähnlichen unübersichtlichen Wegstellen mit nur beim überfahren in einer Fahrtrichtung, z. B. der Ausfahrtrichtung, sich schließendem Kontaktpaar.
- Der Zweck der Erfindung ist ein möglichst einfacher und billiger Aufbau eines solchen Kontaktschließers. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß eine in den Ausfahrtweg eingelassene Wippe an ihrer beim Überfahren auch in senkrechter Richtung federnd nachgebenden Drehachse eine Zahnstange trägt, welche beim überfahren in der Ausfahrtrichtung durch die beim Wippen hervorgerufene Verdrehung der Achse in Eingriff kommt mit einem Zahnrad, das dann beim senkrechten Nachgeben der Achse gedreht wird, wodurch ein auf der Achse des Zahnrades sitzender Nocken ein die Signalvorrichtung einschaltendes Kontaktpaar schließt, während beim überfahren in der anderen Richtung die Zahnstange außer Eingriff geschwenkt wird, so daß jetzt das senkrechte Nachgeben der Achse und der Zahnstange das Zahnrad und damit auch das Kontaktpaar nicht beeinflußt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt einen Längsschnitt; Abb. z ist ein Querschnitt nach Linie ArB in Abb. i ; Abb.3 ist ebenfalls ein Querschnitt, und zwar nach Linie C-D, in Abb. i; Abb.4 zeigt in größerem Maßstab als die vorhergehenden Abbildungen eine Einzelheit des Kontaktschließers im Längsschnitt; Abb. 5 stellt schaubildlich den Zusammenbau der einzelnen Teile dar und dient hauptsächlich zum Verständnis der Wirkungsweise.
- Ein in einer Hofausfahrt oder an einer ähnlichen unübersichtlichen Wegstelleeingelassener Kasten a ist durch eine Querwand b in zwei Teile .geteilt. In der Querwand und der einen Seitenwand c ist die Achse d einer Wippe drehbar und um einen kleinen Betrag senkrecht beweglich belagert. Die Wippe liegt mit ihrer Achse senkrecht zur Fahrtrichtung. Die Schwenkbewegung der Wippe ist nach beiden Seiten hin begrenzt durch Anschläge f, die an den Kastenlängswänden befestigt sind. Unter der Wippe sind in dem Kasten Schraubenfedern g so angeordnet, daß sie die Wippe in ihrer höchsten wagerechten Lage zu halten bestrebt sind. Auf der Seite der Zwischenwand b ist die Wippenachse d verlängert. Ihre Durchtrittstelle durch die Zwischenwand b ist abgedichtet mit einem Gummischlauchstück h (Abb. 4), das über die Achse gut passend gezogen ist und mit seinem der Zwischenwand zugekehrten Ende flanschartig und dichtend an dieser befestigt ist, wie Abb. 4 deutlich zeigt.
- Auf dem Ende der verlängerten Drehachse sitzt eine Zahnstange!. Den Zähnen der Zahnstange liegt ein Zahnrad k gegenüber, das auf einer in der kleineren Abteilung des Kastens a irgendwie gelagerten Welle m festsitzt. Auf der Welle m sind außerdem noch ein Nocken n und ein Gewicht o befestigt. Das Gewichto ist bestrebt, die Wellent und die darauf befestigten Teile in der Ruhelage zu halten und sie gegebenenfalls in diese Lage zurückzuführen. Um die Pendelbestrebung des Gewichts o zu dämpfen, ist eine federnde Gleitbahn p vorgesehen, an welcher das Gewicht reibt. -Der Nocken n (Abb. 5) ist so gestaltet, daß er bei seiner Verdrehung auf eine Kontaktfeder g einwirkt und diese gegen eine Kontaktfeder r führt. Der die Betätigung der Signale bewirkende Stromkreis wird dadurch geschlossen.
- Die Wirkungsweise des neuen . Kontaktschließers soll an Hand der Abb. 5 im folgenden beschrieben werden: Der PfeilI gibt dabei die Fahrtrichtung an, in welcher die nicht gezeichneten Signale nur ansprechen sollen. Pfei11I versinnbildlicht die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Das Kontaktpaar g, r wird beim überfahren in Richtung des Pfeils II nicht geschlossen; die Signale sprechen also in diesem Fall nicht an.
- Wenn ein Fahrzeugrad in Richtung des Pfeils I über die Wippee läuft, dann wird diese zunächst entsprechend dem Sinn des Pfeils III um ihre Achse d geschwenkt, bis sie auf den Anschlag/ stößt. Die Achseid' und die daran befestigte Zahnstange l machen diese wippende Bewegung mit. Dabei treten die Zähne der Zahnstange, die in der Ruhelage außer Eingriff stehen, in Eingriff mit den Zähnen des Rades h. Beim weiteren überfahren der Wippe senken sich alle an der Wippenachse befestigten Teile, und die Zahnstange verursacht jetzt eine Teildrehung des Zahnrads und der auf der Zahnradwelle festgemachten Teile. Der Nocken n wird dadurch so gedreht, daß er die Kontaktstücke q und r miteinander in Berührung bringt, wodurch der auf die Signalbetätigung einwirkende Stromkreis geschlossen wird. Haben die Räder des Fahrzeugs die Wippe verlassen, dann führen die Federn g die Wippe wieder in ihre Ruhelage zurück. Das Gewicht sorgt dann dafür, daß auch die auf der Welle m sitzenden Teile wieder in die Ruhelage kommen, wobei die Kontaktstücke q und r sich nicht mehr berühren. Der Signalstrom kreis ist jetzt geöffnet, und das Ansprechen der Signale hört bald danach (Zeitrelais,), so lange auf, bis wieder ein Fahrzeug in der Richtung des Pfeils I über die Wippe fährt.
- Beim L-berfahren der Wippe in Richtung des Pfeils Il wird die Wippe zunächst im Sinne des Pfeils IV bis zum Anschlag/' niedergedrückt. Die Zahnstange l schwenkt sich weg vom Zahnrad k, so daß die beim weiteren überfahren erfolgende Abwärtsbewegung der Zahnstange keine Teildrehung des Zahnrads k und deshalb auch kein Berühren der Kontaktstücke und Ansprechen der Signale hervorrufen kann.
- Auch wenn ein Fahrzeugrad (nach Cberfahren der Wippenachse die Wippe in entgegengesetzter Richtung (Pfeil III) schwenkt, wobei dann die Zahnstange und das Zahnrad in Eingriff kommen, ist ein Kontaktschluß ausgeschlossen, weil die Wippenachse und damit auch die Zahnstange schon in ihrer tiefsten Lage sind, - sich also nicht Weitersenken und also auch keine Verdrehung des Zahnrads und des Nockens. hervorrufen können.
- Wohl erhält das Zahnrad beim- Verlassen eines in Richtung 11 fahrenden Rades eine Drehung, weil die Achse d wieder nach oben geht. diese Drehung ist aber entgegengesetzt der zum Schließen der Kontaktstücke notwendigen Drehung, denn der Nocken n ist so ausgebildet, daß er in diesem Fall die Kontaktstücke nicht schließt.
- Durch die schon oben beschriebene Abdichtung der Achsendurchtrittstelle durch die Zwischenwand b und einen Deckels, der dichtend auf die den Kontaktapparat enthaltende Abteilung des Kastens a aufgesetzt ist, sind die empfindlichen Teile des Kontaktschließers vor Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt.
Claims (7)
1'.% i 1, x x :@ s r iz ü c 111--,
i. Kontakt-chließer zum Betätigen
von Signalen an Hofausfahrten und ähnlichen unübersichtlichen Wegstellen mit nur
`beim t'berfahren in der Ausfalirtrichtung sich schließendem Kontaktpaar, dadurch
gekennzeichnet, daß eine im Ausfahrtweg eingelassene Wippe an ihrer beim überfahren
auch in senkrechter Richtung federnd nachgebenden Drehachse eine Zahnstange trägt,
welche beim Gberfähren in der Ausfahrtrichtung durch die beim Wippen hervorgerufene
Verdrehung der Achs: in Eingrili kommt mit einem Zahnrad, das dann beim senkrechten
Nachgeben der Achse gedreht wird, wodurch ein auf der Achse des Zahnrades sitzender
Nocken ein die Signai-vorrichtung einschaltendes Kontaktpaar schließt, während beim
überfahren in der anderen Richtung die Zahnstange außer Eingriff geschwenkt wird,
so daß jetzt das senkrechte Nachgeben der Achse und der Zahnstange das Zahnrad und
damit auch das Kontaktpaar nicht beeinflußt.
2. Kontaktschließer nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß eine an der gemeinsamen Welle des Zahnrades und des
Nockens angreifende Kraft die auf der Welle sitzenden Teile wieder in die Ruhelage
zurückführt.
3. Kontaktschließer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückführkraft hervorgerufen wird durch ein in der Ruhelage senkrecht an der Welle
hängendes Gewicht, das bei der Teildrehung der Welle mitgeschwenkt wird.
4.. Kontaktschließer
nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht an einer federnden Bahn
reibt, um seine Pendelstrebung zu dämpfen.
5. Kontaktschließer nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die beim überfahren in der Ausfahrtrichtung
zuerst auftretende Wippenbewegung begrenzt wird durch Anschläge, um zu verhindern,
daß die Zähne von Stange und Rad zu stark ineinandergepreßt werden.
6. Kontaktschließer
nach Anspruch i, bei dem alle Teile in einen Kasten eingebaut sind, der in den Fahrweg
eingelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennwand die Wippe von den übrigen
Teilen abschließt, um das Eindringen von Wasser zu den empfindlichen Teilen zu verhindern.
7. Kontaktschließer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittstelle
der N@Tippendreliaehse durch die Zwischenwand mit einem Gummischlauchstück abgedichtet
ist, das passend die Drehachse umschließt und dessen bei der Zwischenwand liegendes
Ende flanschartig an dieser festgemacht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US550451A US1623320A (en) | 1922-04-07 | 1922-04-07 | Telephone system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438600C true DE438600C (de) | 1926-12-21 |
Family
ID=24197238
Family Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DEJ26271D Expired DE438600C (de) | 1922-04-07 | 1925-06-10 | Kontaktschliesser zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten und aehnlichen unuebersichtlichen Wegstellen |
| DEJ37153D Expired DE548950C (de) | 1922-04-07 | 1929-02-22 | Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zur selbsttaetigen Betaetigung von Signalen zur Regelung des Verkehrs an unuebersichtlichen Stellen |
| DEJ38597D Expired DE563104C (de) | 1922-04-07 | 1929-07-04 | Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten oder unuebersichtlichen Wegkreuzungen mit beim UEberfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ37153D Expired DE548950C (de) | 1922-04-07 | 1929-02-22 | Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zur selbsttaetigen Betaetigung von Signalen zur Regelung des Verkehrs an unuebersichtlichen Stellen |
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Country Status (3)
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| US (1) | US1623320A (de) |
| DE (3) | DE438600C (de) |
| FR (4) | FR27943E (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4378476A (en) | 1976-08-20 | 1983-03-29 | Noel Nicholas | Pressure operated electric switch and alarm system using such switch |
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| SE535402C2 (sv) * | 2010-10-26 | 2012-07-24 | Edeva Ab | Farthinder |
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1925
- 1925-06-10 DE DEJ26271D patent/DE438600C/de not_active Expired
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| US4378476A (en) | 1976-08-20 | 1983-03-29 | Noel Nicholas | Pressure operated electric switch and alarm system using such switch |
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| FR564724A (fr) | 1924-01-09 |
| FR27626E (fr) | 1924-08-04 |
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